DE841368C - Verfahren und Einrichtung zum Ackern im Hopfengarten und in anderen Reihenpflanzungen - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Ackern im Hopfengarten und in anderen ReihenpflanzungenInfo
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- DE841368C DE841368C DEH6594A DEH0006594A DE841368C DE 841368 C DE841368 C DE 841368C DE H6594 A DEH6594 A DE H6594A DE H0006594 A DEH0006594 A DE H0006594A DE 841368 C DE841368 C DE 841368C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B13/00—Ploughs or like machines for special purposes
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B13/00—Ploughs or like machines for special purposes
- A01B13/02—Ploughs or like machines for special purposes for making or working ridges, e.g. with symmetrically arranged mouldboards
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 16. JUNI 1952
KLASSE 45a GRUPPE
H6594III/45 a
ist als Erfinder genannt worden
Zum Ackern im Hopfengarten und anderen Reihenpflanzungen verwendet man Bodenbearbeitungsgeräte,
die ihren Weg zwischen zwei Pflanzenreihen nehmen, und zwar zunächst entlang der rechten
Pflanzenreihe und dann in umgekehrter Fahrtrichtung entlang der linken Pflanzenreihe, wodurch die
Erde jeweils den Pflanzen angeackert wird.
Nun ist zu berücksichtigen, daß durch die beiden Arbeitsvorgänge ein Mittelstreifen der Erde zwischen
den beiden Pflanzenreihen stehenbleibt, also nicht bearbeitet wird. Es muß deshalb in einem
dritten Arbeitsgang der rechte Teil des Mittelstreifens und in einem vierten Arbeitsgang der linke
Teil des Mittelstreifens bearbeitet werden, wobei die Erde beim dritten Arbeitsgang nach rechts und
beim vierten Arbeitsgang nach links angeackert
wird. ' ■.'■■· - "· '
Diese bisherige Verfahrensweise ist umständlich* ·■■■'
und auch zeitraubend, weil eben vier Arbeitsgänge erforderlich sind. ; ao
Gegenstand der Erfindung ist ein neues Ver
fahren zum Ackern im Hopfengarten und anderen Reihenpflanzungen, und es besteht das Verfahren ■■'
darin, daß zwischen zwei Pflanzeinreihen zunächst
die Erde der rechten Pflanzenreihe und in einem «5
zweiten Arbeitsgang die Erde der linken Pflanzen1·
reihe angeackert wirdj wpijauf alsdann der Mittelstreifen der Erde ia einem einzigen dritten Ar-.
beitsgang nach beiden Seiten gleichzeitig angeackert wird.
Durch das neue Verfahren wird die Arbeitwesentlich vereinfacht insofern, als jetzt nur drei
Arbeitsgänge erforderlich sind, wodurch die Arbeit rascher vor sich geht, also an Arbeitszeit wesentlich
gespart wird.
ίο Um das Verfahren auszuüben, wird zuerst mit
Hilfe eines einseitig arbeitenden Pflugs die Erde der rechten Pflanzenreihe und dann die Erde der
linken Pflanzenreihe angeackert, worauf mit Hilfe eines zweiseitig wirkenden Häufelkörpers der
stehengebliebene Mittelstreifen der Erde in einem
einzigen dritten Arbeitsgang nach beiden Seiten gleichzeitig angeackert wird.
Der Kopf des Häufelkörpers ist beiderseitig mit Untergrundlockerern ausgestattet, was den Vorteil
ao hat, daß die Erde rechts und links vom Häufelkörper in erwünschter Weise gelockert wird.
Schließlich ist der Kopf des Häufelkörpers mit zu beiden Seiten verlaufenden Streichblechen ver-■
sehen, die von der Befestigungsstelle am Kopf
»5 stark nach oben ansteigend verlaufen und leicht
gewölbt sowie leicht verwunden ist. Dadurch wird erreicht, daß die vom Kopf des Häufelkörpers abgehobene
Erde durch die eigenartige Form der Streichbleche in weit günstigerer Weise nach oben
angeackert wird, als dies bisher möglich war. χ In der Zeichnung ist in den
Fig. ι bis 4 ganz schematisch das alte Verfahren zum Ackern in Hopfengärten und anderen Reihenpflanzungen erläutert, während in den Fig· 5 bis 7 das neue Verfahren erläutert ist; Fig. 8 zeigt in Seitenansicht den Häufelkörper zur Ausübung des Verfahrens, während Fig. 9 eine Draufsicht darstellt. Gemäiß Fig. ι sind ganz schematisch zwei Hopfenreihen ι und 2 dargestellt.
Fig. ι bis 4 ganz schematisch das alte Verfahren zum Ackern in Hopfengärten und anderen Reihenpflanzungen erläutert, während in den Fig· 5 bis 7 das neue Verfahren erläutert ist; Fig. 8 zeigt in Seitenansicht den Häufelkörper zur Ausübung des Verfahrens, während Fig. 9 eine Draufsicht darstellt. Gemäiß Fig. ι sind ganz schematisch zwei Hopfenreihen ι und 2 dargestellt.
Es soll nun zuerst die rechte Hopfenreihe angeackert werden. Bei dem bekannten Verfahren nach
den Fig. ι bis 4 fährt das Bodenbearbeitungsgerät zunächst zwischen den beiden Hopfenreihen 1
und 2, und zwar entlang der Hopfenreihe 1, wobei ein Graben 3 entsteht, während die ausgegrabene
Erde nach rechts angeackert wird. Die Fig. 1 erläutert somit die erste Hinfahrt entlang der Hopfenreihe
i.
Am Ende der Hopfenreihe wendet das Bodenbearbeitungsgerät und fährt nun auf dem Rückweg
entlang der Hopfenreihe 2; dabei entsteht ein Graben 4, wobei die ausgeworfene Erde der Hopfenreihe
2 angeackert wird. Es handelt sich also um die erste Rückfahrt des Bodenbearbeitungsgeräts.
Die beiden Gräben 3 und 4 sind in Fig. 2 zu erkennen, die außerdem noch zeigt, daß zwischen
den beiden Gräben 3 und 4 ein Mittelstreifen 5 stehenbleibt. Audi dieser muß noch entfernt werden.
Zu diesem Zweck wird das Bodenbearbeitungsgerät wieder entlang der Hopfenreihe 1 geführt,
jedoch in einem größeren Abstand als bei der ersten Hinfahrt. In Fig. 3 ist erläutert, wie durch die
zweite Hinfahrt ein Graben 6 ausgehoben uiAtiie
Erde nach rechts ahgeackert wird. Am oberen Ende
angekommen, wird das Bodenbearbeitungsgerät wieder gewendet und bewegt sich nun auf der
zweiten Rückfahrt, wobei der in Fig. 3, stehengebliebene Teil 7 entfernt und nach links zur Hopfenreihe 2 angeackert wird.
Die vorstehenden Ausführungen lassen somit erkennen, daß bei dem alten Verfahren vier Arbeitsgänge
erforderlich sind.
Gemäß dem neuen Verfahren ist diese umständliche und zeitraubende Arbeit nicht mehr erforderlieh.
Hier wird gemäß Fig. 5 in der gleichen Weise verfahren wie bei dem alten Verfahren nach Fig. I,
d. h. der einseitig arbeitende Pflug macht zunächst eine Hinfahrt, so daß wiederum ein Graben 3 entsteht.
Nun erfolgt nach Wendung des Geräte am Ende der Hojpfenreihe 1 eine Rückfahrt, welche
den Graben 4 aushebt, entsprechend der Rückfahrt nach Fig. 2.
Im Gegensatz zu dem bekannten Verfahren wird der stehengebliebene Teil 5 nicht mehr durch zwei
getrennte Arbeitsgänge, und zwar durch eine Hinfahrt und eine Rückfahrt des Bodenbearbeitungsgeräts
entfernt, sondern es wird der stehengebliebene Mittelstreifen 5 der Erde in einem einzigen*
dritten Arbeitsgang nach beiden Seiten gleichzeitig angeackert. Dieser Arbeitsvorgang ist in Fig; 7
schematisch dargestellt.
Zur Vornahme dieses Arbeitsganges dient ein zweiseitig wirkender Häufelkörper, wie solcher in
den Fig. 8 und 9 dargestellt und in Fig. 7 nur ganz schematisch angedeutet ist. Der Häufelkörper besteht
im wesentlichen aus der Häufelkörperspjtze 8, dem Kopf 9 und den Streichblechen 10 sowie aus
zwei beiderseits des Kopfes 9 vorgesehenen Untergrundlockerern II. too
Der Häufelkörper nimmt zunächst diejenige Stellung ein, die in Fig. 7 gezeigt ist. Er liegt also
möglichst tief, so daß die Untergrundlockerer 11
in den Boden eindringen und diesen gewissermaßen untergreifen. Bewegt sich nun der Häufelkörper in
Fahrtrichtung, also-, zwischen den beiden Hopfenreihen ι und 2, dann lockern die Untergrundlockerer 11 den Boden nicht nur auf, sondern es
wird die Erde von dem Häufelkörperkopf gewissermaßen erfaßt, dabei angehoben und den
Streichblechen zugeführt. Und da die Streichbleche 10, 10 von der Befestigungsstelle am Kopf 9 stärker
nach oben ansteigend verlaufen, wie Fig. 8 zeigt, und außerdem leicht gewölbt und leicht verwunden
sind, wie Fig. 9 erkennen läßt, so wird die Erde in einem einzigen dritten Arbeitsgang nacjp
beiden Seiten, d. h. nach rechts und links in Richtung gegen die Hopfenreihen 1 und 2 angeackert, r
Wie schließlich Fig. 8 zeigt, verlaufen die Untergrundlockerer
11, 11 schräg nach oben, wodurch no eine besonders günstige Lockerung des Utttergrundes
erreicht wird. - ,,'·,
Der Hälufelkörper ist sodann noch mit einem Befestigungsstück 12 für die Anbringung an ein
Grindel und außerdem mit einem Führungsstab
13 versehen, das als Unterstützung des
körpers während der Arbeit dient. Um schließlich die Streichbleche io, io verstellen zu können, sind
Stellstreben 14, 14 mit Feststellschraube 15 vorgesehen,
wie Fig. 9 zeigt.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Verfahren zum Ackern im Hopfengarten und in anderen Reihenpflanzungen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei Pflanzenreihen zunächst die Erde der rechten Pflanzenreihe und in einem zweiten Arbeitsgang die Erde der linken Pflanzenreihe angeackert wird, worauf alsdann der stehengebliebene Mittelstreifen der Erde in einem einzigen dritten Arbeitsgang nach beiden Seiten gleichzeitig angeackert wird.
- 2. Häufelkörper zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf desselben beiderseits mit Untergrundlockerern ausgestattet ist.
- 3. Häufelkörper zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf mit zu beiden Seiten verlaufenden Streichblechen versehen ist, die von der Befestigungsstelle am Kopf stark nach oben ansteigend verlaufen und leicht gewölbt und leicht verwunden sind.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenO 5056 6. 52
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH6594A DE841368C (de) | 1950-11-08 | 1950-11-08 | Verfahren und Einrichtung zum Ackern im Hopfengarten und in anderen Reihenpflanzungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH6594A DE841368C (de) | 1950-11-08 | 1950-11-08 | Verfahren und Einrichtung zum Ackern im Hopfengarten und in anderen Reihenpflanzungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE841368C true DE841368C (de) | 1952-06-16 |
Family
ID=7144726
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH6594A Expired DE841368C (de) | 1950-11-08 | 1950-11-08 | Verfahren und Einrichtung zum Ackern im Hopfengarten und in anderen Reihenpflanzungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE841368C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GR20000100402A (el) * | 2000-11-15 | 2002-09-26 | Σκαρλατος Αθανασιος Ευαγγελος | Μηχανημα για εφαρμογη μεθοδου καλλιεργειας και μεθοδος καλλιεργειας εδαφους για αυξηση της γεωργικης παραγωγης, με μειωση της καταναλωσης νερου για αρδευση, αποφυγη απερημωσης και προστασια του οικοσυστηματος |
-
1950
- 1950-11-08 DE DEH6594A patent/DE841368C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GR20000100402A (el) * | 2000-11-15 | 2002-09-26 | Σκαρλατος Αθανασιος Ευαγγελος | Μηχανημα για εφαρμογη μεθοδου καλλιεργειας και μεθοδος καλλιεργειας εδαφους για αυξηση της γεωργικης παραγωγης, με μειωση της καταναλωσης νερου για αρδευση, αποφυγη απερημωσης και προστασια του οικοσυστηματος |
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