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Türschließeinrichtung Die mit Hilfe von Türschließern schließenden
Türen werden durch die Wirkung ihrer Türscltließrr, kurz bevor die Türöffnung verschlossen
wird, in ihrer Schließgeschwindigkeit wesentlich beschleunigt, damit sie den Widerstand
des'Schloßriegels besser iilrer,%"-inden und die Türe in ihre durch den Schloßriegel
verriegelte Geschlossenstellung bringen können. Diese Endbeschleunigung der Tür
hat aber Gien großen Nachteil einer wesentliche» Lärmentwicklung.
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Die l#.rfindung der nachfolgend beschriebenen Türschließeinrichtung
ist gekennzeichnet durch an der Tür angeordnete Riegelorgane, die mittels i'l>ertragungsniittel
durch einen Türschließer betätigbar und zum Zusammenwirken mit am Türrahmen angebrachten
Verriegelungsmitteln bestimmt sind, und zwar derart, daß, bevor die Tür ihre Geschlossenstellung
erreicht, die Riegelorgane ihre Nvirkungslose Lage einnehmen und erst nach Erreichen
dieser Geschlossenstellung .in Wirkungslage gebracht werden, wobei sie mit den Verriegelutigsmitteln
des Türrahmens in Eingriff ,kommen.
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Durch diese Art der Türschließung ist eine geräuschlose Türschließung
gewährleistet.
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Der I?rfi>idungsgegen,stand ist in den Fig. r Abis schematisch dargestellt.
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Fig. r und a ist- ein erstes Ausführungsbeispiel, einen Längsschnitt
durch einen Türschließer und durch ein Türschloß :darstellend, und zwar in verriegelter
Geschlossenstellung der Tür;
Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch das
Türschloß mit in den Schloßkasten zurückgezogenem Riegel; Fig.,4 bis 5 ist ein zweites
Ausführungsbeispiel, einen Längsschnitt des Türschließers und des Türschlosses darstellend,
ebenso in verriegelter Geschlossenstellung der Tür; Fig. 6 ist ein Längsschnitt
durch das Türsehloß mit in den Schloßkasten zurückgezogenem Riegel; Fig. 7 ist ein
drittes Ausführungsibeispiel einer solchen Türschließeinrichtung, und zwar befestigt
an der Tür und am Türrahmen und dargestellt in Grundrißdarstellung; Fig. 8 ist ein
Längsschnitt durch das Türschloß nach Fig. 7 in Ansicht nach Pfeilrichtung K mit
in den Schloßkasten zurückgezogenem Riegel; Fig. 9 ist eine Eihzelheit aus Fig.
8; Fig. io ist ein viertes Ausführungsbeispiel, einen Türschließer an .der Tür ;befestigt
zeigend, und zwar in Seitenansicht; Fig. i i ist ein fünftes Ausführungsbeispiel
einer solchen Türschließeinrichtung, und zwar befestigt an der Tür und am Türrahmen
in Grundrißdarstellung; Fig. 12 ist ein Längsschnitt durch das Türschloß in Fig.
i i in Ansicht nach Pfeilrichtung K mit in den Riegelkasten greifendem Riegel; F.
13 ist eine Einzelheit aus Fig. 12; Fig. 14 ist eine Teildarstellung aus Fig. i
i in größerem Maßstab.
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Der in Fig. i dargestellte Türschließer besteht aus dem Bremszylinder
i, dessen Stirnflächen durch die Stirnwand i6 sowie durch den Schraubdeckel 2 verschlossen
sind. Rechtwinklig zu der Längsachse des Bremszylinders i befindet sich anschließend
das Federgehäuse i°, welches gegen den Vorderraum i° des Bremszylinders i durch
das Halslager 5 dicht verschlossen ist, während die Stirnfläche des Federgehäuses
durch den Deckel 3 überdeckt wird. Im Halslager 5 ist drehbar die Kurbelachse 4
eingesetzt. Zwischen Kurbelachse 4 und Halslager 5 ist eine Dichtung angebracht,
welche jedoch in der Fig. i, da als bekannt vorausgesetzt, nicht gezeichnet ist.
Über den äußeren Umfang ,des Halslagers 5 ist drehbar der Federmitnehmer 6 mit seinem
Zahnkranz 6a geschoben: Zwischen .der Innenwandung des Federgehäuses il und der
Außenwandung des Federmitnehmers 6 ist die Schließfeder 7 eingelegt, deren eines
Ende in den Federmitnehmer 6 und das andere Ende in die Wandung des Federgehäuses
ia greift. Auf dem über das Halslager 5 herausragenden Ende der Kurbelachse 4 ist
der Hebel 8 befestigt, welcher auf einem Klinkenbolzen 8a die drehbar aufgesetzte
Klinke 86 trägt, die ihrerseits in den Zahnkranz 6° eingreift. Dieser Hebel 8 ist
mit einem in der Figur nicht dargestellten Gelenkhebel mit dem Türrahmerf gelenkig
verbunden. Das im Vorderraum i° des Bremszylinders befindliche eEnde der Kurbelachse4
bildet eine Kurbel 4" mit dem Kurbelzapfen 46, welcher drehbar in die Kurbelstange
9 eingreift, deren anderes Ende drehbar die Kolbenachse 13 fast, welche mit ihren
'beiden Enden im Bremskolben 12 fest gelagert ist. Im Bremskolben 12 ist des weiteren
noch ein Kugelventil io eingebaut, welches aus der Kugel i i sowie aus der vorderen
Ventilöffnung ioa und der hinteren Ventilöffnung lob besteht. Damit die Kugel ii
nicht durch die hintere Ventilöffnung lob herausrollen kann, ist diese teilweise
durch die Kolbenachse 13 verschlossen. Der Hinterraum id wird durch eine Regulieröffnung
ie mit dem Vorderraum i° verbunden. Diese Regulieröffnung il kann nach Bedarf durch
ein Drosselorgan 14 mit anschließendem Schaftteil 14a vergrößert oder verkleinert
werden. Der Hinterraum id ist durch eine weitere Hinterraumöffnung 15°, den Verbindungskanal
15, die Ventilöffnung i56 und die Vorderraumöffnung 151 mit dem Vorderraum i° verbunden.
Die Ventilöffnung i56 ist in der Figur durch den Ventilteller 1611 des Ventils
16 überdeckt. Dieser Ventilteller 1611 weist anschließend den Ventilschaft 16b auf,
welcher mit seinem anderen Ende in der dicht eingesetzten Verschlußschraube 17 gelagert
ist. Zwischen Verschlusschraube 17 und Ventilteller 16a ist um den Ventilschaft
16b herum eine Ventilfeder i6c eingelegt, welche durch ihre Kraft den Ventilteller
gegen die Ventilöffnung i56 drückt und- sie damit verschließt. In die Stirnwand
i6 ist ein Rohr 18 dicht eingesetzt, welches mit seinem anderen Ende ebenso dicht
im Schloßkasten i9 der Fig. 2 sitzt und in den Druckraum 19a mündet. Diese Druckkammer
19a ist einerseits mit einer Verschluß.schraube 21 dicht verschlossen und anderends
mit einem elastischen Federrohr 23 dicht abgeschlossen, welches mit der ein Durchgangsloch
22° aufweisenden Presschraube 22 an seine Sitzstelle im Schloßkasten angepreßt wird.
Das andere Ende des Federrohres 23 trägt einen Bolzen 24, welcher durch die Lagerstelle
i96 längs verschiebbar ge-
führt ist und mit seinem freien Ende den Hebel
25 berührt. Dieser Hebel 25 ist drehbar auf der Achse 26 gelagert und ist mit seinem
anderen Ende in Berührung mit einem am Riegelschaft 286 angebrachten Mitnehm.erstift
27. Der Riegelschaft 28b bildet die Fortsetzung des Riegels 28, welcher so- . wohl
wie der Riegelschaft 28b längs verschiebbar im Schloßkasten i9 gelagert ist, wobei
zwischen diesen beiden Lagerstellen um den Riegelschaft 28b herum eine Feder 29
eingelegt ist, welche auf den Riegel eine Kraft in Pfeilrichtung A ausübt. In der
gezeichneten Stellung ragt der Riegel 28 durch die Öffnung 20" in den Riegelkasten
2o hinein und nimmt somit seine Wirkungslage ein. Der Riegel:18 weist eine Riegelrast
28a auf, in welche die im Schloßkasten i9 durch die Fallenachse 3i drehbar gelagerte
Fallenkurbel 30 greift. Diese Fallenachse 31 kann durch die mit ihr fest verbundene
Türfalle 32 gedreht werden. Die Falle 32 wird in der dargestellten Ruhelage durch
die Wirkung der Fallenfeder 48 entgegen Pfeilrichtung D gegen den Anschlag 47 gedrückt
und somit gehalten.
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Der durch Fig. i dargestellte Türschließer sowie der Schloßkasten
nach Fig. 2 sind auf der Tür befestigt, während der Riegelkasten 2o auf dem Tür-
., rahmen sitzt. Der gesamte Hohlraum im Tür- ' schließer sowie im Federrohr und
Verbindungsrohr
zwischen diesen beiden ist mit einer Flüssigkeit,
z.13. mit 01, gefüllt. Die Kraft der Schließfeder 7 ist so bemessen, daß
der bei der Schließbewegung der Tür entstehende Flüssigkeitsdruck im Federrohr 23
so groß ist, daß das Federrohr entgegen der Wirkung der Fallenfeder 48 und der Riegelfeder
29 auf den Zwischenhebel 25 sich in seiner Längsachse in Pfeilrichtung C ausdehnen
kann, wodurch der Riegel 28 in Pfeilrichtung B bewegt wird. Dabei ist der durch
die Schließfeder 7 allein erzeugte Flüssigkeitsdruck auf die Druckfläche des Ventiltellers
1611 nicht imstande, den Ventilteller i611 von der Ventilöffnung i5b abzulieben.
Soll (lies erfolgen, so muß zur Kraft der Schließfeder 7 eine Zusatzkraft ausgeübt
werden, was beispielsweise durch Zuziehen der Tür geschehen kann.
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Die Fig. 3 stellt den in Fig. 2 gezeichneten Schloßkasten i9 und Riegelkasten
20 dar, nur mit dem Unterschied, daß der Riegel 28 nicht in den Riegelkasten 20
hineinragt, d. h. seine wirkungslose Lage einnimmt.
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In den Fig. 4, 5 und 6 ist ein zweites Ausführungsbeispiel dargestellt,
welches sich von jenem nach Fig. i, 2 und 3 darin unterscheidet, daß das Federrohr
23 nicht im Schloßkasten, sondern mit dein Türschließer zu einer Einheit zusarrimengel>aut
ist. Die Übertragung der Längsbewegung des Federrohres 23, herrührend von dem Flüssigkeitsdruck
in seinem Innern, wird durch einen auf der Achse 35 drehbaren Hebel 34 und ein Gestänge
33 auf den Schloßriegel 28 übertragen. Die Übertragung der Drehbewegung vom Hebel
34 auf den Zwischenhebel 25 könnte auch mittels eines Kabelzuges erfolgen.
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In der Fig. 7 ist ein drittes Ausführungsbeispiel dargestellt, welches
sich von jenem nach Fig. i bis 3 und von jenem nach Fig. 4 bis 6 im wesentlichen
dadurch unterscheidet, daß die Betätigungskraft für den Riegel 28 nicht 'hydraulisch,
sondern auf mechanischem Wege erzeugt wird. Die Fig. 7 zeigt eine Grundrißdarstellung
eines auf einer Tür 4o auf einer Drehachse 36b drehbar befestigten Türschließers
36. Diese Betriebsstellung ist vorhanden bei selbsttätigem Schließen der Tür 40
durch den Türschließer 36, und zwar in dem Moment, wo die Tür .Io ihre Geschlossenstelking
im Türrahmen 5o erreicht hat, aber noch nicht verriegelt ist. Die Fig. 7 zeigt dabei,
daß der Türschließer 36 mit der einen Stirnfläche am Anschlag 39 anliegt und er
an der andern Stirnfläche angebrachte Mitnehmer 36° in den Schlitz des einen Schenkels
eines Winkelhebels 41 greift, während der andere Schenkel mit seinem Schlitz einen
Mitnehmerstift 43a einer Stange 43 faßt. Dieser Winkelhebel 41 ist drehbar auf einem
Bolzen 42a des an der Tür befestigten Lagers 42. Zwischen der Tür 40 und dem Türschließer
3f> ist eine Vorschtrbfeder 37 angebracht, welche auf den Türschließer 36 eine Kraft
in Pfeilrichtung H ausübt. Das andere Ende der Stange 43 weist einen zweiten Mitneh.merstift
43a auf, .welcher in den Schlitz eines Hehels 44 greift, welcher fest auf der Übertragungsachse
45 sitzt und mit dieser drehbar ist. Diese Übertragungsachse ist anderends drehbar
im Schloßkasten i9 gelagert, wie dies in Fig:8 sichtbar ist; und trägt mit ihr fest
verbunden den Hebel 46: Der Schloßkasten ig zeigt nach Fig. 7 den in' den Schloßkasten
i9 in seine wirkungslose Lage zurückgezogenen Riegel 28. Im Riegelkasten 2o der
Fig., 7 ist der Riegel 28 in der Stellung I in seiner im Riegelkasten verriegelnden
Wirkungslage. Dieser Riegel 28 kann in bekannter Art durch die beiden Türfallen
32 bewegt werden.
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Die Fig. 8, welche einen Längsschnitt des ganzen Schloßkastens ig
und des Riegelkastens 20 in Ansicht nach Pfeilrichtung K in der Fig. 7 darstellt,
zeigt auf dem verlängerten Riegelschaft 28b den auf ihm festsitzenden Mitnehmer
49 .mit seinem Bolzen 49a. Zwischen dem Riegel 28 und einer Zwischenwand igc ist
um den Riegelschaft 28b eine Riegelfeder 29 eingesetzt, welche zusammen mit der
Fallenfeder 48 auf den Riegel 28 eine Kraft in Pfeilrichtung A ausübt und damit
bestrebt ist, den Riegel 28 durch die Riegelrast in den Riegelkasten 20 zu 'bewegen.
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In der Fig. 9 ist die Lage des Hebels 46 gegenüber dem Bolzen 49a
in seiner einen Endlage sichtbar. Dreht sich der Hebel 46 in Pfeilrichtung L, so
wird der Riegel 28 mit der Riegelstange 28b durch die Kraft der Riegelfeder 29 und
der Fallenfeder 48 in Pfeilrichtung A bewegt, wobei der Riegel 28 durch die Riegelöffnung
2o11 in den Riegelkasten 20 tritt. Die resultierende Kraft, herrührend aus jener
der Vorschubfeder 37 sowie jener der Riegelfeder 29 und der Fallenfeder 48 in Gegenpfeilrichtung
H nach Fig. 7 auf die Vorschubfeder 37, ist kleiner als die durch die Schließfeder
des Türschließers 36 erzeugte Kraft, entgegen Pfeilrichtung H. Infolgedessen dreht
sich der Türschließer in der Lage nach Fig. 7 um seine Drehachse 36b in Pfeilrichtung
I bis zum Anschlag 38, wobei gleichzeitig der Riegel aus dem Schloßkasten ig heraus
und durch die Riegelöffnung 2o11 in den Riegelkasten 20 geschoben wird und die Tür
damit in ihrer Geschlossenstellung verriegelt' wird. Statt einer Gestängeverbindung
zwischen Türschließer und Sc.hloßkasten könnte auch ein Kabelzug vor-, gesehen sein.
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In .der Fig. io ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt,
welches sich von jenem nach Fig. 7 darin unterscheidet, däß der Türschließer 36
an der Tür in @bezug auf diese nicht in einer Horizontalebene, sondern in einer
Vertikalebene drehbar ist. Die Fig. io zeigt dabei, daß der Türschließer 36 zu diesem
Zweck auf einer um den Scharniet'bolzen 51c drehbaren Befestigungsplatte 5 i11 ruht,
die durch den Scharnierbolzen 5i° drehbar an, der Türplatte 5ib befestigt ist. Die
Befestigungsplatte 5111 kann sich innerhalb der Anschläge 5i d und Seedrehen. In
der Türlatte 5ib ist auf der Übertragungsachse 53 ein Schwenkhebel 52 fest aufgesetzt,
welcher bei der Bewegung der Befestigungsplatte 5111 entsprechend gedreht wird,
wobei die Übertragungsachse 53 denselben Drehwinkel beschreibt. Diese Drehungen
des Türschließers werden
durch entsprechende Übertragungsmittel,
z. B. Gestänge oder Kabelzug, auf den Riegel 28 des Türschließers nach Fig. 8 übertragen,
wodurch dieser die Stellung entsprechend der Fig. 8 einnehmen kann. Die Vorschubfeder
37 ist auf gleiche Art wie in Fig. 7 zwischen Türschließer 36 und Tür 40 eingelegt
und übt auf die Tür und den Türschließer dieselbe Wirkung aus wie in F.ig. 7.
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In der Fig. i i ,ist ein fünftes Ausführungsbeispiel dargestellt,
welches sich von jenem nach Fig. i und Fig. 4 im wesentlichen darin unterscheidet,
daß die Betätigungskraft für den Riegel 28 des Türschlosses nicht hydraulisch, sondern
auf mechanischem Wege erzeugt wird. Die Fig. ii zeigt eine Grundrißdarstellung eines
auf einer Tür 4o befestigten Türschließers 54 und mit in den Riegelkasten 20 greifendem
Riegel 28, der somit seine Wirkungslage einnimmt. Die Tür 4o befindet sich somit
in verriegelter Geschlossenstellung im Türrahmen 5o. An der Tür 40 sitzt ein Winkelhebel
58 drehbar im an der Tür 40 befestigten Lager 59. Der eine Schenkel dieses Winkelhebels
berührt den Mitnehmerstift 43° der Stange 43, während der andere Schenkel den Mitnehmer
56b des fest auf der Kurbelachse 4 sitzenden Festhebels ;6 berührt. Dieser Festhebel
56 bildet anderends den Schließanschlag 56°, welcher in gezeichneter Stellung nach
Fig. i i gegen .den auf der Kurbelachse 4 frei drehbaren Freihebel 57 anschlägt.
Zwischen dem Festhebel 56 und dem Freihebel 57 ist die Vorschubfeder
37 plaziert, welche in der Lage nach Fig. i i durch die Wirkung der Schließfeder
des Türschließers auf den Festhebe156 in Pfeilrichtung I so weit zusammengedrückt
wird, bis der Schließanschlag 56° an den Freinebel 57 zu liegen kommt. Das andere
Ende der Übertragungsstange 43 weist einen weiteren Mitnehmerstift 43° auf, welcher
in einen Schlitz des fest auf der Übertragungsachse 45 sitzenden Hebels 44 eingreift.
Die Übertragungsachse 45 ist anderends drehbar im Schloßkasten i9 gelagert, wie
dies in Fig. 12 sichtbar ist, und trägt mit ihr fest verbunden den Hebel 46. Die
Vorschubfeder 37 hat eine solche Kraftwirkung, daß sie bei geöffneter Tür den auf
den Freihebel winkenden Türdrehwiderstan.d zu überwinden vermag, und den Freihebel
57 gegenüber der Lage des Festhebels 56 etwas in der Öffnungsrichtung der Tür vorschiebt.
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Laie Fig. 12 stellt einen Längsschnitt des Schloßkastens i9 und des
Riegelkastens 20 in Ansicht nach Pfeilrichtung K in Fig. i i dar, und zwar in vergrößertem
Maßstab. Diese Ausführung unterscheidet sich von jener nach Fig.8 dadurch, daß der
Riegel 28 in den Riegelkasten 2o am Türrahmen 5o eingreift und somit in seiner Wirkungslage
Schloßkasten und Riegelkasten miteinander verriegelt. Ebenso bewirkt die Riegelfeder
28, entgegen der Wirkung der Fallenfeder 48, nicht eine Bewegung des Riegels 28
in den Riegelkasten, sondern eine Herausbewegung in Pfeilrichtung O. Die Bewegung
des Riegels 28 in Pfeilrichtung A in die Verriegelungsstellung nach Fig. 12 erfolgt
durch die gr<ißere Kraftwirkung der Schließfeder des Türschließers 54 entgegen
der Kraftwirkung der Vorschubfeder 37 in Fig. i i sowie der in Pfeilrichtung 0 wirkenden
Kraft der Riegelfeder 29. Die Schubkraftwirkung auf den Riegel 28 in Pfeilrichtung
A nach Fig. 12 wird durch die Kraftwirkung des Mitnehmers 56b des Festhebels 56
auf den Winkelhebel 58 und von diesem über das Gestänge 43, 45 und durch den Hebel
46 über den Bolzen 6o° auf das Federlager 6o erzeugt. Die Kraft der Hilfsfeder 62
ist so stark bemessen, daß die resultierende Wirkung aus der Kraft -der Riegelfeder
29 und der entgegenwirkenden Kraft der Fallenfeder 48 den Riegel 28 mit Riegelstange
28b nicht in Pfeilrichtung 0 zu verschieben vermag. Kann sich der Winkelhebel 58
in Fig. 11 in Pfeilrichtung P drehen, so bewegt sich der Hebel 46 durch die resultierende
Kraftwirkung der Riegelfeder 29 und der Fallenfeder 48 auf denselben in Pfeilrichtung
M nach Fig. 13. Die Längsverschiebung des Riegels 28 in Pfeilrichtung 0 ist so bemessen,
daß dabei der Riegel 28 aus seinem Riegelkasten 20 heraus und in den Schloßkasten
i9 zurückgezogen wird.
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Die Fig. 14 zeigt, wie bereits .beschrieben, die Lage des Festhebels
56 sowie des Freihebels 57 auf der Kurbelachse in größerem Maßstab.
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Wie in den Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. 4, 5 und 7, 8 und
io könnte auch beim Beispiel gemäß den Fig. i r, 12 statt einer Gestängevenbindung
ein Kabelzug vorgesehen sein.
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Die Wirkungsweise der beschriebenen Türschließeinrichtungen ist folgende:
Der Türschließer nach Fig. i wird in bekannter Art auf die Tür befestigt und ist
mit dem Hebel 8 durch einen weiteren, in der Figur nicht gezeichneten Gelenkhebel
mit dem Türrahmen verbunden. Auf der Tür ist ebenso der Schloßkasten i9 befestigt,
während der Riegelkasten 2o auf dem Türrahmen plaziert ist. Wird die Tür geöffnet,
so bewegt sich der Bremskolben 12 in Pfeilrichtung A, wobei die im Vorderraum ic
befindliche Flüssigkeit durch die vordere und hintere Ventilöffnung iob sowie durch
die Regulieröffnung 1e in den Hinterraum id abfließt. Wird die Tür losgelassen,
so bewegt sich der Bremskolben 12 unter der Wirkung .der Schließfeder 7 in der Pfeilrichtung
B, wobei im Hinterraum id ein entsprechender Flüssigkeitsdruck erzeugt wird und
sich dadurch das Federrohr 23 in Pfeilrichtung C ausdehnt und mit seinem Bolzen
24 den Zwischenhobel 25 dreht, wodurch der Riegelschaft 28b, entgegen der Kraftwirkung
der Riegelfeder 29 und der Fallenfeder 48, in Pfeilrichtung B bewegt wird, wobei
der Riegel 28 von seiner Wirkungslage aus der Stellung nach Fig. 2 in seine wirkungsloseLage
nach Fig. 3 gerät. Diese Stellung des Riegels bleibt erhalten, bis sich die Tür
in ihre Geschlossenstellung in den Türrahmen zurückbewegt hat. In dieser Geschlossenstellung
der Tür wird der Druck auf die Flüssigkeit im Federrohr 23 und im Hinterraum id
durch die Federkraft der Riegelfeder 29 und der Fallenfeder 48 sowie jener des Federrohres
23 bestimmt. Der Rücklauf der Flüssigkeit erfolgt entsprechend der Größe der Regulieröffnung
1e
aus dem Hinterraum id in den Vorderraum durch dieselbe hindurch.
Während diesem Rücklauf der Flüssigkeit wird durch die Wirkung der Riegelfeder 29
gleichzeitig der Riegel 28 aus der Stellung nach Fig. 3 in die Stellung nach Fig.
2 bewegt, wodurch die Tür wieder in ihre verriegelte Creschlossenstellung .gebracht
worden ist. Wird die Tür zwangsweise zugezogen, bewirkt der dadurch entstehende
größere Flüssigkeitsdruck ein Öffnen des Überholventils 16, wobei die Flüssigkeit
durch die Öffnungen dieses Überholventils 16 aus dem Hinterraum id in den
Vorderraum i° zurückfließen kann.
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Die Türschließeinrichtung nach Fig. 4 bis 6 arbeitet in ihrem 'hydraulischen
Teil genau gleich w4e jene nach Fig. i bis 3, nur mit dem Unterschied, daß die durch
das im Türschließer eingebaute Federrohr erzeugte Längsbewegung mechanisch auf den
Riegel 28 übertragen wird, statt auf hydraulischem Wege wie im Ausführungsbeispiel
nach Fig. i bis 3. In der Ausführung nach Fig. 7 bis 9 ist eine Türschließeinrichtung
dargestellt, bei welcher die Betätigungskraft für den Riegel auf mechanischem Wege
erzeugt und übertragen wird. Ist die Tür in ihrer verriegelten Geschlossenstellung,
so befindet sich der Riegel 28 in seiner Wirkungslage in der Stellung I im
Riegelkasten 20, während der Türschließer 36 am Anschlag 38 aufliegt. Wird die Tür
geöffnet, so bleibt der Türschließer 36 in dieser Stellung. Wird die Tür losgelassen;
so bewegt sich der Hebel 8 unter der Wirkung der Schließfeder des Türschließers
in Pfeilrichtung J und bewirkt damit das Schließen der Tür. Diese Bewegung wird
gleichzeitig durch die Wirkung der Kolbenbremse verzögert. Da die Federkraft der
Vorschubfeder 37 in der in Fig. 7 dargestellten Lage so bemessen ist, daß sie den
Drehwiderstand der Tür und die Kraft auf den Mitnehmer 36° entgegen der Pfeilrichtung
H überwinden kann, schiebt die Vorschtibfeder 37 nach Beginn der Schließbewegung
der Tür diese vorerst so weit vom Türschließer 36 weg, bis dieser am Anschlag 39
anschlägt. Der Türschließer 36 und die Tür 40 weisen dann die durch die Fig. 7 dargestellte
Lage zueinander auf, wobei der Riegel 28 in seine wirkungslose Lage in den Schloßkasten
i9 zurückgezogen wurde. Diese Lage bleibt während der ganzen Schließbewegung bis
in die Geschlossenstellung nach Fig. 7 erhalten. Hat die Tür diese Stellung erreicht,
so wird durch die Wirkung der Schließfeder des Türschließers auf den Hebel 8 der
Türschließer 36 in Pfeilrichtung J' gedreht, bis er wieder am Anschlag 38 anschlägt,
während welcher Bewegung der Riegel 28 aus dem Schloßkasten i9 heraus und in den
Riegelkasten hinein bewegt @v u rd.e.
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Die Bewegungen des Türschließers 36 in der Anordnung nach Fig. io
erzeugen dieselben Bewegungen des Riegels 28 wie in der Ausführung nach Fig. 7 oder
i i, weshalb auf eine nochmalige Beschreibung verzichtet wird.
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Die Wirkungsweise der Ausführung nach Fig. i i bis i4 ist folgende:
Wie die Fig. ii darstellt, hefindet sich die Tür 40 in ihrer verriegelten Geschlossenstellung
im Türrahmen ,5o. Beim Öffnen der Tür bleibt die in der Fig. I I dargestellte
Lage de.s Freihebels 57 gegenüber dem Festhebel 56 bestehen. Dieser bewegt sich
mit seinem Mitnehmer 56b von dem ihn berührenden Schenkel des Winkelhebels 58 weg,
wodurch derselbe durch die Kraftwirkung der Riegelfeder 29, entgegen jener der Fallenfeder
48 in Pfeilnichtung O in der Pfeilrichtung P gedreht wurde und damit gleichzeitig
der Riegel 28 aus dem Verriegefungsbereich mit dem Riegelkasten 20 in den Schloßkasten
i9 geschoben wurde. Nach dem Loslassen der Tür bewegt sich der Festhebel 56 unter
der auf ihn wirkenden Kraft der Schließfeder des Türschließers in Pfeilrichtung
J. Diese Bewegung des Festhebels 56 wird jedoch durch die Wirkung der Kolbenbremse
verzögert. Die Kraft der Vorschubfeder 37 ist so groß,, daß sie den auf den Freihebel
57 wirkenden Dreh= widerstand der Tür überwindet, wodurch .der Freihebel 57 durch
die Vorsehubfeder 37 vom Schließanschlag 56° weggedreht wird, bis er mit seinem
Offenanschlag 57° am Festhebel 57 anschlägt, wie dies Fig. 14 zeigt. Der Freihebel
57 und der in der Stellung II in der Fig. i i dargestellte Festhebel 56 bilden gegeneinander
die gezeichnete Winkellage, welche während der .ganzen Schließbewegung der Tür bis
in ihre Geschlossenstellung im Türrahmen erhalten bleibt. In dieser Geschlossenstellung
dreht sich der Festhebel 56 unter dein Einfluß der Schließfeder des -Türschließers
aus der Stellung II in Fig. i i in Pfeilrichtung J, bis der Schließanschlag 56°
am Freihebel 57 anschlägt. Durch diese Drehbewegung des Festhebels 56 wurde der
Winkelhebel 58 durch den Mitnehmer 56b in Pfeilrichtung R gedreht und damit über
die Übertragungsmittel der Riegel 28, entgegen der resultierenden Kraftwirkung der
Riegelfeder 29 und der Fallenfeder 48, in seine Wirkungslage in den Riegelkasten
20 geschoben, wodurch die Geschlossenstel-lung der Tür verriegelt wurde.
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Bei Lifttüren befindet sich ein beweglicher Verriegelungsstift im
Türrahmen, welcher bei geschlossener Lifttür zurückgedreht wird und damit einen
elektrischen Stromkreis steuert.
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Die vorliegenden Ausführungsbeispiele können auch für solche Türen
verwendet werden, und zwar so, daß das Gegenstück des Verriegelungsstiftes in der
Tür beweglich in die Tür eingesetzt und damit zum Riegel wird und erfindungsgemäß
so gesteuert wird, daß die Lifttür mit aus dem Verriegelungsbereich mit dem Verriegelungsstift
befindlichem Riegel in ihre Geschlossenstellung gebracht wird und erst in dieser
Stellung der Riegel durch die Türschließeinrichtung den Verriegelungsstift zurückdrückt,
wodurch der Lift wieder fahrbereit gemacht wurde. Die erfindungsgemäß beschriebene
Türschließeinrichtung ist somit auch für Lifttüren verwendbar, und damit ist ebenso
bei solchen Türen ein geräuschloses Schließen der Tür gewährleistet.
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In der Beschreibung wurde angenommen, daß es sich um hydraulische
Türschließer handelt. Derselbe Schließvorgang kann auch mit mit pneumatischer
Bremsung
versehenem Türschkeßer erreicht werden.
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In den Ausführungsbeispielen wurden Türschließer angenommen, wie sie
meistens auf der Tür und am Türrahmen befestigt werden. Derselbe Schließvorgang
kann auch mit Türschließern in sogenannter Bodenausführung erreicht werden sowie
solchen, welche die Tür nur im Endteil ihrer Schließbewegung zur Schließung übernehmen.
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Nebst den durch Ausführungsbeispiele dargestellten Arten .der Übertragung
von Kraft und Bewegung vom Türschließer auf die Riegelorgane ist es möglich, diese
auf pneumatischem Wege oder mit Kabelzug zu übertragen. Letzteres eignet sich insbesondere
für dse Beispiele gemäß Fig. 4, 7, 10
und i i.