DE843386C - Gewebe-Spann- und Trockenmaschine mit entsprechend der verschiedenen Warenbreite einstellbaren Schlitzduesen - Google Patents

Gewebe-Spann- und Trockenmaschine mit entsprechend der verschiedenen Warenbreite einstellbaren Schlitzduesen

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DE843386C
DE843386C DEK9203A DEK0009203A DE843386C DE 843386 C DE843386 C DE 843386C DE K9203 A DEK9203 A DE K9203A DE K0009203 A DEK0009203 A DE K0009203A DE 843386 C DE843386 C DE 843386C
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DE
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nozzle
plates
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fabric
machine according
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DEK9203A
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Heinrich Dipl-Ing Buysch
Hermann Dipl-Ing Krantz
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KRANTZ SOEHNE H
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KRANTZ SOEHNE H
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B13/00Machines and apparatus for drying fabrics, fibres, yarns, or other materials in long lengths, with progressive movement
    • F26B13/10Arrangements for feeding, heating or supporting materials; Controlling movement, tension or position of materials
    • F26B13/108Arrangements for feeding, heating or supporting materials; Controlling movement, tension or position of materials using one or more blowing devices, e.g. nozzle bar, the effective area of which is adjustable to the width of the material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Gewebe-Spann- und Trockenmaschine mit entsprechend der verschiedenen Warenbreite einstellbaren Schlitzdüsen Bei der Trocknung von Gewebebahnen mit aus Düsen auf eine oder beide Seiten der Warenbahn aufgeblasener erhitzter Luft oder überhitztem Dampf sind zur Anpassung der wirksamen Länge des Düsenschlitzes an die jeweils in der Maschine zu behandelnde Warenbreite schon Vorschläge der verschiedensten Art bekanntgeworden.
  • So hat man beispielsweise vorgeschlagen, die unmittelbar über der Stoffbahn mündenden Düsen im Bereich der Spannkettenverschiebung teleskopartig zu verstellen. Die teleskopartige Verstellung wird dabei unmittelbar in Abhängigkeit von der Spannkettenverschiebung durch mit den Kettschienen starr verbundene Übertragungsorgane durchgeführt. Daraus ergeben sich gewisse Schwierigkeiten, einmal auf Grund der verschiedenen Wärmedehnungen der Spannketten bzw. ihrer Führungsteile gegenüber den Düsen, als deren Folge sich Klernmungen und völlige Hemmungen der gegeneinander verschiebbaren Teile ergeben können, während zum anderen die Teleskopverstellung eine prismatische Ausbildung der Düsenenden verlangt, wodurch eine für die gleichmäßige Verteilung der Luft erwünschte Verengung des Düsenquerschnittes nach den Seitenenden der Düsen verhindert oder erschwert ist.
  • Ferner ist es bekannt, die Änderung der Düsenlänge in Anpassung an die jeweilige Warenbreite durch eine Düsenanordnung zu bewirken, bei der die Düsenschlitze oder öffnungen in Rohren eines gelenkig verformbaren Parallelogramms angeordnet sind. Durch Verstellung des Parallelogramms aus der Rechteck- in die Rhombusform unter Parallelhaltung der in Kettfadenrichtung stehenden Parallelogrammseiten läßt sich so die Länge der Düsen auf die jeweilige Warenbreite einstellen. Auf der gleichen Linie bewegt sich der Vorschlag, Düsen um senkrecht zur Gewebebahn verlaufende, etwa in der Längsmitte der Maschine liegende Achsen schwenkbar anzuordnen.
  • Diese beiden letztgenannten Anordrimigen haben »elfen dem großen technischen Aufwand an Verstellmitteln für das Schwenken der Düsen den Nachteil, daß bei der Verstellung der Düsen aus der Querrichtung in eine Diagonalrichtung der Gewebebahn große, von der Luft nicht mehr beaufschlagte Felder freigegeiten werden. Durch die Verstellung in die Diagorialrichtutig rücken ferner die Düsen auch näher zusammen, so daß die dazwischenliegenden Absaugekanäle trotz der spezifisch dichteren Luftaufblasung entsprechend der kleinerem beaufschlagten Fläche dabei eine erhebliche Verengung erfahren.
  • Schließlich ist auch schon vorgeschlagen worden. die 1)üsenmiindungen an beiden Seitenenden durch entsprechend der Breite der \Varenbahn quer verschiebbare glatte Bleche abzudecken. Solche auf der ganzen Kettschienenlänge vorzunehmenden Bleche können natürlich nicht einen ausreichend <lichten Abschluß der Düsen gewährleisten, (1a ein elastisches Blech von der Düsenluft angehoben, ein geniigeild steifes Blech dagegen beiden unterschiedlichen Wärmedehnungen der Düse und des Bleches bzw. seines Trägers entweder die Düsenschlitze sticht genügend abdeckt oder mit solcher Anspresstitig aufliegt, claß eitle Verschiebung nicht möglich ist.
  • Die Erfindung bedient sich zwar zur:'\npassung, der 1)iiserilänge an die verschiedenen Warenbreiten voti iriSparin- undTrockenmaschirien zttbehandelnrlen Gewebebahnen ebenfalls der Verwendung von Abdeckblechen. sorgt aber dafür, daß diese Abdeck-bleche von den unterschiedlichen Wärmedehiintigeri der abzudeckenden und abdeckenden Teile arid ihrer Träger unabhängig werden, wodurch die bei den bekannten Einrichtungen auftretenden .\nstände gänzlich entfallen. \ach der Erfindung w:r(Ien zu diesem "!.weck an d:n I)iisenl>lechen liingc jedes 1)iisenmundes federnd nachgiebige I )ichttlngsbleche vorgesehen, die bei der Verstellung der Kettschienen auf kleinere Warenbreiten an Abdeckblechen über und unter den Kettschienen dichtend zur Anlage kommen und so den Luftaustritt aus den Düsen auf den Bereich der jeweiligen Warenbreite beschränken. Im Gegensatz zu den bekannten Einrichtungen werden die Dichtutigsbleche selbst nicht mit der Warenbreite verstellt, sondern ihre dichtenden Enden entsprechend der Verringerung dieser Breite durch die mit den Kettschierlen quer verschiebbaren Abdeckbleche zum Abschluß des betreffenden Teils der Düsenlänge verschlossen. Die Dichtungsbleche bilden also gewissermaßen ein die Wärmedehnungen ausgleichendes nachgiebiges Dichtungsmittel zwischen den I)iisen und den Abdeckblechen auf den Deckschienen der Kettschienen. Die dichtende Anlage an deri Abdeckblechen wird dabei zweckmäßig durch att den Dichtungsblechen vorgesehene, vorzugsweise seitwärts nach außengerichtete und über den Düsenmund etwas vorstehende Stege gebildet, die als dichtende Auflageflächen an den einfahrendenAbdeckblechen der Kettschienen zum federnden Aufsitzen kommen. Die Dichtungsbleche erhalten für ihr die Wärmedehnungeu ausgleichendes Federungs- oder Längungsvermögen über ihren Erstreckungsbereich in lotrechter Ebene vorteilhaft ein schräg stehendes oder gekrümmtes Profil, so daß sie durch ein leichtes Spreiz- oder Biegurigsvermögen den notwendigen Formänderungen für den Ausgleich auftretender _\)lstandsänderungen leicht folgen können.
  • Natürlich ist es auch denkbar, die Auflagestege der Dichtungsbleche nach innen zu richten und sie durch die Düsenluft dichtend an die Abdeckbleche der Kettschienen andrücken zu lassen.
  • An sich könnten die federnden Dichtungsbleche sich über die ganze Länge der Düsenbleche erstrecken, doch empfiehlt es sich, aus Gründen der Materialersparnis wie auch eines erleichterten Ausbaues die Dichtungsbleche nur an den beiden Seitenenden der Düsenbleche, und zwar bei beidseitiger Kettschienenverstellung je über dem halben Bereich der Warenbreitendifferenz von größter und kleinster Warenbreite vorzusehen.
  • Die Befestigung bzw. Halterung der Dichtungsbleche an den ISüsenblechen kann zwecks leichten Ein- und Ausbaues mittels einer Schienenführung geschehen, indem die Dichtungsbleche mit seitwärts nach außengerichteten Stegen iti seitlich des Düsenmundes vorgesehenen Schlitzen am Boden der Düsenbleche gehalten werden. Uni zu verhindern, daß sich die Dichtungsbleche aus dieser Aufnahme seitlich nach außen verschieben können, und um zugleich an den Seitenenden der Düsen ein Abströmen der Düsenluft aus dein Zwischenraum der den Düsenmund einschließenden Dichtungsblechpaare zu hindern, werden an den beiden Seitenenden der Düsenbleche Abschlußstücke angebracht. DieseAbschlußstücke können sich zweckmäßig über mehrereDüsenreihen erstrecken und diese zu einem geschlossenen Düsenkasten verbinden, der sich dann mit diesen Abschlußstücken auf'Längsträgern der Maschine abstützen läßt.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele von entsprechend der Warenbreite einstellbaren Schlitzdüsen nach der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen Querschnitt durch die in ihren Umrissen angedeutete Maschine bei deren Einstellung auf größte Warenbreite; Fig. 2 zeigt den gleichen Querschnitt durch die Düsen bei der Einstellung der Kettschienen auf kleinste Warenbreite; Fig. 3 in einem größeren Maßstab einen Schnitt nach der Linie 111-III der Fig. 2, während Fig.4 und 5 einen der Fig. 3 entsprechenden Querschnitt durch die oberen Düsenkästen mit Dichtungsblechen abgewandelter Ausführungsform und Fig.6 und 7 in einem Teilquerschnitt in Quer-und Längsrichtung ein mit teleskopartig verschiebbaren Blechen ausgestattetes Abdeckblech veranschaulichen.
  • Die Gewebebahn i ist in üblicher Weise in Klappen- oder Nadelketten gefaßt und wird mit diesen in den auf verschiedene Spannbreiten einstellbaren
    Kettscliicnel12 durch die \laschinegefördert. Dabei
    wird die Gewebebahn aui beiden Seiten mit aus
    Schlitzdüsen 3 austretender erhitzter Luft oder
    überhitztem Dampf allgeblasen. Die Schlitzdüsen 3
    sitzen an der <ler \\'arenllalui 1 zugewandten Boden-
    .,-ei te von sich über die gr-ßte einstellbare Waren-
    breite erstreckenden kastenförmigen Druckkam-
    inern 4, deren Querschnitt von der offenen Luft-
    eintrittsseite 5 zur geschlossenen Gegenseite 6 sich
    der Höhe und Seite nach so verjüngt, (laß (las
    Trockenmittel über die ganze Länge der Düsen-
    schlitze 3 druck- und metlgengleicli austritt und so
    die Gewebebahn auf der ganzen Breite gleichmäßig
    beaufschlagt. Das 'brockenmittel tritt an der offe-
    nen Seite s der mit ihren Seitenwänden hier ge--
    gellenenfalls (licht aneinanderschließenden Druck-
    kammern 4 ein. wird über die Düsenschlitze 3
    senkrecht auf die (@ewellellahn i geblasen und
    str<itnt dann über (1i: sich nach (ler Absaugseite 6
    verbreiternden Z\vischenrä ume 7 zwischen Bell
    Druckkammern 4 zur Saugseite der Lüfter S, die
    (las Trockenmittel durch Fleizregister 9 wieder zur
    Druckseite Herüber in die Hintrittsöffnungen 5 der
    (liieren und unteren Druckkammern 4 drücken. Da-
    bei wird zweckmäßig der Zufluß zu den unteren
    Druckkammern etwas größer gehalten als zti den
    oberen Druckkaniniern undentsprechenddieSchlitz-
    breite der unteren Düsen gegenüber den (liieren
    etwas erweitert. um durch den größeren Luftstrom
    von unten eine Tragwirkung auf die Gewebehahn
    auszuüben und ihrem Durchhängen unter (lein
    Eigengewicht zu begegnen.
    Zur.lnpassung der wirksamen Länge der Düsen-
    Schlitze 3 an die jeweils in der Maschine zu he-
    handelnde Warenbreite sind nun erfindungsgemäß
    an den die Düsenschlitze h enthaltende 1i Boden-
    blechen der Druckkammern 4 beiderseits längs
    jedes Düsenschlitzes 3 federnd nachgiebige Dich-
    tungsbleche io vorgesehen. Sie erstrecken sich von
    beiden Endseiten der Düsenbleche aus je über die
    hallte Warenbreltendlffe renn zwischen größter und
    kleinster auf der \laschitie zu behandelnder Waren-
    breite. 1)1e in spiegelbildlicher Anordnung den
    Düsenschlitz 3 zwischen ;ich einschließenden Dich-
    tut@gslilech:# 1o l;eaehen vornelilnlich aus C-förmi-
    gen l,'ederblechen, die durch einen gekrümmten
    ( 3) oder einen #chr<igen (Fig. 4 und 5) Ver-
    lauf ihres sich in lliilietiriclittitig erstreckenden
    Steges unter elastischer Formänderung leicht
    hiiheneinstellbar sind. .\n den oberen und unteren
    Enden sind (lie Dichtungsbleche to zu Randstegen i i
    bzw. 12 allgewinkelt, von denen die einen t t an
    den Düsenblechen befestigt sind, während die ande-
    ren 12 an die Kettschienen 2 überdeckenden, mit
    diesen starr verbundenen Abdeckblechen 13 im
    \1a1.1 des Hinfahrens der Kettschienen zur Anlage
    l:onitneil und so im Bereich der .Auflage auf den
    Abdeckblechen 13 den :Mistritt des Düsetistronies
    verhindern, dessen wirksame Breite sich so selbst-
    tätig der jeweiligen Warenbreite angleicht.
    Die über den Düsentnund etwas vorragenden
    1>iclltllllgsstege 12 (ler liICehe 1o können rein unter
    (1e111 federnden Anllreßdruck an den l`llei-(lecktings-
    schieneil 13 dichtend anliegen, wie es das Beispiel nach Fig. 3 und 5 angibt, oder es können die nach innen gerichteten Abdichtungsstege etwa nach Fig. 4 in der Art von Dichtungsstulpen durch den Druck des Trockenmittels zusätzlich einer Anpressung an die Abdichtungsfläche der Ahdeckbleche 13 unterliegen. Selbstverständlich sind für die Dichtungbleche io auch andere Ausführungsformen möglich. so etwa zickzackförmig gewundene Federbleche, die nach Art von Faltenbälgen eine leichte federnde Längung und Kürzung ermöglichen, ohne daß dazu ein Spreizen erforderlich wäre, wie es vornehmlich bei den Beispielen nach Fig.4 und 5 durch die Schrägstellung der Dichtungsbleche io bezweckt ist.
  • Die Festlegung der Dichtungsbleche io an den Düsenblechen kann durch Verschrauben, Vernieten oder Verschweißen erfolgen. Vorzugsweise geschieht jedoch die Halterung der Dichtungsbleche io an den Düsenblechen durch eine Schlitzführung, wie sie in Fig. 3 und 5 dargestellt ist. Durch an der Bodenseite der Düsenkammern 4 etwa durch Schweißen befestigte Leisten 14 werden an der DüsenbodenflächeLängsschlitze gebildet, in welchen die von den Düsenendseiten her eingeschobenen Randstege i i der Dichtungsbleche io ihren Sitz erhalten. Die Schlitze werden dann nach dem Einschieben der Bleche io durch Abschlußstücke 15 verschlossen. Diese vornehmlich aus Winkeleisen hergestellten Abschlußstücke reichen his möglichst nahe zu den .Ahdeckblechen 13 herunter, so daß die zwischen den paarweisen Dichtungsblechen io jeder Düse 3 befindliche Luft an einem seitlichen Ausströmen an den Düsenenden verhindert ist. Die Abschlußstücke 15 erstrecken sich in der Längsrichtung vorzugsweise über mehrere Düsenreihen hinweg, so daß mehrere Düsenkammern 4 zu einem geschlossenen Düsenkasten verbunden werden, der sich auf in d-:-r Maschine längs laufende feste Träger, z. B. U-Schienen 16. aufsetzen hzw. daran anhängen läßt.
  • 1>1e Befestigung der Dichtungsbleche io in den Schlitzführungen am Düsenkammerhoden ermöglicht in Bedarfsfällen ein leichtes .Auswechseln der Dichtungsbleche, die sich nach dem .Ausheben des Düsenkastens aus den Trägern 16 und *nach Allnahme der Winkeleisen 15 in den Aufnahmeschlitzen seitlich an den Düsenenden herausschiehen und durch neue Dichtungsbleche ersetzen lassen.
  • Die Dichtungsbleche io bilden ihrem Wesen nach demgemäß selbsteinstellende Dichtungsglieder, die einen selbsttätigen Ausgleich der Wärmedehnungen und_Ar1)eitsungenauigkeiten übernehmen ulid damit die Abdichtung der Düsen auf dem Einfahrfeld der Abdeckbleche 13 von etwaigen Abstandsunterschieden der alldeckenden und abzudeckenden Teile unabhängig machen.
  • Die Fig. 6 und 7 zeigen eine Anordnung, mit der sich die Abdeckhleche 13 auch bei sehr großen Warenbreitenunterschieden verhältnismäßig schmal halten lassen, um die Maschinen nicht entsprechend den großen Unterschieden der Ahdeckhreiten in der Ereitenabinessung übermäßig groß auslegen zu müssen. Die Abdeckbleche 13 tragen zu diesem Zweck in Flucht mit den Düsenschlitzen 3 liegende teleskopartig ausschiebbare Blechzungen 17. Diese bewegen sich zunächst mit den einfahrenden Abdeckblechen 13 zusammen, bis ihr Anschlag 18 an den Abschlußstücken 15 oder den Tragschienen 16 zur Anlage kommt und die Bleche 17 dann entsprechend einem weiteren Einfahren der Abdeckbleche 13 aus diesen ausgeschoben werden. Der Anschlag 18 kann dabei gegebenenfalls als Mitnehmer- oder Kupplungsstück ausgebildet sein, das die Mitverschiebung der Bleche 17 mit den Abdeckblechen 13 sichert und beim Anlaufen an die Tragschienen 16 aus der Mitnehmerlage ausgeschwenkt wird. Damit beim Rückfahren der Abdeckbleche 13 für die `'Wiedereinstellung großer Warenbreiten die teleskopartig verschiebbaren Bleche 17 nicht in der ausgezogenen Lage verbleiben, kann eine bedingte Sperre die Anschläge 18 bis zum Einschieben der Teleskopbleche 17 in die Abdeckbleche 13 an den Tragschienen 16 festhalten und bzw. oder zur Sicherung ihres Wiedereinschiebens in der äußeren Grenzlage ei il Anschlagblech 19 vorgesehen sein. Dieses kann sich über die ganze Länge eines Trockenfeldes erstrecken und infolge seiner durch die Befestigung an den U-Trägern 16 erhaltenen Schrägstellung zugleich die Rolle eines Leitbleches für den aus dem oberen Düsenfeld ab-und umzuleitenden Luftstrom übernehmen.
  • Wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, reicht die Auflagefläche der Stege 1_2 über die Stoßfugen der Teleskopbleche 17 nach innen und außen hinweg, so daß sowohl auf den Blechen 17 wie auf den Abdeckblechen 13 eine dichtende Auflagefläche gegeben und somit auf dem gesamten eingefahrenen Bereich sowohl auf den Abdeckblechen 13 wie auf den ausgezogenen Blechen 17 ein dichtender Abschluß gewährleistet ist.
  • Die Wirkungsweise der mit der Erfindung angestrebten Längeneinstellung der Düsen an die jeweilige @-t'arenbreite ist demnach folgende: Bei der größten Warenbreite tritt die Luft auf der ganzen dieser Breite entsprechenden Länge der Düsen 3 auf die Ware aus. Wird nun zur Behandlung einer Gewebebahn i von geringerer Breite die Spannbreite der Kettschienen 2 verstellt, so fahren mit diesen die Abdeckbleche 13 nach innen und schließen auf dem eingefahrenen Weg die Dichtungsbleche io ab, so daß der Düsenaustritt nur auf der entsprechenden Warenbreite frei bleibt. Sind an den Abdeckblechen 13 zur Verbreiterung ihres Abdeckbereiches teleskopartig ausschiebbare Bleche 17 vorgesehen, so werden diese entsprechend dem die Breite der Abdeckbleche übersteigenden Betrag einer Warenbreitenminderung ausgezogen und übernehmen auf dieseln Mehrweg die Alldichtung der Düsenschlitze.

Claims (3)

  1. PATEN TANSPRCCIii'# I. Gewebe-Spann- und Trockeliniaschine mit entsprechend der verschiedenen NN'arenbreite einsteilbaren Schlitzdüsen für die Luftaufblasung auf die zu behandelnde Warenbahn, dadurch gekennzeichnet, daß an den Düsenblechen längs des Düseamundes federnd nachgiebige Dichtungsbleche (io) vorgesehen sind, die bei Verstellung der Kettschienen (2) auf kleinere Spannbreiten an Abdeckblechen (13) der Kettschienen dichtend zur Anlage kommen und den Luftaustritt aus den Düsen (3) auf dem abgedeckten Bereich verschließen.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, - daß die beiderseits der Schlitzdüsen (3) angeordneten Dichtungsbleche (io) mit über den Düsenmund etwas vorstehenden, vorzugsweise seitwärts nach außen gerichteten Stegen (12) die abdichtenden Auflageflächen an den einfahrenden Abdeckblechen (13) der Kettschienen bilden.
  3. 3. Maschine nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennnzeichnet, daß die Dichtungsbleche (io) zu ihrem leichten Formänderungs-bzw. Federungsvermögen in Höhenrichtung einen zur lotrechten Ebene schräg stehenden oder gekrümmten Verlauf aufweisen. d. Maschine nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsbleche (io) nur an den Seitenenden der Düsenbleche, und zwar bei beidseitiger Kettschienenverstellung je über den halben Bereich der Warenbreitendifferenz zwischen größter und kleinster Warenbreite der -Maschine angeordnet sind. Maschine nach den Ansprüchen i bis dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsbleche (io) mit seitwärts nach außengerichteten Stegen (i i) in seitlich des Düsenmundes vorgesehenen Schlitzen am Boden der Düsenbleche (4) gehalten sind. 6. Maschine nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum zwischen den paarweise zugehörigen, die Düsen (3) zwischen sich einschließenden Dichtungsblechen (i o) an den Seitenenden der Düsen durch Abschlußstücke (15) weitgehend abgedeckt ist. 7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Ahschlußstücke (15) über mehrere Düsenreiben (3, .f) erstrecken und diese zu einem geschlossenen Düsenkasten verbinden, der mit den Abschlußstiicken (15) auf Längsträgern (16) der Maschine abstützbar ist. B. Maschine nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckbleche (13) zur Verbreiterung des Abdeckbereiches in Flucht mit den Düsen (3) liegende, teleskopartig ausziehbare Blechzungen (17) tragen, die bei über die Breite der Abdeckbleche (13) hinausgehenden Warenbreitenverininderungen den Abschluß der Dichtungsbleche (io) auf diesem Nlehrweg übernehmen.
DEK9203A 1951-03-04 1951-03-04 Gewebe-Spann- und Trockenmaschine mit entsprechend der verschiedenen Warenbreite einstellbaren Schlitzduesen Expired DE843386C (de)

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