DE841093C - Rueckschlagventil - Google Patents

Rueckschlagventil

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Publication number
DE841093C
DE841093C DEW4494A DEW0004494A DE841093C DE 841093 C DE841093 C DE 841093C DE W4494 A DEW4494 A DE W4494A DE W0004494 A DEW0004494 A DE W0004494A DE 841093 C DE841093 C DE 841093C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
membrane
check valve
housing
valve seat
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Expired
Application number
DEW4494A
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English (en)
Inventor
Eugen Woerner
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/14Check valves with flexible valve members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

  • Wenn es sich beispielsweise darum handelt, bei Dampfmaschinen oder Lokomotiven das notwendige Schmiermittel entgegen einem hohen Betriebsdampfdruck zuzuführen, wird in der Schmiermittelleitung ein Rückschlagveritil eingeschaltet; das einen absolut sicheren Abschluß der Schmiermittelleitung gegenüber dem Betriebsdampfdruck zu gewährleisten hat. Bei derartigen Rückschlagventilen ist eine Membran in das Ventilgehäuse eingespannt, und bisher hat man den Ventilkegel mit der Mitte der Membran fest verbunden. Um den sicheren Abschluß des Ventils zu erreichen, wurde es bisher für erforderlich gehalten, die Membran mittel- oder unmittelbar mit einer sehr starken Druckfeder zu belasten.
  • Den Gegenstand der Erfindung bildet ein allgemein und insbesondere für den obenerwähnten Fall verwendbares Rückschlagvent,il, das sich in vorteilhafter Weise durch eitlen sehr einfachen Aufbau und darüber hinaus dadurch auszeichnet, daß die obenerwähnte starke Federbelastung der eingespannten Membran überflüssig geworden ist. Das Neue und Erfinderische wird darin gesehen, daß die :Membran den Ventilsitz trägt und in Schließlage vom Druck auf der Abflußseite im Schließsinn auf den im Gehäuse festen Ventilkegel gedrückt wird, so daß sich die Belastung der Membran durch eine Schließfeder erübrigt.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des neuen Rückschlag-entils dargestellt.
  • Fig. i zeigt eine Ausführungsform in einem senkrechten iN-littelschnitt; Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform in Ansicht, bei der nur die Schmiermittelleitung anders angeordnet ist.
  • In das Ventilgehäuse i ist mittels einer eingeschraubten Mutter 2 eine Membran 3 in Kreisscheibenform am Rande fest eingespannt. Diese Membran 3 trägt in ihrer Mitte den Ventilsitz 4, der beispielsweise durch eine auf den Ventilsitzkörper aufgeschraubte Mutter 5 fest mit der Membran 3 verbunden ist. Das im gezeichneten Beispiel als Einschrauhstutzen ausgebildete Gehäuse i weist eine zentrale Bohrung 6 für den Austritt des Schmiermittels auf. Diese Bohrung kann vollkommen offen sein, oder es ist innerhalb der Bohrung 6 eine federbelastete Ventilkugel 7 angeordnet, wobei die Ventilfeder 8 durch einen eingeschraubten Nippel 9 festgehalten ist.
  • In eine zentrale Bohrung der Mutter 2 ist der \,'e»tilkegel io fest eingesetzt, der einen Winkelkanal 11 für den Durchtritt des Schmiermittels aufweist. Der Winkelkanal i t endet in der oberhalb der Membran 3 gelegenen Ventilkammer 12.
  • Gemäß Fig. i ist ein den Anschlußstutzen 13 für die Schmiermittelleitung 1,4 tragender Körper 15 durch einen zentralen Schraubenbolzen 16 fest mit der. Mutter 2 verbunden. Der Schraubenbolzen 16, der eine. winklige Bohrung 17 besitzt, ist in eine zeittrale Gewindebohrung der Mutter 2 eingeschraubt. Der Körper 15 ist noch mit einem einschraubbaren Ventilkörper i8 ``verbünden, der nur zu Kontrollzwecken dient.
  • Durch das Federungsvermögen der Membran 3 wird der mit ihr verbundene Ventilsitz 4 'stets dichtend auf den Ventilkegel io gedrückt. Das von der Ölpumpe kommende Drucköl tritt aus dein Kanal des Körpers. 15 in die Winkelbohrung 17 des Schraubenbolzens 16 über, gelangt in den Winkelkanal ii des Ventilkegels io und weiter in die Ventilkammer 12, wo es die Membran 3 derart beaufschlagt, daß der Ventilsitz 4 vom festen Ventilkegel io abgehoben wird, so daß das Drucköl durch die Bohrung des Ventilsitzes in die Abflußbohrung. B gelangen kann. Es ist nicht unbedingt nötig, das kleine Rückschlagventil 7 anzuordnen, denn auch beim Fehlen dieses Ventils 7 beaufschlagt der haha-, schinendampfdruck die Membran 3 von unten, wodurch' der Ventilsitz 4 nur noch fester auf den Ventilkegel io gedrückt wird. Eine Rückströmung ist daher auf alle Fälle ausgeschlossen.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 unterscheidet sieh nur dadurch, daß die Mutter 2 selbst zu dem Anschlußstutzen i9 der Schmiermittelleitung ausgebildet ist. Das Kontrollventil 18 ist in diesem Fall der, nach oben verlängerten Mutter 2 seitlich zugeordnet.
  • Bei allen beschriebenen Teilen handelt es sich um einfache Drehteile, die einfach und billig hergestellt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rückschlagventil mit einer im Ventilgehäuse eingespannten Membran, insbesondere für Schmiermittelleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran den Ventilsitz trägt und in Schließlage vom Druck auf der Abflußseite im Schließsinn auf den im Gehäuse festen Ventilkegel gedrückt wird, so daß sich die Belastung der Membran durch eine Schließfeder erübrigt.
DEW4494A 1950-11-09 1950-11-09 Rueckschlagventil Expired DE841093C (de)

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DEW4494A DE841093C (de) 1950-11-09 1950-11-09 Rueckschlagventil

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DE841093C true DE841093C (de) 1952-06-13

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