DE843580C - Getriebe zur Erzielung verschieden grosser Schaltschritte - Google Patents

Getriebe zur Erzielung verschieden grosser Schaltschritte

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DE843580C
DE843580C DES366A DES0000366A DE843580C DE 843580 C DE843580 C DE 843580C DE S366 A DES366 A DE S366A DE S0000366 A DES0000366 A DE S0000366A DE 843580 C DE843580 C DE 843580C
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DES366A
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Erich Boettger
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Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/0005Tap change devices
    • H01H9/0027Operating mechanisms
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G7/00Manually-actuated control mechanisms provided with one single controlling member co-operating with one single controlled member; Details thereof
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G2700/00Control mechanisms or elements therefor applying a mechanical movement
    • G05G2700/20Control mechanisms not otherwise provided for

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  • Automation & Control Theory (AREA)
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Description

  • Getriebe zur Erzielung verschieden großer Schaltschritte Die Erfindung bezieht sich auf ein Getriebe zur Erzielung verschieden großer Schaltschritte, insbesondere bei Stufenreglern von Regeltransformatoren od. dgl. Die beweglichen Kontakte des Stufenwählers werden bei solchen Regeltransformatoren mittels Spindel oder einem Zugorgan, z. B. Seil oder Kette, an den Reihen feststehender, mit den Wicklungsanzapfungen od. dgl. verbundener Kontakte entlang bewegt. Es kann nun einerseits der Fall eintreten, daß die Kontaktabstände aus konstruktiven Gründen nicht alle gleich groß gemacht werden können. Hier müßte also der Antrieb der beweglichen Kontakte in der Lage sein, verschieden große Schaltschritte auszuführen. Andererseits kann aber auch der Fall sich ergeben, daß der Antrieb beispielsweise bei Verwendung eines über eine Umlenkrolle geführten Zugorgans an der Umkehrstelle statt der gewünschten Schaltschritte verkleinerte Schaltschritte herbeiführt. Beide Fälle waren bisher für die Ausbildung des Kontaktantriebs gleich umständlich und nachteilig, weil nur mit teueren und komplizierten' zusätzlichen Getrieben die gewünschten Schaltschrittstellungen erreichbar waren. Hier schafft die Erfindung Abhilfe.
  • Erfindungsgemäß ist zwischen Antrieb und Kontaktschlitten ein aus einem Hilfsschlitten und drei eine Kette bildenden Gliedern bestehendes Getriebe eingeschaltet, dessen Mittelglied im Bereich gleich großer Schaltschritte durch ein in einem seitlichen Armfortsatz des Mittelgliedes sitzendes Sperrglied mit dem Hilfsschlitten' starr gekuppelt ist, während dagegen bei Erreichen des Bereichs, in dem die Schaltschritte verändert werden sollen, ein Betätigungsorgan die Kupplung von Hilfsschlitten und Mittelglied aufhebt und dafür den Armfortsatz des Mittelgliedes mit der Schlittenbahn vermittels des Sperrgliedes derart gelenkig kuppelt, daß das Mittelglied bei Weiterbewegung des' Hilfsschlittens um das Sperrglied schwenkt und dadurch den Kontaktschlitten rascher bewegt.
  • Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung, die in den Abb. i a bis 3 b eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgegenstandes in verschiedenen Stellungen zeigt, näher beschrieben werden. In sämtlichen Abbildungen sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen. Auf einer Führungsbahn i, an deren Enden Kettenräder 2 gelagert sind, ist ein Kontaktschlitten 3 und ein Hilfsschlitten 4 längs verschiebbar. Die Kontakte des Hauptschlittens sind der Einfachheit halber in der Zeichnung weggelassen. Über das Kettenrad 2 läuft eine Kette 5, die auch über das obere, in der Zeichnung nicht weiter dargestellte Kettenrad läuft. An dieser Kette ist ein Zapfen 6 od. dgl. angebracht, der als Mitnehmer für den Schlitten dient. Zu diesem Zweck greift am Zapfen 6 ein Hebel 8 gelenkig an. Dieser ist mit seinem anderen Ende an einem Bolzen 9 auf dem Hilfsschlitten 4 drehbar gelagert. An dem gleichen Zapfen 9 ist auch das Mittelglied io gelagert, das wieder mit dem Hebel ii bei 12 gelenkig verbunden ist. Am Hebel ii ist bei 13 der Kontaktschlitten 3 gelagert. Der Hilfsschlitten, der die Führungsbahn i zweckmäßig ganz umgreift, hat eine so große mittlere Ausnehmung, daß das auf der Führungsbahn i aufliegende Mittelglied io sich darin bewegen kann. Das Mittelglied besitzt einen seitlichen Armfortsatz 15, der im Bereich der normalen, also gleich großen Schaltschritte unter einem spitzen Winkel zur Führungsbahn steht. Im Ausführungsbeispiel ist etwa ein Winkel von 45' angenommen. In diesem Armfortsatz ist eine Ausnehmung 16 vorgesehen, die zweckmäßig ein Schlitz oder eine Bohrung sein kann. In ihr sitzt ein Sperrglied, vorzugsweise eine Kugel 17. Diese hat einen Durchmesser, der doppelt so groß ist wie die Dicke des Mittelgliedes. Dies bedingt, daß für die aus dem Mittelglied herausragende Kugelhälfte sowohl in dem Hilfsschlitten 4 eine halbkugelige Ausnehmung 18 angebracht,wird als auch in der Führungsbahn i die Ausnehmung i9.. Die Ausnehmung 18 ist so angeordnet, daß sie im Bereich der normalen, also gleich großen Schaltschritte der Kugel gegenüberliegt. Die Ausnehmung i9 der Führungsbahn i dagegen ist an der Stelle angebracht, von der ab die Schaltschritte verändert werden sollen. Während die Kugel im Bereich der normalen Schaltschritte das Mittelglied mit dem Hilfsschlitten starr verbindet, kuppelt sie von der Ausnehmung i9 ab das Mittelglied gelenkig mit der Führungsbahn. Für das Umlegen der Kugel 17 von der Ausnehmung 18 in die Ausnehmung i9 ist ein Betätigungsorgan 2o an der Führungsbahn i im Abstand der Mittelglieddicke angebracht. Die Spitze 17o des als Leiste od. dgl. ausgeführten Betätigungsorgans reicht bis zum unteren Rand der Ausnehmung i9, so daß die auflaufende Kugel auf der Leistenspitze abrutscht und in die Ausnehmung i9 hineingleitet. Am Hilfsschlitten 4 ist für das Einführen der Leiste 20 eine Nut 21 angebracht. Diese verläuft in der Achsrichtung der Führungsbahn durch die Mitte der Ausnehmung 18.
  • Die Anordnung arbeitet folgendermaßen: Im Normalbereich, also im Bereich der gleich großen Schaltschritte hat das Getriebe die in Abb. i a und i b gezeichnete Stellung. In dieser ist die Kugel 17 in die Ausnehmung 18 des Hilfsschlittens 4 eingerastet. Der Hilfsschlitten ist also mit dem Mittelglied io starr verbunden. Bei der Bewegung des Antriebs in der Pfeilrichtung P verschieben sich die beiden Schlitten 3 und 4 in der Pfeilrichtung P1, und zwar laufen die Schlitten mit gleicher Geschwindigkeit und machen demzufolge auch gleich große Schaltschritte. Gelangt jedoch der Hilfsschlitten in die Nähe der Leistenspitze i7o, dann berührt die Kugel 17 diese Spitze und hebt sie aus der Ausnehmung 18 heraus und drückt sie-in die gegenüberliegende Ausnehmung i9 der Führungsbahn i hinein. Damit wird der Hilfsschlitten 4 frei beweglich und der Armfortsatz 15 des Mittelgliedes mit Hilfe der Kugel gelenkig an der Führungsbahn i gelagert. Bei der nachfolgenden Weiterbewegung des nunmehr frei beweglichen Hilfsschlittens 4 in der Pfeilrichtung P1 beginnt sich das an der Führungsbahn i mit seinem Armfortsatz 15 festgehaltene Mittelglied io um die Kugel in der Pfeilrichtung P2 zu schwenken (vgl.. Abb. 2a). Dem mittels des Hebels ii am Mittelglied io angelenkten Kontaktschlitten wird dadurch eine raschere Bewegung erteilt als dem Hilfsschlitten 4, d. h. aber, der Kontaktschlitten 3 macht nunmehr größere Schaltschritte als der Hilfsschlitten. In der Abb. 3 a bzw. 3 b ist die erreichbare Endstellung des Kontaktschlittens zu erkennen, in der dieser dem Hilfsschlitten am weitesten genähert wird. In dieser Stellung hat der Antriebszapfen 6 seinen Scheitelpunkt an der Führungsrolle 2 erreicht. Bei der Weiterbewegung des Antriebs in der Pfeilrichtung P spielt sich der umgekehrte Vorgang wie vorbeschrieben ab. Unter Umständen können auch mit dem Hilfsschlitten Kontaktteile zusammenarbeiten, insbesondere kann der Hilfsschlitten mit Kontakten eines Wendeschalters zusammenarbeiten.
  • Die Erfindung. bietet den Vorteil, daß bei Verwendung einfachster Baumittel, nämlich Hebel, ein Getriebe geschaffen wird, dessen Aufbau einfach und daher billig herstellbar ist und das der Forderung genügt, verschieden große Schaltschritte an bestimmten Stellen des Antriebs, insbesondere dessen Umkehrstellen zu erzielen. Besonders vorteilhaft ist, daß das Getriebe keine zusätzlichen Führungsbahnen für seine Konstruktionsmittel erfordert, die neben der Schlittenbahn angeordnet werden müssen. Dadurch ist das erfindungsgemäße Getriebe äußerst raumsparend und kann leicht auch in raumbeschränkten Geräten Verwendung finden.

Claims (6)

  1. PATEN TA NS PP CCIIE: i. Getriebe zur Erzielung verschieden großer Schaltschritte bei entlang einer Führungsbahn bewegten Schlitten, insbesondere Kontaktschlitten von Regeltransformatoren u. dgl., bei denen der Schlittenantrieb, z. B. Zugorgan oder Spindel, mit gleichbleibender Geschwindigkeit sich bewegt, gekennzeichnet durch ein zwischen Antrieb (6) und Kontaktschlitten (3) eingeschaltetes, aus einem Hilfsschlitten (4) und drei eine Kette bildenden Gliedern (8, io, ii) bestehendes Getriebe, dessen Mittelglied (io) im Bereich gleich großer Schaltschritte durch ein in einem seitlichen Armfortsatz (15) des :Mittelgliedes sitzendes Sperrglied (17) mit dem Hilfsschlitten (4) starr gekuppelt ist, während dagegen bei Erreichen des Bereichs, in dem die Schaltschritte verändert werden sollen, ein Betätigungsorgan (2o) die Kupplung von Hilfsschlitten (4) und :Mittelglied (io bzw. 15) aufhebt und dafür den Armfortsatz (15) des Mittelgliedes mit der Schlittenbahn (i) vermittels des Sperrgliedes (17) derart gelenkig kuppelt, daß das Mittelglied bei Weiterbewegung des Hilfsschlittens um das Sperrglied schwenkt und dadurch den Kontaktschlitten (3) rascher bewegt.
  2. 2. Getriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelglied (io) zwischen Führungsbahn (i) und Hilfsschlitten (4) angeordnet ist und an diesen gelenkig gelagert ist.
  3. 3. Getriebe nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kugel (17) als Sperrglied dient und daß diese in einer Durchbrechung (16), z. B. Schlitz, Bohrung od. dgl., des Mittelgliedarmfortsatzes (15) eingesetzt ist, wobei der Kugelradius der Mittelglieddicke entspricht.
  4. 4. Getriebe nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl in der am Mittelglied (io) anliegenden Fläche des Hilfsschlittens als auch in der Führungsbahn je eine halbkugelige, dem Sperrglied entsprechende Ausnehmung (18 bzw. i9) angebracht ist, und zwar im Hilfsschlitten an der Stelle, die der Sperrkugel im Normalschrittbetrieb gegenüberliegt und in der Führungsbahn an der Stelle, von der ab die Kontaktschlittenschritte verändert werden sollen.
  5. 5. Getriebe nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Führungsbahn (i) ein Betätigungsorgan für das Sperrglied (17) angebracht ist, z. B. in Form einer auf die Führungsbahn im Abstand der Mittelglieddicke aufgesetzten Leiste (20), und daß die Leistenspitze (17o) bis in die Höhe der Führungsbahnhalbkugelausnehmung (i9) heranreicht und daß in der am Mittelglied anliegenden Fläche des Hilfsschlittens eine mitten durch dessen halbkugelige Ausnehmung (18) gehende Nut (21) für das Einführender Sperrleiste (20) vorgesehen ist.
  6. 6. Getriebe nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelgliedarmfortsatz (15) im Bereich der normalen Schaltschritte unter einem spitzen Winkel, vorzugsweise etwa unter 45', gegen die Führungsbahn (i) liegt.
DES366A 1949-10-30 1949-10-30 Getriebe zur Erzielung verschieden grosser Schaltschritte Expired DE843580C (de)

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