DE843908C - Einrichtung an Additions- und Buchungsmaschinen zum Abfangen der Rueckprallwirkung der Typentraeger und deren Steuerorgane - Google Patents

Einrichtung an Additions- und Buchungsmaschinen zum Abfangen der Rueckprallwirkung der Typentraeger und deren Steuerorgane

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Publication number
DE843908C
DE843908C DEV212A DEV0000212A DE843908C DE 843908 C DE843908 C DE 843908C DE V212 A DEV212 A DE V212A DE V0000212 A DEV0000212 A DE V0000212A DE 843908 C DE843908 C DE 843908C
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DE
Germany
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intercept
equipment
type carriers
accounting machines
drive
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Expired
Application number
DEV212A
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DE1603308U (de
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Ernst Zimmermann
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Rheinmetall Air Defence AG
Original Assignee
Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon Buhrle AG
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C11/00Output mechanisms
    • G06C11/04Output mechanisms with printing mechanisms, e.g. for character-at-a-time or line-at-a-time printing

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Description

  • Einrichtung an Additions- und Buchungsmaschinen zum Abfangen der Rückprallwirkung der Typenträger und deren Steuerorgane Bei Rechenmaschinen, die zur Addition und Buchung verwendbar sind und die durch Federn angetriebene Zahnstangen oder Zahnsegmente besitzen, treten beim Aufprallen derselben auf den festen Steueranschlag unzulässige Rückprallungen sowie Vibrationen der Zahnstangen bzw. Zahnsegmente und somit auch der Typenstangen auf. Ferner springen . bei vielen Maschinen beim Summieren die Typenträger in die Höhe, was zu unerwünschten zusätzlichen Beanspruchungen der Maschine führt.
  • Einrichtungen zum. Abfangen der Rückprallwirkung der Zahnstangen oder Zahnsegmente und auch zur Verhinderung des Aufspringens der Typenträger beim Summieren sind bekannt. Sie haben aber den Nachteil, daß sie aus vollständig getrennten Sperr- und Steuerorganen bestehen und daher in der Herstellung kostspielig sind.
  • Die nach der Erfindung ausgebildete Einrichtung zur Verhinderung der Rückprallbewegung der Typenträger und der Antriebsorgane ist dadurch gekennzeichnet, daB jedes Antriebsorgan mit zwei in entgegengesetzten Bewegungsrichtungen wirksam werdenden Zahngesperren versehen ist, deren Zahnteilung der Zahleneinheit der Ziffernrollen entspricht und mit denen eine Klinke zusammenarbeitet, die vom Maschinenantrieb beim Vorwärtsgang mit -der einen und beim Rückgang mit der anderen Verzahnung des Gesperres in Eingriff gebracht wird.
  • Ein derartiges Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstands ist in der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar in einem Längsschnitt durch die Maschine, von der nur die zum Verständnis der Erfindung notwendigen Teile gezeigt sind.
  • Die Zeichnung zeigt einen Bügel 3 mit einer darauf festsitzenden Blattfeder 4. Dieser Bügel wird beim Beginn einer Operation durch ein hier nicht gezeichnetes Steuerwerk im Gegenuhrzeigersinne um den Drehpunkt 2 geschwenkt, wodurch eine Klinke i in die gestrichelt gezeichnete Lage i' gestellt und die Sperrwirkung auf die Zahnstange 30 mit Schieber 7 aufgehoben wird. Durch ein zweites nicht gezeichnetes Antriebsorgan wird eine Welle 5 in Pfeilrichtung A bewegt.
  • Die Zahnstange 30 mit dem Schieber 7 bewegt sich nun unter dem Einfluß einer Zugfeder 6, bis ihr linksseitiger Ansatz 3o' zu einem Anschlag 13 gelangt, welcher durch die nicht gezeichnete Tastatur beim Eintasten eines Wertes in die Position 13' gedrückt wird. Durch einen Winkelhebel 8, der sich um die Achse io dreht und die beiden Mitnehmerzäpfen i i und 12 besitzt, wird die typenstange 9 entsprechend gehoben, und das nicht gezeichnete Druckwerk druckt den entsprechenden Wert. Sind hohe Werte eingetastet, z. B. 7, 8 und 9, so schlägt die Zahnstange 30 mit starkem Anprall auf den Anschlag 13 (Position 137. Da das ganze System durch Federkraft angetrieben wird, erfolgt ein Rückspringen und Vibrieren der Zahnstange 30 und der mit dieser durch den Hebel 8- verbundenen Typenstange 9, was einen fehlerhaften Abdruck zur Folge hätte. Nun klinkt aber beim Vorwärtsgang der Zahnstange 3o die Klinke i in eine entsprechende Zahnlücke 17 der Zahnstange 3o ein. Der Weg von einer Zahnlücke zur andern entspricht genau dem Wert einer Zahleneinheit. Da die Klinke i unter dem Druck der Feder 4 beim Vorwärtsgang der Zahnstange 30 mit dieser im Eingriff ist, wird die Zahnstange 30 und damit das ganze System verriegelt. Das oben beschriebeneRückprallenund Vibrieren kann nicht eintreten. Der Abdruck der Schrift auf die, Schreibrolle 18 bzw. auf den Papierstreifen ig ist deshalb klar und deutlich.
  • Beim Saldieren wird der Weg der Zahnstange 30 nicht durch den Anschlag 13, sondern durch Addierräder 14 mit Anschlagnocken 15 bestimmt. Die Addierräder 14 sind auf einem nicht gezeichneten Träger um die Achse 16 schwenkbar montiert. Beim Saldieren werden die Addierräder 14 mit ihren Nocken 15 gegen eine Zahnstange 20 geschwenkt. Durch den schon erwähnten Mechanismus wird die Achse 5 vorwärts getrieben. Unter dem Einfluß der Zugfeder 6 bewegt sich nun der ganze Mechanismus nach vorn, bis das Addierrad 14 mit Nocken 15 an einen Zahn der Stange 20 stößt und so zum Stillstand kommt. Das Resultat wird hierauf durch das nicht gezeichnete Druckwerk auf den Papierstreifen i9 geschrieben.
  • Beim Rückgang der :Maschine wird durch das Steuerwerk die Klinke i wieder in die Lage i umgesteuert. Das Addierwerk wird nun wieder um die Achse 16 geschwenkt und außer Eingriff mit der Zahnstange 2o gebracht. In diesem Moment befindet sich die Welle 5 im Punkt 5'. Die Zugfeder 6 würde nun den Schieber 7 und damit das ganze mit letzterem verbundene System vorwärts bzw. in die Höhe ziehen. Dies kann aber nicht eintreten, weil die Klinke i in ihrer jetzigen Lage ein Vorwärtsspringen des Systems verhindert. Durch das Antriebswerk wird die Welle 5 wieder in ihre Ursprungslage zurückgebracht und dadurch auch die Feder 6 wieder gespannt und für eine neue Operation vorbereitet.
  • Durch die Klinke i mit ihren Steuerorganen wird somit beim Anprall der Zahnstange 3o das Rückprallen und Vibrieren derselben verhindert. Zudem wird durch Umsteuerung beim Summieren das Aufspringen der Typenträger verunmöglicht. Die Ausführung dieser beiden wichtigen Funktionen durch die gleichen Sperr- und Steuerorgane hat eine bedeutende Vereinfachung der Herstellung und der Montage der Maschine zur Folge.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Addier- oder Buchungsmaschinen mit von Federn einstellbaren Antriebszahnstangen oder -sektoren, mit denen Typenträger gekuppelt. sind, zur Verhinderung der Rückprallbewegung der Typenträger und der Antriebsorgane, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Antriebsorgan (7,30) mit zwei in entgegengesetzten Bewegungsrichtungen wirksam . werdenden Zahngesperren (17) versehen ist, deren Zahnteilung der Zahleneinheit der Ziffernrollen entspricht und mit denen eine Klinke (i) zusammenarbeitet, die vom Maschinenantrieb beim Vorwärtsgang mit der einen und beim Rückgang mit der anderen Verzahnung des Gesperres in Eingriff gebracht wird.
DEV212A 1944-08-18 1949-11-29 Einrichtung an Additions- und Buchungsmaschinen zum Abfangen der Rueckprallwirkung der Typentraeger und deren Steuerorgane Expired DE843908C (de)

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DE843908C true DE843908C (de) 1952-07-14

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ID=4541609

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV214A Expired DE843909C (de) 1944-08-18 1949-11-29 Einrichtung zur Steuerung des Zeichendrucks bei schreibenden Additions- und Buchungsmaschinen
DEV212A Expired DE843908C (de) 1944-08-18 1949-11-29 Einrichtung an Additions- und Buchungsmaschinen zum Abfangen der Rueckprallwirkung der Typentraeger und deren Steuerorgane

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DE (2) DE843909C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2792986A (en) * 1954-06-09 1957-05-21 Sperry Rand Corp Differential actuator for prevention of misprinting in high speed mechanical calculators

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2792986A (en) * 1954-06-09 1957-05-21 Sperry Rand Corp Differential actuator for prevention of misprinting in high speed mechanical calculators

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DE843909C (de) 1952-07-14

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