DE841430C - Treibriemen oder Foerderband mit Gewebeeinlagen - Google Patents

Treibriemen oder Foerderband mit Gewebeeinlagen

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Publication number
DE841430C
DE841430C DED6981A DED0006981A DE841430C DE 841430 C DE841430 C DE 841430C DE D6981 A DED6981 A DE D6981A DE D0006981 A DED0006981 A DE D0006981A DE 841430 C DE841430 C DE 841430C
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DE
Germany
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warp threads
threads
fabric
weft
belt
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Expired
Application number
DED6981A
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English (en)
Inventor
Wilfred Lord
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dunlop Rubber Co Ltd
Original Assignee
Dunlop Rubber Co Ltd
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE841430C publication Critical patent/DE841430C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D3/00Woven fabrics characterised by their shape
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D1/00Woven fabrics designed to make specified articles
    • D03D1/0094Belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

  • Treibriemen oder Förderband mit Gewebeeinlagen Die Erfindung bezieht sich auf Treibriemen od. dgl. mit einer Gewebeeinlage, wie sie auch insbesondere als Förderbänder verwendet werden, und betrifft ein derartiges Förderband oder einen Treibriemen mit nur einer Einlage aus Textilgewebe.
  • Bei Förderbändern oder Treibriemen, die zur Aufnahme schwerer Lasten oder Übertragung erheblicher Kräfte bestimmt sind, ergibt sich eine gewisse obere Grenze, bis zu welcher das Gewicht und damit auch die Festigkeit des Gewebes getrieben werden kann; und auch die Wahl entsprechend gröberer Ketten-und Schuß fäden und auch 4ie Zahl der Gewebelagen, die zu dem Förderband oder Treibriemen vereinigt wenden können, unterliegt einer gewissen Grenze. Dabei führt jede schwerere Beschädigung in der Oberfläche des Förderbandes oder des Treibriemens leicht zu einem Zerreißen des betreffenden Förderbandes, und die Neigung hierzu ist noch größer, wenn lediglich eine Gewebeeinlage verwendet wird.
  • Gegenstand der Erfindung ist die Schaffung eines Treibriemens oder eines Förderbandes mit einer oder mehreren Gewelbeeinlagen, die bei langer Lebensdauer auch für die Förderung schwerer Lasten oder zur Übertragung großer Kräfte geeignet sind und gegen Beschädigungen oder Abnutzung im Gebrauch äußerst widerstandsfähig sind.
  • Gemäß der Erfindung ist bei einem Treibriemen, Förderband od. dgl. aus Gummi, mit wenigstens einer Textilgewebeeinlage, jede Einlage aus einem Satz Schuß fäden und zwei Satz Kettenfäden gebildet, wobei die Schuß fäden im wesentlichen quer zu wider Laufrichtung des Riemens liegen und die Kettenfäden zwischen den Schuß fäden in solcher Weise durchgeführt werden, daß die Kettenfäden des einen Satzes im wesentlichen die eine Seite des Gewebes und diejenigen Ides anderen Satzes die andere Seite des Gewebes bilden, so daß sich ein Doppelgewebe ergibt. Dabei wechseln zweckmäßig die Kettenfäden des einen Satzes mit den Kettenfäden des anderen Satzes ab. Bei der Verwendung mehrerer dieser Gewebeeinlagen werden diese durch Gummi od. dgl. aneinandergebunden.
  • Die doppelte Gewebeeinlage für Treibriemen od. dgl. nach der Erfindung kann auf verschiedene Weise hergestellt werden. Jede Webart, die zu einem kettengebundenen Gewebe auf beiden Seiten führt, kann hierfür verwendet werden. Die Webart muß also derart sein, daß sich dicht aneinander fiottliegende Kettenbögen ergeben, die in zwei verschiedenen Lagen durch die Schuß fäden zusammengehalten werden, so daß die Kettenfäden auf beiden Seiten des Gewebes erscheinen. Auch jede Köperbindung kann hierzu verwendet werden, wenn entweder eine gerade oder eine gebrochene Köper-, bindung verwendet werden kann, wobei die Bindung 2/1, 3/I, 4/1, 5/I USW. erfolgen kann. Es ist jedoch zu beachten, daß mit zunehmender Anzahl der von den Kettenfäden überdeckten Schußfäden die Herstellung des Gewebes schwieriger wird, da in dem Webstuhl immer mehr Webschäfte benötigt werden.
  • Auch wird mit der Zahl der Überschläge das Gewebe loser, während ein dichtes Gewebe notwendig ist, um eine feste Verankerung der Riemenverbinder zu erreichen. Aus diesem Grunde ist eine gebrochene Köpenbindung vorzuziehen, da mit einer gebrochenen Köperbindung die gleichen langen Überschlige, jedoch mit einer besseren Bindungswirkung wegen des ständigen Wechsels in der Köperbindung erreicht werden. So kann beispielsweise eine gebrochene Köperbindung für jede Kettenfädenlage verwendet werden, wobei die Ketten fäden in der oberen Fläche über drei einanderfolgende Schußbäden und unter dem vierten Schußfaden hindurchgeführt werden, während die Kettenfäden der Unterseite über einen Schuß faden gehoben und dann unter den drei nächsten Schußfäden hindurchgeführt werden. Die Bindungspunkte, an denen beide Kettenfädenlagen über die Schußfäden geführt sind, sind dabei so ausgebildet, daß die Kettenfäden wieder frei in ihre Außenlage zurücklaufen können. Es wird dabei in der einen Kettenfädenlage mit einer ungeraden Zahl von Kettenfäden gearbeitet, während in der anderen Lage mit einer geraden Zahl von Kettenfäden gearbeitet wird, wobei beide Webwellen durch den gleichen Schußfaden zusammengehalten werden, so daß die vereinigten Bindungen sich nach ach.t Kettenfäden und vier Schußfäden wiederholen und dabei nur eine Gewebelage bilden.
  • Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein nach der Erfindung ausgebildetes Gewebe nach Linie I-I der Fig. 2, Fig. 2 eine Draufsicht hierzu und Fig. 3 und 4 in Draufsicht zwei abgeänderte Webarten.
  • Das in den Fig. I und 2 dargestellte Gewebe besteht aus zwei Sätzen Kettenfäden I und 2, die durch einen Satz Schußfäden 3 in solcher Weise miteinander verbunden sind, daß die Kettenfäden I die eine Seite des Gewebes und die Kettenr fäden 2 die andere Seite des Gewebes bilden, so daß sich ein adoppellseitiges Gewebe ergibt. Die Ketten fäden sind dabei jeweils über drei Schußfäden und unter einem Schuß faden geführt, wobei sich diese Bindung nach acht Kettenfäden und vier Schfäden wiederholt. Fig. 3 zeigt ein Gewebe, hei welchem die Kettenfäden jeweils über zwei Sdhußfäden und unter einem Schuß faden geführt sind, wobei sich die Folge ebenfalls nach acht Kettenfäden und drei Schußfäden wiederholt. Auch durch diese Bindungen liegen die durch die Schußfäden 3 miteinander verbundenen Kettenfäden I, 2 derart, daß die Kettenfäden I im wesentlichen die eine Seite und die Kettenfäden 2 im wesentlichen die andere Seite des Gewebes bilden. Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 sind die Kettenfäden jeweils über fünf Schußfäden und unter einem Schuß faden hindurchgeführt, wobei sich die Bindung nach zwölf Kettenfäden und sechs Scbußfäden wiederholt. Auch hier iot die Bindung zwischen den Kettenfäden 1, 2 und den Schußfäden 3 so gewälilt, daß die Kettenfäden I und die Kettenfäden 2 die andere Seite des Gewebes bilden.
  • Diejenigen Teile Ider unteren Kettenfäden 2, die in der Bindung über die Schuß fäden 3 treten, sind in den Zeichnungen schraffiert angedeutet.
  • Bei der Verwendung eines derart ausgebildeten Gewebes als Einlage in einem Treibrieme oder Förderband liegt somit nur die Hälfte der Kettenfäden, die den Längszug übertragen, auf derjenigen Seite des Förderbandes oder Riemens, welcher die Förderlast übernimmt oder einer Abnutzung unterworfen ist. Die Webart führt zu einem kräftigem oder stärkeren Gewebe, als es bei einfacher Webart mit vollem Gewebe erhalten wird. Auch zeigt das neue Gewebe eine gleichförmige und regelmäßige Oberfläche, ähnlich derjenigen von bhdhem Riemendrell, und kann daher mit Gummi od. dgl. auf die gleiche Weise verarbeitet werden, so daß auch nicht die Schwierigkeiten auftreten, die sich bei der Verarbeitung eines glatten Gewebes von fester Webart mit Gummi ergeben.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Treibriemen oder Förderband aus Gummi mit wenigstens einer Textilgewebeeinlage, dadurch gekennzeichnet. daß das Gewebe aus einem Satz Schußfäden und zwei Satz Kettenfäden besteht, wobei die Schußfäden im wesentl'ichen quer zur Laufrichtung des Riemens liegen und die Kettenfäden mit den Schußfäden in solcher Weise miteinander verbunden sind, daß die Kettenfäden, des einen Satzes im wesentlichten die eine Seite des Gewebes und die Kettenfäden des anderen Satzes die andere Seite des Gewebes bilden.
  2. 2. Treibriemen od. dgl. nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenfäden des einen Satzes mit den Kettenfäden des anderen Satzes in dem Gewebe miteinander abwechseln.
  3. 3. Treihriemen od. dgl. nach den Ansprüchen I und 2, gekennzeichnet durch eine gebrochene Köperbindung für die Kettenfäden jedes Satzes.
  4. 4. Treibriemen od. dgl. nach den Ansprüchen I bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenfäden jedes Satzes über jeweils zwei Schußfäden und unter einem Schuß faden geführt sind, wobei diese Folge nach jeweils acht Kettenfäden und drei Schußfäden wiederholt ist.
  5. 5. Treibriemen od. dgl. nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenfäden eines jeden Satzes über jeweils drei Schuß fäden und unter einem Schußfaden hindurchgeführt sind, mit einer Wiederholung nach acht Kettenfäden und vier Schußfäden.
  6. 6. Treibriemen od. dgl. nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenfäden eines jeden Satzes über fünf Schußfäden und unter einem Schuß faden hindurchgeführt sind, mit einer Wiederholung nach jeweils zwölf Kettenfäden und sechs Schußfäden.
DED6981A 1950-10-03 Treibriemen oder Foerderband mit Gewebeeinlagen Expired DE841430C (de)

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DE841430C true DE841430C (de) 1952-06-16

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ID=584230

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DED6981A Expired DE841430C (de) 1950-10-03 Treibriemen oder Foerderband mit Gewebeeinlagen

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DE (1) DE841430C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0123431A3 (en) * 1983-04-13 1985-04-10 Ascoe Felts, Inc. Papermaker's felt having multi-layered base fabric and method of making the same

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0123431A3 (en) * 1983-04-13 1985-04-10 Ascoe Felts, Inc. Papermaker's felt having multi-layered base fabric and method of making the same

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