DE843476C - Anordnung zum Verteilen von Dickstoffen, wie Jauche u. dgl. aus Transportfaessern unter Verwendung einer Pumpe - Google Patents
Anordnung zum Verteilen von Dickstoffen, wie Jauche u. dgl. aus Transportfaessern unter Verwendung einer PumpeInfo
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Description
(WiGBL S. 175)
AUSGEGEBEN AM 10. JULI 1952
ρ 56356 III /45bD
Die bisher bekanntgewordenen Jauchebreitverteiler zeigen deshalb sehr unbefriedigende Ergebnisse,
weil die wirksame Flüssigkeitshöhe im Faß und die davon abhängige Ausflußgeschwindigkeit
während der Faßentleerung von einem Höchstwert bei gefülltem Faß bis auf Null am Schluß
der Entleerung abnimmt. Wenn die Breitverteüung bei gefülltem Faß und entsprechender Ausflußgeschwindigkeit
genügt, so wird dies mit absinkendem Flüssigkeitsspiegel immer unbefriedigender.
Mit der veränderten Ausflußgeschwindigkeit verändert sich aber naturgemäß auch die Breit1-verteilung
sowie die pro Zeiteinheit austretende Flüssigkeitsmenge. Von einer gleichmäßigen Verteilung
der Jauche auf dem Feld kann demnach keine Rede sein. Dies gilt auch für die bekannten,
ι als Spritze verwendbaren Wasser- oder Jauchewagen mit von den Wagenrändern bewegter Pumpe. In
diesem Fall sollte durch die Pumpe lediglich erreicht werden, für das Wässern oder Düngen einen so
größeren Wirkungsbereich zu erzielen, es war aber nicht daran gedacht, für eine gleichmäßige Breitverteüung
der Jauche während des gesamten Entleerungsvorganges zu sorgen. Hierfür fehlt es an
der als einfache Kolbenpumpe ausgebildeten Pumpe an der erforderlichen Elastizität bzw. Anpassungsfähigkeit.
Sind die Ergebnisse aber schon bei gewöhnlicher Jauche absolut ungenügend, so sind sie dies um so
mehr bei der sogenannten Starkjauche, einem Gemisch von Jauche und Kunstdünger. Man muß
deshalb bei der Starkjauche auf die besonderen
Vorteile, dem Boden mit der gewöhnlichen Jauche zusammen die künstlichen Dünger in gelöster Form
zuzuführen, entweder verzichten oder sich mit den wenig befriedigenden bisherigen Ergebnissen zufrieden
geben.
Vorschläge, das gefüllte Transportfaß luftdicht abzuschließen und den freien Luftzutritt durch Einbau
von perforierten Röhren oder Rohrbündeln zu unterbinden bzw. zu regeln, ergeben wohl im ganzen
ίο gleichmäßigere, aber niedrigere Ausflußgeschwindigkeiten,
beeinflussen das Ergebnis gegenüber dem gefüllten Faß bei freiem Luftzutritt von Anfang an
ungünstig und können das Absinken der Ausflußgeschwindigkeit bzw. der Ausflußmenge nur verzögern,
nicht verhindern.
Mit Rücksicht auf die nötige Gefällhöhe hat man bisher die Jauchefässer auf dem Transportwagen
möglichst hoch gelagert. Bei unebenem Gelände führt das aber zu erheblichen Schwierigkeiten bezüglich
des hochliegenden Gesamtschwerpunktes der Transporteinrichtung. Derartige Fahrzeuge fallen
in stark unebenem Gelände leicht um.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß sie im wesentlichen folgende Maßnahmen
vorsieht:
1. Den Auslauf des Jauchefasses mit dem Saugstutzen einer elastisch wirkenden Pumpe, z. B. einer
Spezialkreiselpumpe für Dickstoffe od. dgl., zu verbinden, die Jauche auf diese Weise im Verteiler
(Pumpe, Verteilerleitung und Verteilerhähne) unter Druck zu setzen und mit erhöhter Austrittsgeschwindigkeit
einem oder auch mehreren Verteilerhähnen zuzuführen, mit dem Erfolg, daß sich die Abgabe
bzw. Verteilung der Jauche auch unter den sich ändernden Bedingungen während des Entleerungsvorganges
usw. sich in der gewünschten Weise vollzieht. Da nur der Verteiler unter Druck gesetzt
wird, also dicht sein muß, kann auf eine besondere Luftdichtigkeit des Transportgefäßes verzichtet
werden.
2. Vor der Verteilung den Faßinhalt mit der Verteilerkreiselpumpe umzuwälzen, zu mischen und
aufzurühren, so daß schwere Dickstoffe, speziell auch die bei Starkjauche, der normalen Jauche
zugesetzten künstlichen Dünger, mit der Jauche vermischt und aufgelöst zur Verteilung zu bringen.
3. Nur unter Rücksichtnahme auf die notwendige Bodenfreiheit den Transportbehälter (Jauchefaß
usw.) tief zu lagern, so daß eine ganz wesentlich erhöhte Fahrsicherheit bei unebenem Gelände ge
geben ist.
Es liegt im Wesen einer elastisch wirkenden Pumpe, also ?.. B. einer einstufigen Kreiselpumpe,
daß sie keine absolut wirkende Pumpe ist; sie paßt sich auch veränderten Abnahmemengen avitomatisch
an, wobei der Druck bei größerem Widerstand in der Leitung, t. B. verkleinerte Austrittsöffnungen an den
Verteilerhähnen, bis zu einem Höchstwert, der in der Pumpenausführung und der Umdrehungszahl
begründet liegt, ansteigt. Dabei nimmt dann die Leistung der Pumpe und der Kraftbedarf ab. Der
erhöhte Druck aber, welcher bei gegcliener Pumpe von der Umdrehungszahl abhängt, bleibt l>estehen.
so daß auch geringere Ausflußmengen mit efhöhter Geschwindigkeit austreten. Dabei ist natürlich Bcdingung,
daß der Pumpendruck an der Austrittsöffnung der Verteilerhähne wirksam ist und nicht
vorher abgedrosselt wird (etwa halbgeöffnete Hähne usw. innerhalb des Verteilers).
Die Gefahr einer Verstopfung der Verteilerleitung ist bei dem erhöhten Druck durch die Pumpe ganz
wesentlich geringer als bei normalem Faßauslauf.
Da die bei Beginn der Faßentleerung, also dem höchsten Flüssigkeitsstand im Faß, entsprechende
Austrittsgeschwindigkeit durch die Pumpe noch erhöht werden, mindestens aber gehalten werden soll,
und diese durch die Pumpe erreichte Austrittsgeschwindigkeit bei gleichbleibender Umdrehungszahl
bis zum Schluß der Faßentleerung gleichmäßig beibehalten wird, so ändert sich auch nichts an Bo
der Breitverteilung eines Verteilerhahnes während der ganzen Faßentleerung. Der Unterschied im
Flüssigkeitsstand bei Beginn bzw. am Schluß der Faßentleerung äußert sich lediglich im Kraftverbräuch
der Pumpe dergestalt, daß dieser entsprechend der verringerten Zulaufgeschwindigkeit zur
Pumpe gegen Schluß der Entleerung zunimmt.
Bei der spezifisch schwereren Starkjauche (Gemisch von Jauche und Kunstdünger) bleibt die
Austrittsgeschwindigkeit und die davon abhängige Verteilerbreite entsprechend der Pumpenumdrehungszahl
dieselbe. Nur der Kraftbedarf erhöht sich entsprechend dem höheren spezifischen Gewicht der
bewegten Flüssigkeit.
Wird, wie das meistens geschieht, der Kunstdünger der Jauche im Faß zugesetzt, so besteht die
Möglichkeit, den Faßinhalt (Jauche undKunstdünger) durch die Verteilerkreiselpumpe vor oder während
der Verteilung kräftig aufzurühren, zu mischen und gleichmäßig über den Faßinhalt zu verteilen. Bei
diesem Vorgang löst sich der Kunstdünger bereits zum größten Teil auf. Die Einrichtung kann auch
so getroffen werden, daß der Faßinhalt auch während der Verteilung noch aufgerührt wird, so daß
Rückstände im Faß nicht verbleiben.
Einzelheiten ergeben sich aus den hier als Beispiel angeführten Abbildungen. Es zeigt
Fig. ι die Ansicht der Verteilcranordnung in fester Verbindung mit dem Transportfaß in Längsstellung
der Pumpe, Fig. 2 den Grundriß zu Fig. 1,
Fig. 3 eine Einzelheit,
Fig. 4 die Ansicht der Verteileranordnung in fester Verbindung mit dem Transportfaß in Querstellung
der Pumpe, Fig. 5 den Grundriß zu Fig. 4,
Fig. 6 die Ansicht der Vcrteileranordnung in Verbindung mit dem Transportfaß auf einem Einachsanhänger,
Fig. 7 den Grundriß zu Fig. 6,
Fig. 8 die Seitenansicht der Verteileranordnung mit Rührvorrichtung in fester Verbindung mit dem
Transportfaß in Querstcllung der Pumpe,
Fig. 9 die Rückansicht zu Fig. 8,
Fig. 10 eine Einzelheit, Fig. ι ι eine Einzelheit,
Fig. 12 die Ansicht der Verteileranordnung mit
Rührvorrichtung in Verbindung mit dem Transportfaß auf einem Einachsanhänger,
1 <S
Fig
Fig
Fig
Fig
Fig
Fig
Fig
Fig
Fig
Fig
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:Mg. 2 ι
ig. 2 2
Fig. 23
Mg. 24
ig- ·
Fig. 12,
2o
eine
die
eine
eine
eine
eine
zeigt
Fig. 1 5, Fig. ι 7, zu Fig.
13 den Grundriß zu
14 eine Einzelheit,
ι 5 eine Einzelheit,
ι 5 eine Einzelheit,
ι 6 den Grundriß zu
ι 7 eine Einzelheit,
den Grundriß zu
ι 7 eine Einzelheit,
den Grundriß zu
Einzelheit,
Seitenansicht
Einzelheit,
Einzelheit,
Einzelheit,
Einzelheit.
als Beispiel eine Vertcilcranordnung in Verbindung mit dem transportablen Jauchefaß.
Die kraftgetriebene Spczialkrciselpumpe « steht mit ihrem Saugstutzen U1 über dem Faßverschluß b
("der übliche Schnellschlußschieber), die AuslauföO'nung
rt mit dem Jauchefaß c in Verbindung. Der
Druckstutzen O1 der Kreiselpumpe« trägt die Verteilerleitung
,<■/ mit den Abzweigen dx und (U1, die an
ihrem Ende je einen Vertcilcrhahn ei und C1 mit
den Verschlüssen ev und den Prallplatten en tragen.
Die Kreiselpumpe ff wird im Beispiel durch einen Brennstolimotor / über Keilriemen und Riemenscheibe
angetrieben. Da der Motor hier als vorhandener Austauschmotor gedacht ist, kann die
passende ('mdrehungszahl durch Verwendung entsprechender Riemenscheiben leicht erreicht werden.
Die Drehrichtung des vorhandenen Brennstoffmotors kann dadurch mit derjenigen der Pumpe
in Übereinstimmung gebracht werden, daß der Motor entweder links oder rechts (innen- oder
auljenseitig I zum Riemenantrieb gesetzt ward.
Die Kreiselpumpe α sitzt vorteilhaft etwas tiefcr
als der Faßauslauf C1, damit diese bis zum Schluß
der Faßentleerung vollständig gefüllt ist und die Verteilung bis zum Schluß gleichbleibt und plötzlich
abbricht.
Dadurch, daß sich der Saugstutzen a{ und der
Druckstutzen a.> der Pumpe α gegenseitig um den Mittelpunkt der Pumpe« in vertikaler Richtung
beliebig verdrehen lassen, läßt sich die Höhenlage der Pumpe und das Gefälle in der Verteilerleitung
beliebig wählen, so daß auch der Abstand der Verteilerhähne e von der Erde ganz nach Wunsch
gewählt werden kann. Die Gesamtanordnung ist so getroffen, daß sie sich einschließlich Faß selbst entleert,
sind.
sind.
Die
Druck, die sich zwischen dem Druckstutzen a.2 der
Pumpe α und dem Verteilerhahn e einschließlich diesem befinden. Diese Teile der Anlage müssen
demnach dicht sein. Dagegen wird keine absolute Luftdichtigkeit beim Faßc verlangt.
Fig. 2 zeigt den Grundriß zu Fig. 1. Die an den Pumpenauslauf a., anschließende Verteilerleitung//
gabelt sich in die Abzweigvertcilcrleitungen dl und d.2, an deren Ende die Vertcilcrhähne ex
und e., sitzen. Obwohl die Gefahr der Verstopfung
obald die Verteilerhähne ev und e., geöffnet
Kreiselpumpe α setzt nur die Teile unter der Verteilerleitung d, d1 und d2 infolge des erhöhten
Pumpendruckes gering ist, können Reinigungsöffnungen (Ir an der Verteilerleitung vorgesehen,
werden.
Da die Drehrichtung der Pumpe α sowohl als
auch diejenige des Austausehmotors / festliegt, muß der Standplatz des Motors / mit der Antriebsscheibe/3
zur angetriebenen Scheibe a3 der Pumpe a
entsprechend gewählt werden. Die in Fig. 2 mit f1
und /2 bezeichneten Stellen zeigen wahlweise derartige Motorplätze auf einem . Konsol /4.
Fig. 3 zeigt einen einzelnen Verteilerhahn e direkt mit der entsprechend dimensionierten Kreiselpumpe
α in Verbindung. Eine besondere Verteilerleitung £? ist hier weggelassen. An Stelle des Verteilerhahnes
€ kann auch ein Druckschlauch mit Verteilerhahn bei a2 angeschlossen werden, der
dann zum Verteilen des Faßinhaltes bei unbefahrbarem Gelände dient.
Der Saugstutzen U1 der Pumpe α zeigt verschiedene
Lagen (punktiert) und läßt sich gegenüber dem Gehäuse« und dem Druckstutzenax um 3600
verstellen.
Fig. 4 und 5 zeigen in Aufriß und Grundriß eine Anordnung, bei welcher die Pumpe α quer zum
Faß steht. Der Druckstutzen a2 der Pumpe a zeigt
nach unten. Der Saugstutzen O1 bildet die gerade g0
Fortsetzung des Auslaufbogens C1 des Fasses c mit
dem Abschlußschieber b.
Die Verteilerleitung d mit den Abzweigen dL
und (L2 ist vom Druckstutzen a2 mit Gefälle nach
beiden Seiten geführt und dort nach rückwärts gebogen, so daß die Verteilung über die Verteilerhähne
ex und e2 nach rückwärts erfolgt.
Der Brennstoffmotor / ist bezüglich der Umdrehungszahl und Drehrichtung der Pumpe angepaßt
und direkt mit dieser gekuppelt. Natürlich kann auch hier ein etwa vorhandener Motor über
Riemen und Riemenscheibe usw., wie unter Abb. 1 und 2 gezeigt, verwendet werden. Kurze einfache
Bauart und gute Zugänglichkeit 'zu Motor und Pumpe sind die besonderen Vorzüge dieser An-Ordnung.
Sie eignet sich besonders zum direkten Anbau an das Faß bzw. an das Fahrzeug.
Fig. 6 zeigt als Beispiel die Verteileranordnung, auf einen Einachsanhänger montiert, in Ansicht.
Einerseits steht die Pumpe α mit dem Saug- rohrH1 durch einen Schlauch/ über einen Schnellschlußschieber
b mit dem Jauchefaß c in Verbindung. Andererseits ist (wie in Fig. 1) der Druckstutzen^
der Pumpe α mit der Verteilerleitung d und deren Abzweigungen dx und d» verbunden, die eine quer
zur Fahrrichtung liegende Verteilerleitung d3 speisen,
an der die Verteilerhähne e, (ev e2, £3) sitzen.
Der Pumpenantrieb ist hier wie in Fig. 1 als Brennstoffaustauschmotor gedacht, und es trifft das
dort Gesagte auch hier zu. Die ganze Verteiler- iao anordnung ruht fest verbunden auf einem rohrgeschweißten
Fahrgestell k mit der Achse kl und den
beiden Rädern Rlt sowie der Deichsel k2. Diese
kann zur Abstützung, leichten Verschiebung und reinlichen Abstellung das kleine, horizontal verdrehbare
Rad k,i erhalten.
Durch eine Schlauchkupplung / am vorderen Ende des Verbindungsschlauches / kann die Verbindung
mit dem Faß c über den Schnellschlußschieber b rasch hergestellt bzw. gelöst werden. Damit der
Verbindungsschlauch / bei abgehängtem Anhängerwagen mit seinem vorderen Ende nicht im Schmutz
zu liegen kommt, trägt die Deichsel k2 die Schlauchstütze
kl,.
Fig. 7 zeigt den Grundriß zur Fig. 6. Hier
ίο ist die Verteileranordnung klar zu übersehen. Die
Flüssigkeit läuft aus dem Faßc über den geöffneten Verschluß b, den, Verbindungsschlauch / dem Saugstutzen
O1 der Pumpe α zu. Diese drückt über
Druckstutzen a2 in die Verteilerleitung d und deren
Abzweige dv und d2 und speist so die quer zur
Fahrtrichtung liegende Verteilerleitung di; die im
Beispiel drei Verteilerhähne ex, e2, e3 trägt.
Die Knotenpunkte dx, d3 und dit d3 liegen vorteilhaft
noch innerhalb der normalen Spurweite des
ao Fahrzeuges. Eine Rohrverbindungsstelle dx (Flansch
oder Kupplung) gestattet, die beiderseits über die normale Spurweite hinausragenden Teile d3 1 umzulegen
oder aufzustellen, so daß bei Begegnungen auf der Straße oder bei engen Durchfahrten (Hofeingängen
usw.) kein Hindernis entsteht.
In dem Rohrdreieck mit den Seiten du d2, d3
bildet die Leitung d3 die von den beiden Knotenpunkten
gleichzeitig gespeiste Zuleitung zu dem im Beispiel in der Mitte liegenden Verteilerhahn e3. Mit
Rücksicht darauf, daß diesem Verteilerhahn e6 die
Flüssigkeit von beiden Seiten zugeführt wird, kann diese Leitung etwas schwächer gehalten werden als
die außerhalb der Knotenpunkte liegenden Leitungsteile d3 i, welche die Versorgung des an den
äußeren Enden der Leitung d3 sitzenden Verteilerhahnes
«Ί allein zu übernehmen haben. Die Gefahr einer Verstopfung ist, wie erwähnt, durch den erhöhten
Pumpendruck ganz erheblich geringer als früher bei auslaufendem Faß. Außerdem kann aber
gerade diese Leitung e% von beiden Seiten her und
vom Verteilerhahn aus gereinigt werden. Auch die übrigen Leitungsteile d, dis d2, d3 1 können durch
Anbringen von Putzöffnungen noch zugänglicher gemacht werden, als sie es ohnehin schon sind.
Die Anzahl der Verteilerhähne und die Gestaltung der Zuführungsleitungen sollen mit der in den
Abbildungen als Beispiel angegebenen Anordnung nicht begrenzt sein.
Haben die Verteilerhähne ev e2, e3 regulierbare
Verschlüssen (vgl. auch Fig. 1), so lassen sich die
einzelnen Hähne auch auf geringeren Durchlaß einstellen oder ganz verschließen. Es kann aber auch
die Anordnung z. B. mit nur zwei Verteilerhähnen arbeiten und den dritten schließen, so daß nur ein
schmalerer Feldstreifen besprengt wird.
Fig. 8 zeigt im allgemeinen die Pumpenanordnung nach Fig. 4 mit quer gestelltem Pumpengehäuse
α und abwärts zeigendem Druckstutzen a2
in Seitenansicht auf das Fahrzeug bzw. auf das Faß. Das unter Fig. 4 Gesagte hat deshalb auch
hier seine Gültigkeit.
Weil sich in Fig. 8 verschiedene Teile der Anordnung verdecken, erfolgt die Beschreibung der
Anordnung vorteilhafterweise gleichzeitig zusammen mit der von Fig. 9.
Fig. 9 zeigt die Ansicht auf den Fahrzeugschluß bei abgenommenem Brennstoffmotor. Das Pumpengehäuse
α zeigt an seinem Druckstutzen a2 (Fig. 9)
einen Abzweige, an welchem die Steigleitungg mit dem Abschlußschieber ^1 anschließt, die zum
vorderen Ende des Jauchefasses c führt und dort oben bei g2 eingeführt in die senkrechte Leitung g3
übergeht und fast bis zum Faßboden reicht.
Zwischen dem Druckstutzen a2 und dem Verteilerrohr
d bzw. seinen Abzweigungen di und d2 ist der
Abschlußschieber ab eingebaut.
Die kraftgetriebene Kreiselpumpe α kann aus dem
Faß c bei offenem Abschlußschieber b die Flüssigkeit ansaugen und diese über die Steigleitung g bei
geschlossenem Schieber «5 und geöffnetem Schieber
gx über die senkrechte Leitung g3 dem Faß am
anderen Ende wieder zuführen. Die Pumpe wälzt also den Faßinhalt je nach Dauer wiederholt um
und mischt diesen, ohne ihn mit der Luft in Berührung zu bringen. Im Faß abgesetzte Sinkstoffe,
insbesondere aber auch die der Jauche zugesetzten spezifisch schweren künstlichen Dünger (Starkjauche),
werden hier direkt vor der Verteilung auf dem Feld kräftig aufgerührt, vermischt, aufgelöst
und daran anschließend mit derselben kraftgetrie- go benen Pumpe α und den übrigen Verteileinrichtungen
derart breit verteilt, daß der ganze Faßinhalt vom Beginn bis zum Schluß der Entleerung mit gleicher
Geschwindigkeit bzw. gleicher Verteilbreite ausgesprengt wird.
Ist die Pumpe kräftig genug, so kann das Aufrühren im Faß auch während der Verteilung über
die Verteilerhähne fortgesetzt werden, so daß ein Rückstand im Faß nicht zu erwarten bleibt.
Fig. 10 zeigt die senkrechte Leitung g3 im Faß c
als verstellbare Rühreinrichtung. Durch ein Handrad g-4 und ein Gestänge gb, das hier im Rohr g3 angeordnet
ist, wird ein am unteren Ende des Rohres gs sitzender, waagerecht rundum verdrehbarer
Rührstutzen g6 bedient, so daß auch der untere Teil
der Faßwände von abgesetzten Sinkstoffen gereinigt werden kann.
Die senkrechte Leitung g3 kann, natürlich behelfsmäßig,
auch durch ein etwa durch die obere Füllöffnung des Fasses eingeführtes Rohr, das die
Jauche nach dem vorderen Ende führt und mit der Rührleitung g, etwa duxxh einen Schlauch, in
Verbindung steht, ersetzt werden. In diesem Fall kann jedes vorhandene Faß ohne wesentliche Änderung
Verwendung finden.
Fig. 11 zeigt im Prinzip die gleiche Anordnung wie die Fig. 8 und 9. An Stelle der beiden einfachen
Absperrvorrichtungen ab und gx sitzt hier ein Dreiwegehahn
A mit den Abzweigen A1, A2, A3. Der
Abzweig A1 steht mit dem Pumpenstutzen a2 der
Pumpen in Verbindung. Der AbzweigA2 steht in
Verbindung mit der Steigleitung g, während an den Abzweig A3 die Verteilerleitung d, du d2 angeschlossen
ist.
Dadurch, daß die Verteilerleitung am Ausgang las
des Druckstutzens a2 der Pumpe λ (in Fig. 9 durch
Schieber ar^ in Fig. i ι durch Dreiwegehahn h abgesperrt
ist, können auch Verteilerhähne ohne Verschluß verwendet werden. Absperrorgane, die innerhalb
der Verteilerleitung sitzen, d.h. zwischen Druckstutzen a2 der Pumpe α und der Mündung
der Verteilerhähne e angeordnet sind, müssen bei ' der Verteilung vollständig geöffnet sein,
damit der Druck an der Mündung der Verteiler1 hähne voll zur Wirkung kommt und nicht vorher
ίο abgebremst wird.
Fig. 12 zeigt als Beispiel die Verteilcranordiumg
nach den Fig. 6 und y, auf einem Einachsanhänger montiert, in Verbindung mit der in den Fig. 8 bis j ι ■
dargestellten und beschriebenen Einrichtungen zum Aufrühren und Umwälzen des Faßinhaltes vor der
eigentlichen Verteilung durch die Verteilerhähne. Die Kreiselpumpe α ist durch den Schlauch / bei /
mit dem bei b abschließbaren Faß c gekuppelt, so daß der Faßinhalt der Pumpen zufließen kann. An
ao dem Druckstutzena., der Pumpe« ist der Dreiwege,-hahn
h mit dem Flansch Ix1 angeschlossen. Mit dem
Flansch fi3 steht die Verteilerleitung d in Verbindung,
während die zum Faß c zurückführende Rührleitung g mit dem Abgang/^ verbunden ist. Mit
dem Dreiwegehahn h können die einzelnen Leitungen miteinander verbunden und auch abgeschlossen
werden. Ebenso können beide Rohrleitungen d und g gleichzeitig an die Pumpe λ an-, aber auch
abgeschlossen werden. Zur Entleerung der Anordnung wird der Hahn// ganz geöffnet, so daß auch
die Steigleitung g sich mit entleert. Die Steigleitung g, die von dem Dreiwegehahn Λ ab als Rohrbogen
g, dann als bewegliches Schlauchstück g über der Kreiselpumpe α und dem Verbindungsschlauch i
hin zum Faßc zurückführt, ist bei //( durch eine
Schlauchkupplung usw. mit der Faßleitung g verbunden, an dercm Ende sich die in das Faßc eingebaute
vertikale Rührleitung g3 befindet. Durch die
Anordnung der Schläuche i und g übereinander in der Mitte des Anhängers über der Deichsel kt ist
die einwandfreie Beweglichkeit des Anhängers gegenüber dem Fahrzeug garantiert. Die Schlauchstütze
A3 muß so dimensioniert sein, daß beide Schläuche/ und g darin Platz finden,
♦5 Fig. 13 ist der Grundriß zu Fig. 12. Motor und
Kreiselpumpe sind in Umdrehungszahl und Drehrichtung einander angepaßt und daher hier direkt
gekuppelt. Die Leitung g wurde in Fig. 13 nicht angegeben, um die Darstellung nicht unklar zu gestalten.
Die Anordnung der Verteilerleitung rf, dv </2, rfj
ist bei Fig. 6 und 7 näher beschrieben.
Fig. ι 4 zeigt die Rührlcitung g mit dem einerseits
angeschlossenen Dreiwegehahn h und der am anderen Ende sich fortsetzenden Faßleitung g im
Grundriß.
Die Fig. 15 bis 24 geben weitere Beispiele über
den Einbau von Kreiselpumpen bei den Anordnungen zum Verteilen von Dickstoffen, wie Jauche
u. dgl. aus Transportfässern, ohne alle Möglichkeitcn damit erfaßt zu haben. Es zeigt
Fig. 15 die Pumpe α in Längsstellung mit senkrecht
nach abwärts zeigendem Druckstutzen fl> in Verbindung mit dem hochliegenden Faß,
Fig. 16 den Grundriß zu Fig. 15.
Vorzüge: Kurzer Anbau am Fahrzeug, niedrige Verteilerlage, Selbstentleerung.
Fig. 17 zeigt die Längsstellung der Pumpe α mit
senkrecht nach oben zeigendem Druckstutzen a2 in
Verbindung mit dem tiefliegenden Faß, Fig. 18 den Grundriß zu Fig. 17.
Vorzüge: Kurzer Anbau am Fahrzeug, tiefe Faß-, lage, Bodenfreiheit.
Fig. 19 zeigt die Querstellung der Pumpen mit
senkrecht nach oben zeigendem Druckstutzen a2 mit
Dreiwegehahn A zum Aufrühren des Faßinhaltes,
Fig. 20 die Ansicht von hinten auf Faß und Verteileranordnung nach Fig. 19 bei fortgenommenem
Motor.
Vorzüge: Kurzer Anbau am Fahrzeug, tiefe Faßlage, Motor sehr gut zugänglich, Bodenfreiheit.
An Stelle des E>reiwegehahnes h kann z. B. auch
ein Kugelformstück oder Kreuzstück mit einem Eingangsund drei Abgangsstutzen mit je einem besonderen
Absperrelement, Schieber, Hahn usw., verwendet werden.
Fig. 21 zeigt eine horizontale Pumpenanlage mit
Vertikalantrieb, Zulauf von oben.
Vorzüge: Günstige Motorlage, Bodenfreiheit.
Fig. 22 zeigt eine horizontale Pumpenanlage mit Vertikalantrieb, Zulauf von unten.
Vorzüge: Günstige Motorlage, Bodenfreiheit.
Fig. 23 zeigt zwei Pumpen in Längslage mit gemeinsamem Motorantrieb. Es können entweder
beide Pumpen auf die Verteileranlage arbeiten, oder es arbeitet eine Pumpe auf die Verteilerhähne, die
zweite dagegen auf die Rühreinrichtung.
Vorzüge: 1. Die volle Pumpenleistung geht sowohl
auf die gleichzeitig arbeitende Rühreinrichtung als auch auf die Verteileranlage; 2. der Drejwegehahn
und Absperrschieber in der Verteilerleitung und in der Rührleitung können wegfallen.
Fig. 24 zeigt zwei Pumpen in Querlage mit gemeinsamem direktem Motorantrieb über einem
Räderkasten n. Es können wie bei Fig. 23 entweder beide Pumpen auf die Verteileranlage arbeiten, oder
nur eine der Pumpen arbeitet auf die Verteiler, die zweite Pumpe arbeitet mit der Rühreinrichtung zusammen.
Vorzüge: ι. Die Pumpenleistung kann verdoppelt
werden; 2. die volle Leistung einer Pumpe geht auch während der Rührarbeit in die Verteileraniagej
kein Dreiwegehahn usw.; 3. günstige Motorstellung; 4. Bodenfreiheit.
Die Anordnungen nach den Fig. 17 bis 24 gestatten durch die erhöhte Bodenfreiheit eine besanderc
Tieflage des Jauchefasses usw. und dadurch eine niedrige Schwerpunktlage des gesamten Fahrzeuges.
Die Gefahr, daß ein derartiges Fahrzeug in unebenem Gelände umkippt, ist bei einer solchen
Anordnung ganz wesentlich vermindert. iao
Die in den Fig. 1 bis 24 als Beispiele gezeigten Anordnungsmöglichkeiten sind damit naturgemäß
nicht erschöpft.
Zum Antrieb der Verteilerpumpe werden je nach Größe und Leistungsfähigkeit etwa 1 bis 2 PS benötigt.
Für andere Zwecke etwa vorhandene
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Brennsto(!'motoren können im Austausch verwendet
werden.
Die Pumpe kann leer oder gefüllt angelassen werden. Die Kraftaufnahme ist zu Anfang bei gefülltem
Faß geringer; der Motor läuft deshalb gut an.
In den Abbildungen ist als Vcrteilerhahn der bewährte Jaucheverteilerhahn mit Rundschiebcrveischluß
und Prallplatte angenommen, der auch
ίο eine Regelung der Durchflussmenge gestattet. Es
kann natürlich auch jede andere bewährte Verteilcrart, wenn auch ohne eigenen Verschluß, Verwendung
finden, besonders dort, wo in der Verteilcranordnung ein gemeinsamer Abschluß der Verfeuerleitung*/
vorhanden ist (z. B. Fig. 8, 9 und 1 1). In diesem Fall kann die pro Zeiteinheit zu verteilende
Jauchemenge durch Austausch der Verteilermundstücke gegen solche mit entsprechenden
Durchgängen geregelt werden.
Die Streubreite der Verteilerhähne kann ohne Änderung der Umdrehungszahl durch Abdrosselung
des Pumpendruckes vor den Verteilerhähnen, z. B. durch Schieber % in Fig. 9, verkleinert werden.
Das wird z. B. dann von Vorteil sein, wenn kleinere Jauchemengen in Reihenabständen verteilt werden
sollen. Durch entsprechend nebeneinander in niedriger Höhe einstellbare Verteilerhähne ist dies ohne
weiteres möglich.
Zusammengefaßt ergeben sich folgende Hauptvorteile:
ι. Während der ganzen Faßentleerung gleichmäßige, wesentlich erhöhte Verteilerbreite; 2. Regelung
der Jauchemenge bei gleichblcil>ender Streubreite;
3. Benutzungsmöglichkeit auch für Starkjauche; 4. Aufrühren des Faßinhaltes direkt vor
der Verteilung auf dem Feld; 5. tiefe Schwerpunktlage des Fahrzeuges bei gefülltem Faß; 6. gute
Verteilung der Jauche auch bei unzugänglichem Gelände.
Mit dieser Einrichtung ist der Landwirtschaft die Möglichkeit in die Hand gegeben, sowohl die
im eigenen Betrieb anfallenden flüssigen Düngemittel (Jauche) als auch die sogenannte Starkjauche
(Gemisch von Jauche mit künstlichem Dünger) ihren Feldern zweckmäßig und rationell
zuzuführen und den Ernteertrag wesentlich zu erhöhen.
Claims (31)
1. Anordnung zum Verteilen von Dickstoffen, wie Jauche u. dgl., aus Transportfässern unter
Verwendung einer Pumpe, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen Transportfaß und Breitverteilungseinrichtung
eingeschaltete Pumpe elastisch wirkend, als Kreiselpumpe od. dgl., ausgebildet ist, um vor allem die Gleichmäßigkeit
der Breitverteilung während des Entlecrungsvorganges zu gewährleisten.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gckennzeichnet,
daß die elastisch wirkende Pumpe unter dem Einfluß eines maschinellen Antriebes,
Brennkraftmaschine od. dgl., steht.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß für die Brennkraftmaschine verschiedene Standorte in bezug auf
die Kraftübertragung, Riemenantrieb od. dgl., vorgesehen sind, um die Drehrichtung des Antriebsmotors mit derjenigen der Pumpe in Übereinstimmung
zu bringen.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe
(ö) stehend in der Fahrrichtung angeordnet ist,
d. h. daß die Pumpenflügel in der Fahrrichtung arbeiten, die Antriebsachse der Pumpe also quer
zur Fahrrichtung liegt (Fig. 1 und 2).
5. Anordnung nach einem der Ansprüche ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe
[a) stehend quer zur Fahrrichtung angeordnet ist, so daß die Pumpenflügel quer zur Fahrrichtung
arbeiten und die Antriebsachse in der Fahrrichtung liegt (Fig. 4 und 5).
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe
(β) liegend quer, zur Fahrrichtung angeordnet ist, so daß die Pumpenflügel quer zur Fahrrichtung
arbeiten und die Antriebsachse senkrecht steht (Fig. 21 und 22).
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 ■ bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugrohrstutzen
(ax) gegenüber dem mit dem Gehäuse
der Pumpe (a) fest verbundenen Druckstutzen (λ,) verdrehbar ist (Fig. 1). ■
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 t
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (a) mit dem Druckstutzen (a2) gegenüber der
feststehenden Saugleitung verdrehbar ist (Fig. 23 und 24).
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugstutzen
(«,) die gerade Fortsetzung des rück- loo
wärts gerichteten Faßauslaufes bildet.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreiselpumpe (a) nicht oder nicht wesentlich höher
liegt als der tiefste Punkt der Faßauslauföffnung
(C1), so daß die Pumpe (λ) bis zum Schluß
der Faßentleerung gefüllt ist.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche t
bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckstutzen
(a2) der Pumpe (λ) nach rückwärts -zeigend
mit Gefälle in der Fahrrichtung liegt.
12. Anordnung nach einem der Ansprüche 1
bis ι i, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckstutzen
(a2) der Pumpe (/?) senkrecht nach abwärts
gerichtet ist. '
13. Anordnung nach einem der Ansprüche 1
bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckstutzen
(«2) der Pumpe ia) senkrecht nach oben '(.*
gerichtet ist.
14. Anordnung nach einem der Ansprüchci
bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Druckstutzen (a2) der Pumpe (/1) nach der
Seite gerichtet sind (Fig.24). -j
15. Anordnung nach einem der Ansprüche 1
bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe eine besondere Abzweigung («4) aufweist, welche
über eine Steigleitung (g) mit einer in das Faß ι
hineinragenden Rührleitung (g3) in Verbindung steht (Fig. 8 und 9).
16. Anordnung nach einem der Ansprüche 1
bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Rührleitung («■j) am unteren Ende einen drehbaren
Rührstutzen (^i;) besitzt, der von oben durch
ein Handrad (tfj) über ein Gestänge (07,) verdrehbar
ist.
17. Anordnung nach einem der Ansprüche 1
bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Druckstutzen (ff.,) der Pumpe (a) und der
Verteilerleitung (V/, rf, d.,) ein Absperrorgan. Schieber oder Halm usw., eingeschaltet ist
( Fig. 8 und 9 ).
18. Anordnung nach einem der Ansprüche 1
bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Druckstutzen (a.,I der Pumpe (λ) ein Dreiwegehahn
(//) eingebaut ist, der den Druckstutzen (a.,) abwechselnd mit der Rührleitung (g) oder
mit der Verteilerleitung (d) oder mit beiden gleichzeitig in Verbindung bringen und ebenso
einzeln und auch zusammen von dem Druckstutzen (β.,) abschließen kann (Fig. 11, 12, 13,
19 und 20).
19. Anordnung nach einem der Ansprüche 1
bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß anstatt des Dreiwegehahnes (Il ) (Anspruch 18) ein Teilkugelformstück
oder Kreuzstück mit einem Zugang und drei Abgängen Verwendung findet, wobei jeder Abgang für sich durch eine Absperrvorrichtung
absperrbar ist.
20. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteilerhahn
(i'l sich direkt an den Druckstutzen (ff.,) der Pumpe (ff) anschließt (Fig. 3).
21. Anordnung nach einem der Ansprüche 1
bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Druckstutzen (ff;,) der Pumpe (/7) und dem
Verleilerhahn (e) ein Druckrohr (rf) oder Druckschlauch als Verlängerung eingeschaltet ist.
22. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 2 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich an dem
Druckstutzen (a.,) der Pumpe (β) ein gegabeltes
Verteilerrohr (d) mit zwei Abzweigen ((Z1 und rf.,)
anschließt, das an seinen beiden Enden die Vcrteilcrhähne
(C1 und c,) trägt.
23. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß das sich an
dem Druckstutzen (ff.)) der Pumpe («) anschließende Verteilerrohr id), bzw. die Vertcilerrohre
Id1 und rf.,), ein quer zur Fahrrichtung angeordnetes
Verteilerrohr (rf,, d:i 1) trägt, an dem mehrere
Verteilerhähne (c 1 angeordnet sind.
24. Anordnung nach einem der Ansprüche ι
bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergangsstellen
(Knotenpunkte) (d,d3) oder (du άΛ
und dt, d3) der Verteilerrohre innerhalb der
Wagenspur des Transportwagens liegen.
25. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die über die
Wagenspur hinausragenden Enden der Verteilerrohre abgenommen, umgelegt, aufgestellt oder
zurückgelegt und am Wagen befestigt werden können.
26. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertcilcranordnung,
bestehend aus Verbindungsschlauch (/'), Pumpe (a), Verteilerrohr (d,dlfd2
oder du d>, dA) mit den zugehörigen Verteilerhähnen
(e) und dem Antriebsmotor (/) auf einem Einachsanhänger (k) mit der Achse (kL),
den beiden Rädern (Rd), der Deichsel (k2) montiert
ist, und daß sich der Verbindungsschlauch (/) senkrecht über der Deichsel (k2) befindet,
die unten ein schwenkbares Stützrad (&,/), oben
eine Schlauchstütze (k3) trägt (Fig. 6 und 7).
27. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
Druckstutzen (ä2) der Pumpe (a) und der Verfeuerleitung
(d, dv rf2) ein Dreiwegehahn (Λ) eingeschaltet
ist, dessen dritter Abgang mit der Rührleitung bzw. einem Schlauch (g) verbunden
ist, der bei in von der Faßleitung (g) abgekuppelt
werden kann (Fig. 12, 13, 14).
28. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß zwei
Pumpen («I nnd α11) verwendet werden, von
welchen die eine die Rührarbeit, die zweite die Verteilerarbeit übernimmt (Fig. 23).
.
29. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß zwei
Pumpen (al und #n) verwendet werden, die
beide getrennt auf die Verteilerleitung (^d1 und d.,)
arbeiten (Fig. 24).
30. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung
von zwei Pumpen.diese einen gemeinsamen Antrieb (/) und eine gemeinsame gegabelte
Saugleitung (O1) erhalten (Fig. 23
und 24).
31. Anordnung nach einem der Ansprüche 1
bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckstutzen (a2) der Pumpe (a) nach rückwärts oder
nach oben gerichtet ist, so daß sowohl der Druckstutzen (a3) selbst als auch die daran anschließenden
Verteilereinzelteile nicht tiefer als das Gehäuse der Pumpe (a) reichen, um eine
größtmögliche Tieflage des Behälters zu erreichen.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP56356A DE843476C (de) | 1949-09-30 | 1949-09-30 | Anordnung zum Verteilen von Dickstoffen, wie Jauche u. dgl. aus Transportfaessern unter Verwendung einer Pumpe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP56356A DE843476C (de) | 1949-09-30 | 1949-09-30 | Anordnung zum Verteilen von Dickstoffen, wie Jauche u. dgl. aus Transportfaessern unter Verwendung einer Pumpe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE843476C true DE843476C (de) | 1952-07-10 |
Family
ID=7388371
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP56356A Expired DE843476C (de) | 1949-09-30 | 1949-09-30 | Anordnung zum Verteilen von Dickstoffen, wie Jauche u. dgl. aus Transportfaessern unter Verwendung einer Pumpe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE843476C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1096754B (de) * | 1952-12-29 | 1961-01-05 | Josef Eisele | Vorrichtung zum Foerdern von Dickstoffe enthaltenden Fluessigkeiten mittels einer ein Vakuum erzeugenden Maschine |
-
1949
- 1949-09-30 DE DEP56356A patent/DE843476C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1096754B (de) * | 1952-12-29 | 1961-01-05 | Josef Eisele | Vorrichtung zum Foerdern von Dickstoffe enthaltenden Fluessigkeiten mittels einer ein Vakuum erzeugenden Maschine |
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