DE840611C - Tonfilme, Verfahren und Einrichtungen zu ihrer Herstellung - Google Patents

Tonfilme, Verfahren und Einrichtungen zu ihrer Herstellung

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DE840611C
DE840611C DEP11889A DEP0011889A DE840611C DE 840611 C DE840611 C DE 840611C DE P11889 A DEP11889 A DE P11889A DE P0011889 A DEP0011889 A DE P0011889A DE 840611 C DE840611 C DE 840611C
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DE
Germany
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script
frequency
lamp
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serrated
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Expired
Application number
DEP11889A
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English (en)
Inventor
Hans Friess
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G11—INFORMATION STORAGE
    • G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00—Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor

Landscapes

  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description

  • Tonfilme, Verfahren und Einrichtungen zu ihrer Herstellung Es ist bekannt, Tonfilme in Zackenschrift oder Sprossenschrift aufzuzeichnen. Die Zackenschrift hat dabei den Nachteil, daß sie in den Gebieten höherer Frequenz einen sogenannten Gleichrichtereffekt zeigt, der die Wiedergabe verzerrt. Sprossenschrift zeigt diesen Effekt nicht oder in weit geringerem Maße: dafür sind aber für sie für den Ent-Nvicklungsprozeß strengere Bedingungen erforderlich. Die sich hieraus ergebenden D@Zängel und Schwierigkeiten können gemäß der Erfindung durch eine Aufzeichnung weitgehend behoben werden, bei der im Zuge derselben Aufzeichnungsspur die tiefen Frequenzen in Zackenschrift und die hohen Frequenzen in Sprossenschrift aufgezeichnet sind. Je nach der Frequenzfolge wechseln so die beiden Schriftarten im Zuge der Spur miteinander ab; die Trennfrequenz liegt dabei vorteilhaft bei etwa 5ooo Hz. Es kann unter Umständen auch schon eine Wirkungsverbesserung dadurch erzielt werden, daß die obere Grenzfrequenz für die Zakkenschrift etwas kleiner ist als die der Sprossenschrift. Soweit die Breite der Sprossenschrift kleiner ist als die mittlere Breite der Zackenschrift, ist es zweckmäßig, zur Vermeidung von Lautstärkenunterschieden einen entsprec4enden Ausgleich durch die Aussteuerung vorzunehmen.
  • Für die Erzeugung der vorgeschlagenen Schrift wird gemäß der weiteren Erfindung eine Einrichtung angegeben, welche aus einer tonfrequentgesteuerten Lampe besteht, einer Zackenschrift erzeugenden Vorrichtung, welche durch die Lampe ausgeleuchtet wird, und einem Filter, das der Lampe die Sprechströme unterhalb der Trennfrequenz und oberhalb dieser Frequenz der Zackenschrift erzeul;enden Vorrichtung zuführt.
  • Es ist vorteilhaft, Mittel vorzusehen, die geeignet sind, für die Zackenschrift eine größere mittlere Schwärzung zu erzeugen als bei der Sprossenschrift. Gemäß der weiteren Erfindung sind die Elemente für die Erzeugung der beiden Schriftarten in einem Aufzeichnungsorgan zusammengefaßt, z. B. in Form eines Braunschen Rohres.
  • Die Erfindung und weitere dazugehörige Einzelheiten werden an Hand der Abb. i bis 5 beispielsweise erläutert.
  • Abb. i zeigt einen Film F mit zweispuriger Aufzeichnung, und zwar im Bereich T, eine Doppelzackenschrift und im Bereich T, eine zweispurige Sprossenschrift. Die Doppelzackenschrift erfaßt dabei Frequenzen bis zu 5ooo Hz und die Sprossenschrift die darüber hinausgehenden Frequenzen von 5ooo Hz bis beispielsweise io ooo Hz. Die obere Grenzfrequenz für die Sprossenschrift ist dabei in erster Linie abhängig vom' Auflösungsvermögen des Filmmaterials. Jede Spur der Sprossenschrift nimmt beispielsweise ein Drittel der gesamten Spurenbreite ein, so daß also in diesem Beispiel zwischen den beiden Spuren der Sprossenschrift eine aufzeichnungsfreie Stelle konstanter Breite, und zwar ein Drittel der ganzen Spur liegt. Die Aufzeichnung wird zweckmäßig so eingerichtet, daß dieser Zwischenraum zwischen den beiden Spuren der Sprossenschrift im Vorführfilm geschwärzt ist. Abb. 2 zeigt einen Film in Einfachzackenschrift, der im Prinzip mit dem Film nach Abb. i übereinstimmt; je nach der Frequenzfolge wechselt die Zackenschrift mit der Sprossenschrift ab.
  • Eine abgewandte Form zeigt Abb. 3. Der Zackenschrift T, ist die Sprossenschrift T, überlagert, und zwar vorzugsweise derart, daß die obere Grenzfrequenz der Zackenschrift etwas kleiner ist als die der Sprossenschrift.
  • Eine Schrift nach Abb. i kann gemäß der Erfindung durch eine Einrichtung nach Abb. 4 erzeugt werden. Eine Quecksilberhochdrucklampe L beleuchtet über einen Kondensor K einen Spalt SB, welcher über einen tonfrequent steuerbaren Schwingspiegel S durch eine Optik O, auf einer undurchsichtigen Dreieckblende B abgebildet ist; das Bild der Blende B wird über die Optik 02 und O$ auf dem Film F abgebildet. Die Abbildung SB' des Spaltes liegt dabei gegenüber der Blende B so, daß in der Ruhelage der Spalt zu einem Drittel abgedeckt wird. Die Sprechwechselspannung wird über ein Filter A der Lampe L und dem Schwingspiegelsystem S unter Frequenztrennung zugeführt. Es ist so eingerichtet, daß die Lampe L Frequenzen über 5ooo Hz und das Schwingspiegelsystem Frequenzen unter 5ooo Hz erhält. Die Ankopplung erfolgt 1n die Lampe über den Transformator F_, Wenn die Sprechströme Frequenzen über 3ooo Hz enthalten, so bleibt das' Schwingspiegelsystem S in Muhe und damit auch das Spaltbild SB', dagegen steuern die Sprechströme über 5ooo Hz die Lampe L aus, deren Intensität entsprechend der Amplitude der Sprechströme schwankt; diese Schwankungen werden über die Spaltabbildung SB' auf dem Film aufgezeichnet, wobei die Breite der Intensitätsschrift, aufgeteilt in zwei Spuren, zwei Drittel der Gesamtaufzeichnungsbreite der Spur ist. Wenn dagegen eine Frequenz unterhalb 5ooo Hz ankommt, so bekommt die Lampe L keine Wechselspannung, sondern nur der Schwingspiegel S. Es wird dann der konstant ausgeleuchtete Spalt SB über den Spiegel S gegenüber der Blende B bewegt, die auf dem Film abgebildet wird. Die Einrichtung kann natürlich auch so getroffen werden, daß das Bild einer Blende gegenüber einem Spalt bewegt wird. Die Blende kann dabei auch noch andere Formen, z. B. mehrere Zacken besitzen, die auch durchsichtig sein können, so daß die erzielten Schwärzungen umgekehrt sind, als in dein gezeigten Beispiel. Für die Zackenschrift wird zweckmäßig eine Schwärzung 1,2 bis 1..4 gewählt, während die Schwärzung der Sprossenschrift zwischen o,6 und 0,7 liegen soll. Es ist möglich, mit der beschriebenen Einrichtung diesen Schwärzungsausgleich zu bewirken. Im Lampenkreis liegt zu diesem Zweck, parallel zu diesem Widerstand W ein Gleichrichter G, der von den Sprechströmen über 5ooo Hz über das Filter A gespeist wird; dabei können diese Ströme gegebenenfalls über einen Verstärker verstärkt werden. Die Gleichrichterspannung wirkt der Spannung der BatterieD, welche die Vorspannung der Lampe erzeugt, entgegen und setzt mit dem Eintreffen der Sprechströme über gooo Hz die Vorspannung um einen gewünschten Betrag herab; im übrigen ist die Vorspannung mit dem Widerstand WZ einstellbar. Diese Regelung des Grundlichtes der Lampe kann auch über ein Gitter der Lampe erfolgen. Zum Ausgleich der Spurbreiten zwischen der Zacken- und Sprossenschrift kann gemäß der Erfindung so vorgegangen werden, daß z. B. bei der Sprossenschrift die Aussteuerung entsprechend vergrößert wird.
  • Eine andere Ausführungsform zeigt Abb. 5, bei der die beiden Organe, welche die beiden Schriften erzeugen, in einem einzigen Organ zusammengefaßt sind, und zwar in Form einer Braunschen Röhre. Ein solches Rohr ist im Prinzip bekannt. Auf dem Schirm des Rohres H wird von dem Spalt S eine Abbildung S' erzeugt, die eine Hälfte M ist dabei abgedeckt. Die !Ablenkplatten N, und NE bestimmen die Lage des leuchtenden Spaltbildes S' gegenüber der Abdeckung. Die Sprechspannung wird wieder über ein Filter A zugeführt, und zwar einmal den Ablenkplatten N, und N2 und zum anderen Wehneltzylinder P; dabei erhalten die Ablenkplatten die Sprechwechselspannung unter 5ooo Hz und der Wehneltzylinder über 5ooo Hz. Wenn also nur Frequenzen unter 5ooo Hz vorhanden sind, so wird bei konstanter Ausleuchtung des Spaltes eine Zackenschrift erzeugt; wenn dagegen nur Frequenzen oberhalb 5ooo Hz in der Sprechwechselspannung sind, so bleibt das Spaltbild selbst in Ruhe, dagegen ändert sich die Intensität der Ausleuchtung durch den Wehneltzylinder, so daß eine Sprossenschrift entsteht. Diese Aufzeichnung ist in Abh. z dargestellt. Das Grundlicht des Rohres kann Tiber den Widerstand W3 eingestellt werden, Der Kondensor C überbrückt den Kathodenwiderstand für die Sprechwechselspannung und dient gleichzeitig zur Stabilisierung der Gittervorspannung. In dieser Anordnung kann ähnlich wie in Abb. ¢ unter Umständen auf das Filter A verzichtet werden, so claß die kombinierte Zacken- und Sprossenschrift entsteht. bei der beide Schriften im wesentlichen den ganzen Frequenzbereich erfassen, wobei jedoch für die Zackenschrift ein kleiner Teil der höchsten Frequenz durch ein Filter abgeschnitten wird, so (laß also die obere Grenzfrequenz für die Sprossenschrift etwas höher liegt. N'Iit einer solchen Aufzeichnung kann eine wesentliche Steigerung der I)@-namik erreicht werden. Im Prinzip zeigt Abb. 3 eine so gewonnene Aufzeichnung. Die Anordnung nach Abb. .5 kann auch ohne weiteres so ausgebildet werden, daß mit ihr in Verbindung mit der Sprossenschrift eine Doppelzackenschrift oder auch eine Vielfachzackenschrift erzeugt wird. Es ist dementsprechend die Abdeckung des Schirmes zu wählen und gegebenenfalls auch die SteuerbewegMng für den Lichtfleck.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Tonaufzeichnung, dadurch gekennzeichnet, daß im Zuge derselben Aufzeichnungsspur gleichzeitig oder abwechselnd Zackenschrift und Sprossenschrift, die sich bezüglich ihrer oberen Grenzfrequenzen unterscheiden, aufgezeichnet sind. Tonaufzeichnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zacken- und Sprossenschrift frequenzgeteilt aufgezeichnet sind, indem sie sich auch bezüglich ihrer unteren Grenzfrequenzen unterscheiden. 3. Tonaufzeichnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schriften unter Breitenänderung der Sprossenschrift überlagert aufgezeichnet sind, vorzugsweise derart, daß die Zackenschrift eine geringere obere Grenzfrequenz als die Sprossenschrift hat. q.. Tonaufzeichnung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprossenschrift in der Breite zwei Drittel der Spurbreite einnimmt, vorzugsweise, in je zwei Hälften, zwischen denen ein Streifen konstanter Breite liegt. Tonaufzeichnung nach .Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen konstanter Breite im Vorführfilm geschwärzt ist. 6. Verfahren zur Aufnahme von Tonfilmen nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprossenschrift im Vergleich zur Zackenschrift mit erhöhter Aussteuerung aufgezeichnet ist. Einrichtung zur Aufzeichnung von Tonfilmen nach einem der Ansprüche i bis 5 und gegebenenfalls zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine tonfrequent steuerbare Lampe (L), eine Zackenschrift erzeugende Vorrichtung (SB), welche durch die Lampe (L) ausgeleuchtet wird, und ein Filter (A), das der Lampe (L) die Sprechströme oberhalb der Trennfrequenz und der Zackenschrift erzeugenden Vorrichtung (SB) unterhalb dieser Frequenz zuführt. B. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in Verbindung mit der tonfrequent steuerbaren Lampe (L) Mittel vorgesehen sind, die geeignet sind, für die Zackenschrift eine größere mittlere Schwärzung als für die Sprossenschrift durch Verändern der Grundhelligkeit der Lampe (L) zu erzeugen. 9. Einrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß für die Erzeugung der beiden Schriften ein Braunsches Rohr (H) vorgesehen ist, dessen Elektronenstrahl einerseits durch die Zackenschrift erzeugende Spannung gegenüber einem Spalt abgelenkt und andererseits durch die Sprossenschrift erzeugende Spannung in seiner Helligkeit gesteuert wird.
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