DE841759C - Flachdruckmaschine mit Hand- oder Motorantrieb - Google Patents

Flachdruckmaschine mit Hand- oder Motorantrieb

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DE841759C
DE841759C DEG3160A DEG0003160A DE841759C DE 841759 C DE841759 C DE 841759C DE G3160 A DEG3160 A DE G3160A DE G0003160 A DEG0003160 A DE G0003160A DE 841759 C DE841759 C DE 841759C
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DE
Germany
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crank
motor drive
manual
printing machine
coupling
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Expired
Application number
DEG3160A
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English (en)
Inventor
Erich Gericke
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41L—APPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L19/00—Duplicating or printing apparatus or machines for office or other commercial purposes, of special types or for particular purposes and not otherwise provided for

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  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Flachdruckmaschine, insbesondere Offsetmaschine, mit Hand- oder Motorantrieb, bei der durch Betätigung von Verstelleinrichtungen wahlweise der Hand- oder der Motorantrieb an die Triebwerksteile der Maschine ankuppelbar sind.
  • Solche Antriebe sind in vielen Ausführungen gebräuchlich. Die meisten dieser Ausführungen sind umständlich in der Handhabung und empfindlich beim Gebrauch. Die nachstehend beschriebene Ausführung stellt die Lösung der Aufgabe dar, eine Umstellung vom Hand- auf den Motorantrieb und die Rückstellung mit einem :Mindestaufwand an Bedienbewegungen sicher auszuführen.
  • Gemäß der Erfindung wird das dadurch erreicht, daß die Handantriebseinrichtung nach ihrer durch Axialverschiebung der Kurbelkupplung erfolgten Abkupplung von den Triebwerksteilen der Maschine durch ihre Verdrehung unter Abschaltung des Motorantriebes wieder an die Triebwerksteile ankuppelbar ist. Durch die Axialverschiebung der Kurbelkupplung wird eine Spanneinrichtung freigegeben und in einer Stellung gefangen, aus der die Spanneinrichtung durch eine Drehbewegung der Handkurbel in seine Ursprungslage zurückgebracht wird, in welcher die Kurbelkupplung wieder axial zurückführbar ist. Die Kurbelkupplung steht unter dem Einfluß einer Verstellfeder, die die axial verstellte Kurbelkupplung zurückführt, sobald. . durch eine Drehbewegung der Handkurbel die Spanneinrichtung in ihre Ursprungslage zurückgeführt ist. Für die Umschaltung von Handbetrieb auf Motorbetrieb ist also nur eine axiale Verschiebebewegung. notwendig und für die Umschaltung von Motor- auf Handbetrieb nur das ohnehin notwendige Andrehen der Handkurbel erforderlich. Der Erfindungsgegenstand hat sich in Werkstattversuchen hervorragend bewährt.
  • An Hand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
  • Fig. i zeigt schematisch eine Seitenansicht der Erfindung; Tig.2 zeigt eine teilweise geschnittene Vorderansicht der Erfindung.
  • Bei dem in der Zeichnung dargestellten Zustand der Maschine ist der Handantrieb eingeschaltet und der Motorantrieb abgekuppelt, wobei aber der Motor läuft. Zur Umschaltung von Handbetrieb auf Motorantrieb wird auf die nicht bezeichnete Kappe der Kurbelnabe in Pfeilrichtung (Fig. 2) gedrückt, während die Handkurbel in ihrer Ruhestellung senkrecht nach unten steht. Dabei.wird entgegen. der Wirkung der Feder F2 die Kurbelkupplung N nach links in die gestrichelt gezeichnete Lage axial verschoben und die KupplungN außer Eingriff mit dem auf der Antriebswelle sitzenden Kupplungsteil gebracht. Der Hebel H (s. auch Fig. i), der unter dem Zug der Feder F, steht und seine Stütze am Flansch F des axial verschobenen Kurbelhalses verliert, schnellt nach oben, sich um die Achse I drehend. Der in den Fig, i und 2 dargestellte ,Bolzen B des Hebels H schnappt dabei in eine flachwinkelige Aussparung des Ringes R am Kurbelarm. Beim Hochschnellen nimmt der Hebel H eine Stange S mit nach oben, die unten einen Winkelhebel W links dreht. Dieser kuppelt dabei den Antriebsmotor A mit den Vervielfältigungsgetrieben, Von diesen ist hier beispielsweise ein Kettenrad G, angegeben, das mit der Kette Ga das Kettenrad G3 antreibt. Dieses ist mit dem Zahnrad Z verbunden, das über das Zahnrad D1 die mit ihm gleichachsige Druckwalze D dreht und die übrigen Druckgetriebe bewegt.
  • Soll die Maschine angehalten oder auf Handantrieb umgeschaltet werden, so ist die Handkurbel K um wenige Grade nach rechts oder links zu drehen. Die flachwinklige Aussparung des Ringes R drückt dabei den Bolzen H samt Hebel H und Stange S nach unten. Diese rückt über den Winkelhebel W die Kupplung M des Antriebsmotors A aus. Beim Senken des Hebels H wird der Flansch F (Fig. 2) freigegeben, so daß die Kurbelkupplung N unter dem Druck der Feder F$ rechtsgedrückt wird und mit den Triebwerksteilen z, D, in Eingriff kommt. Der "Motorantrieb ist jetzt abgekuppelt und die Kurbel K angekuppelt. Beim erneuten Druck auf die Kurbelnabenkappe läuft die Maschine wieder mit Motorantrieb.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flachdruckmaschine, insbesondere Offsetmaschine, mit Hand- und Motorantrieb, bei der durch Betätigung von Verstelleinrichtungen wahlweise der Hand- oder :Motorantrieb an die Triebwerksteile der Maschine an- bzw. abkuppelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Handantriebseinrichtung (Kurbel K), die durch eine die Ankupplung des Motorantriebes (A) bewirkende Axialverschiebung der Kurbelkupplung (N) von den Triebwerksteilen ' abgekuppelt wird, durch ihre Verdrehung, unter Abkupplung des Motorantriebes, an die Triebwerksteile ankuppelbar ist.
  2. 2. Flachdruckmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spanneinrichtung, beispielsweise ein Spannhebel (H), durch die Axialverschiebung der Kurbelkupplung (N) freigegeben wird und in einer Stellung gefangen wird, aus der die Spanneinrichtung durch eine Drehbewegung der Handkurbel (K) in ihre Ursprungslage zurückgebracht wird, in welcher die Kurbelkupplung wieder axial zurückführbar ist.
  3. 3. Flachdruckmaschine nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die entgegen der Wirkung einer Feder (F2) axial verschobene Kurbelkupplung (N) in ihrer verschobenen Stellung durch die freigegebene Spanneinrichtung (H) gesperrt wird, bis die Spanneinrichtung durch eine Drehbewegung der Handkurbel in ihre Ursprungslage zurückgeführt ist.
DEG3160A 1950-07-28 1950-07-29 Flachdruckmaschine mit Hand- oder Motorantrieb Expired DE841759C (de)

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