DE842785C - Waschmaschine - Google Patents

Waschmaschine

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DE842785C
DE842785C DEB2242A DEB0002242A DE842785C DE 842785 C DE842785 C DE 842785C DE B2242 A DEB2242 A DE B2242A DE B0002242 A DEB0002242 A DE B0002242A DE 842785 C DE842785 C DE 842785C
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Germany
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tub
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housing
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DEB2242A
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English (en)
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DE1615243U (de
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Wilhelm Bauer
Heinrich Wisch
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F17/00Washing machines having receptacles, stationary for washing purposes, wherein the washing action is effected solely by circulation or agitation of the washing liquid
    • D06F17/06Washing machines having receptacles, stationary for washing purposes, wherein the washing action is effected solely by circulation or agitation of the washing liquid by rotary impellers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Detail Structures Of Washing Machines And Dryers (AREA)

Description

  • Waschmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Waschmaschine, bestehend aus einem Bottich und einem an einer der Bottichwände angeordneten, flachscheibenförmigen Wirbler. Von vorbekannten Waschmaschinen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand zunächst im wesentlichen dadurch, daß einerseits der Bottich halbtrommelförmige Gestalt mit senkrecht hochgezogenen Wänden aufweist, und anderseits die Achse der innerhalb des Bottichs liegenden, an einer der ebenen Stirnwänden angeordneten Wirbelscheibe geneigt zu der Trommelachse des Bottichs verläuft. Durch diese neue Ausbildung und Anordnung wird eine außerordentlich wirksame Durchwirbelung der Wäsche und der Waschlauge erreicht, da der von der geneigten Scheibe erzeugte Wasserschwall sich an den Bottichwänden bricht und reflektiert wird, wobei eine turbulente Durchwirbelung erzeugt wird, deren Entstehung durch die Bottichform günstig beeinflußt wird. Gegenüber Maschinen ähnlicher Art mit außerhalb des Bottichs liegendem Wirbler besteht der Vorteil, - daß die innerhalb des Bottichs frei liegende Wirbelscheibe unmittelbarer auf die Lauge einzuwirken imstande ist, zumal Querschnittsveränderungen zwischen Wirbler und Bottichinhalt vermieden sind.
  • Die Turbulenz der Wirbelung. kann noch dadurch gesteigert werden, daß die der Auswuchtung wegen zweckmäßig runde Scheibe in einer unrunden Aussparung der Bottichwandung läuft.
  • Ferner empfiehlt es sich, die Turbulenz noch in der Weise zu vergrößern, daß zusätzlich zu der Wirkung der Wirbelscheibe, die 'zweckmäßig keilförmig verlaufende Rippen aufweist, Luft in das Bottichinnere eingeführt wird, vorzugsweise derart, daß die Wirbelscheibe selbst Bohrungen aufweist, die mit der Außenluft in Verbindung stehen, so daß die rasch umlaufende Scheibe Luft ansaugt und in das Bottichinnere bläst. Auch hierdurch wird die Reinigungswirkung beträchtlich gefördert. Eine Beschädigung der Wäsche ist dank der flachen glatten Form der dicht an einer Wand sitzenden Scheibe nicht zu befürchten.
  • Das neue Verfahren und die zu seiner Ausübung dienende beispielsweise Vorrichtung arbeiten statt' mit einem Quirl mit einer glatten Scheibe, die die Wäsche in keiner Weise zu beschädigen vermag, zumal der entstehende Wasserwirbel die Wäsche stets von der Scheibe wegzubewegen sucht. Außerdem wird bei dem neuen Verfahren erheblich an Waschmitteln gespart, da die turbulente Durchwirbelung der Waschflüssigkeit, auch bei wesentlich geringeren Zusätzen an Waschpulver als bisher üblich, eine stark schäumende Lauge von hervorragender Reinigungskraft erzeugt. Die Waschdauer beträgt ebenfalls dank der guten Durcharbeitung der Wäsche nur wenige Minuten. Versuche haben beispielsweise gezeigt, daß bei einer Bottichgröße von 30 X 45 cm Querschnitt, der etwa einen Einkochkessel voll Lauge faßt, Trockenwäsche im Gewicht von rund 3 bis 4 kg innerhalb weniger Minuten einwandfrei sauber gewaschen wurde. Dank der schonenden Behandlung durch das Fehlen des Quirls oder anderer die Wäsche hin und her zerrender Mittel lassen sich nach dem neuen Waschverfahren und in der neuen Waschmaschine unbedenklich auch empfindliche Wäschestücke, wie feine Strümpfe, Damenunterwäsche u. dgl. m., waschen.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine erfindungsgemäße Waschmaschine im senkrechten Schnitt, Fig. 2 einen waagerechten Querschnitt hierzu nach der Linie 11-II der Fig. i, Fig. 3 eine Stirnansicht des die Wirbelscheibe aufnehmenden Gehäuses, Fig. 4 einen Querschnitt hierzu nach der Linie IV-IV der Fig. 3, Fig. 5 eine Draufsicht auf die Wirbelscheibe und Fig. 6 eine Seitenansicht hierzu.
  • Der die Wäschestücke und die Waschlauge aufnehmende Behälter i hat einen etwa rechteckigen Querschnitt und, von der Vorderseite gesehen, etwa U-förmigen Umriß. Mit anderen Worten ausgedrückt, besteht er aus einem unteren halbtrommelförmigen Teil mit vier hochgezogenen Wänden 2, 3, 4, 5. In einer der ebenen Seitenwände 2 ist etwas unterhalb der Trommelachse eine kreisrunde Öffnung vorgesehen, die durch ein außerhalb des Bottichs i angeflanschtes Gehäuse 6 abgedeckt ist, das in einer mittleren Lagerbüchse die Welle 7 einer Wirbelscheibe 8 aufnimmt. Der Antrieb der Wirbelscheibe 8 erfolgt über ein auf der Welle 7 sitzendes Scheibenrad 9, das über einen Riementrieb mit einem (nicht dargestellten) Motor gekuppelt ist.
  • Die Scheibe 8 weist auf ihrer Rückseite einen ringförmigen Vorsprung io auf, der in einer entsprechenden Ringnut ii des Gehäuses 6 in an sich bekannter Weise abgedichtet ist: Auf ihrer Vorderseite, d. h. auf der dem Bottichinnern zugekehrten Stirnfläche, ist die Wirbelscheibe mit mehreren, im Beispiel sechs schaufelförmig, d. h. keilförmig ansteigenden und ineinander durch steile Flanken 12 übergehenden Druckflächen 13 versehen, die einen etwa sägezahnähnlichen Querschnitt haben. Unmittelbar vor jeder Steilflanke 12, d. h. am Grunde der dieser Steilflanke benachbarten Keil- oder Druckfläche 13, ist je eine feine Bohrung 14 vorgesehen, die quer durch die Scheibe hindurchgeht, so daß der Bottichinnenraum i über diese Bohrungen 14 mit dem Spaltraum zwischen Wirbelscheibe 8 und Gehäuse 6 in Verbindung steht. Innerhalb dieses Spaltraumes sind auf der rückwärtigen Stirnfläche der Wirbelscheibe 8 mehrere, im Ausführungsbeispiel drei radiale Leisten 15 aufgesetzt. In der ebenen Rückwand des Gehäuses 6 ist ein an sich bekanntes Schnüffelventil 16 vorgesehen.
  • Die Gesamtanordnung der Wirbelscheibe 8 ist so getroffen, daß deren Achse 7 geneigt zur Trommelachse des Bottichs i verläuft. Außerdem ist der zwischen dem Außenrand der Wirbelscheibe.8 und dem Innenmantel des Gehäuses 6 gebildete schmale Ringraum 17 an einer Seite etwas erweitert, indem der Gehäuseflansch 6' nicht wie der Scheibenumfang kreisrund ist, sondern etwas elliptisch oder eiförmig. Der Durchmesser der Wirbelscheibe beträgt etwa ein Drittel des Trommeldurchmessers.
  • Die Wirkungsweise der Waschmaschine ist im wesentlichen folgende: Wenn der Bottich i, der etwa einen Einkochkessel voll Waschlauge faßt, mit dieser gefüllt und die Wäsche eingegeben ist, wird die Wirbelscheibe 8 in Umlauf versetzt. Die Drehzahl ist dabei verhältnismäßig hoch und beträgt etwa 8oo bis iooo Umdrehungen je Minute. Durch die Druckflächen 12, 13 der umlaufenden Scheibe entsteht ein Wasserwirbel oder -strudel, der aus einem inneren Sogstrom und einem diesen umgebenden Druckwirbelstrom gebildet ist. Durch die Schrägstellung der Scheibenachse 7 einerseits, sowie durch den unrunden Gehäuseflansch 6' wird der entstehende Wasserwirbel gestört. Es entsteht also kein stehender Wirbel, sondern eine turbulente Strömung, die durch die vorstehend aufgeführten Maßnahmen der Achsenneigung und des unrunden Scheibengehäuses ständig ihre Richtung wechselt. Unterstützt wird diese Turbulenz dadurch, daß das Gehäuse 2 bis 5 rechteckig ist, so daß noch eine stetig wechselnde Reflexion des Wirbels hinzukommt. Darüber hinaus wird die Turbulenz der Strömung ganz erheblich verstärkt durch die durch das Schnüffelventil 16 infolge der Saugwirkung der Scheibe 8 mit den rückwärtigen Leisten 15 angesaugte und durch die Bohrungen 14 in die Lauge eintretende Luft.
  • Die Wirbelscheibe 8 selbst ist zweckmäßig 'aus Kunstharz gepreßt, damit sie eine möglichst glatte Oberfläche erhält. Beschädigungen der Wäsche sind nicht zu befürchten, da die Scheibe keinerlei Kanten od. dgl. aufweist und außerdem die Wäsche selbst durch den ständig wechselnden Wirbel von der Scheibe 8 weggedrückt wird. Selbst empfindliche Wäsche, wie feine Seidenwäsche, kann unbedenklich in der Maschine gewaschen werden. Der Zusatz an Seifenpulver oder anderen Schaumerzeugern braucht dank der guten Durchwirbelung und dem Durchblasen von Luft nur etwa die Hälfte der bisherigen Menge betragen. Trotz dieses an sich geringeren Zusatzes entsteht durch die turbulente Wirbelung eine hervorragend schäumende Lauge, die allein durch die Bewegung die Wäsche reinigt. Auch beim Reinigungsvorgang selbst ist das Einsaugen von Luft insofern vorteilhaft, als hierdurch die Schmutzteilchen besser aus der Wäschefaser gelöst werden.
  • Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführungsform nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt, vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So könnte die Waschmaschine mit turbulenter Wirbelung mit gleichem Vorteil auch zum Auswaschen oder Spülen der laugendurchsetzten Wäsche verwendet werden. In diesem Fall wird durch die intensive Durchwirbelung des Bottichinhalts in kurzer Zeit eine vollständige Klärung der Wäsche herbeigeführt. Gewünschtenfalls könnten zwei der Bottiche nebeneinander oder zu einem einheitlichen Aggregat vereinigt aufgestellt sein, so daß die `'Wäsche aus dem Waschbottich unmittelbar in den Spülbottich übergeführt werden kann. Unterstützt wird das Spülen durch ständige Frischwasserzufuhr und durch ständigen Abfluß des Schmutz-bzw. Seifenwassers durch einen am Behälter angeordneten Überstromkanal. Statt für Wäsche könnte die Vorrichtung auch für anderes Gut verwendet werden, z. B. zum Reinigen und Spülen von Geschirr.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Waschmaschine, bestehend aus einem Bottich und einem an einer der Bottichwände angeordneten flachscheibenförmigen Wirbler, dadurch gekennzeichnet, daß der Bottich (i) halbtrommelförmige Gestalt mit senkrecht hochgezogenen Wänden (2 bis 5) aufweist und die Achse (7) der an einer der ebenen Stirnwände (2) innerhalb des Bottichs angeordneten Wirbelscheibe (8) geneigt zur Trommelachse verläuft.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (8) innerhalb eines topfförmigen, mit seinem offenen Rand an der Bottichwand (2) befestigten Gehäuses (6) angeordnet ist und der zwischen dem Scheibenumfang und der Gehäuseinnenwandung verbleibende Ringraum (17) in Umfangsrichtung wechselnde Breite hat.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekenn> zeichnet, daß bei kreisrunder Scheibe (8) der Gehäuseinnenraum (17) etwa elliptisch oder eiförmig ist.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirbelscheibe (8) auf ihrer dem Bottichinnern zugekehrten Stirnfläche mit im Querschnitt keilförmigen Druckflächen (i2, 13) versehen ist, die über steile Flankenflächen (12) miteinander verbunden sind und die Scheibenoberfläche im wesentlichen geschlossen ist.
  5. 5. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirbelscheibe (8) in ihrem Gehäuse (6) nahe ihrem Umfange abgedichtet und mit einer Anzahl von feinen Bohrungen (14) versehen ist, die über den innerhalb des Dichtringes (1o) gebildeten Hohlraum mit einer weiteren, vorzugsweise mit einem Schnüffelventil (16) ausgerüsteten Bohrung in der rückwärtigen Stirnwand des Gehäuses (6) in Verbindung stehen.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (14) der Wirbelscheibe (8) am Fuße der Steilflanken (12) angeordnet sind.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits das Schnüffelventil (16) nahe der Achse (7) der Wirbelscheibe (8) und deren Bohrungen (14) auf einem Kreise größeren Durchmessers angeordnet sind, und daB anderseits auf der rückwärtigen Stirnfläche der Wirbelscheibe radial verlaufende Leisten (15) angeordnet sind, die die Luft vom Schnüffelventil her nach außen und den Scheibenbohrungen zuführen. B. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Wirbelscheibe (8) etwa ein Drittel des Trommeldurchmessers beträgt. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1 253 536, 1986 oi9, 2 034 244, 2 071622, 2 161 208.
DEB2242A 1950-02-24 1950-02-24 Waschmaschine Expired DE842785C (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1253536A (en) * 1915-11-26 1918-01-15 Peter F Schneider Washing-machine.
US1986019A (en) * 1931-02-09 1935-01-01 Samuel C Shaffner Washing machine
US2034244A (en) * 1932-05-14 1936-03-17 Maytag Co Washing machine
US2071622A (en) * 1931-05-08 1937-02-23 C E Butler Washing machine
US2161208A (en) * 1935-11-14 1939-06-06 Carl J Soderholm Washing process

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