DE8412856U1 - Rohr- oder profilierter stahlpfosten - Google Patents

Rohr- oder profilierter stahlpfosten

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DE8412856U1
DE8412856U1 DE19848412856U DE8412856U DE8412856U1 DE 8412856 U1 DE8412856 U1 DE 8412856U1 DE 19848412856 U DE19848412856 U DE 19848412856U DE 8412856 U DE8412856 U DE 8412856U DE 8412856 U1 DE8412856 U1 DE 8412856U1
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Description

Karl LINDNER :* : '**' '' '"' :
Lauterbacherstraße 27
64o7 S C_H L_I_T_Z__1
Rohr- oder profilierter Stahlpfosten
Die Neuerung betrifft Rohr- oder profilierte Stahlpfosten für den Wein- und/oder Obstbau, die der Halterung von horizontal geführten Spanndrähten dienen, auf denen die Pflanzen nach oben abgestützt werden und die mit dem wachstum der Pflanzen höhenverstellbar am Bohr- oder profiliertem Stahlpfosten einhängbar sind.
Derartige Rohr- oder profilierte Stahlpfosten sind allgemein bekannt und bestehen meist aus mit beidseitigen Auskragungen in denen Einhänge- und Auflageöffnungen für die Spanndrähte ausgestanzt sind. Diese Ausgestanzten öffnungen besitzen die unterschiedlichsten bis zu Mäanderförmig gestalteten Einhänge schlitze in den Pfosten, die verhindern sollen, daß die Spanndrähte angeblich nicht aus ihren Auflagern herausgleiten können, obwohl die Belastungen der Spanndifähte
TE
J durch die zunehmenden Fruchtgewic hte allein in ihre Auflager gedruckt werden.
Unberücksichtigt blieben bei diesen Vorschlägen, daß die in die Weinberge einfallenden Winde, durch die die Spanndrähte ständig in wechselnde Horizontal- und·Querbewegungen gebracht werden, durch die die Spanndrähte an den scharfkantigen Stanzkanten einem großen Reibungsvers, hleiß ausgesetzt sind, der sich bei wachsendem Fruchtgewicht wesentlich erhöht und damit in kurzer Zeit die Spanndrähte reißen und jeweils große Fruchtschäden entstehen.
25
Bei der Durchsicht des umfangreichen Standes der Technik wurde festgestellt, da3 alle bisher bekannten in den verschiedensten Stahlpfosten angeordneten Halterungen fü,r die Spanndrähte fast gleichmäßig identische Nachteile aufweisen.
Diese Nachteile beetehen darin, daß das Verhalten der sehr eoharfkantigen Auflagestellen gegenüber des Spanndrähten in den gestanzten Pfostenöffnungen zum einen sträflich unberücksichtigt blieb in Bezug auf die Belastung durch die Gewichte der wachsenden Früchte und zum anderen die Vernachlässigung der Länge- und Querbewegungen der durchgebogenen, nicht absolut waagerecht gespannten Drähte, deren Auflager sowohl rechts als auch links über den scharfen Grat bewegt und somit schwer und schnell durch diese großen Reibungskräfte geschwächt werden.
Als Beispiel zeigt die DE-OS 26 36 731 einen Metallprofilpfahl, dessen beiderseitige über seine ganze Länge sich erstreckenden U-förmigen oder im spitzen Winkel herausgedrückte Rippen scharfkantig ausgestanzte Halterungen aufweisen, in denen sich die Spanndräh'te durch ständige Bewegungen unter dem Druck der Früchte und längs- wie quer- Reibungen durch Windeinfall automatisoh selbst abfeilen.
Das DE-GM 79 o2 715 zeigt die im Ähnlichkeitsbereich liegende Abnutzung der Spanndrähte, doch liegt hier der Erfin- dungsgedanke allein in der Formgebung des Auflagers und des Einführungsschlitzes, dessen gestanzten Fixierschlitze ebenso scharfkantig und demgemäß zerstörend für die Spanndrähte sind. Die DE-OS 25 22 o54 beschreibt einen aus Stahlblech geformten Weinbergstickel, auf dessen Oberfläche vor dem Stan- zen ein elektrostatischer Kathodenschutz aufgebracht ist und dessen Satndfestigkeit durch präzis beschriebene Sickenformgebung erklärt ist aber die durch das Stanzen der Öffnungsbzw. Auflagerflächen für die Spanndrähte durch die Schrägstellong der Sicken im 3o° Winkel, die Spanndrähte an vit.y Stanzecken durch starre Reibung besonders gefährdet, sind zumal doch gerade diese scharfen Kanten, von denen erst vor dem Stanzen der vorher aufgebrachte Kathodenschutz befreit wurde. In dem DE-GM 76 15 917 wird der Abrieb an den Spanndrähten im Pfosten zunächst durch die scharfe Krümmung in der Sinführöffnung geknickt und dadurch in der Auflageröffnung bei horizontaler Bewegung durch die Stanzgratkanten besonders stark abgefeilt.
-r
Auf£abe_der_Neu||ung_ ist es nicht nur die theoretisch aus vorbekannten ,Schriften erkannten unbrauchbaren Merkmale zu vermeiden,, sondern auch die in der Praxis auftretenden Gegebenheiten die durch den Einsatz neuer Weinerntemaschinen
.5 sowohl an diesen, wie auch an den von den Pfosten abstehenden Spanndrahtbefestigungen entstehenden Schäden zu vermeiden und besonders Reibungsverluste zwischen den Stahlpfosten-Auflageflächen für die Spanndrähte und diesen zu berücksichtigen.
Gelöst wurde diese Aufgabe dadurch, daß in die Bohr- oder
profilierten Stahlpfosten für jedes Auflager je zwei Längsschlitze mittels Schneiddruck eingebracht werden, deren beim Druckvorgang entstehendes Gratmaterial nach innen durchgedrückt und so iweit umgebpgen wird, daß der gesamte Umfang der Längsschlitze im Stahlpfjsten einen gratfreien Durchgang erhalten, der die Auflageflächen mit geringster Heibungsfläche zwischen dem Stahlpfosten und den Spanndrähten gewährleistet und daß je zwei gratfreie Längeschlitze über eine Querverbindungsöffnung zusammengeschlossen ,werden, die eine knickfreie Einhängung der Spanndrähte in den Stahlpfosten ' garantiert.
In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Neuerung dargestellt und zwar zeigern Fig. 1 die Draufsicht auf einen Stahlpfosten mit
zwei Längsschlitzen, einer diese verbindenden Querverbindung und einem eingelegten Spanndraht. Fig. 2 den Pfosten nach Fig.l um 9o° gedreht mit zu beiden Seiten des Pfostens angeordneten Längsschlitzen und je einer Quer verbindlang und ange
deutetem umgebogenen Gratmaterial in den Längsschlitzen.
Fig. 3 einen Schnitt durch den Stahlpfosten in Höhe der mittels Schneiddruck erzeugten Längsschlitze mit umgebogenen Grat und eingelegtem Spanndraht. .
Der in den Zeichnungen dargestellte Bohr- oder profilierte Stahlpfosten 1 zeigt beispielsweise einen Abschnitt mit einer aus je zwei Längsschlitzen 2 bestehenden und insgesamt übet? seine Gesamtlänge im Abstand von bekannter. Wachstumshöhe, die mittels Schneiddruckmessern eingebracht wurden, deren rundum nach innen durchgedrücktes Gratmaterial 5 « welches je zur Hälfte der Breite der Längsschlitze 2 entsprioht und einen gratfreien Durchgang und ebensolche Auflager mit geringster Reibungsfläche für die eingelegten Spanndrähte 6 aufweisen. Nachdem die Längsschlitze in die Pfosten eingebracht sind, werden diese Längsschlitze 2 paarweise über eine Querverbindung 4 mittels eines Sägeoder Schleifschnittes miteinander verbunden wodurch in dem Stahlpfahl ein Segmentstiick 3 stehen bleibt das die Spanndrähte ohne Knickung einzulegen gestattet und in seiner Höhe ein herausgleiten verhindert.
Der technische Vorteil gegenüber dem Stand der Technik wird darin gesehen, daß die Spanndrähte ohne Knickung in den Stahlpfosten mit geringsten Eeibungsverlusten umgehängt werden können, was während einer Wachstumsperiode des öfteren erfolgen muß. Des weiteren kann mit der Neuerung jede moderne Weinerntemaschine ohne jeden Schaden sowohl für diese und deren Greifwerkzeuge als auch für die, die Stahlpfähle nicht überstehenden Halterungen der Spanndrähte unbeschädigt bleiben.

Claims (1)

  1. Schutz ans pruch.
    Bohr- oder profilierte Stahlpfosten für den Wein- und/oder Obstbau, bestehend aus in die Stahlpfostea eingebrachte Schlitzöffnungen, dadurch gekennzeichnet, daß in die Bohr- oder profilierten Stahlpfosten (l) über ihre Länge verteilt angeordnete Längsschlitze (2) eingebracht sind, die mittels Sehneiddruckmessern,-durchgedrücktem und unigebogenem Gratmaterial so abgerundet sind, daß der Umfang der Längsschlitze (2) und deren unten halbkreisförmig gebildetes Auflager (5) einen gratfreien Durchgang mit geringster Beibungsflache zwischen dem Auflager (5) und dem Spanndraht (6) aufweist und daß über die Querverbindung (4), die gleichzeitig den geraden Einlegeschlitz (4) darstellt, der Spanndraht (6) ohne Knickung eialegbar ist.
    • ti «III
DE19848412856U 1984-04-17 1984-04-17 Rohr- oder profilierter stahlpfosten Expired DE8412856U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004007470A1 (de) * 2004-02-13 2005-09-01 Reisacher, Raimund, Dr.-Ing. Weinbergpfahl
EP2921045A1 (de) 2014-03-21 2015-09-23 Perfiles de Precision, S.L. Rebpfahl mit einem neuen System zum Stützen der Eisendrähte

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102004007470A1 (de) * 2004-02-13 2005-09-01 Reisacher, Raimund, Dr.-Ing. Weinbergpfahl
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