DE841890C - Verfahren und Einrichtung zur Bestimmung von Gebirgsschichten bzw. von Salzwasser-, Gas- oder OElhorizonten beim Abteufen von Tiefbohrungen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Bestimmung von Gebirgsschichten bzw. von Salzwasser-, Gas- oder OElhorizonten beim Abteufen von Tiefbohrungen

Info

Publication number
DE841890C
DE841890C DEP3420A DE0003420A DE841890C DE 841890 C DE841890 C DE 841890C DE P3420 A DEP3420 A DE P3420A DE 0003420 A DE0003420 A DE 0003420A DE 841890 C DE841890 C DE 841890C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
measuring
gas
salt water
electrical resistance
resistance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP3420A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Dr Schuster
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PREUSSISCHE BERGWERKS und HUET
Original Assignee
PREUSSISCHE BERGWERKS und HUET
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PREUSSISCHE BERGWERKS und HUET filed Critical PREUSSISCHE BERGWERKS und HUET
Priority to DEP3420A priority Critical patent/DE841890C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE841890C publication Critical patent/DE841890C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01V—GEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
    • G01V3/00—Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation
    • G01V3/02—Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation operating with propagation of electric current
    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B47/00—Survey of boreholes or wells

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geophysics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Geophysics And Detection Of Objects (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Electric Means (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Bestimmung von Gebirgssdhichten bzw. von Salzwasser-, Gas- oder Olhorizonten beim Abteufen von Tiefbohrungen In Tiefhohrungen sind zur Gebirgsschichtenbestimmung Meßmethoden nach Schlumberger und M a r t i e n s s e n ühlich, welche nach Beendigung der Bohrung bzw. nach Aufholung des gesamten Bohrgestänges durchgeführt werden. Trotzdem diese bekannten Verfahren immer mehr verfeinert wurden. setzten sie eine große Erfahrung der damit l>etrauten >ersonen voraus und hahen sich noch immer nicht als vollkommen zuverlässig erwiesen, insbesondere, wenn es sich um die Bestimmung von Gashorizouten handelte. Darüber hinaus lieferten die bekannten Verfahren ein vollständiges Bohrlochdiagramm erst nach Beendigung der Bohrung bzw. eines bestimmten Bohrahschnittes, während es von großer Wichtigkeit ist, bereits beim Niederbringen einer Bohrung ohne Unterbrechung des Bohrbetriehes über das Vorhandensein bzw. die Teufe bestimmter Schichten genaue Angaben zu erhalten.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bestimmung von Gebirgsschichten bzw. von Salzwasser-, Gas- oder OIhorizonten bei Tiefbohrungen, welches es ermöglicht, diese Aufgabe in zufriedenstellender Weise zu lösen und ohne eine Unterbrechung des Bohrvorganges während des Bohrens ausreichend genaue Angaben über das Vorhandensein bzw. die Teufe bestimmter Schichten zu erhalten. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß während des Bohrens der elektrische Widerstand der Dickspülung und/oder des Spülkleins gemessen wird.
  • Beispielsweise kann die Erfindung in der Weise verwirklicht werden, daß während des Bohrens der elektrische Widerstand der Dickspülung fortlaufend gemessen und registriert wird. In manchen ällen kann es sich auch als ausreichend erweisen, während des Bohrens nur den elektrischen Widerstand des Spülkleins in absatzweise entnommetien Einzelproben zu messen. Schließlich ist es auch möglich, beide Verfahren nach der Erfundung nebeneinander zur Anwendung zu bringen.
  • Gegenstand der Erfindung sind ferner die verschiedensten Einrichtungen zur Durchführung der ihr zugrunde 1 liegenden Verfahren. Eine derartige Einrichtung kann vorzugsweise aus einer nach dem Prinzip der Wheatstoneschen Brücke ausgebildeten Meßeinrichtung bestehen. an die eine in die Spiilrinne cingeschaltete Meßröhre bzw. ein Meßgefäß für das Spülklein in elektrischer Leitungsverbinding angeschlossen ist. Die Meßeinrichtung selbst kann nach der Erfindung zu einer leicht transporttablen Einheit. beispelsweise in einem Koffer. zusammengefaßt sein.
  • I)urch die Erfindung wird es im gesamten ermögficht. ohne Störung des Bohrbetriebes bereits während des Bohrens zu erkennen, welchen Horizont der Meißel durchteuft. Darüber hinaus wird durch die Erfindung ein geeignetes Hilfsmittel beim Spülungswechsel geschaffen.
  • Die durch die Erfindung geschaffene fortlaufende Spulungskontrolle ermölgicht Feststellung von Salzwasser führenden Schichten, Erfassung von Gashorizonten bzw. von gasführenden Klüften, Feststellung voll öli mprägn ierten Schichten, Feststellung der Grenzfläche bzw. der Vermischungszone verschiedener Spülungssäulen beim Spülungswechsel.
  • Weitere vorteilhafte Ei uzelbeiten der Erfindung sind aus nachstehend beschriebenen Beispielen ersichtlich. durch die die Erfintlung an Hand zeichnetischer Darstellungen näher erläutert wird. Es zeigt Abb. 1 eine Mcßeinrichtung nach der Erfindung liii angeschlossenem Meßgefäß fiir das Spülklein, Abb. 2 a bis 2 d die Anordnung und den Einbau einer Meäröhre in die Spülrinne im Querschnitt (2 a), Seitenansicht (2b), Draufsicht (2c) und perspektivischer Darstellung (2d) und die Abb. 3 bis 8 einige nach der Erfindung aufgenommene Diagrammè.
  • Die in Abb. 1 dargestellte Meßeinrichtung besteht im wesentlichen aus der Wechselstrommeßbrücke 1 mit 12-V-Motor, dem Kurbelrheostat 2 bis 11, 111 Ohm, den beiden Elytkondensatoren 3 und dem (ralvanometer 4 mit vorgeschaltetem Potentiometer 5. Mit 6 ist ein einpoliger und mit 7 ein zweipoliger Schalter bezeichnet, während bei 8 und 9 zwei Steckbuchsen für Bananenstecker zum Anschluß eiiies 12-V-Akku angeordnet sind. Bei 10 und 11 sind die Anschlüsse des zweiadrigen Kabels zur Meßröhre und bei 12 und 13 die Anschlüsse für das Meßgefäß 14 für Spülung und Spülklein vorgesehen.
  • J )ie gesamte Meßeinrichtung ist vorteilhaft in einem i lolzkoffer zusammengefaßt. Das Meßgefäß 14 besteht beispielsweise aus einem 100 cm3 fassenden Kästchen aus Isoliermaterial von etwa 10 cm Länge, 5 cm Höhe und 2 cm Breite (Innenmasse), an dessen Schmalseiten die Elektrodenflächen angebracth, die mit dem zur Aufnahme von Bananensteckern durchbohrten Anschlußstück fkr den Anschluß an die Kontakte I2 und 13 nach außen verschraubt sind.
  • Die Größe des Meßkästchens wurde nicht nur nach der Menge des vor dem Schiittelsieh anfallenden Spülkleins ausgewählt. sondern auch unter dem Gesichtspunkt, daß die Widerstandskapazitat des Gefäßes C = 1/100 ist. Demzufolge ist der spezifische Widerstand gleich dem ain Kurbelrheostanten abgelesenen widerstand in Ohm x = 1/100.
  • Beim Nachweis von ölimprägnierten Schichten kann die Messung wie folgt durchgeführt werden: In Abständen volt 50 ciii wird das Kästchen 14 am Schüttelsieb mit Spülklein gefüllt und am Meßkoffer aiigeschlossen. Aus Aufstiegszeit der Spülung und Bohrfortschritt ist die wahre Teufe zu errechnen.
  • Die abgelesenen Ohmwerte werden sofort auf Millimeterpapier eingetragen. Das so erhaltene Diagramm einer gemessenen bohrung zeigt Abb. 3.
  • Eine andere Bohrung sollte bei etwa goo m den Ölträger erreichen. Der erste Ölkern wurde jedoch bereits bei 859 gezogen. Das nach Fertigstellung der Bohrung aufgenommene Schlumbergerdiagramm zeigte den Kopf des Trägers bei 845 m an. Daraufhin wurden die während des Bohrens in 5-m-Abständen am Schüttelsieb entnommenen Spülkleinproben getrocknet, im Mörser zerkleinert, mit Wasser aufgeschlämmt und im Meßgefäß der elektrische Widerstand bestimmt (vg. Abb. 4). Der höhere Widerstand bei 850 und 85 m weist auf den Ö1-träger hin. Damit wurde der Beweis erbracht, daß man auch aus entsprechend aufhereiteten älteren Spülkleinproben wichtige Schlüsse auf die durchteuften Schichten ziehen kann. Wenn die frischen Proben@ bereits während des Bohrens gemessen worden wären, wäre der Kopf des Trägers sofort beim Anbohren bekannt gewesen.
  • Nachweis von salinaren Einschaltungen.
  • Bei einer weiteren Bohrung konnte infolge besonderer Schwierigkeiten unterhalb 1516 m keine Schlumbergermessung durchgeführt werden. Das während des Bohrens entnommene Spülklein wurde wie vorstehend zubereitet und der Widerstand ge-@ messen. Die abgelesen Ohmwerte zeigt das Diagramm Abb. 5. Es war festzustellen, von welcher Teufe ab mit salinaren Einschaltungen zu rechnen sei. Obwohl die Proben nur in 5-m-Abständen genommen worden Waren, ist die Kurve doch sehr charakteristisch. Unterhalb 1515 m ist ein deutlicher Abfall der Widerstandskurve ZU erkennen, was nur auf salinare Einschaltungen zurückzuführen ist. Ein bei etwa I520 m gezogener Kern zeigt die ersten Erscheinungen geringer Salzauslaugung.
  • Die Abb. 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem eine fortlaufende. Spiilungskontrolle durchgeführt wird.
  • In einer etwa 15 cm langen, 10 cm breiten und 3 cm hohen Röhre aus Isoliermaterial sind in der SIitte unten und oben etwa 1 mm breite Elektroden angebracht, denen zwei etwa so cm lange Gummikabel 16 und 17 angelötet sind, die zum Anschluß des Kabels an die Kontakte 10, 11 des Meßkoffers (Abb. 1) am Ende Bananenstecker tragen. Um der Meßröhre in der Umlaufrinne die notwendige Standfestigkeit zu gebell, ist sie mit einem kleinen Holzkasten 18 verkleidet und gegen eine quer über die Umlaufrinne gelegte un seitlich mit Flügelschrauben festgeschraubte Eisenstange 19 gelehnt. Zwei seitlich alt der Holzverkleidung drehbar befestigte Brettehen 20 uiid 21 sorgen durch Aufstauen der Spülung dafur, daß der Eingang der Meßröhre stest unter Spülung steht, Der elektrische Widerstand der Dickspülung zwischen den beiden Elektro9den in der Meßröhre wird laufend gemessen. Dieser Widerstand ist abhängig von der Zusammensetzung der Spülung.
  • Fuhrt die Dickspulung Gas mit, ist ihr elektrischer Widerstand größer. Hei Salzgehalt ist er kleiner. Der Kurbelrheostat wird stets so reguliert, daß das Galvanometer Null anzeigt. Die am Rheostaten abzulesellele Ohmzahl ist dann gleich dem elektrischen Widerstand der Spülung in der Meröhre. Etwa alle 2 Minuten wird der Batteriestrom eingeschaltet, tler itheostat einreguliert und seiiie Ohmzahl al>gelesen. Danach kann sofort eine charakteristische Widerstandskurve auf Millimeterpapier gezeichnet werden. Die Uhrzeiten werden auf der Senkrechten (z. B. 1 Stunde = 12 mm) eingetragen, die Ohmwerte auf der Waagerechten.
  • Um die so erhaltenen Widerstandskurven mehrerer Bohrungen auch bei Anwendung verschieden großer Meßröhren vergleichen zu können, ist es zweckmäßig, aus diesen abgelesenen Ohmzahlen den jeweiligen spezifischen elektrischen Widerstand der Spulung zu berechnen und die Zeitskala durch die feufenangabe zu ersetzen (ygl. Abb. 6).
  • 1» e i s p i e Der mit einem käuflichen Meßgefäß bestimmte spezifische Widerstand der Dickspülung sei 3,25 Ohm. Zur selben Zeit wurder der Widerstand der Spulung in der Meßröhre am Rheostaten mit 81,6 Ohm Abgelesen.
  • 3.25 : 81.6 = rd. 0,04.
  • Wenn die am Rheostaten eingestellten Ohmzahlen ittit (leni Faktor 0.04 multipliziert werden, erhält man jeweils den spezifischen Widerstand. ES empfiehlt sich. diese \inerte als Kurve darzustellen.
  • Teufenmaßstab 1 @ 200, 0,02 Ohm = 1 mm.
  • Zur richtigen Auswertung der Meßergebnisse ist eille Umrcchnung auf die tatsächliche Teufe un-@rläßlich. Aus Bohrlochtiefe, Bohrlochdurchmesser, Pumpendlcitung und Gestänge lassen sich Umlaufzeit @nd Aufstiegszeit berechnen. Wie Versuche ergeben @aben. ist die Umlaufzeit durch einen Farbversuch bzw. am genauesten durch deringe Salzzugabe zu bestimmen. N ach den ermittelten \ufstiegszeiten und den vom Bohrbetrieb aufgezeichneten 10-Minuten-Bohrfortschritten läßt sich die wahre Teufe crreclmen. Die Ergebnisse der Messungen bei einer Bohrung zeigt Abb. 6. Die einzelnen meßergebnisse sind als Punkte eingetragen, deren Verbindungslinien das Diagramm ergeben. Be 767 m und 775 m sind zwei geringmächtige Gashorizonte, die aus der Schlumbergerwiderstandskurve nicht ersichtlich sind. Je größer die Zahl der Messungen. desto genauer ist das Diagramm. Deshalb ist es zweckmäßig ein Selbstschreibgerät anzuschließen, das in der Minute mehrmals registriert.
  • Bei Einstellung einer anderen Bohrung war die benutzte Dickspülung stark versalzen, weshalb zur Durchführung der Schlumbergermessung ein Spülungswechsel vorgenommen werden mußte. Weder ein evtl. zu erwartender Farb- bzw. Dichteumschlag noch das Al>schmecken des Salzgehaltes der Spülung in der Umlaufrinne oder eine zeitraubende Titration auf Na Cl oder eine lirhaltsiterechnung des Bohrloches konnten Gewähr dafür hieten, daß das Austreten der neuen bzw. salzigen Spülung rechtzeitig erkannt werden konnte. Außerdem war unbekannt. wie ic sich die Grenzfläche der verschiedenen Spülungssäulen verhalten würde bzw. oh sich eine lange Vermischungszone einstellen würde. Nur eine Messung der elektrischen Leitfähigkeit konnte von Erfolg sei ii. Entnahme der Spülung aus der Umlaufrinne und Messung in einem Gefäß würde alter, abgesehen vott verschiedenen Fehlerquellen, nicht schnell geitug Ergebnisse liefern. Deshalb wurde vorliegens des Verfahren zur laufenden Spülungskontrolle benutzt, um sofortige und exakte Werte zu erhalten.
  • Zunächst wurde der Spülungswechsel bis zum llohrschuh vorgenommen weshalb das Gestänge his 1 137 m eingelassen wurde. Ab 15 Uhr neue Dickspülung ins Bohrloch gepumpt. Nach 41 Minuten zeigt der ansteigende Widerstand die ersten Einflüsse der neuen Spülung. Die Grenzfläche ist unscharf. Eine Vermischungszone ist vorhanden (vgl. hierzu Abb. 7).
  • Anschließend erfolgte der Spülungswechsel bis 1500 m. Ab 18.50 Uhr wurde die neue Spülung eingepumpt. Die austretende Spülung wurde in Tanks gelassen um nach Ablassen der salzigen Spülung wieder in den Umlauf eingeschaltet zu werden.
  • Bis 19.35 UThr macht sich der Salzgehalt der alten Spülung noch etwas bemerkbar (vgl. das Diagramm der. Abb. 8). Um 19.58 Uhr erste Anzeichen der alten salzigen Spülung aus 1137 bis 1500 m Teufe.
  • Etwa ah 20.42 Uhr zeigt der allmählich ansteigende Widerstand den Einfluß der neuen Spülung.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Bestimmung von Gebirgsschichten i>zw. von Salzwasser-, Gas- oder 01-horizonten beim Abteufen von Tiefbohrungen, dadurch gekennzeichnet, daß während des Bohrens der elektrische Widerstand der Dickspülung und/oder des Spülkleins gemessen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß während des Bohrens der elektrische Widerstand der Dickspülung fortlaufend gemessen und registriert wird.
  3. 3. Verahren nach der Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß während des Bohreis der elektrische Widerstand des Spülkleins in al,satzweise entnommenen Einzelprohen gemessen wird.
  4. 4. Einrichtung zur Durchführung der Verfahren nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine nach dem Prinzip der Wheatstoneschen Brücke aufgebaute Meßeinheit an die eine in die Spülrinne eingeschaltete Meßröhre mit elektrischer Leitungsverbindung angeschlossen ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, daß an die Meßeinrichtung ein Meßgefäß für das Spülklein bzw. die Spülung mit elektrischer Leitungsverbindung angeschlossen ist.
  6. 6. Einrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtung zu einer leicht transportablen Einheit, beispielsweise in einem Koffer, zusammengefaßt ist.
DEP3420A 1950-09-17 1950-09-17 Verfahren und Einrichtung zur Bestimmung von Gebirgsschichten bzw. von Salzwasser-, Gas- oder OElhorizonten beim Abteufen von Tiefbohrungen Expired DE841890C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP3420A DE841890C (de) 1950-09-17 1950-09-17 Verfahren und Einrichtung zur Bestimmung von Gebirgsschichten bzw. von Salzwasser-, Gas- oder OElhorizonten beim Abteufen von Tiefbohrungen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP3420A DE841890C (de) 1950-09-17 1950-09-17 Verfahren und Einrichtung zur Bestimmung von Gebirgsschichten bzw. von Salzwasser-, Gas- oder OElhorizonten beim Abteufen von Tiefbohrungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE841890C true DE841890C (de) 1952-06-19

Family

ID=5647949

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP3420A Expired DE841890C (de) 1950-09-17 1950-09-17 Verfahren und Einrichtung zur Bestimmung von Gebirgsschichten bzw. von Salzwasser-, Gas- oder OElhorizonten beim Abteufen von Tiefbohrungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE841890C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1277459B (de) * 1962-04-16 1968-09-12 It C E D Soc It Per Le Applic Verfahren und Anordnung zur Boden-untersuchung durch Messen des Redox-Potentials desBohrschlammes

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1277459B (de) * 1962-04-16 1968-09-12 It C E D Soc It Per Le Applic Verfahren und Anordnung zur Boden-untersuchung durch Messen des Redox-Potentials desBohrschlammes

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60132115T2 (de) Absenkungsvorrichtung und -verfahren zur in-situ-analyse von formationsfluiden
DE2827229A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur untersuchung von bohrloechern
DE1953165A1 (de) Bohrlochpruefgeraet zum Messen der Charakteristiken von Erdformationen und Verfahren zu dessen Benutzung
DE60003307T9 (de) Ein verfahren und eine vorrichtung zur bestimmung eines formationswiderstandes, durch welchen ein verrohrtes bohrloch führt
DE2837213A1 (de) Bodenuntersuchungsverfahren
DE2736440A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur datenerfassung beim bestimmen der kathodischen schutzschicht von einem teil eines in wasser eingetauchten bauwerks
DD152637A5 (de) Verfahren zur prospektion von erdgas-und erdoellagerstaetten
DE69318932T2 (de) Verfahren zur selektiven Überwachung von Spurenbestandteilen in Plattierungsbädern
DE4307252A1 (en) Measuring three=dimensional stress in rock surrounding borehole - measuring strain deformation adjacent to slots cut into borehole wall at different angles.
DE19855048C1 (de) Sonde zur Bestimmung von Eigenschaften von Grundwasser und/oder Gestein in Bezug zu einer Bohrung
AT393853B (de) Verfahren zur bestimmung der kennwerte eines bodens und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE851935C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Untersuchung der von einem Bohrloch durchteuften Gesteinsschichten
EP1914569A2 (de) Tomographieanordnung zur elektrischen Widerstandstomographie in einem Bohrloch
DE2346377C2 (de) Verfahren zum Einsetzen von Meßgeräten zur Messung mechanischer Bodeneigenschaften
DE682183C (de) Verfahren zum Auffinden der von Bohrloechern durchschlagenen poroesen Schichten
DE3541013A1 (de) Verfahren zum dimensionieren von grundwasserbrunnen
DE534563C (de) Verfahren zum Erkennen der durch Tiefbohrloecher durchteuften Bodenschichten mittels elektrischer Widerstandsmessung
DE2803694C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Transmissivität einer flüssigkeitsführenden Schicht, insbesondere eines Grundwasserleiters
DE2631642C3 (de) Verfahren zum Erstellen eines Kleinbrunnens
DE690915C (de) Enderung des UEbergangswiderstandes
AT250691B (de) Verfahren und Einrichtung zum Nachweis von mit einem Bohrloch durchteuften geologischen Schichtenreihen
DE1277459B (de) Verfahren und Anordnung zur Boden-untersuchung durch Messen des Redox-Potentials desBohrschlammes
AT239559B (de) Sonde zur Messung des elektrischen Widerstandes von ein Bohrloch umgebenden Gesteinen in einem gerichteten Stromfeld, sowie Einrichtung für den Betrieb der Sonde
DE718002C (de) Verfahren zur Bestimmung der Natur des von einem Bohrloch durchschlagenen Gesteins, insbesondere des Schichtwechsels, mittels elektrischer Sondenmessungen
DE731397C (de) Vorrichtung zum elektrischen Bestimmung der von einem Bohrloch durchschlagenen Schichten