DE84106C - - Google Patents

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DE84106C
DE84106C DENDAT84106D DE84106DA DE84106C DE 84106 C DE84106 C DE 84106C DE NDAT84106 D DENDAT84106 D DE NDAT84106D DE 84106D A DE84106D A DE 84106DA DE 84106 C DE84106 C DE 84106C
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hand lever
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M1/00Rider propulsion of wheeled vehicles
    • B62M1/12Rider propulsion of wheeled vehicles operated by both hand and foot power

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Mit dem Fahrrad ist ein Handhebel verbunden, durch den namentlich beim Anfahren und Schnellfahren die Betriebskraft für das Fahrrad eine Vergröfserung erfahren soll.
Mit dem Fahrradgestell ist ein Lagerarm A verbunden, indem derselbe an der Achshülse b (Fig. 1) des Steuerrades und der oberen Traverse α befestigt ist, was auch an bereits vorhandenen Fahrrädern bewirkt werden kann. Der Arm A dient zur Lagerung eines zweiarmigen Hebels -B, welcher aus Stahlrohr besteht und in c seinen Drehpunkt besitzt. Zur Verminderung der Reibung besteht das Lager in c (Fig. 5 und 9) aus einer zweifachen Kugellagerung. Im Rohr B steckt ein zweites Rohr D, welches oben nach vorn seitlich abgebogen ist (Fig. i, 2 und 9) und in einen Handgriff endigt, mittelst dessen der Fahrer das Rohr D und damit B um den Punkt c in Schwingung versetzt, wenn er die Handkraft zum Betrieb des Rades mit benutzen will. Das Rohr D ist in dem Rohr B in Längsrichtung desselben verschiebbar, indem eine an D sitzende Nase (Fig. 6 und 7) in dem Schlitz d des Rohres B gleitet, wodurch D sich wohl in der Länge bewegen, aber nicht in B drehen kann. Mittelst des Klemmringes L (Fig. 5 und 9) kann D mit B in der dem Fahrer geeignet erscheinenden Höhenlage fest verbunden werden. Am unteren Ende von B (Fig. 8 und 9) geht eine Rohrstange E frei durch B hindurch und kann sich mit zwei seitlichen Zapfen 0 (Fig. 17) in zwei entsprechende Ausschnitte ν (Fig. 5 und 9) des Endes von B einlegen. Die Stange E setzt sich aus zwei in einander verschiebbaren Rohren zusammen, die in richtiger Längenabmessung durch den Klemmring y (Fig. 9) fest mit einander und unverschiebbar verbunden werden können. Das andere Ende von E ist mittelst einer Kugellagerung (Fig. 9 und 18) mit dem Zapfen άΛ der Fufstrittkurbel F verbunden. Ist der Handhebel D für den Gebrauch der rechten Hand zugerichtet, so befindet sich E auch an die Tretkurbel des rechten Fufses angelenkt (Fig. 2) und trägt dann an dieser Seite den Zapfen d\ neben dem Fufstritt also auch noch die Lenkstange E.
Mit dem Handhebel D ist ein Doppelhebel t (Fig. g und 10) verbunden, der auf die verticale Stange χ einwirkt; letztere greift an eine auf B verschiebbare Hülse I an, die von einer an I und B befestigten Feder (Fig. 8 und 9) stets nach oben gezogen wird, aber durch Zusammenpressen der beiden Handgriffe an t und D nach unten über die in ν liegenden seitlichen Zapfen ο der Stange E geschoben werden kann. Im Ruhezustande legt sich der Hebel B in die mit Gummi ausgepolsterte Federklemme u (Fig. 9 und 13), während sich die Stange E in B frei verschiebt, entsprechend der Bewegung der Tretkurbeln beim Treten. Soll nun die Hand zum Betriebe des Fahrrades mit zu Hülfe genommen werden, so drückt man mit der Hand die Griffe an D und t zusammen, damit schiebt sich die Hülse / nach unten über die seitlichen Schlitze ν und Zapfen 0, so dafs die Stange E fest in den Schlitzen ν liegt und hier nunmehr mit B gekuppelt ist. Indem man jetzt den Hebel B um den Zapfen c in Schwingungen versetzt (Fig. 1), wird die Armkraft mittelst derTheilei),
B, E und jF auf die Kurbelachse übertragen und trägt so zur Fortbewegung des Rades mit bei. Wenn man die Wirkung des Handhebels aufheben will, so drückt man ihn gegen die Federklemme u und läfst t frei, so dafs Z von der Feder nach oben gezogen wird, wodurch E von B entkuppelt wird.
Der Vortheil der beschriebenen Einrichtung liegt darin, dafs man auch in voller Fahrt leicht nur mit der Hand arbeiten kann, während die Füfse auf dem Fahrradgestell ruhen, auch ist der Handmechanismus vollständig in Stillstand zu setzen, um nur mit den Füfsen zu arbeiten.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Antriebvorrichtung mit aus - und einrückbarem Hülfs - Handantrieb für Fahrräder, dadurch gekennzeichnet, dafs die zur Verbindung des Handhebels mit den Tretkurbeln dienende Stange (E) in einer Oeffnung des Handhebels (B) verschiebbar ist und durch Ueberschieben einer Hülse (I) über das Ende dieser Stange und den Handhebel (B) mit letzterem gekuppelt wird, zu dem Zweck, den Handantrieb nach Belieben ein- und ausschalten zu können.
    Eine Ausführungsform der unter i. gekennzeichneten Antriebvorrichtung, bei welcher die Verschiebung der Kuppelhülse (I) in der einen Richtung durch einen am Handgriff des Handhebels (B D) drehbaren, mit der Hülse durch eine Stange (x) verbundenen Hebel (t), in der anderen Richtung durch eine Feder bewirkt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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