DE8438043U1 - Dia-Schneid- und -Rahmungsgerät - Google Patents

Dia-Schneid- und -Rahmungsgerät

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DE8438043U1
DE8438043U1 DE19848438043 DE8438043U DE8438043U1 DE 8438043 U1 DE8438043 U1 DE 8438043U1 DE 19848438043 DE19848438043 DE 19848438043 DE 8438043 U DE8438043 U DE 8438043U DE 8438043 U1 DE8438043 U1 DE 8438043U1
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Kaiser Fototechnik & Co Kg 6967 Buchen De GmbH
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Kaiser Fototechnik & Co Kg 6967 Buchen De GmbH
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D15/00Apparatus for treating processed material
    • G03D15/10Mounting, e.g. of processed material in a frame

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Processing Devices Using Wet Methods (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Dia-Schneid- und-Rahmungsgerä*t nach dem Gattungsbegriff des Anspruchs 1. Hit Geräten dieser Art kann der Fotoamateur seine Stehbildaufnahmen selbst halbautomatisch rahmen, ohne die Dias in die Hand nehmen zu müssen.
Bei einem aus der europäischen Patentanmeldung 83 152 bekannten Gerät wird ein Diarahmen verwendet, dessen schmales, etwa rechteckiges Oberteil an einer Kante des quadratischen, mit einem umlaufenden Rand versehenen Unterteils angelenkt ist, das an seinen beiden Seitenrändern von dieser Kante ausgehend bis etwa zur Mitte mit der Rahmenfläche je einen schmalen Führungsschlitz von Randstreifenbreite und Filmdicke fur den Filmstreifen bildet. Der von Hand weit aufgeklappte Rahmen wird in ein im Gerätegehäuse gebildetes Fach mit gegen die Ebene der Filmbühne und gegen die Schneidvorrichtung stark geneigtem Boden lose eingelegt. Der von der Antriebsvorrichtung vorgeschobene Filmstreifen trifft mit seiner Vorderkante auf das Rahmenunterteil etwa in dessen Mitte, wird in die Schlitze eingeschoben und dadurch bei weiterem Vorschub in seinem freien Teil schräg aufwärts gebogen. Nach dem Abschneiden streckt sich das gebogene freie Filmstück (von der Länge eines Dias) wieder und fällt dabei in das Rahmenunterteil hinein. Die Positionierung des Dias im Rahmenunterteil ist jedoch unsicher. Das Rahmenoberteil wird dann freihändig über das Unterteil geklappt, zusammen mit diesem aus dem Fach entnommen. Außerhalb des Gerätes müssen Ober- und Unterteil an ihren Rändern miteinander verrastet werden. Dabei besteht leicht die Möglichkeit, daß beide Selten des Dias berührt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Rahmungsstation ernes Gerätes der eingangs genannten Art so auszubilden, daß Nachteile dieser Art vermieden werden, indem das öffnen
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und Schließen des Diarahmens beim Einlegen bzw. Herausnehmen selbsttätig geschieht und der Rahmen nur am oberen Rande erfaßt wi rd.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Das Rahmenunterteil wird beim Einschieben des Diarahmens in die Wanne in den ersten Führungsnuten sicher längs des Wannenbodens geführt und zugleich das Rahmenoberteil von den Ablenkkeilen an den Wannensei tenwänden hochgeklappt, soweit dies für das Einfuhren des vorderen Filmstückes (Dias) erforderlich ist. Beim Herausziehen des Diarahmens gelangen dessen Ober- und Unterteil gemeinsam in die zweiten Führungsnuten, werden zusammengedruckt und verrasten miteinander. In dem entnommenen Rahmen ist das Dia fertig gerahmt, ohne daß es noch weiterer Handgriffe bedarf.
vorteilhafte Ausgestaltungen der Senneidstation sind Gegenstand der Unteransprüche.
20
25 30
So kann es vorteilhaft sein, daß die Rippen in Durchbrüchen in den Seitenwänden der Wanne nach unten federnd in deren Boden versenkbar sind, wenn die Richtungen der beiden Führungsnuten nicht koinzidieren.
Ferner kann zur Sicherung der exakten Positionierung des in das mit einem Rand versehene Rahmenunterteil bereits eingeschobenen Dias im Augenblick des Abschneidens - aber auch, wensj es als letztes Filmstöck in die Rahmungsstaticn einläuft - in Vorschubrichtung hinter der Schneidvorrichtung und oberhalb der Ebene der Filmbühne ein Hilfstrieb angeordnet sein, dessen Triebrollen unter diese Ebene bis dicht über den Wannenboden reichen. Dadurch wird das im noch offenen Rahmen liegende Dia auf einem Teil des Rückzugsweges in
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seiner Zentrierung niedergehalten, auch wenn es eine gewisse Spannung haben sollte.
Unterstützend wirkt sich hierbei aus, wenn bei dem Diarahmen das Oberteil nicht an einer Kante des Unterteils angelenkt ist, sondern weiter innen an den Längsrändern. Dadurch entsteht am oberen Rahmenende eine schmale Tasche, in der der eingeschobene Diarand beim Herausziehen des Rahmens unter dem Fingerdruck durch leichte Klemmung gehalten wird, bis sich die Rahmenhälften in der zweiten Nut schließen.
Dies und weitere Einzelheiten werden in der folgenden Beschreibung und anhand einer Zeichnung naher erläutert. In dieser zeigen
in natürlicher Große
Fig. 1 einen Mittellängsschnitt durch ein Gehäuse mit Betrachtungs-. Schneid- und Rahmungsstation.
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Gehäuse nach Fig. 1, Fig. 3 eine Vorderansicht, gegen die Filmbühne gesehen,
Fig. k eine Rückansicht, gegen die Rahmungsstation gesehen (z.T. im Schnitt);
Fig. 5 einen geöffneten Diarahmen in perspektivischer Darstellung;
und in vergrößertem Maßstab Fig. 6 eine Einzelheit aus Fig. 1,
Fig. 7 schematische Darstellungen zum Rahmungsvorgang.
• S ·*
Die Zeichnung (Fig. 1-4) zeigt ein Ausführungsbeispiel mit den Merkmalen sämtlicher Ansprüche. Das Gehäuse 10 besteht aus einem Oberteil 11 und einem Unterteil 12. Das Oberteil »aßt sich funktionsmäßig in Transportrichtung F£ eines Filmstreifens unterteilen in
eine Betrachtungsstation 1 mit beleuchteter Filmbühne 1.1 und Betrachtungslupe 1.2
(eine Glühbirne 5 mit Reflektor 6, eine Batterie 7 und ein Beieuchtungsschalter (nicht dargestellt) sind im
Unterteil 12 untergebracht; Fig. 1),
eine Schneidstation 2 mit Untermesserbalken 2.1 und parallel dazu längs einer Schiene 2.2 geführtem Roilmesserkopf 2.3 (vgl. DE-OS 32 36 863) und
eine Rahmungsstation 3, die im wesentlichen aus einer in das Gehäuseoberteil 11 eingeformten Wanne 4 mit einem gegen die Schneidstation geneigten Boden 4.1 und Seitenwänden
4.2 besteht.
Aus den beiden Seitenwänden der Wanne treten je ein flacher Keil 4.3 und eine flache Rippe 4.4 hervor (Fig. 1,2). Die
lichte Weite zwischen gegenüberliegenden Keilen bzw. Rippen
entspricht der Breite des Filmstreifens. Während die Keile
4.3 den Seitenwänden 4.2 angeformt sind, sitzen die Rippen (3 4.4 an den Schenkeln eines unterhalb des Wannenbodens 4.1 gelagerten federnden U-Bugels 4.5 und sind in Durchbrachen 4.6 in den Seitenwänden nach unten in den Boden versenkbar (Fig. 7a). - Mit dem Wannenbuden 4.1 bilden die Keile 4.3 und die Rippen 4.4 an den Seitenwänden erste und zweite FGhrungsnuten 4.8 und 4.9 (Fig. 1) für die Seitenteile des Diarahmens, wie später noch erläutert werden wird.
Im oberen Mittelteil des Bodens ist eine sich gegen die
Stirnseite des Gehäuseoberteils 11 öffnende Fingermulde 4.7 ausgespart (Fig. 1, 2, 4).
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.... · ······· ·· *
Unterhalt der Schiene 2.2, a&er noch oberhalb der durch
-die Filmbühne KI bestimmten Ebene, auf der sich also ein
vorgeschobener Filmstreifen bewegt, ist in den Seitenwinden
20 30 4.2 eine Welle 2.4 gelagert, auf der in den Bereichen der
Filmrandstreifen Triebrollen 2.5 drehfest angeordnet sind.
5 Der Durchmesser dieser Triebrollen ist so bemessen, daß J
ihr Umfang unter die genannte Ebene reicht, und zwar bis
dicht über den Wannenboden 4.1 (Fig. 1). Hit dem im Be
reich der Betrachtungsstation 1 und unterhalb der genann
ten Ebene liegenden Haupttrieb (im einzelnen als bekannt
10 nicht dargestellt, Fig. 4 zeigt den gerändelten Triebknopf
2,6) ist die Welle 2.4 über einen gekreuzten Endlostrieb
2.7 (ein O-Ring) gekuppelt, so daß sie sich zu diesem ge
genläufig dreht (Fig.6).
Schließlich Ist an der Unterseite der den Hesserbalken 2.1
tragenden Messerbank 2.8 ein Rastnocken 2.9 aasgebildet.
Im folgenden werden die Funktionen der zuvor beschriebenen
Bauteile in ihrem Zusammenwirken beim Rahmen eines Dias,
d.i. des jeweils in Transportrichtung vordersten Bildes
eines Filmstreifens, in Verbindung mit Fig. 7 (a) - (c)
erläutert, in der verschiedene Phasen des Rahmungsvorganges
dargestellt sind.
Ein in die Wanne 4 eingelegter und in Richtung des Pfeiles
Fe vorgeschobener, leicht geöffneter Diarahmen R - der in
Fig.5 in perspektivischer Ansicht dargestellt ist - gelangt
mit seinem Unterteil R unter die Keile 4.3 in die ersten
Fiihrungsnuten 4.8 (Fig. 7(a)), während sein am Unterteil
angelenktes Oberteil R von den Keilen nach oben abgelenkt
wird. Die Rippen 4.4 sind dabei nach unten in die Boden
fläche 4.1 hineingedrückt worden. Der Rahmen R wird weiter
vorgeschoben, bis der schmale Vorderrand seines Unterteils R
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hinter den Rastnocken 2.9 hörbar einrastet; der Rahmen ist jetzt positioniert und voll aufgeklappt (Flg. 7(b)). Die Rippen4.4sind wieder hochgefedert.
Ein Filmstreifen wird in Richtung des Pfeiles Ft (Fig.2 ) mittels des Rändelknopfes2j6über den Hesserbalken 2.1 hinweg vorgeschoben und dabei, sobald seine Vorderkante unter die mitdrehenden Triebrollen 2.5 des Hilfstriebes gelangt,, von diesen unter leichter Verformung nach unten in das Rahmenunterteil R hine.ngedrückt, wahrend sich die Vorder- ^ 10 kante in diesem entlangschiebt bis zum Anschlag; der Rast-""* nocken 2.9 verhindert, daß der Rahmen nachgibt. Das vorderste Filmbild (Dia) ist jetzt positioniert; dies kann wie üblich auch in der Filmbühne 1.1 abgelesen werden. Das Dia wird mittels des RoI!messerkopfes 2.3 abgetrennt, und sein rückwärtiger Teil legt sich unter dem leichten Druck der Triebrollen 2.5 satt in das Rahmenunterteil R hinein.
in einem letzten Arbeitsgang wird der Rahmen am oberen Rand ergriffen und in Richtung des Pfeiles F aus der
Wanne k herausgezogen. Dabei gelangen beide Rahmenteile
gemeinsam in die zweiten Führungsnuten k.S zwischen den
rl) Rippen k.k und dem Wannenboden 4.1 (Fig. 7(c)) und werden
zwangsläufig miteinander verrastet. Der Rahmen mit eingelegtem Dia ist geschlossen. Die Fingermulde 4.7 ist so bemessen, daß der Diarahmen nur am oberen Rand ergriffen, die Unterseite des Dias aber nicht berührt werden kann.
' Man erkennt aus Fig.6 mit Fig. 7(b) und der vorstehenden
Beschreibung, daß der Film von den Triebrollen 2.5 vom Anfang bis zum Ende während des Vorschubes in das Rahmenunterteil eingelegt wird, ohne daß in ihm eine Biegespannung erzeugt werden muß. Es genügt daher auch eine leichte Neigung des Wannenbodens zur Vorschubebene, nur soviel, daß die Filmvorderkante Kontakt mit der Rahmen innenfläche erhält; dafür genügt ein Neigungswinkel von 10 bis 15° (vgl. Fig.6 ).

Claims (10)

Schutzansprüche
1. Dia-Schneid- und-Rahmungsgerät für das selbsttätige Einbringen eines Diafilmabschnittes in einen zweiteiligen, aufklappbaren Diarahmen (R),
bestehend aus einem Gehäuse (10) mit einer Filmbühne (l.l) auf seiner Oberseite zur geführten Längsverschiebung eines Filmstreifens, einer Antriebsvorrichtung^j6) für dessen Vorschub, einer aus Hesserbalken und bewegtem Trennmesser bestehenden Schneidvorrichtung (2.1, 2.3) am Rande der Filmbuhne, sowie einer Wanne (k) mit gegen die Ebene der Filmbühne schräg abwärts geneigtem Boden (1Jj) für das Einlegen und Entnehmen eines Diarahmens in Vorschubrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß
die Wanne [k) an beiden Seitenwänden (4.2) nach der Stärke
des Diarahmens bemessene Fuhrungsnuien aufweist, und zwar einerseits etwa mittig je eine erste Führungsnut (4.8) für das Rahmenuntertei1 (R } und Ober dieser je einen flachen Ablenkkeil (4.3) für das am Rahmenunterteil angelenkte RabmenoberteiI (R) beim Einfegen des Rahmens sowie andererseits am oberen Rand ihres Bodens (4.1) je eine zweite Führungsnut (4.9) beim Entnehmen des Rahmens.
2. Gerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Ablenkkeile (4.3) mit dem Beden (4.1) die ersten
Führungsnuten (4.8) bilden.
3. Gerat nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
flache Rippen (4.4) an beiden Seitenwänden mit dem Boden (4.1) die zweiten Führungsnuten (4.9) bilden.
4. Gerat nach Anspruch 3»
dadurch gekennzeichnet, daß
die Rippen (4.4) in Durchbrochen (4,6) in den Seitenwänden (4.2) nach unten federnd in den Boden (4.1) versenkbar sind.
5. Gerät nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden Rippen (4.4) an einem unterhalb des Bodens gelagerten federnden U-Bügel (4.5) angeordnet sind.
6. Gerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
in der Wanne (4) in Vorschubrichtung hinter der Schneidvorrichtung (2.1, 2.3) und vor den Ablenkkeilen (4.3) oberhalb der Ebene der Filmbühne (1.1) ein Hiifstrieb
(2.4, 2.5) angeordnet ist, dessen Triebrollen (2.5) unter diese Ebene bis dicht über den Wannenboden (4 reichen.
7. Gerat nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Triebrollen auf einer in den Gehauseseitenwänden (4.2) gelagerten Welle (2.4), den Bereichen der Filmrandstreifen zugeordnet, drehfest angeordnet sind, die von der Antriebsvorrichtung (2.6) Ober einen gekreuzten Endlostrieb (2.7) angetrieben ist.
8. Gerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
an der Unterseite des Kesserbalkens (2.1) bzw. der diesen tragenden Messerbank (2.8) ein Rastnocken (2.9) fur den Rand des Rahmenunterteils (R ) ausgebildet ist.
9. Gerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Neigungswinkel des Wannenbodens (4.1) 10-15° beträgt.
10. Zweiteiliger, aufklappbarer Diarahmen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
dadurch gekennzeichnet, daß
das Rahmenobertei1 (R ) durch an den Längsseiten des Rahmenfensters liegende Filmscharniere (S) unterteilt ist in einen mit dem Rahmenunterteil (R ) fest verbundenen kleineren Abschnitt (R1) und einen aufklappbaren größeren Abschnitt (R").
DE19848438043 1984-04-03 1984-12-27 Dia-Schneid- und -Rahmungsgerät Expired DE8438043U1 (de)

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