DE842440C - Elektrohydraulische Verstellvorrichtung mit eingebautem Motor und unmittelbar oberhalb desselben angeordneter Pumpe - Google Patents
Elektrohydraulische Verstellvorrichtung mit eingebautem Motor und unmittelbar oberhalb desselben angeordneter PumpeInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B15/00—Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
- F15B15/18—Combined units comprising both motor and pump
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Description
- Elektrohydraulische Verstellvorrichtung mit eingebautem Motor und unmittelbar oberhalb desselben angeordneter Pumpe
diesen eingebaut und die vom Motor angetriebene Pumpe unmittelbar am oberen Lagerschild des Motors auf der Motorwelle befestigt.Elektrohydraulische Verstellvorrichtungen be- stehen im wesentlichen aus dem elektrischen An- triebsmotor, der von diesem angetriebenen Pumpe, <lein von der Druckflüssigkeit dieser Pumpe beauf- schlagten Stellkolben und einem Pumpe und Stell- kolben aufnehmenden Zylinder, der gleichzeitig als Behälter der 13etriebsfliissigkeit dient. Bei einer vor- zugsweise zur .\nNvendung kommenden Bauart sind Motor, Pumpe und Kolben gleichachsig zueinander angeordnet, wobei der Motor auf dem oberen Deckel des Zylinders sitzt und durch eine nach unten in den Zylinder hineinragende lange Welle mit der Pumpe hekuppelt ist. In weiterer Vervollkommnung solcher elektro- hydraulischer Verstellvorrichtungen ist nach der Er- iinduiig der llot<ii- ini unteren "feil des Zylinders in - Eine derartig aufgebaute Verstellvorrichtung hat gegenüber den bekannten Bauformen vor allem den Vorteil, daß die Wellenverbindung von Motor und Pumpe auf ein Mindestmaß verkürzt ist. Damit sind auch die Torsionsbeanspruchungen, wie sie insbesondere im Reversierbetrieb auftreten, weitgehend verringert, und eine bisher unangenehme Störungsduelle ist auf diese Weise beseitigt. Infolge der starken Verkürzung der Welle kann man es sich sogar leisten, Pumpenräder großen Durchmessers einzubauen, wobei die Räder vorzugsweise aus leichtem Werkstoff, insbesondere Preßstoff, herzustellen sind. Aus dein gleichen Grund kann man gegebenenfalls auch zu mehrstufigen Kreiselpumpen hohen Wirübergehen, deren Räder dann möglichst unmittelbar übereinander auf der ltotor@welle befestigt werden. Weiter kann man jetzt auch ohne Bedenken an Stelle des bisher üblichen Öles ein chloriertes Diphenyl als Betriebsflüssigkeit verwenden, das infolge seines hohen spezifischen Gewichtes bei gleichen Abmessungen von Pumpe und Stehkolben beträchtlich höhere Verstelldrücke ergibt. Die Erfindung bietet also die Möglichkeit zur Erzielung liölierer Verstellkräfte, und sie bringt damit eine Erweiterung des Anwendungsbereiches der elektrohydraulischen Verstellvorrichtungen auf solche Arbeitsgeräte, die infolge des hohen Kräftebedarfs bisher nicht von elektrohydraulischen Verstellvorrichtungen betätigt werden konnten.
- Der Aufbau der erfindungsgemäßen elektrohydraulischen Verstellvorrichtung ist dabei einfacher als der der bisherigen Bauformen. Die kurze Wellenverbindung von Motor und Pumpe braucht nicht mehr gesondert gelagert zu werden. Man kommt vielmehr mit den beiden Motorlagern aus, an Stelle von vier Lagern, wie sie bisher durchweg erforderlich waren. Alle lebenswichtigen Bauteile, wie Motor, Pumpe und Kolben, der Verstellvorrichtung sind hermetisch eingeschlossen, wodurch der Einsatz der Vorrichtung insbesondere in rauhen Betrieben erleichtert oder sogar erst möglich wird. Die völlige Einkapselung macht die Vorrichtung gleichzeitig schlagwetterfest, so daß sie jetzt auch in normaler Ausführung im schlagwettergefährdeten Untertage -betrieb eingesetzt werden kann. Die mit ölfestem Lack od. dgl. getränkte oder ganz ungetränkte Motorwicklung wird durch die im Zylinder befindliche Flüssigkeit auf einer im wesentlichen konstanten Temperatur gehalten, da die Verlustleistung mit wachsender Temperatur der Betriebsflüssigkeit infolge der fallenden Viskosität so weit herabgesetzt wird, daß im Beharrungszustand die durch die Oberfläche des Zylinders abgeführte Wärme gleich dieser Verlustleistung ist. Hierdurch ergibt sich ein besonderer Schutz bei Kurzsehluß des --Motors, der leicht im Betrieb dadurch auftritt, daß der Motor infolge :\tisfalls einer Phase des Drehstromnetzes nicht allein anlaufen kann und in seinem Kurzschluß s s tehenbleibt.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in einem Längsschnitt.
- Es bezeichnet io den gleichzeitig als Behälter der Betriebsflüssigkeit dienenden Zylinder, i i die am Mantel desselben angebrachten Kühlrippen, 12 den im unteren Teil des Zylinders unter Betriebsflüssigkeit liegenden Antriebsmotor, 13 das obere Lagerschild dieses Motors, 14 die Motorwelle, 15 und 16 die unmittelbar im Lagerschild 13 auf der _Motorwelle befestigten ' Laufräder einer zweistufigen Kreiselpumpe, 17 das zweiteilige Pumpengehäuse, das unter teilweiser Heranziehung des Lagerschildes 13 die Pumpenräder umschließt, 18 und ig die von der Druckseite der unteren Pumpe nach oben führenden Druckkanäle, 2o den oberen Deckel des Pumpengehäuses 17, 21 das dem Pumpeneintritt vorgeschaltete, nach oben geführte und am Deckel 20 ein wenig seitlich nachgiebig gelagerte Saugrohr, 22 den Druckraum des Zylinders, 23 den ringförmigen, das Saugrohr 21 umschließenden Stellkolben, 24 und 25 die Kolbenstangen, 26 den oberen Zylinderdeckel und 27 ein die Koll@enstangenenden verbindendes Querjoch mit der Kupplungsöse 28.
- In der gezeigten Ruhestellung befindet sich der Stellkolben23 in seiner unteren Ausgangslage. Wird jetzt der Motor 12 eingeschaltet, so saugen die Pumpen 15 und 16 die Betriebsflüssigkeit aus dem Raum oberhalb des Stellkolbens 23 ab und drücken sie durch die Kanäle 18, i9 in den Druckraum 22 unterhalb des Kolbens. Der Kolben 23 wird nach oben gedrückt und bleibt in seiner oberen Endlage so lange stehen, wie der Motor 12 eingeschaltet ist. Wird der Motor 12 abgeschaltet, so drücken die beim Aufwärtshub gespannten Gegenfedern oder gehobenen Gegengewichte den Kolben in seine untere Ausgangslage zurück. Die unterhalb des Kolbens befindliche Flüssigkeit wird dabei in umgekehrter Pfeilrichtung zur Saugseite der Pumpe zurückgedrückt.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrohydraulische Verstellvorrichtung mit einem elektrischen Antriel)smotor, einer von diesem angetriebenen Pumpe, einem von der Druckflüssigkeit dieser Pumpe beaufschlagten Stellkolben sowie einem Pumpe und Kolben einschließenden, gleichzeitig den Flüssigkeitsbehälter bildenden Zylinder, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor im unteren Teil des Zylinders in diesen eingebaut ist und die vom Motor angetriebene Pumpe unmittelbar am oberen Lagerschild des Motors auf der Motorwelle befestigt ist.
- 2. Verstellvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung einer mehrstufigen Kreiselpumpe als Pumpe, wobei die Pumpenräder unmittelbar übereinander auf der Motorwelle befestigt sind.
- 3. Verstellvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß (las obere Lagerschild des Motors teilweise selbst als Gehäuse für die Pumpe dient.
- 4. Verstellvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das vorn Pumpeneintritt nach oben geführte, vom ringförmigen Stellkolben umschlossene Saugrohr seitlich nachgiebig am Pumpengehäuse befestigt ist.
- 5. Verstellvorrichtung nach Anspruch i bis 4, gekennzeichnet durch die Verwendung eines chlorierten Diphenyls als Betriebsflüssigkeit.
- 6. Verstellvorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Betriebsflüssigkeit ein 01 benutzt wird, dessen Viskosität mit der Temperatur so abfällt, daß nach Erreichung der Betriebstemperatur die Verlustwärme des ganzen Gerätes über Kühlrippen des Zylinders nach außen abgeführt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE119A DE842440C (de) | 1949-10-28 | 1949-10-28 | Elektrohydraulische Verstellvorrichtung mit eingebautem Motor und unmittelbar oberhalb desselben angeordneter Pumpe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE119A DE842440C (de) | 1949-10-28 | 1949-10-28 | Elektrohydraulische Verstellvorrichtung mit eingebautem Motor und unmittelbar oberhalb desselben angeordneter Pumpe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE842440C true DE842440C (de) | 1952-06-26 |
Family
ID=7064604
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE119A Expired DE842440C (de) | 1949-10-28 | 1949-10-28 | Elektrohydraulische Verstellvorrichtung mit eingebautem Motor und unmittelbar oberhalb desselben angeordneter Pumpe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE842440C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1190284B (de) * | 1962-10-09 | 1965-04-01 | Adolf Kresin Dipl Volksw | Elektromotorisch angetriebenes Druckfluessigkeits-Verstellgeraet |
| DE4137103A1 (de) * | 1991-11-12 | 1993-05-13 | Elmeg | Elektrohydraulisches geraet |
-
1949
- 1949-10-28 DE DEE119A patent/DE842440C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1190284B (de) * | 1962-10-09 | 1965-04-01 | Adolf Kresin Dipl Volksw | Elektromotorisch angetriebenes Druckfluessigkeits-Verstellgeraet |
| DE4137103A1 (de) * | 1991-11-12 | 1993-05-13 | Elmeg | Elektrohydraulisches geraet |
| WO1993010361A1 (de) * | 1991-11-12 | 1993-05-27 | Elektro-Mechanik Gmbh | Elektrohydraulisches gerät |
| US5519995A (en) * | 1991-11-12 | 1996-05-28 | Elektro-Mechanik Gmbh | Electrohydraulic device |
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