DE841341C - Schalstein - Google Patents
SchalsteinInfo
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- DE841341C DE841341C DEP14578D DEP0014578D DE841341C DE 841341 C DE841341 C DE 841341C DE P14578 D DEP14578 D DE P14578D DE P0014578 D DEP0014578 D DE P0014578D DE 841341 C DE841341 C DE 841341C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B2/00—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
- E04B2/02—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
- E04B2/28—Walls having cavities between, but not in, the elements; Walls of elements each consisting of two or more parts kept in distance by means of spacers, all parts being solid
- E04B2/36—Walls having cavities between, but not in, the elements; Walls of elements each consisting of two or more parts kept in distance by means of spacers, all parts being solid using elements having a general shape differing from that of a parallelepiped
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Description
- Schalstein Die Erfindung betrifft einen Schalstein zur Herstellung von Fundamenten und Wänden.
- Die bekannten Schalsteine, die bisher zur Ersparung einer besonderen Schalung verwendet N#,-urdeti und zur Herstellung einer sogenannten verlorenen Schalung dienten, besitzen große Hohlräume, in welche der Beton des eigentlichen Fundaments od. dgl. eingegossen wird; die Anordnung der großen Hohlräume ist jedoch ein großer Nachteil der bekannten Schalsteine, weil diese wegen des Hohlraumes einen großen Raum beim Lagern und Transport beanspruchen und wie alle Hohlkörper Beschädigungen und Zerstörungen in besonderem -Maße ausgesetzt sind.
- Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß der Schalstein eine solche Form besitzt, daß sich bei dem reihenweisen Stapeln für das Lagern und den Transport die einzelnen Schalsteine satt ineinanderlegen. Vorzugsweise erhält ferner der Schalstein eine Z-förmige Form.
- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die freien Enden der Schalsteinseitenstege keilförmig und die von den Seitenstegen und dem Mittelsteg gebildeten Ecken derart unter dem gleichen Winkel abgeschrägt, daß sowohl bei der Herstellung einer geraden Wand wie auch bei der Bildung einer Bauwerksecke die aneinanderstoßenden Schalsteine ohne weiteres zusammenpassen bzw. eine gerade Eckabschrägung ergeben. Die Verwendung eines Sondersteines für die Bildung von Bauwerksecken wird durch den neuen Schalstein überflüssig.
- Die neuartige Ausbildung der Schalsteine nach der Erfindung erfordert ferner auch eine entsprechende sichere Verriegelung beim Bauen, um sie gegen das Herausdrehen aus der Wandflucht durch den Druck des Füllmaterials zu sichern. Diese Aufgabe wird in besonders einfacher und gegenüber dem Bekannten verbesserter «'eise erfindungsgemäß auf mehrfache Art gelöst. So können die beim Bauen aneinanderstoßenden Flächen einer Horizontalreihe derart mit je einer ,Nut bzw. je einem in diese passenden Vorsprung versehen sein, daß beim Bauen die Nuten mit den Vorsprüngen der benachbarten Schalsteine der gleichen Reihe in Eingriff gelangen und dadurch eine gegenseitige Verriegelung bewirken. Die Nuten werden hierbei vorzugsweise an den von den Seitenstegen und dem Mittelsteg gebildeten abgeschrägten Ecken angeordnet und die freien Enden der Seitenstege als in diese passende Vorsprünge ausgebildet.
- Damit durch diese Anordnung der Nuten das satte Anliegen der Schalsteine beim Stapeln nicht unterbrochen wird, besitzt erfindungsgemäß der Schalstein je auf der der Nut gegenüberliegenden Seite einen derart angeordneten und bemessenen Vorsprung, daß beim Stapeln die Vorsprünge und Nuten satt ineinander eingreifen.
- Ferner kann nach der Erfindung die Verriegelung übereinanderliegender Schalsteine dadurch erfolgen, daß die mit einem unterhalb oder oberhalb angeordneten Schalstein zur Anlage kommenden Stegkanten des Schaltsteines mit Aussparungen zur Aufnahme je eines Verriegelungsgliedes versehen sind. Die Aussparungen können weiterhin auch so angeordnet und bemessen sein, daß die Stegkanten übereinanderliegender Steine verzahnungsartig miteinander in Eingriff gelangen und außerdem am Mittelsteg noch ein Griffloch für das Versetzen der Steine verbleibt, durch das eine Querverbindung der Betonsäulen erzielt wird und eine Armierung durchgeführt werden kann. Dieses Griffloch kann auch bei Steinen ohne Randverzahnung vorteilhaft für das Versetzen der Steine und die Schaffung einer Querverbindung der Betonsäulen angeordnet werden.
- Gemäß einem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung von Fundamenten od. dgl. mit den Schalsteinen nach der Erfindung «-erden zur Erzielung einer Verbandwirkung trotz sich überdeckender Mittelstege die Schalsteine derart in je zwei übereinanderliegenden Schichten zueinander gedreht verlegt, daß die Seitenstege eines Schalsteines der oberen Schicht sich mit den Seitenstegen der beiden Schalsteine decken, die sich rechts und links an den senkrecht unter ihm liegenden Schalstein anschließen.
- Schließlich können nach einem erfindungsgemäßen Verfahren die Schalsteine auch durch einen Rahmen gegen Herausdrehen durch den Füllungsdruck gesichert werden.
- In den Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
- Fig. i zeigt die Verlegung der Schalsteine hei der Bildung einer geraden Wand und einer Ecke sowie eine \'erriegelungsart; Fig. 2 zeigt, wie die Steine in übereinanderliegenden Schichten gegenseitig verdreht sind (durch Schraffur zweier Steine hervorgehoben) ; Fig. 3 zeigt eine Verriegelungsmethode; Fig.:4 läßt die Anordnung der Verriegelungsnuten und Vorsprünge erkennen; Fig.5 zeigt das Stapeln der Schalsteine; Fig.6 und 7 erläutert weitere Verriegelungen. Der Schalstein i (Fig. i) besitzt eine Z-förmige Form. An seinen freien Enden a und an den Ecken 3 weist er derartige Abschrägungen auf, daß sich alle Ecken und Kanten sinngemäß treffen.
- Wie leicht einzusehen ist, wird das Füllmaterial den Z-Stein durch den Füllungsdruck aus seiner Lage zu drehen suchen, so daß er dagegen durch geeignete Maßnahmen geschützt werden muß. Dies kann z. B. durch Rahmen (Fig. 3) verhindert werden, welche aus Stangen 5 bestehen, die mit Bügeln 6 verbunden sind.
- Das Verdrehen kann aber auch durch verschiedenartige Ausbildung des Z-Steines an den Stoßkanten bzw. Auflagerflächen verhindert werden, wodurch eine gegenseitige Verriegelung erreicht wird. Es können beispielsweise gemäß Fig. i und 4 die als Nasen 7 ausgebildeten freien Enden der Seitenstege in entsprechende Nuten 8 an den Ecken des nächsten Steines der gleichen Horizontalreihe eingreifen. Wenn trotz der Nuten 8 die Steine beim Stapeln satt ineinanderliegen sollen, so ist dann gemäß den Fig. 4 und 5 jeweils in der Ecke gegenüber der Nut 8 ein Vorsprung 9 vorzusehen. Die Nuten 8 und die Vorsprünge 9 passen bei den übereinanderliegenden Steinen genau ineinander.
- Die Verriegelung übereinanderliegender Steine kann beispielsweise gemäß Fig.6 durch ein besonderes Riegelstück io erfolgen, welches in entsprechende Nuten i i der aufeinanderliegenden Z-Steine eingreift.
- Die Verriegelung übereinanderliegender Steine kann aber auch beispielsweise durch eine gegenseitige Verzahnung der Z-Steine erfolgen. Diese kann gemäß Fig. 7 so ausgebildet sein, daß ein einziges Modell des Z-Steines trotzdem für den ganzen Schalungsverband genügt. Während hierbei die Verzahnung 1a und 13 der Seitenstege satt ineinandergreifen kann, ist es zweckmäßig, die Verzahnung 14 des Mittelsteges so einzurichten, daß eine Grifflücke 15 erhalten bleibt, welche beim Versetzen der Steine von Bedeutung ist. Eine Griffnut mit der gleichen Wirkung kann auch gemäß Fig.4, 15, bei jeder anderen Form des Z-Steines ausgeführt werden. Durch die Anordnung dieser Griffnut wird außerdem beim Ausgießen der Steine mit Beton eine Querverbindung der einzelnen Betonsäulen erreicht. Ferner kann eine Armierung durch die Griffnuten hindurchgeführt werden.
- Zur Erzielung einer Verbandwirkung trotz sich überdeckender Mittelstege der Schalsteine werden diese, wie Fig. a bei den beiden schraffierten Steinen von zwei übereinanderliegenden Schichten erkennen läßt, so verdreht aufeinandergesetzt, daß sich die Seitenstege des oberen Steines nicht mit denen des senkrecht unter ihm liegenden Steines, sondern mit den Seitenstegen der an diesen rechts und links sich anschließenden beiden Schalsteine decken.
- Im Rahmen der Erfindung liegend sind Abweichungen verschiedener Art möglich.
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schalstein zur Herstellung von Fundamenten und Wänden, dadurch gekennzeichnet, daß er eine solche Form besitzt, daß sich bei der reihenweisen Stapelung für das Lagern und den Transport die einzelnen Schalsteine satt ineinanderlegen.
- 2. Schalstein nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er eine Z-förmige Form besitzt.
- 3. Schalstein nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden (2) seiner Seitenstege keilförmig und die von den Seitenstegen und dem Mittelsteg gebildeten Ecken (3) derart unter dem gleichen Winkel abgeschrägt sind, daß sowohl bei der Herstellung einer geraden Wand wie auch bei der Bildung einer Bauwerksecke die aneinanderstoßenden Schalsteine (i) ohne weiteres zusammenpassen bzw. eine gerade Eckabschrägung ergeben.
- 4. Schalstein nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß er an den bei seiner Verwendung beim Bauen aneinanderstoßenden Flächen einer Horizontalreihe derart mit je einer Nut (8) bzw. je einem in diese passenden Vorsprung (7) versehen ist, daß beim Bauen die Nuten (8) mit den Vorsprüngen (7) der benachbarten Schalsteine der gleichen Reihe in Eingriff gelangen und die Schalsteine sich gegenseitig gegen Herausdrehen aus der Mauerflucht durch den Druck des Füllungsmaterials verriegeln.
- 5. Schalstein nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (8) an den von den Seitenstegen und dem Mittelsteg gebildeten abgeschrägten Ecken angeordnet und die freien Enden der Seitenstege als in diese passende Vorsprünge (7) ausgebildet sind.
- 6. Schalstein nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß er auf der der Nut (8) gegenüberliegenden Seite einen derart angeordneten und bemessenen Vorsprung (9) besitzt, daß beim Stapeln von Schalsteinen der Vorsprung (9) des einen Steines in die Nut (8) des benachbarten Steines satt anliegend eingreift.
- 7. Schalstein nach Anspruch t bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß seine beim Bauen mit einem unter oder über ihm liegenden Stein zur Anlage kommenden Stegkanten mit Aussparungen zur Aufnahme je eines übereinanderliegende Schalsteine miteinander verriegelnden Gliedes (io) versehen ist, das ein Herausdrehen der Steine durch das Füllungsmaterial verhindert. B.
- Schalstein nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß seine beim Bauen mit einem unter oder über ihm liegenden Stein zur Anlage kommenden Stegkanten so mit Aussparungen versehen sind, daß übereinanderliegende Schalsteine zur Sicherung gegen Herausdrehen durch das Füllungsgewicht miteinander verzahnt sind und am Mittelsteg noch ein Griffloch (15) für das Versetzen der Steine erhalten bleibt, durch das eine Querverbindung der Betonsäulen erzielt wird und eine Armierung durchgeführt werden kann.
- 9. Schalstein nach Anspruch i bis 3 und 8, dadurch gekennzeichnet, d@aß auch bei Weglassen der zur Verzahnung dienenden Aussparungen ein Griffloch am Mittelsteg angeordnet ist. io. Verfahren zur Herstellung von Fundamenten und Wänden mit Schalsteinen nach den Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer Verbandwirkung trotz sich überdeckender Mittelstege die Schalsteine derart gedreht in je zwei übereinanderliegenden Schichten verlegt werden, daß die Seitenstege eines Schalsteines der oberen Schicht sich mit den Seitenstegen der beiden Schalsteine decken, die sich rechts und links an den senkrecht unter dem oberen Schalstein liegenden Schalstein anschließen. i i. Verfahren zur Herstellung von Fundamenten od. dgl. mit Schalsteinen nach den. Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen Rahmen (Fig. 3) die aufgesetzten Schalsteine in ihrer Lage gesichert werden, um ein Herausdrehen der Schalsteine aus der Fluchtlinie durch den Druck des Füllungsmaterials zu verhindern.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP14578D DE841341C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Schalstein |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP14578D DE841341C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Schalstein |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE841341C true DE841341C (de) | 1955-03-10 |
Family
ID=7365228
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP14578D Expired DE841341C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Schalstein |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE841341C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4766711A (en) * | 1983-08-03 | 1988-08-30 | Desert Systems Limited | Building element and a construction method using such an element |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP14578D patent/DE841341C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4766711A (en) * | 1983-08-03 | 1988-08-30 | Desert Systems Limited | Building element and a construction method using such an element |
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