DE842696C - Verfahren und Vorrichtung zum Entschlacken von Feuerungsrosten mit verlaengerter Feuerbruecke - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Entschlacken von Feuerungsrosten mit verlaengerter Feuerbruecke

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DE842696C
DE842696C DEF1513D DEF0001513D DE842696C DE 842696 C DE842696 C DE 842696C DE F1513 D DEF1513 D DE F1513D DE F0001513 D DEF0001513 D DE F0001513D DE 842696 C DE842696 C DE 842696C
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fire bridge
bridge
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Emil Fischer
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23J—REMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J1/00—Removing ash, clinker, or slag from combustion chambers
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23J—REMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J2700/00—Ash removal, handling and treatment means; Ash and slag handling in pulverulent fuel furnaces; Ash removal means for incinerators
    • F23J2700/001—Ash removal, handling and treatment means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Entschlacken von Feuerungsrosten mit verlängerter Feuerbrücke Bei Feuerungen ist es bekannt, als Abschluß des Rostes eine Feuerbrücke anzuordnen, die meistens aus Eisen besteht und am Ende des Rostes einen io bis 1g cm hohen Absatz bildet, der es verhindert, daß beim Schüren Brennstoff oder Schlacke in der Längsrichtung vom Rost nach hinten, geschoben wird. Diese Feuerbrücke stellt also eine Begrenzungswand am Ende des Rostes dar und hat deshalb eine Länge, die meistens nur etwa einem Zehntel der Rostlänge entspricht. Es sind auch Feuerungen bekannt, die aus einem Feuerungsrost bestehen, an den sich eine Feuerbrücke anschließt, deren Oberfläche höher als die Rostoberfläche liegt und mit dieser über eine schiefe Ebene verbunden ist.
  • Die vorjiegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur verbesserten Entschlackung von Feuerungsrosten mit verlängerter Feuerbrücke, bei dessen Anwendung die bisher unvermeidlichen, beim Abschlacken der bekannten Feuerungsroste eintretenden Brennstoffverluste weitestgehend verringert werden. Um diese Wirkung zu erreichen, wird von einer Feuerbrücke der obenerwähnten Art ausgegangen, bei der die Oberfläche etwas höher als die Oberfläche des Rostes angeordnet und mit dieser über eine schiefe Ebene verbunden ist und die Feuerbrücke erfindungsgemäß so lang bemessen ist, daß sie etwa einem Drittel der Rostlänge entspricht.
  • Die Feuerbrücke ist in an sich bekannter Weise aus feuerfesten Steinen aufgebaut. Eine derartige Feuerung gibt die Voraussetzung für die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens in der Weise, daß das Brennstoffbett durch Zurückschieben der glühenden Brennstoffteile auf die Feuerbrücke in einem Zuge von Kohlenglut befreit, dann, ebenfalls in einem Zuge, der Schlackenkuchen von der ganzen Breite des Rostes nach vorn herausgezogen und anschließend die glühenden Brennstoffteile von der Feuerbrücke wieder auf den Rost zurückgeführt und dort verteilt werden.
  • Man kann die Schlacke auf solchem Wege nahezu ohne anhaftende nutzbare Glut aus der Feuerung herausziehen, während bei den bisher üblichen Entschlackungsverfahren stets ein Teil der Glut mit den Schlacken herausgerissen wurde oder Schlacke und Glut auf der verlängerten Brücke ein schlecht brennendes Gemisch bildeten. Dadurch, daß die Feuerbrücke in an sich bekannter Weise aus feuerfesten Steinen von möglichst hoher Wärmekapazität, z. B. aus Schamottesteinen, aufgebaut ist, ist der Vorteil vorhanden, daß die frische Glut, welche bei diesem Verfahren auf die Feuerbrücke zurückgeschoben wird, nicht erkaltet.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Feuerung zur Anwendung des erfindungsgemäßen Entschlackungsverfahrens dargestellt. Abb. i und 2 zeigen schaubildlich ein Ausführungsbeispiel für eine Flammrohrfeuerung, und zwar Abb. i im Querschnitt und Abb. 2 in Draufsicht.
  • Der Rost i erstreckt sich von dem Feuerungsloch 2 bis zu der Feuerbrücke 3, deren Oberfläche höher als die Rostoberfläche liegt und mit dieser über eine schiefe Ebene verbunden ist. Die Feuerbrücke 3 ist aus feuerfesten Steinen als ein Gewölbe aufgemauert, unterhalb dessen die Einführung der Zweitluft erfolgt. Unmittelbar an das Ende der Feuerbrücke 3 schließt sich der Drallerzeuger 5 an, der ebenfalls zweckmäßig aus passenden Formsteinen aufgemauert ist. Die Flamme schlägt vom Rost i über die Feuerbrücke 3 bis in den Drallerzeuger 5 hinein, hinter dem die Zuführung der unter der Feuerbrücke 3 vorgewärmten Zweitluft erfolgt.
  • Um den Rost der dargestellten Art nach hergebrachter Weise zu entschlacken, würde man beispielsweise zunächst auf der rechts von der Mittellinie a-b liegenden Seite des Rostes (s. Abb. 2) die Glut vom Schlackenkuchen trennen, von dieser Seite auf die linke Seite hinüberschieben sowie hierauf die Schlacken auf der von der Glut befreiten rechten Rosthälfte durch das Feuerloch 2 herausreißen, nachdem man sie dort möglichst von der anhaftenden Glut befreit hat, die hierbei auf die linke Seite hinübergebracht wurde. Dann würde man von der anderen Hälfte des Rostes links von der Mittellinie a-b die Glut auf die rechts freigemachte Rosthälfte mit Hilfe der Schürstange hinüberbringen und nunmehr für diese Hälfte in entsprechender Weise verfahren. Anschließend wäre dann die auf der rechten Rosthälfte gesammelte nutzbare Glut wieder gleichmäßig über beide Hälften des Rostbettes zu verteilen. Dieser übliche Vorgang erfordert ziemlich viel Zeit und ermöglicht es meist nicht, die Schlacke ausreichend von der nutzbaren Glut zu trennen.
  • Demgegenüber vollzieht sich das erfindungsgemäße, durch die Ausgestaltung der Feuerung besonders erleichterte Entschlackungsverfahren in folgender Weise: An Stelle der Schürstange bedient man sich zunächst der Schürkrücke und drückt mit deren Hilfe die gesamte nutzbare Glut von dem unzerbrochenen Schlackenkuchen hinweg nach hinten auf die Feuerbrücke 3. Hierbei läßt sich der unzerbrochene Schlakkenkuchen leicht nahezu vollständig von aller anhaftenden Glut befreien. Erst dann wird der Schlakkenkuchen aufgebrochen und nach vorn aus dem Feuerloch 2 herausgerissen. Die unveränderte, im Zuge befindliche Glut brennt hierbei auf der Feuerbrücke 3 weiter und kann anschließend mit der Schürkrücke leicht wieder nach vorn geholt und über den Rost i verteilt werden. Dieser Vorgang läßt sich so rasch durchführen und ruft besonders bei der Benutzung einer aus feuerfesten Steinen hoher Wärmekapazität aufgemauerten Feuerbrücke nur eine geringfügige Abkühlung der Glut hervor, daß der in üblicher Weise anschließend zugelegte frische Brennstoff sofort in Brand kommt, so daß keine merkbaren Dampfdruckabsenkungen mehr eintreten. Die Wärmeverluste durch eindringende Falschluft werden ebenfalls verringert. Es wird also nicht nur Kohle gespart, sondern auch verhindert, daß der Betrieb des Kessels durch den Entschlackungsvorgang eine merkbare Störung erfährt.
  • Um auf der schiefen Ebene 4, mit der sich die Feuerbrücke 3 an den Rost i anschließt, beim Aufschieben der Glut einen geeigneten Böschungswinkel zu erhalten, kann man deren Oberfläche riffeln oder z. B. mit einem kleinen Absatz ausrüsten, der im Querschnitt etwa die Gestalt eines Widerhakens besitzt.
  • Abb.3 stellt einen Zweikammerschrägrohrkessel mit handbeschickter Feuerung dar, deren Feuerbrücke 3 in erfindungsgemäßer Weise verlängert ist. Der Kessel besteht aus dem Oberkessel 6, den vorderen und hinteren Wasserkammern -7 und 8 und den nur durch gestrichelte Mittellinien angedeuteten Siederohren g. Auf dem untenliegenden Rost i wird die Kohle verbrannt, die Feuergase ziehen nach oben und fallen dann hinter den feuerfesten Leitwänden io nach unten in den Fuchs ii ab, an den der nicht dargestellte Schornstein angeschlossen ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Entschlacken von Feuerungsrosten mit verlängerter Feuerbrücke, dadurch gekennzeichnet, daß das Brennstoffbett durch Zurückschieben der glühenden Brennstoffteile auf die Feuerbrücke in einem Zuge von Kohlenglut befreit, dann, ebenfalls in einem Zuge, der Schlakkenkuchen von der ganzen Breite des Rostes nach vorn herausgezogen und anschließend die glühenden Brennstoffteile von der Feuerbrücke wieder auf den Rost zurückgeführt und dort verteilt werden.
  2. 2. Feuerung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, die aus einem Feuerungsrost besteht, an den sich eine Feuerbrücke anschließt, deren Oberfläche höher als die Rostoberfläche liegt und mit dieser über eine schiefe Ebene verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise aus feuerfesten Steinen aufgebaute Feuerbrücke (3) eine Länge aufweist, welche etwa einem Drittel der Länge des Rostes (i) entspricht.
DEF1513D 1942-04-29 1942-04-29 Verfahren und Vorrichtung zum Entschlacken von Feuerungsrosten mit verlaengerter Feuerbruecke Expired DE842696C (de)

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