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Elektronischer Zähler 1?s wurde bereits eine Vorrichtung zum Zählen
hochfrequenter elektrischer Potentialimpulse vorgeschlagen, die mehrere gittergesteuerte
Elektronenröhren umfaßt, welche so aneinandergekoppelt sind, daß sie mehrere Triggerpaare
bilden. In diesen kann sich nur jeweils eine Röhre eines Paares in leitendem Zustand
befinden, und sie haben ferner die Eigenschaft, daß, wenn eine der beiden Röhren
des Paares in leitenden Zustand versetzt wird, die andere Röhre des Paares zum Erlöschen
gebracht wird. Die Vorrichtung enthält ferner Mittel zum Übertragen der Impulse
auf die Steuergitter sämtlicherRöhren sowie Mittel, welche die Triggerpaare so zusammenkoppeln,
daß diese in Aufcinanderfolge in Reaktion auf die Impulse zum Arbeiten gebracht
werden, wobei bei der Reaktion auf die einzelnen Impulse nur jeweils ein Triggerpaar
seine Arbeitsweise ändert. Die als Reaktion auf die Impulse in Aufeinanderfolge
vor sich gehende Arbeit der Triggerpaare wird mit Hilfe der inneren Röhrenkopplungen
erreicht, die bewirken, daß die Impulse, in diesem Fall positive Impulse, geschwächt
und dadurch unwirksam gemacht werden, eine nichtleitende Röhre in leitenden Zustand
zu versetzen mit Ausnahme der einen, welche von den Kopplungen für jeden Impuls
vorherbestimmt wird.
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In gleicher Weise bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine
Vorrichtung zum Zählen elektrischer Potentialimpulse. Sie umfaßt mehrere triggerverbundene
Paare
von Elektronenröhren, die so angeordnet werden, daß sie in Aufeinanderfolge auf
Impulse, welche auf alle Röhren gebracht werden, reagieren, wobei bei derReaktion
auf die einzelnen Impulse nur jeweils ein Triggerpaar seine Arbeitsweise ändert.
Jedoch sind die Kettenverbindungen zwischen den Röhren, welche dafür sorgen, daß
die Triggerpaare in Aufeinanderfolge auf die Impulse reagieren, so beschaffen, <lad
die einzelnen Triggerpaare, wenn sie auf einen Irrpuls durch Änderung ihrer Arbeitsweise
reagiert haben, auf das nächste Triggerpaar Vorbereitungspotential anwenden und
dieses Triggerpaar dazu bringen, auf den nächsten Impuls zu reagieren.
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In der vorgelegten Form der Erfindung werden gittergesteuerte Vakuumröhren
verwendet. Die Kettenverbindungen erstrecken sich zwischen den Anoden der Röhren
eines Triggerpaares und den Steuergittern der Röhren eines anderen Paares und versetzen
Potential;inderungen, die sich beim Leitend- und Nichtleitendwerden der Röhren ergeben,
in die Lage, die Potentiale der Steuergitter ztr steuern. Die Anordnung der Kettenverbindungen
erfolgt derart, daß jeweils lediglich ein Triggerpaar des Ringes vorbereitet wird,
was so erreicht wird, daß das Steuergitter seiner leitenden Röhre mit der Anode
einer leitenden Röhre eines anderen Paares und das Steuergitter einer nichtleitenden
Röhre mit der Anode einer nichtleitenden Röhre eines anderen Paares in Verbindung
gebracht wird; in allen anderen Paaren steht in diesem Augenblick das Steuergitter
der leitenden Röhre eines Paares mit der Anode einer nichtleitenden Röhre eines
anderen Paares und das Steuergitter der nichtleitenden Röhre des Paares mit der
Anode einer leitenden Röhre eines anderen Paares in Verbindung.
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Während die einzelnen Impulse auf sämtliche Röhren des Ringes gebracht
werden, besitzen die Steuergitter der Röhren Potentiale von solchem Wert, daßdie
einzelnen Impulse nur bei demjenigen Triggerpaar eine Änderung der Arbeitsweise
herbeiführen, welches vorbereitet ist, d. h. dessen Röhren Steuergitterpotentialwerte
aufweisen, welche geeignet sind, die Röhren in die Lage zu versetzen, auf die Impulse
zu reagieren.
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Die Kettenverbindungen und die Triggerverbindungen zwischen den einzelnen
Röhren sind so angeordnet, <laß nach einer als Reaktion auf einen Impuls erfolgten
Änderung der Arbeitsweise eines Triggerpaares ein anderes Triggerpaar dazu gebracht
wird, auf den nächsten an den Ring gebrachten Impuls zu reagieren. Auf diese Weise
ermöglichen die Verbindungen, daß die bei den einzelnen Triggerpaaren des Ringes
sich ergebende Änderung der Arbeitsweise Schritt für Schritt nacheinander und in
Reaktion auf die auf sie gebrachten linpulse erfolgt.
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Die Kombination der Triggerverbindungen und das Netz von Vorbereitungsverbindungen
ermöglichen die Schaffung eines Ringes, welcher in der Lage ist, auf angewandte
Impulse rasch zu reagieren und in seiner Arbeitsweise eine große Beständigkeit aufweist.
Ringe mit den Triggerverbindungen und dem Netz von Vorbereitungsverbindungen gemäß
der Erfindung, auf welche Impulse mit einer Frequenz von 300 000 Impulsen
pro Sekunde gebracht wurden, wiesen in ihrer Arbeitsweise eine große Stabilität
auf, und es wird angenommen, daß sie in der Lage sind, selbst auf Impulse zri reagieren,
deren Frequenzen die erwähnte noch übersteigen.
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In den Zeichnungen, welche an Hand eines Beispiels einen Zählapparat
gemäß der Erfindung zeigen, ist Fig. i eine Abbildung, welche in Form eines Diagramms
die Paarverbindunge» rind das Netz der Vorbereitungsverbindungen zwischen den Röhren
des Ringes zeigt, Fig. z ein Stromkreisdiagramin, welches die Verbindungen zwischen
den Röhren des Ringes veranschaulicht, wobei diese Röhren eine Stellenreibe von
Angaben darstellen, denen das Dezimalzahlensystem zugrunde gelegt ist.
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Der durch die Zeichnungen veranschaulichte Ring enthält zehn Vakuumröhren,
welche für die Beschreibung durch die Ziffern o bis einschließlich 9 gekennzeichnet
sind.
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Der Ring besteht aus Hochvakuumröhren, welche mindestens eine Anode,
eine Kathode und ein Steuergitter besitzen und von der Type sind, welche einen scharf
abgegrenzten Elektronenstromabsperrpunkt und einen geringen Gleichstromanodenwiderstand
besitzt, wenn das Gitter unter einem Potential von Null steht. In den Fällen, in
denen gewünscht wird, daß der Ring mit hoher Geschwindigkeit arbeitet, müssen die
Röhren auch eine möglichst geringe Zwischenelektrodenkapazität aufweisen.
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In Fig. i, welche den Ring in Form eines Diagramms veranschaulicht,
stellen die Kreise die Röhren des Ringes dar und tragen die obererwähnten Nummern.
Die Schattierung der mit o, r, 2, 3 und 4 gekennzeichneten Kreise bedeutet, daß
diese Röhren in leitendem Zustand sind. Diese Röhren wurden willkürlich gewählt,
um durch ihren leitenden Zustand die Null- oder Startstellung des Ringes darzustellen.
Nichtleitende Röhren des Ringes sind nicht schattiert.
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jede Röhre ist arbeitsmäßig mit einer anderen Röhre des Ringes durch
Triggerverbindungen verbunden, welche die Arbeit der gepaarten Röhren in der Weise
steuern, daß sich in jedem beliebigen Stadium des Arbeitsvorganges im Ring die eine
oder die andere der beiden Röhren des Paares in leitendem und die verbleibende Röhre
in nichtleitendem "Zustand befindet.
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Wo der Ausdruck Trigger verwendet wird, drückt dieser aus, daß in
triggerverbundenen Röhrenpaaren und Triggerstromkreisen die Röhren so zu Paaren
gekoppelt sind, daß, wenn sich eine Röhre des Paares in leitendem Zustand befindet,
die andere notwendigerweise nicht leitet, während sich die Arbeitsweise des Triggerpaares,
d. h. welche der beiden Röhren sich gerade in leitendem bzw. nichtleitendem Zustand
befindet, durch elektrische Impulse ändert.
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Die Linie 61 (Fig. i) stellt die Triggerverbindung dar, mit deren
Hilfe die mit der Ziffer o und die mit der Ziffer 5 versehenen Röhren gepaart werden.
In ähnlicher Weise stellen die Linien 62, 63, 64 und 65 die Triggerverbindungen
zwischen den Röhren i und 6, 2 und 7, 3 und 8 bzw. 4 und 9 dar. Da die auf diese
Weise in Triggerpaaren vereinten Röhren die eine oder die andere Arbeitsweise annehmen
müssen, d. h. daß sich entweder die eine oder die andere Röhre des Paares in leitendem
Zustand befinden inuß, ist es klar, daß
sich zu einem gegebenen
Zeitpunkt die Hälfte der Röhren des Ringes in leitendem und die andere Hälfte in
nichtleitendem Zustand befinden wird.
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1)ie Anordnung des Netzes der Steuerverbindungen in dem Ring erfolgt
so, daß die in einem beliebigen Stadium des Arbeitsvorganges im Ring leitenden Röhren
in numerischer Reihenfolge aneinandergrenzen. 1>a die Betätigung des Ringes durch
zugeführte Impulse erfolgt, werden die Röhren, welche sich nach einem durch die
einzelnen Impulse hervorgerufenen Arbeitsvorgang im Ring in leitendem Zustand befinden,
einen Ziffernwert anzeigen, welcher bei Empfang der einzelnen Impulse um einen Schritt
weiterrückt, was dazu führt, claß die Gruppe der leitenden Röhren Schritt für Schritt
,im Uhrzeigersinn um den Ring lieruni fortschreitet, wie es in Fig. 1: veranschaulicht
wird.
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1)ie folgende Tabelle veranschaulicht den leitenden und nichtleitenden
Zustand der Röhren in verschiedenen Stadien des Arbeitsvorganges im Ring, in denen
diesem eine verschiedene Anzahl von Impulsen zugeführt wird.
| \nzahl von |
| Impulsen Röhren leitend Röhren |
| nichtleitend |
| 0 o, 1, 2, 3, 4 5, 6, 7, 8, 9 |
| r 1,2,3,4,5 6,7,8,9,0 |
| 2,3,4,5,) 7,8,9,o,1 |
| 3 3, 4, 5, (). 7 8, 9, 0, 1, 2 |
| 4 4, 5, 6, 7, 8 9, o, 1, 2,3 |
| 5 5,6,7,89 0,1,2,34 |
| 6 (), 7, 8, 9, o 1, 2, 3, 4, 5 |
| 7 7, 8, 9, 0, 1 2, 3,4 , 5, 6 |
| 8, 9, o, 1,2 3, 4, 5, 6, 7 |
| 9 9,0,1,2,3 4,5,6,7,,g |
| (I )() o, r, 2, 3, 4 5, 6, 7, 8, 9 |
Dementsprechend wird sich, nachdem irgendeine Anzahl von Impulsen den Ring von einer
Ausgangs-oder Nullstellung ans in Betrieb gesetzt hat, ein bestmunter, zii dieser
Anzahl von Impulsen gehörender Satz von Röhren in leitendem Zustand befinden. Die
Anzahl der Impulse, welche auf den Ring eingewirkt haben, kann unter Zuhilfenahme
eines geeigneten Mittels festgestellt werden.
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M'ie hierin noch nliher bcschriebeilwerden wird, unterscheiden sich
die Potentialwerte der Steuergitter und Anoden von Röhren in leitendem Zustand von
denjenigen der Steuergitter und Anoden von Röhren in nichtleitendemZustand. Dieser
Umstand kann füreine Schaltsteuerung und für die Steuerung eines zusätzlichen Mittels,
wie z. B. eines Anzeige- und/oder Registriermittels, verwendet werden, um eine sichtbare
Anzeige oder Registrierung der Angaben zu schaffen, welche durch den Arbeitszustand
des Ringes dargestellt werden. Als Beispiel für eine Form eines Abfühlinittels könnte
man einen, drehbaren Abfühlschalter verwenden, welcher mit zwei Armen ausgestattet
ist, inn gleichzeitig das Potential gleichartiger Elektroden in den Endröhren der
beiden Gruppen von leitenden lind nichtleitenden Röhren prüfen zu können. Dieser
Schalter würde in der Lage sein, Mittel zu steuern, welche dann arbeiten würden,
wenn das ermittelte Potential dem Potential von zwei leitenden oder zwei nichtleitenden
Röhren entspräche, gleichgültig welche dieser beiden Gruppen zum Steuern ausgewählt
würde.
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Wenn man die oben angeführte Tabelle für den leitenden und nichtleitenden
Zustand der Röhren vergleicht und als steuernden Faktor den leitenden Zustand der
Röhren verwendet, so sieht man, daß der Fühlschalter, falls er in den einzelnen
Stadien des Arbeitsvorganges die Endröhren der Gruppe prüfen würde, für die Darstellung
jeder einzelnen Ziffer eine andere Kombination von Röhren vorfinden würde. So würden
z. B. o und 4 den Zustand für Null darstellen; 3 und 7 würden anzeigen, daß drei
Impulse an den Ring gebracht worden sind; 9 und 3 würden anzeigen, daß der Ring
neun Impulse aufgenommen hat. Wenn der Arbeitszustand im Ring anzeigen würde, daß
diesem drei Impulse zugeführt worden sind, dann würden die Fühlarme in jeder Ziffernstellung
des Schalters eine leitende und eine nichtleitende Röhre feststellen, bis die Ziffer
3 erreicht würde. Zu diesem Zeitpunkt würde der Schalter die Röhren 3 und 7 fühlen,
die sich beide in leitendem Zustand befinden und ein geeignetes Anzeige- und/oder
Registriermittel steuern würden,um die Ziffer 3 anzuzeigen und/oder zu registrieren.
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Aus der obigen Tabelle wird man ferner ersehen, daß die verschiedenen
Arbeitsweisen eines Triggerpaares bei der Darstellung von Angaben eine verschiedene
Bedeutung haben; das Triggerpaar, welches die Röhren o und 5 einschließt, wird z.
B. bei leitendem Zustand der Röhre o einen Teil der Darstellung der Ziffern 6 bis
o einschließlich bilden, während es bei leitendem Zustand der Röhre 5 einen Teil
der Darstellung der 7iffern r bis 5 einschließlich ausmacht.
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In der obigen Tabelle wird eine Anordnung gezeigt, in welcher die
Röhren o, r, 2, 3 und 4 in leitendem Zustand als Ausgangs- oder Nullpunkt betrachtet
werden. Es wird jedoch darauf hingewiesen, daß die Auswahl dieser Gruppe willkürlich
vorgenommen wurde und daß eine beliebige andere Gruppe als Ausgangspunkt verwendet
werden kann. Um zu erreichen, daß der Arbeitsvorgang im Ring immer in der Null-
oder Ausgangsstellung einsetzt, sind geeignete Mittel vorgesehen, wie etwa Schalter
in den Schirmgitterstromkreisen, welche die Aufgabe haben, die Stromkreise der Schirmgitter
der Röhren 5, 6, 7, 8 und 9 zu unterbrechen, was zur Folge hat, daß diese Röhren
in nichtleitenden und die zu ihnen gehörigen Röhren o, r, 2, 3 bzw. 4 in leitenden
Zustand übergehen. Sobald die Röhren o, r, 2, 3 und 4 leitend werden, können die
Schirmgitterstromkreise der Röhren 5, 6, 7, 8 und 9 wieder geschlossen werden, und
der Ring ist bereit, zu arbeiten.
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Stromkreise, welche zwei Vakuumröhren so verbinden, daß diese als
ein Triggerpaar arbeiten, sind bekannt. Sie enthalten Verbindungen von jeder einzelnen
Anode zu einer Potentialquelle über einen eigenen Widerstand, wodurch bewirkt wird,
daß das Potential der Anode entsprechend dem leitenden oder nichtleitenden Zustand
der Röhre variiert. Sie enthalten ferner andere Verbindungen, und zwar von der Anode
jeder einzelnen Röhre zum Steuergitter der anderen Röhre im Paar, wodurch erreicht
wird, daß die Änderungen
des Potentials in den Anoden der Röhren
des Paares in der Lage sind, das Potential des Steuergitters der anderen Röhre des
Paares zu steuern. Ein auf die Stcuergitter beider Röhren des Paares von einem geeigneten
impulserzeugenden Mittel übertragener Impuls bewirkt, daß die vorher leitende Röhre
des Paares nichtleitend wird. Dies hat zur Folge, daß das Potential ihrerAnode auf
einen Wert ansteigt, welcher, angewandt auf das Steuergitter der vorher nichtleitenden
Röhre, das Steuerpotential dieser Röhre reduziert und sie in leitenden Zustand versetzt.
Die Röhren werden in diesem Arbeitszustand bleiben, bis der nächste Impuls auf die
Steuergitter auftrifft. Es ist eine bekannte Tatsache, daß ein Triggerpaar auf einen
angewandten Impuls mit hoher Geschwindigkeit reagiert.
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Um eine Verbindung der Triggerpaare in einem Ring herzustellen, damit
diese Schritt für Schritt arbeiten, und uin zii verhindern, daß sämtliche Triggerpaare
auf jeden einzelnen Impuls reagieren, werden die Steuergitter der Röhren der Triggerpaare
mit Potentialen versehen, welche die Triggerpaare normalerweise daran hindern, auf
die zugeführten Potentiale zu ragieren, und zwar erreicht man dies dadurch, daß
diese in einem Netz untereinander verbunden werden, dessen Anordnung lediglich jeweils
einem Triggerpaar gestattet, auf einen zugeführten Impuls zu reagieren. Die Netz-
oder Vorbereitungsverbindungen, welche über einen geeigneten Widerstand von den
Anoden der Röhren eines Triggerpaares zu den Steuergittern der Röhren eines anderen
Paares führen, ermöglichen, daß die Anodenpotentiale des erstgenannten Röhrenpaares
das Potential der Steuergitter des anderen Triggerpaares verändern, um das andere
Triggerpaar vorzubereiten, abgesehen davon, daß sie außerdem noch auf das erstgenannte
Paar eine Steuerung ausüben, um auf diese Weise das erwähnte andere Triggerpaar
in die Lage zu versetzen, auf den nächsten, an den Ring gebrachten Impuls reagieren
zu können.
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Wie oben erklärt, besteht der Ring aus zehn Röhren, die auf folgende
Weise zusammen verbunden sind, um Triggerpaare zu bilden: o mit 5, i mit 6, 2 mit
7, 3 mit 8 und 4 mit 9. Das Netz der Vorbereitungsverbindungen für diesen Ring ist
in Fig. i veranschaulicht. Die Pfeile weisen auf die Röhren hin, deren Gitter gerade
beeinflußt werden. Linie 70 stellt die Vorbereitungsverbindung der Anode
der Röhre o mit dem Steuergitter der Röhre 6 dar. In gleicher Weise stellt Linie
71 die Verbindung der Anode von Röhre i mit dem Steuergitter der Röhre 7 dar; Linie
72 stellt die Verbindung der Anode der Röhre 2 mit dem Steuergitter der Röhre 8
dar; Linie 73 stellt die Verbindung derAnode der Röhre3 mit dem SteuergitterderRöhre9
dar; Linie 74 stellt die Verbindung der Anode der Röhre 4 .mit dem Steuergitter
der Röhre o dar; Linie 75 stellt die Verbindung der Anode der Röhre _q mit dem Steuergitter
der Röhre i dar; Linie 76 stellt die Verbindung der Anode der Röhre 6 mit dem Steuergitter
der Röhre 2 dar; Linie 77 stellt die Verbindung der Anode der Röhre 7 mit dem Steuergitter
der Röhre 3 dar; Linie 78 stellt die Verbindung der Anode der Röhre 8 mit dem Steuergitter
der Röhre 4 dar, und Linie 79 stellt die Verbindung der Anode der Röhre 9 rnit dein
Steuergitter der Röhre 5 dar. Die Anordnung dieser Vorbereitungsverbindungen zwischen
den Röhren verschiedener Triggerpaare ist so gewählt, daß, wenn sich je fünf aufeinanderfolgende
Röhren in leitendem Zustand befinden, nur eine dieser leitenden Röhren ihr Steuergitter
mit der Anode einer anderen leitenden Röhre in Verbindung hat und nur eine nichtleitende,
mit einer leitenden gepaarte Röhre ihr Steuergitter mit der Anode einer nichtleitenden
Röhre in Verbindung hat. Diese Verbindungen bewirken, daß das Potential des Steuergitters
der genannten einen leitenden Röhre weniger positiv sein wird als das Potential
der Steuergitter in deri anderen leitenden Röhren. Sie werden ferner bewirken, daß
das Potential des Steuergitters der nichtleitenden Röhre, welche mit der genannten
einen leitenden Röhre in Triggerverbindung steht, weniger negativ sein wird als
die anderen nichtleitenden Röhren. Unter diesen Bedingungen wird dieses einzelne
Triggerpaar vorbereitet und in die Lage versetzt, auf die zugeführten Impulse reagieren
zu können, so daß es beim Auftreffen des nächsten Impulses auf den Ring seinen Arbeitszustand
ändern wird. Die oben angeführten Verbindungen werden in Fig. i durch Linie 74,
welche das Steuergitter der leitenden Röhre o mit der Anode der leitenden Röhre
4 verbindet, sowie durch Linie 79 veranschaulicht, welche das Steuergitter der nichtleitenden
Röhre des Paares, d. h. der Röhre 5 mit der Anode der nichtleitenden Röhre 9 verbindet.Mit
Hilfe dieser Verbindungen wird das Triggerpaar, welches die Röhren o und 5 enthält,
vorbereitet, um auf einen Eingabeimpuls zu reagieren.
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Wenn das Triggerpaar mit den Röhren o und 5 seinen Arbeitszustand
in Reaktion auf einen Eingabeimpuls ändert, geht die Röhre 5 in leitenden und Röhre
o in nichtleitenden Zustand über. Ähnlich wie in der oben angegebenen Art werden
diese Röhren in ihrem geänderten Zustand mit Hilfe der Linien 75 und 7o bewirken,
daß das Triggerpaar mit den Röhren i und 6 für eine Reaktion auf den nächsten, auf
alle Röhren übertragenen Impuls vorbereitet wird. Dieser Vorgang der aufeinander
folgenden Vorbereitung der Triggerpaare, der sich aus der Änderung der Arbeitsweise
anderer Triggerpaare ergibt, ermöglicht es, daß die Triggerpaare des Ringes nacheinander
in endloser, schrittweiser Folge, in Reaktion auf zugeführte Impulse ihre Arbeitsweise
ändern.
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Wenn irgendeine Anzahl von Impulsen an den Ring gebracht worden ist,
wird die Gruppe von Röhren, die sich in leitendem Zustand befindet, dem Wert der
Gesamtzahl von Impulsen entsprechen, die den Ring, seitdem er in seine Nullstellung
gebracht worden ist, betätigt haben. Diese Gruppe von Röhren kann, falls gewünscht,
dazu benutzt werden, andere Mittel zu steuern.
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Infolge der besonderen Kombination von Triggerverbindungen und Vorbereitungsnetzverbindungen,
die in Anwendung kommen, kann; das Potential in den Steuergittern der leitenden
Röhren der nichtvorbereiteten Triggerpaare hinreichend positiv gemacht werden, so
daß keine dieser Röl1i en von den negativen Eingabeimpulsen wesentlich beeinflußt
wird; ferner kann das negative Potential in den Steuergittern der nichtleitenden
Röhren der nichtvorbereiteten Triggerpaare
so weit über den Elektronenstromabsperrpunkt
erhöht werden, daß die nichtleitenden Röhren von den Potentialänderungen der Anoden
der leitenden Röhren, mit welchen sie in Triggerverbindung stehen, nicht wesentlich
beeinflußt werden. Diese beiden Umstände tragen zur Stabilität des Ringes gegen
Fehlbetätigung bei.
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Außer dem Umstand, daß die Kombination von Triggerverbindungen und
Vorbereitungsnetzverbindungen einen Ring rnit hoher Stabilität gewährleistet, bewirkt
sie noch, daß ein Ring entsteht, der auf zugeführte Impulse mit großer Geschwindigkeit
reagiert, und zwar deshalb, weil mit Hilfe der Vorbereitungsarbeit das positive
Potential im Steuergitter der leitenden Röhre des vorbereiteten Paares bis zu einem
Punkt herabgesetzt werden kann, welcher hinreicht, die Röhre in die Lage zu versetzen,
daß diese auf die Eingabeimpulse reagiert und einenTtiggervorgang hervorrufen kann.
Zur gleichen Zeit kann auch das negative Gitterpotential in der nichtleitenden Röhre
des vorbereiteten Triggerpaares so weit herabgesetzt werden, daß ein geringerPotentialanstiegder
Kathode der vorherleitenden Röhre des Paares bei Einwirkung des Eingabeimpulses
auf diese Röhre eine Herabsetzung des negativen Gitterpotentials der nichtleitenden
Röhre bewirkt und (las Einsetzen des leitenden ,Zustandes in ihr ermöglicht. Dieser
leitende Zustand bewirkt anfangs mit Hilfe der Triggerverbindung, daß das Steuergitter
der anderen Röhre negativer wird und unterstützt den Eingabeimpuls, das Steuergitter
der früher leitenden Röhre des Paares zum Elektronenstromsperrpunkt zu bringen.
lies ermöglicht, daß das Triggerpaar seinen Arbeitszustand rasch ändert. Die Vorbereitungsaktion
lindert daher das vorbereitete Triggerpaar insofern, daß dieses von einem Zustand
hoher Stabilität in einen Zustand übergeht, in welchem es auf die negativen Eingabeimpulse
sehr rasch reagiert.
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Wenn der Ring eine Stellenreihe eines Addierwerkes für mehrstellige
Beträge bildet, können zwischen den einzelnen Stellenreihen geeignete Übertragungsmechanismen
eingerichtet werden, welche die Aufgabe haben, jedesmal, wenn ein Ring einer bestimmten
Stellenreihe einen Arbeitszyklus abgesahlossen hat, die Buchung eines Einers in
dein Ring der nächsthöheren Stellenreihe zu veranlassen. Stromkreise Das Stroinkreisdiagramm
für den zur Erläuterung der Erfindung gewählten Ring wird in Fig. 2 gezeigt. Der
neuartige Ring besteht aus zehn 1 S 5-Kleinstvakuumröhren mit Batteriebetrieb. Die
Verwendung von Röhren der Type 1 S5 bei der Bildung des Ringes gestattet die Herstellung
eines stabilen, mit Höchstgeschwindigkeit arbeitenden, von einer Batterie betriebenen
Ringes. Diese Röhrentype ist jedoch nicht als einzige im Ring verwendbare Type zu
betrachten, da in den Fällen, wo kein Wert auf einen Batteriebetrieb gelegt wird,
jede Vakuumröhre mit scharf abgegrenztem Elektronenstromsperrpunkt, niedrigem Gleichstromanodenwiderstand
(wenn das Gitter unter einem Potential von Null steht) und, falls hohe Arbeitsgeschwindigkeit
gewünscht wird, mit niedriger Zwischenelektrodenkapazität zur Verwendung im Ring
geeignet ist.
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Bei Verwendung der i S5-Röhrentype kann die Anode desDiodenteiles
derRöhre, falls erwünscht, unmittelbar mit dem Steuergitter des Pentodenteiles der
Röhre verbunden werden. In dem vorliegenden Stromkreisdiagramm wurde jedoch die
Diodenanode und ihre Verbindung mit dem Steuergitter weggelassen, da diese weder
für ein einwandfreies Arbeiten des Ringes noch für das Verständnis des Ringes notwendig
sind.
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Die einzelnen Potentiale, welche angeführt werden, werden in bezug
auf Erde angegeben. Es besteht keineswegs die Absicht, die Erfindung auf die besonderen
Potentiale oder die für Widerstand und Kapazität angeführten Werte zu beschränken,
da die Potentiale lediglich nach dem Gesichtspunkt ausgewählt wurden, für die Darlegung
geeignetePotentiale anzugeben und die für die Stromkreiselemente Kapazität und Widerstand
angegebenen Werte relativ den gewählten Potentialen entsprechen. Es ist klar, daß
man andere Röhrentypen verwenden kann. Man kann ferner andere Potentiale verwenden
und in diesem Fall die Stromkreiselemente entsprechend anpassen. Die Kathoden der
Röhren von der Type 1 S 5 werden direkt geheizt. Ihre Verbindungen mit einer Quelle
für Heizpotential von 1,4 Volt werden in dem Diagramm in der üblichen Weise dargestellt.
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Die Anoden der Röhren beziehen Potential vom Pol 8o (Fig. 2), welcher
mit positivem Potential von 125 Volt versehen wird und mit einem Anodenpotentialversorgungsleiter
81 in Verbindung steht. Die Anode jeder Röhre steht mit dem Versorgungsleiter 81
über einen Widerstand von 50000 Ohm in Verbindung. Als Muster kann die Verbindung
für die Anode 82 der Röhre o dienen. Sie führt von Punkt 83 im Versorgungsleiter
81 über den Widerstand 84 und den Punkt 85 zur Anode.
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Die Schirmgitter der Röhren werden mit positivem Potential von 67,5
Volt von Pol 86 aus beliefert, mit dem ein Leiter 87 in Verbindung steht. Jedes
Schirmgitter steht mit diesem Leiter in unmittelbarer Verbindung; die Verbindungen
für die Schirmgitter der Röhren 5, 6, 7, 8 bzw. 9 enthalten jedoch Schalter 88,
89, 9o, 91 und 92, die in geeigneter Weise vorübergehend geöffnet werden können,
um von diesen Schirmgittern das Potential zu entfernen. Dies hat zur Folge, daß
diese Röhren in nichtleitenden ,Zustand und die 1 Röhren o, 1, 2, 3 und 4 in leitenden
Zustand übergehen, d. h. der Ring wird in Ausgangsstellung gebracht.
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Die Kathoden und Bremsgitter der Röhren stehen unmittelbar mit der
Erde in Verbindung.
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Die Steuergitter der Röhren werden mit einer Quelle für negatives
Potential, ferner mit einem Eingabeimpulsleiter und mit Hilfe der Triggerverbindungen
und der Vorbereitungsnetzverbindungen mit den Anoden anderer Röhren verbunden.
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Die Verbindungen der Steuergitter der einzelnen i Röhren mit der negativen
Potentialquelle sind ähnlich und werden aus der Verbindung für das Steuergitter
93 der Röhre o verständlich. Dieses steht über Widerstand 94 von 1 Megohfn mit Punkt
95 im negativen Potentialversorgungsleiter 96 in Verbindung, der von i Pol 97 ausgeht,
auf welchen negatives Potential von
135 Volt angelegt wird. Diese
Verbindungen versorgen die Steuergitter mit negativem Steuerpotential.
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Die Verbindungen zwischen den Steuergittern der einzelnen Röhren und
dem Eingabeimpulsleiter sind ebenfalls ähnlich. Auch für sie ergibt sich ein klares
Bild aus der Verbindung für das Steuergitter 93 der Röhre o. Gitter
93 wird über Punkt ioi und Kondensator log von 5 Mikro-Mikrofarad mit dem
Punkt 103 im Eingabeimpulsleiter 104 elektrostatisch gekoppelt, welcher am Pol
105 von einem geeigneten impulserzeugenden Mittel mit negativen Potentialimpulsen
versorgt wird. Diese Impulse stellen Angaben dar und bewirken das Schritt-für-Schritt-Arbeiten
des Ringes. Diese Verbindungen ermöglichen, daß jeder Impuls auf alle Röhren des
Ringes übertragen wird und bewirken ferner, daß sich in einem vorbereiteten Triggerpaar
eine Änderung im Arbeitszustand ergibt.
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Wie schon früher erwähnt wurde, sind die Röhren des Ringes so verbunden,
daß sie Triggerpaare bilden, in denen das Steuergitter jeder einzelnen Röhre mit
der Anode der anderen Röhre des Paares in Verbindung steht. Als Muster für die Verbindung
zwischen den Röhren verschiedener Paare dienen die Verbindungen, finit deren Hilfe
die Röhren o und 5 arbeitsmäßig gekoppelt werden, um ein Triggerpaar zu bilden.
Sie verlaufen wie folgt: Vom Steuergitter 93 der Röhre o führt ein Teil der
Triggerverbindung über die Punkte ioi und 1o6, Widerstand 107 von 870 000
Ohm, den dazu parallelen Kondensator 1o8 von 2o Mikro-Mikrofarad, von da weiter
über die Punkte log und iio und Leiter iii zu Punkt 112, mit welchem die Anode 113
der Röhre 5 verbunden ist. Der andere Teil der Triggerverbindung zwischen diesen
Röhren führt von dem Steuergitter 114 der Röhre 5 über Punkt 115, Leiter 116, Punkt
117, Widerstand 118 von 870 ooo Ohm, den dazu parallelen Kondensator iig
von 2oMikro-Mikrofarad, von da weiter über die Punkte 120 und 121 und Leiter 122
zu Punkt 85, mit welchem die Anode 82 der Röhre o verbunden ist. Diese Verbindungen
zwischen den Anoden und den Steuergittern der Röhren o und 5 sind es, welche in
Fig. i durch die Linie 61 dargestellt werden. Sie ermöglichen, daß die Potentialveränderungen
in den Anoden der Röhren auf die Steuergitter übertragen werden, um die Arbeitsweise
der Röhren als Triggerpaar zu steuern. Gleichartige Verbindungen verbinden die Röhren
i und 6, 2 und 7, 3 und 8 sowie 4 und g zii Triggerpaaren. Die Steuergitter sind
auch finit Vorbereitungsverbindungen ausgestattet, welche von den Steuergittern
der Röhren einesTriggerpaares zu den Anoden der Röhren eines anderen Triggerpaares
führen. Die Vorbereitungsverbindungen für (las Steuergitter 93 der Röhre
o, welche in Fig. 2 starkliniert ist, entspricht der Linie 74 in Fig. i. Sie geht
von Punkt 128 (Fig. 2), mit dem die Anode 129 der Röhre 4 verbunden ist, aus und
führt weiter über Leiter 130, die Punkte 131 und 132, Leiter 133 und Widerstand
134 von 2 Megohm zu Punkt ioi, mit dem das Steuergitter 93 verbunden ist.
Ähnliche Vorbereitungsverbindungen, die in Fig. 2 ebenfalls starkliniert sind, führen
von derAnode 82 derRöhre o zum Steuergitter 13g der Röhre 6; von Anode 113 der Röhre
5 zum Steuergitter 14o der Röhre i; von Anode 141 der Röhre Z zu Steuergitter 142
der Röhre 7; von Anode 143 der Röhre 6 zu Steuergitter 144 der Röhre 2; von Anode
145 der Röhre 2 zu Steuergitter 146 der Röhx e 8 ; von Anode 147 der Röhre 7' zii
Steuergitter 148 der Röhre 3; von Anode 149 dei Röhre 3 zu Steuergitter
150 der Röhre g; von Anode 151 der Röhre 8 zu Steuergitter 152 der Röhre
4 und von Anode 153 der Röhre g zu Steuergitter 114 der Röhre 5.
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Die Anordnung der Vorbereitungsverbindungen ist derart, daß in einem
beliebigen Stadium des Arbeitsvorganges im Ring nur ein Triggerpaar vorbereitet
ist, und zwar dadurch, daß das Steuergitter ihrer leitenden Röhre mit der Anode
der leitenden Röhre eines anderen Paares und das Steuergitter ihrer nichtleitenden
Röhre mit der Anode einer nichtleitenden Röhre eines anderen Paares in Verbindung
steht. Bei leitendem Zustand der Röhren o, 1, 2, 3, und 4, wie in Fig. 2 gezeigt,
steht das Steuergitter 93 der Röhre o mit der Anode 129 der Röhre4 und Steuergitter
114 mit derAnode der Röhreg in Verbindung. Dies hat zur Folge, daß das Steuergitter
93 der Röhre o weniger positiv wird als die Steuergitter der anderen leitenden
Röhren, daß ferner das Steuergitter 114 der Röhre 5 weniger negativ wird als die
Steuergitter der anderen nichtleitenden Röhren. Dies bewirkt die Vorbereitungsaktion,
durch welche dieses Triggerpaar in die Lage versetzt wird, auf einen an den Ring
gebrachten negativen Potentialimpuls zu reagieren. Wenn das Triggerpaar mit den
Röhren o und 5 auf einen Impuls reagiert liat, werden sich die Röhren 1, 2, 3, 4
und 5 in leitendem Zustand befinden, und das Triggerpaar mit den Röhren Z und 6
wird vorbereitet. Auf diese Weise bewirkt jedes Triggerpaar, welches auf einen Impuls
reagiert, daß ein anderes Triggerpaar vorbereitet wird. Dies ergibt, daß der Ring
in Reaktion auf Eingabeimpulse für schrittweises Arbeiten gesteuert wird. Das Ausführungsbeispiel
der Erfindung zeigt, daß die Eingabeimpulse an die Steuergitter der Röhren angewandt
werden; es wird jedoch damit keineswegs beabsichtigt, die Erfindung auf diese Anordnung
zu beschränken, da die Eingabeimpulse auch auf eines der anderen Gitter einer Mehrgitterröhre
angewandt werden können, um das Arbeiten der Röhren des Ringes zii bewirken. Arbeitsweise
Der Ring wird dadurch zum Arbeiten vorbereitet, daß an die Pole 8o, 86 und
97 die erforderlichen Potentiale angewandt und die in den Stromkreisen für
die Schirmgitter der Röhren 5, 6, 7, 8 und g angebrachten Schalter 88,
89, go, g1 und 92 kurz geöffnet werden. Die Beseitigung dieses Schirmgitterpotentials
wird bewirken, daß sich diese Röhren in nichtleitendem,Zustand befinden werden.
Diese werden mit Hilfe der Triggerverbindungen die Röhren o, 1, 2, 3 und 4 in leitenden
Zustand versetzen. Dies ist die Stellung des Ringes, welche willkürlich als Null-
oder Ausgangsstellung gewählt worden ist. Der Ring kann jetzt durch negative Potentialimpulse
in Betrieb gebracht werden.
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Wie in dieser Beschreibung früher erklärt wurde, steht die Anode jeder
einzelnen Röhre über einen eigenen Widerstand, wie 84 (Fig.2), mit einer Potentialquelle
in Verbindung, so daß das Leiten der Röhre ein Abfallen des Potentials ihrer Anode
bewirkt.
Von allen in diesem Stadium des Arbeitsvorganges leitenden
Röhren wird die Röhre o, deren Steuergitter 93 durch eine Vorbereitungsverbindung
mit der Anode 120 der leitenden Röhre .4 in Verbindung steht, die einzige leitende
Röhre sein, deren Steuergitter durch eine Vorbereitungsverbindung mit einer Anode
verbunden ist, deren Potential durch den leitenden Zustand in der Röhre herabgesetzt
worden ist. Dies hat zur l@olge, daß das Steuergitter 93 weniger positiv sein wird
als die Steuergitter der anderen leitenden Röhren, da diese Gitter durch Vorbereitungsverbindungen
mit Anoden in Verbindung stehen, deren Potential nicht durch leitenden Zustand der
zii ihnen gehörigen Röhren herabgesetzt wird.
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In iihnlicher `Verse wird unter den nichtleitenden Rohren die Röhre
5, deren Steuergitter 114 durch eine Vorbereitungsverbindung mit der Anode
1,53 der nichtleitenden Röhre o in Verbindung steht, die einzige nichtleitende
Röhre sein, deren Steuergitter durch eine Vorbereitungsverbindung finit einer Anode
in Verbindung steht, deren Potential nicht durch einen leitenden Zustand herabgesetzt
worden ist. Dies hat zur l,'olge, daß das Steuergitter 114 weniger negativ sein
wird als die Steuergitter der anderen nichtleitenden Röhren, da diese Gitter durch
Vorbereitungsverbindungen finit Anoden in Verbindung stehen, deren Potential durch
den leitenden Zustand der zu ihnen gehörigen Röhren herabgesetzt worden ist. Jeder
der beiden Vorginge, nämlich Reduktion des positiven Potentials in dem Steuergitter
der leitenden Röhre o oder Reduktion des negativen Potentials im Steuergitter der
nichtleitenden Röhre 5 des Paares, würde für sich allein bewirken, daß das Triggerpaar
mit diesen Röhren für Reaktion auf negative Potentialimpulse vorbereitet würde.
Wenn aber beide Vorbereitungsvorgänge zur gleichen ,Zeit verwendet werden, so steigert
sich dadurch der Vorbereitungseffekt, und es kommt ein Ring zustande, der bei Höchstgeschwindigkeit
hervorragend stabil arbeitet.
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Wenn die Triggerpaare so vorbereitet werden, daß man das Anodenpotential
einer Röhre eines anderen Paares dazu verwendet, das Potential des Steuergitters
der leitenden Röhre des vorbereiteten Paares weniger positiv und (las Anodenpotential
der anderen Röhre des anderen Paares dazu verwendet, das Potential des Steuergitters
der nichtleitenden Röhre des vorbereiteten Paares weniger negativ zu machen, so
kommt ein Ring mit hoher Stabilität zustande, und zwar deswegen, weil einerseits
die Potentiale der Steuergitter der leitenden Röhren der nichtvorbereiteten Triggerpaare
hinreichend positiv gemacht werden können und auf diese Weise die Eingabeimpulse
keinen wesentlichen Einfluß auf die Leitfähigkeit dieser Röhren ausüben. Andererseits
können gleichzeitig die negativen Potentiale in den Steuergittern der nichtleitenden
Röhren der nichtvorbereiteten Triggerpaare in so hohem Maß über das für eine Sperrung
des Elektronenstromes notwendige Potential gesteigert werden, daß jede mögliche
Veränderung, die sich in dem Potential der Anoden, mit denen diese Steuergitter
in Triggerverbindung stehen ergeben könnte, keinen wesentlichen Einfluß auf die
Nichtleitfähigkeit der nichtleitenden Röhren ausüben wird. Jeder dieser beiden Vorgänge
hat die Tendenz, ein( durch die Eingabeimpulse eventuell verursachte Fehlbetätigung
zu verhindern. Wenn beide zur gleicher Zeit im Ring vorhanden sind, sichern sie
in doppelten-Maße gegen eine Fehlbetätigung.
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Wenn auf den Pol 105 und damit auf Leiter 104 mit Hilfe eines
geeigneten Impulserzeugungsmittels ein negativer Potentialimpuls angewandt wird,
um einen Schritt im Arbeitsvorgang des Ringes zu bewirken, so wird dieser Impuls
durch Kondensatoren, wie Zog, durch welche die Steuergitter mit Leiter Zoo elektrostatisch
gekoppelt werden, auf die Steuergitter sämtlicher Röhren angelegt. Der Impuls wirä
den nichtleitenden Zustand in den Röhren 5, 6, 7, 8 und 9, die bereits bis zum Absperrpunkt
mit Potential versehen sind, nicht ändern. Der Impuls wird bewirken, daß die Steuergitter
der Röhren o, Z, 2, 3 und 4 weniger positiv werden. Dies hat zur Folge, daß die
Leitfähigkeit dieser Röhren um verschiedene Beträge reduziert wird und das Potential
deren Anoden entsprechend ansteigt. Die Impulsgröße wurde so gewählt, daß der Impuls,
während er die Leitfähigkeit in den leitenden Röhren uni einen geringfügigen Betrag
herabsetzen kann, nicht in der Lage ist, das positive Potential in den Steuergittern
der Röhren Z, 2, 3 und 4 zu überwinden und sie in nichtleitenden Zustand zu versetzen.
Die einzige Röhre, welche durch den Impuls wesentlich beeinflußt werden kann, ist
die Röhre o, deren Steuergitter als Folge des Vorbereitungsvorganges weniger positiv
gemacht worden war. Dementsprechend wird die Röhre o, wenn der Impuls auf das Steuergitter
93 angewandt wird, in stärkerem Maße beeinflußt als die anderen Röhren, und das
Potential ihrer Anode 82 wird auf einen höheren positiven Wert ansteigen als der
Wert, den die Anode einer der anderen vorher leitenden Röhren aufweist. Der Potentialanstieg
in den Anoden der Röhren o, r, 2, 3 und 4 wird mit Hilfe der Triggerverbindungen
auf die Steuergitter der Röhren 5, 6, 7, 8 bzw. 9 übertragen, und der Potentialzuwachs
in der Anode der Röhre o wird als einziger hinreichend groß sein, um eine triggerverbundene
nichtleitende Röhre, nämlich die Röhre 5 in leitenden Zustand zu versetzen. Daher
wird das vorbereitete Triggerpaar mit den Röhren o und 5 das einzige sein, welches
auf den Impuls reagiert.
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Es wird erinnerlich sein, daß die Steuergitter der nichtleitenden
Röhren über den Sperrpunkt hinaus mit negativem Potential versehen werden und daß
die Vorbereitungsverbindung das negative Potential im Steuergitter der Röhre 5 des
vorbereiteten. Paares beinahe bis zum Absperrpunkt reduziert hat. Auch dieser Umstand
dient dazu, das wahlweise Arbeiten eines Triggerpaares zu steuern, da von allen
Triggerpaaren lediglich in dem vorbereiteten Triggerpaar das Potential des Steuergitters
seiner nichtleitenden Röhre auf einen Wert reduziert wird, der durch den Anodenpotentialanstieg
in der zu ihr gehörigen Röhre überwunden werden kann, um eine Änderung der Arbeitsweise
des Paares herbeizuführen.
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Das Arbeiten des Triggerpaares wird sehr rasch vor sich gehen, da
der Vorbereitungsvorgang das positive Potential im Steuergitter 93 der leitenden
Röhre o
reduziert hat, was den Eingabeimpuls in die Lage versetzt,
einen Triggervorgang einzuleiten, und da dieser ferner das Steuerpotential im Steuergitter
114 der nichtleitenden Röhre 5 reduziert hat, was wiederum den ATiodenpotentialanstieg
in der Röhre o in die Lage versetzt, die Röhre 5 rasch in leitenden Zustand zii
versetzen. Sobald die Röhre 5 leitend wird, wird sie niit Hilfe der Triggerverbindung
zwischen ihrer Anode 113 und dem Steuergitter 93 der Röhre o in der Lage sein, zu
bewirken, daß der Potentialabfall ihrer Anode auf das Steuergitter 93 der Röhre
o angewandt wird, um den negativen Eingäbepotentialimpuls zu iinterstützcii, was
zur Folge hat, daß die Röhre o beschleunigt zur völligen Sperrung des Elektronenstromes
getrieben wird.
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Auf diese Weise ermöglicht die Kombination von Triggerverbindungen
und Vorbereitungsverbindungen, <laß ein Ring zustande kommt, welcher in der Lage
ist, auf angewandte Eingabeimpulse schnell zu reagieren, und daß dieser von Impulsen
mit sehr hoher Frequenz betrieben werden kann.
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Wenn das Triggerpaar mit den Röhren o und 5 in Reaktion auf den ersten
Impuls seinen Arbeitszustand geändert hat, wird es in dieser Stellung verbleiben
und <las Triggerpaar mit den Röhren r und 6 darauf vorbereiten, beim nächsten
auf den Ring angelegten Impuls in Tätigkeit überzugehen. Wenn die Triggerpaare mit
den Röhren z und 6, 2 und 7, 3 und 8 sowie 4 und 9 in Reaktion auf Eingabeimpulse
gearbeitet haben, wird das Triggerpaar mit den Röhren o und g erneut vorbereitet,
so daß dieses Triggerpaar bei Empfang des sechsten Impulses seinen Arbeitszustand
ändern wird und die Röhre 5 erneut in nichtleitenden und die Röhre o in leitenden
Zustand gebracht wird. Auf ähnliche Weise werden weitere Impulse ein weiteres Schritt
für Schritt erfolgendes Arbeiten der Triggerpaare hervorrufen, die durch ihre jeweilige
Arbeitsweise eine Anzeige der Angaben gewähren, welche der Gesamtanzahl von empfangenen
Impulsen entspricht.
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Die Erfindung wurde in Verbindung mit einem Ring beschrieben, welcher
eine Stellenreihe von Angaben darstellt, denen das Dezimalzahlensystem zugrunde
liegt. Es ist jedoch klar, daß der Ring eine beliebige Anzahl von Röhrenpaaren enthalten
kann und nicht auf die Verwendung von zehn Röhren beschränkt ist, daß der Ring ferner
von Impulsen unterschiedlich zum Arbeiten gebracht werden kann, um andere Angaben
als Zahlenangaben darzustellen, und daß der Ring schließlich als Schaltring verwendet
werden kann, um Potentiale auf andere Mittel zu übertragen, um deren Arbeitsweise
zu steuern.