DE843955C - Antriebseinrichtung fuer schrittweisen Vorschub bei umlaufenden Vorschubeinrichtungen an Naehmaschinen - Google Patents

Antriebseinrichtung fuer schrittweisen Vorschub bei umlaufenden Vorschubeinrichtungen an Naehmaschinen

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DE843955C
DE843955C DEU451A DEU0000451A DE843955C DE 843955 C DE843955 C DE 843955C DE U451 A DEU451 A DE U451A DE U0000451 A DEU0000451 A DE U0000451A DE 843955 C DE843955 C DE 843955C
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DE
Germany
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clutch
clutch drum
coupling
shaft
block
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Expired
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DEU451A
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English (en)
Inventor
Edgar Schoij
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Union Special Machine Co
Original Assignee
Union Special Machine Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B27/00Work-feeding means
    • D05B27/10Work-feeding means with rotary circular feed members
    • D05B27/18Feed cups
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D41/00Freewheels or freewheel clutches
    • F16D41/06Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface
    • F16D41/064Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface the intermediate members wedging by rolling and having a circular cross-section, e.g. balls
    • F16D41/066Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface the intermediate members wedging by rolling and having a circular cross-section, e.g. balls all members having the same size and only one of the two surfaces being cylindrical
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description

  • Antriebseinrichtung für schrittweisen Vorschub bei umlaufenden Vorschubeinrichtungen an Nähmaschinen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf neue und vorteilhafte Verbesserungen an Antriebseinrichtungen für schrittweisen Vorschub bei umlaufenden Vorschubvorrichtungen an Nähmaschinen.
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer schrittweise arbeitenden Kupplung, in welcher die Klemmfläche der Kupplungstrommel exzentrisch zur Achse der Trommel liegt, so daß die Klemmlinie zwischen der Klemmrolle und dem Kupplungsblock sich auf dem Kupplungsblock bei jedem Umlauf der Welle nach vorwärts und rückwärts verschiebt und bei welcher die Klemmfläche des Kupplungsblockes so geformt ist, daß der Klemmwinkel zwischen der Kupplungstrommel und dem Kupplungsblock im wesentlichen konstant während des Verschiebens der Klemmlinie bleibt. Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Kupplung der erwähnten Art, in welcher eine Vorrichtung vorgesehen ist, um die Exzentrizität der Kupplungstrommel zu ändern, so daß die Fläche, auf welcher das Verklemmen erfolgt, vergrößert oder verkleinert werden kann, um die Abnutzung zu verteilen und die Arbeitsdauer sowie Gebrauchsfähigkeit der Kupplung zu erhöhen.
  • Diese und andere Ziele sind teils offensichtlich, teils werden sie noch weiter ausführlich behandelt.
  • In den Zeichnungen, die die Erfindung bei ihrer Anwendung an einer Nähmaschine mit Vorschubkesselrädern zeigen, ist Fig. i eine Teilseitenansicht mit weggebrochenen Teilen, um einen Teil der Inneneinrichtung zu zeigen, und mit Teilen in senkrechtem Schnitt, Fig. 2'eiäi.aeitlcinTSghtf :4tircl# einen. Teil' der: Maschine, aus 'dem die Einrichtung erkenntlich ist, durch die die Kupplung zugänglich ist, um die Exzentrizität der Einstellung,4er:Xupplpngstrommel auf, der angetriebenen Vorschuldelle zü ändeif; ' Fig. 3 eine Vorderansicht eines Teiles des Gehäuses für die Ktrpplüne finit von der Öffnung abgenommener Sehraiabkpp@e; so daß die auf der Kupplungstrommel befindlichen Merkzeichen ersichtlich sind, die die jewellige Exzentrizitätsgröße anzeigen, Fig. 4 ein vergrößerter Schnitt durch die Kupplung °' nach der Linie 4-4 der Fig. i, Fig. 5 ein Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 4, Fig. 6 ein Schnitt nach Linie 6-6 der Fig. 4, Fig. 7 ein Schnitt nach Linie 7-7: cer Fig. 4, . Fig. 8 ein Schnitt nach Linie 8-8 der Fig. 4, Fig. 9 eine schematische ; Ansicht, die die Innenfläche der Kupplungstromm@l,°-4n- Kupplungsblock, eine der Kupplungsrollen sowie die Verschiebung der Klemmlinie auf dem Kupplungsblock während der Drehung der exzentrisch verstellbaren Kupplungstrommel zeigt und ebenso erkennen .läßt, 4ß- der Klemmwinkel zwischen der Innenfläche der-' Xupplungstrommel und der Klemmfläche des Kupplungsblockes für jeden Schaltschritt der Kupplungstrommel im wesentlichea-gleidr ist, un& Fig. io ist eine schematische Ansicht, die die Verschiebung der Einstellung der Kupplungstrommel von Null, in welchem Fall die Innenfläche der Küpplungstrommel konzentrisch zur Achse det 'Anttiebslvelle liegt, bis zur höchsten Exzentrizität der Kupplungstrommel relativ zur Achse dieser Welle erkenntlich macht.
  • Wenn auch die _ die-. Verbesserungen. enthaltende Kupplung für viele Zwecke verwendet weiden 'kann, ist sie doch besonders für eine Verwendung in Verbindung mit- der_ Vorschubvorrichtung einer Nähmaschine der die Ware durch einen schrittweise gedrehten Maschinenteil-der Stichbilde, vorrichtung zugeführt .VYIId., Diß ,in, den Zeichnungen dargestellte Maschine ist eine Nähmaschine mit Vorschubkesselrädern. Die Maschine bestellt hierbei 'aus einem Gehäuse i, in welchem die Hauptwelle 2 liegt. Dieses'Gehäuse 2 ist mit -einem überhängenden Teil 3 versehen, der ein innenliegendes Vorschubkesselrad 4 und ein außenliegendes Vorschubkesselrad 5 trägt, zwischen denen das Warenstück erfaßt und durch die Stichbildevorrichtung.: hindurch vorgeschoben wird. Die Stichbildevorrichtung enthält eine Nadel 6, die -von' einer Nadelstange getragen und durch eine zweckmäßige;-Vorrichtung von der Hauptwelle 2 aus hin und her bewegt wird. Mit der Nadel 6 arbeitet ein fadentragender Greifer 7- - zusammen, der sich in die Nadelfadenschleife hinein auf einer Seite der Ware bewegt und sich dann selbst auf die andere Seite der Ware stellt. Der Greifer wird von 'einer Tragstange getragen, =deren' Antrieb, 'durch eine geeignete Vorrichtung von der I4ailptwdle 2 aus erfolgt. Mit dem . Greifei 7 arbeitet ein Schleifenspreizer 8 zusammen, der die Greiferfadenschleife aufnimmt und sie :der Nadel so- darbietet; daß -die Nadel vor dem Durchstechen der Warenteile iri die Schleife eintritt. Dieser Schleifenspreizer 8 -=wird'-tkon. .=erriet Fadenschleifen-- spre`4zerstänge getragen,-deren Antrieb von'der Hauptwelle 2 aus erfolgt.
  • Das Vorschubkesselrad 4 wird von einer Welle 9 getragen, die drehbar in einer an dem Gehäuse der Maschine befestigten Lagerhülse io sitzt. Das Vor-' schubkesselrad'5 wird von einer Welle ii getragen, die, durch ein Universalgelenk mit einer Welle 12 in Verbindung steht, die in einem_Lager im überhängenden Arm 3 gelagert ist. Am oberen Ende der Welle 9 ist ein-:Zahnrad 13 vorgesehen, das von einer Nabe 14 getragen wird, deren Befestigung an einer Abflachung 15 der Antriebswelle mittels einer Stellschraube 16 erfolgt. Das Zahnrad 13 kämmt mit einem auf Welle 12 befestigten Zahnrad 17, so daß die auf die Welle übertragenert Drehungen ebenfalls auf Welle ii übertragen werden. Hierdurch werden die Vorschubkesselräder im. Gleichlauf und mit gleicher Schaltgröße zwecks Vorschubes der Ware zu der Stichbildevorrichtung gedreht. Der Zweck des Universalgelenkes zwischen den Wellen ii und 12 ist, den Vorschubkesselrädern ,zu gestatten, sich zwecks Einsetzens oder Herausnehmens des zu nähenden Materials voneinander zu entfernen.
  • Die vorliegende Verbesserung betrifft die Kupplung zur Übertragung von Vorschubbewegungen auf die Welle 9. Die Kupplung enthält zwei Teile, von denen der eine Teil der Antriebsteil zum Drehen der Welle 9 ist, während der andere Teil die Halte- und Bremskupplung ist, der zum Halten der in eine Einstellung gebrachten Welle dient und rückläufige Bewegungen der Welle verhindert, wenn die Antriebskupplung für einen neuen Klemmeingriff zurückgestellt wird. Diese beiden Teile sind in Ausführung ähnlich, so daß eine ins einzelne gehende Beschreibung des einen Teiles gleichzeitig auch den Aufbau des anderen Teiles erläutert. Die Kupplung enthält eine Hülse 18, mit der die Kupplungstrommel i9 des Antriebskupplungsteiles aus einem Stück besteht. Die Kupplungstrommel 2o der Bremskupplung besteht mit dieser Hülse 18 ebenfalls aus einem Stück. Auf der Antriebswelle 9 sitzt ein Bund 21, der zylindrisch, aber exzentrisch mit Bezug auf die Achse oder die Mitte der Welle 9 gesetzt ist. Dieser Bund hat eine Abflachung 22, und die Hülse 18 ist an dieser Abflachung mittels einer Stellschraube 23 festgelegt. Wie aus Fig. 8 erkenntlich, sind drei Stellschrauben vorhanden, von denen die eine bei 23, die zweite bei 24 und die dritte bei 25 dargestellt ist. Durch Lösen der Stellschrauben kann die Hülse auf diesem exzentrischen Bund so eingestellt werden, daß irgendeine von den drei Stellschrauben direkt über der Abflachung liegt. Diese Einrichtung dient der Änderung der exzentrischen Einstellung der Kupplungstrommeln auf der Welle 9, wie dies später noch ausführlich erläutert wird.
  • Auf Welle 9 ist eine Kupplungsplatte 25° frei drehbar. Diese Kupplungsplatte trägt auf ihrer Unterfläche einen Kupplungsblock 26. Der Kupplungsblock 26 ist starr mit der Kupplungsplatte durch Schrauben 27 verbunden. Die Kupplungstrommel i9 ragt nach aufwärts von der Hülse 18 und der Kupplungsblock 26 erstreckt sich nach abwärts von der Kupplungsplatte 25°, wobei die Außenfläche des Kupplungsblockes der Innenfläche der Kupplungstrommel entgegengerichtet liegt. Der Kupplungsblock 26 hat drei Keilwirkung ausübende Kupplungsflächen 28, die alle die gleiche Form besitzen. Zwischen jeder Kupplungsfläche des Kupplungsblockes und der Innenfläche 29 der Kupplungstrommel i9 liegt eine Klemmrolle 30. Die Kupplungsflächen des Kupplungsblockes 28 liegen exzentrisch zu der Innenfläche der Kupplungstrommel, und die Klemmrollen sind so bemessen, daß sie durch Reibung von dem Kupplungsblock erfaßt und mit der Innenfläche der Kupplungstrommel in Reibungseingriff gebracht werden, sobald der Kupplungsblock im Uhrzeigersinn, gesehen in Fig. 6, ausgeschwungen wird. Jeder Rolle ist eine Feder 31 zugeordnet, die auf einem vorspringenden Zapfen gelagert ist, der starr auf dem Pfosten 32 sitzt, der wiederum starr an der Kupplungsplatte 25° befestigt ist. Die Federn sind gespannt und verdrängen stetig die Rollen in der Gegenzeigerrichtung, um die Rollen in Berührung mit dem Kupplungsblock und der Kupplungstrommel zu halten.
  • Die Kupplungsplatte 25° hat einen vorspringenden Arm 33, der einen Kugelzapfen 34 trägt, mit welchem ein Lenker 35 verbunden ist. Das andere Ende dieses Lenkers steht mit einem geschlitzten Arm 36 in Verbindung, der auf der Welle 37 sitzt. Die Welle 37 trägt einen Arm 38, mit dem eine Stange verbunden ist, die mit einem Exzenter 4o auf Hauptwelle 2 zusammenarbeitet. Sobald die Hauptwelle 2 umläuft, überträgt Exzenter 4o durch den eben beschriebenen Hebelsatz Schwingungen auf die Kupplungsplatte 25°, und infolgedessen bewegt sich der Kupplungsblock 26 zuerst in der einen Richtung und dann in der. anderen Richtung, wobei er die Rollen 3o bei einer Bewegung im Uhrzeigersinn erfaßt, um die Kupplungstrommel i9 zu bewegen, während die Rolle bei einer Bewegung im Gegenzeigersinn freigegeben wird, so daß der Kupplungsblock zurückgeführt werden kann, um einen neuen Kupplungsgriff auf die Kupplungstrommel auszuüben.
  • Die Kupplung, die zum Feststellen der Welle in der eingestellten Lage dient, ist ähnlich der Kupplung für den Antrieb der Welle, mit der Ausnahme, daß der Kupplungsblock 41 fest an der Hülse io sitzt, die ihrerseits fest an dem Gehäuse befestigt ist und damit von einer Bewegung abgehalten wird. Dieser Kupplungsblock 41 hat die in vorbeschriebener Weise geformten Kupplungsflächen 42, die die Rollen berühren und die Rollen in Eingriffsberührung mit der Kupplungstrommel 2o drängen. Die Kupplungstrommel wird durch den Antriebskupplungsblock um eine gegebene Schaltgröße gedreht, und sobald der Antriebskupplungsblock in der entgegengesetzten Richtung zwecks neuer Eingriffsverbindung mit der Trommel i9 gedreht wird, klemmt diese Trommel 2o die Rolle gegen den feststehenden Kupplungsblock 41 und verhütet jede Drehung der Welle 9 in entgegengesetzter Richtung. Den Rollen 43 sind Druckfedern 44 zugeordnet, die auf Zapfen sitzen, die von den Pfosten 45 getragen werden, die starr auf der Hülse 1o sitzen. Die Pfosten und Federn stehen also genau so fest wie der Kupplungsblock 41.
  • Die Kupplungsplatte 25° ist auf ihrer oberen Fläche mit einer ringförmigen Nut oder einem Kanal 46 versehen. Diesem Kanal kann 01 durch Öffnung 47 im Zahnrad 13 zugeführt werden. Außerdem sind Öldurchlässe 48 durch die Kupplungsplatte 25° hindurch vorgesehen, die zwischen den Pfosten 32 und den Rollen für die Hinundherbewegung der Kupplung liegen.
  • Beim Arbeiten der Antriebskupplung wird die Rolle 30 zwischen dem Kupplungsblock 26 und der Innenfläche 29 der Kupplungstrommel i9 verklemmt. Wenn die Klemmlinie zwischen Rolle 30 und Kupplungsblock 26 ständig die gleiche Lage einnehmen würde, würde der Kupplungsblock schnell abgenutzt werden, und es würde sich eine Vertiefung bilden, die bald einen Schlupf derKupplungzulassenwürde. EinZielder Erfindung ist die Schaffung einer Kupplung, in welcher die Klemmlinie zwischen der Rolle und dem Kupplungsblock sich bei jeder Schaltgröße der Kupplungstrommel verschiebt. DiesesVerschieben der Klemmlinie zwischen Klemmrolle und Kupplungsblock wird durch die exzentrische Einstellung der Kupplungstrommel i9 erreicht.
  • Es wurde bereits erwähnt, daß die Außenfläche des Bundes 21 exzentrisch zurWelleg liegt. Die Innenfläche der Kupplungstrommel liegt ebenfalls exzentrisch zum Bund 21.
  • In Fig. io ist der bei X dargestellte Kreis der Umfang der «-elle 9, und der Mittelpunkt der Welle ist mit cs bezeichnet. Der Kreis Z ist der Umfang des Bundes 21, und der Mittelpunkt des Bundes in dieser Ansicht liegt bei ch. Der Mittelpunkt der in dieser Darstellung nicht gezeigten Innenfläche 29 der Kupplungstrommel i9 liegt bei cb. Sobald die Mittelpunkte cs, ch und cb in Ausrichtung liegen, besitzt die Kupplungstrommel i9 ihre höchste Exzentrizität, bezogen auf die Welle g. In der bevorzugten Einstellung dieser Mittelpunkte beträgt der Abstand vom Mittelpunkt der Welle zum Mittelpunkt des Bundes 21 0,005" (o,12 mm) und der Abstand vom Mittelpunkt des Bundes 21 zum Mittelpunkt der Trommel o,oo5" (o,12 mm), so daß die Exzentrizität der Trommel, sobald sich die Mittelpunkte in der in diesem Diagramm gezeigten Lage befinden, o,oio" (o,24 mm) gegenüber dem ?Mittelpunkt der Welle beträgt. Die Stellschraube 25 ist in diesem Diagramm eingezeichnet und bezeichnet die Einstellung der Kupplungstrommel auf dem Bund, wenn die auf dem Bund befindliche Abflachung gegenüber der Stellschraube 25 eingestellt ist. Bei dieser Einstellung beträgt die Exzentrizität der Kupplungstrommel, wie oben erläutert, 0,24 mm. Wird die Stellschraube 25 gelockert, so kann die Kupplungstrommel auf dem Bund 21 so verschoben werden, daß die Stellschraube 24 gegenüber der Abflachung liegt. Der. Verschiebungswinkel beträgt etwa 9o°. Wenn die Stellschraube 24 gegen die Abflachung niedergeschraubt wird, so daß sich die Kupplungstrommel i9, der Bund 21 und die Welle 9 zusammen als eine Einheit drehen, beträgt die Exzentrizität der Kupplungstrommel 0,007" (o,168 mm): Wird die Schraube 24 gelockert, so kann die Trommel um den Bund 21 verschoben werden, bis die Abflachung gegenüber der Stellschraube 23 steht. Diese Verschiebung erfolgt um einen Winkel von etwa 13o°, und sobald die Stellschraube 23 gegen die Abflachung. niedergeschraubt ist, beträgt die Exzentrizität der Trommel o,oo4" (o,og6.mm). Der Mittelpunkt cb der Kupplungstrommel bewegt sich bei der Verschiebung um den Bund 21 auf dem mit Y bezeichneten Kreis, wobei einmal dieser Mittelpunkt cb sich mit dem Mittelpunkt ch der Welle 9 deckt, d. h. die Kupplungstrommel liegt in dieser entsprechenden Einstellung konzentrisch zur Welle 9.
  • Um die Stellschrauben zugänglich zu machen, kann ein Abheben der Deckplatte erfolgen, vorzugsweise besitzt jedoch zu diesem Zweck das Gehäuse an seinerVorderseite eine Öffnung 49. Gegenüber der Stellschraube 23 steht die Indexnummer 4 (Fig. 3), die bedeuten soll, daß, wenn die Abflachung des Bundes 21 der Stellschraube 23 gegenübersteht, die Exzentrizität der Kupplungstrommel 0,004" (0,o96 mm) beträgt. In gleicher Weise ist eine Indexnummer 7 (Fig. a) an der Kupplungstrommel gegenüber der Stellschraube 24 und eine Indexnummer io (nicht dargestellt) an der Kupplungstrommel gegenüber der Stellschraube 25 angebracht. Es sei nun angenommen, daß die Stellschraube 23 die Abflachung am Bund 21 berührt und daß gewünscht wird, die Exzentrizität auf o,oo7" (o,168 mm) zu erhöhen. Zu diesem Zweck wird die Stellschraube 23 gelockert, das Vorschubkesselrad mit der Hand gegen Drehung gesichert, und das Handrad der Maschine gedreht, um die Kupplungstrommel auf dem Bund 21 zu drehen. Sobald die Stellschraube 24 gegenüber der Schauöffnung liegt, liegt sie gegenüber der Abflachung, da die Abflachung durch das Festhalten des Vorschubkesselrades an einer Verschiebung gehindert wurde. Die Stellschraube 24 wird dann festgezogen. Die anderen Stellschrauben können ebenfalls gegen den Bund 21 heruntergeschraubt werden, um das Festhalten der Kupplungstrommel in der eingestellten Lage zu unterstützen. In gleicher Weise wird eine weitere Einstellung der Exzentrizität durch Verschieben der Kupplungstrommel erreicht, indem die Stellschraube 25 gegenüber der Abflachung eingestellt wird. Es sei bemerkt, daß die Abflachung 15 am oberen Ende der Welle, die Abflachung 22 am Bund 21[ und die Abflachung 4", die in Berührung mit der Stellschraube 46 zwecks Verriegelung des Vorschubkesselrades auf der Welle steht, in Ausrichtung miteinander liegen. Dies erleichtert wesentlich den Zusammenbau der Teile.
  • In Fig. 9 ist schematisch die Innenfläche der Kupplungstrommel, der Kupplungsblock und eine der Rollen dargestellt. Die Kupplungstrommel steht exzentrisch mit Bezug auf den Mittelpunkt der Welle, so daß sich infolgedessen der Mittelpunkt der Kupplungstrommel auf der Kreisbahn cb bewegt. In dieser Darstellung ist die Lage, der Klemmfläche der Kupplungstrommel, sobald sich die größte Exzentrizität an der oberen Seite der Figur befindet, durch den Kreis 29° gegeben. Befindet sich die Exzentrizität unten, so ist 296 die Klemmfläche der Kupplungstrommel. Die Lage der Rolle bei obenliegender Exzentrizität ist bei 3o" dargestellt, wobei die Rolle die Fläche 29# der Kupplungstrommel bei S und den Kupplungsblock bei A berührt. Sobald die Exzentrizität unten ist, verschiebt sich die Rolle in die Stellung 306, so daß sie die Kupplungstrommelfläche 296 bei S' und den Kupplungsblock bei A' berührt. Die Klemm- oder Eingriffslinie der Rolle und des Kupplungsblockes verschiebt sich während der Drehung der Kupplungstrommel um i80° von A nach A', und während der anschließenden Drehung um i80° verschiebt sich die Klemmlinie von A' nach A zurück. Die Verschiebung dieser Klemmlinie verteilt den Verschleiß auf dem Kupplungsblock.
  • Es ist erkenntlich, daß die Oberfläche des Kupplungsblockes 28 bogenförmig verläuft. DerZweck dieser Bogenform der Oberfläche ist, einen im wesentlichen konstanten Klemmwinkel für alle Stellungen zu schaffen, in denen die Rolle von dem Kupplungsblock eingeklemmt wird. Der Klemmwinkel ist der Winkel zwischen einer Linie, die tangential zur Rolle an der Berührungsstelle S zwischen der Rolle und der Kupplungstrommel liegt, undeiner Linie, die tangential zur Rolle an dem Berührungspunkt A der Rolle und der bogenförmigen Oberfläche 28 liegt. Bei der Kupplungstrommel in größter Exzentrizität und der Rolle in Stellung 30° wird ein Klemmwinkel gewählt, der den Schlupf verhindert. Die Kurvengebung erfolgt dann in, der Weise, daß die Klemmwinkel für jede Klemmstellung der Rolle bei ihrer Vor- und Rückwärtsbewegung auf der Fläche des Kupplungsblockes im wesentlichen gleich sind, und zwar ohne Rücksicht darauf, wo das Festklemmen der Rolle durch den Kupplungsblock erfolgt. Der Mittelpunkt der Bogenfläche 28 wird dadurch bestimmt, daß eine Linie vom Mittelpunkt 0 der Rolle durch den Berührungspunkt A gezogen wird. Wo diese Linie eine Linie schneidet, die im rechten Winkel dazu durch den Mittelpunkt C der Welle geht, liegt der Mittelpunkt der Bogenfläche des Blockes. Dieser Mittelpunkt ist mit D bezeichnet. Der Winkel zwischen 0D und 0C ist gleich dem Klemmwinkel für die Rolle in der Stellung 30°, und ebenso ist der Winkel zwischen 0'D und 0'C gleich dem Klemmwinkel für die Rolle in der Stellung 3o6. Diese Klemmwinkel sind im wesentlichen gleich, und ebenso sind die Klemmwinkel für alle Klemmeingriffspunkte annähernd gleich. Infolge der Verschiebung der Klemmlinie nach vorwärts und nach rückwärts für jede Drehung der Kupplungstrommel und infolge der im wesentlichen auf allen Abschnitten des Klemmeingriffes gleichen Klemmwinkel wird die Nutzungsdauer der Kupplung wesentlich vergrößert, ehe der Verschleiß auf dem Kupplungsblock genügt, um jeden der Klemmwinkel so zu ändern, daß ein Schlupf erfolgt.
  • Die Maschine ist, wie vorerwähnt, mit einer Einrichtung ausgestattet, durch welche die exzentrische Einstellung der Kupplungstrommel geändert werden kann, indem die die Kupplungstrommel am Bund 21 sichernde Schrauben gelöst werden und die Kupplungstrommel auf dem exzentrischen Bund gedreht wird. Die Maschine wird vorzugsweise in der Herstellungsfabrik so eingestellt, daß die Schraube 23 in Berührung mit der Abflachung liegt und auf diese Weise eine Exzentrizität von 0,004" (0,o96 mm) besteht. Sobald die Maschine eine Zeitlang im Betrieb gewesen ist und Verschleiß auftritt, wird die Stellschraube 23 gelockert und die Kupplungstrommel gedreht, bis die Schraube 24 gegenüber der Abflachung liegt. Dies erhöht die Exzentrizität der Einstellung der Kupplungstrommel, und es wird auch der Abstand zwischen A und A', d. h. die Begrenzung der Fläche, auf welcher die Rolle den Kupplungsblock berührt, erhöht, und neue Flächen werden in Berührung mit von denen eine Stellschraube in radiale Ausrichtung mit einer auf einer Seite des Bundes (2r) vorgesehenen Abflachung (22) gebracht werden kann, um die Hülse auf dem Bund festzulegen, wobei durch Einstellen der verschiedenen Stellschrauben gegenüber der Abflachüng die Exzentrizität der Kupplungstrommel geändert wird, und daB eine jeder Stellschraube zugeordnete Markierung vorgesehen ist, um die eingestellte Exzentrizität der Kupplungstrommel anzuzeigen. der Rolle gebracht. Wenn wieder Verschleiß auftritt, wird die Stellschraube 2,1 gelockert.und die Schraube 25 der Abflachung gegenüber eingestellt. Dadurch wird die Exzentrizität auf o,oio" (o,24 mm) erhöht, und es wird ferner der Abstand A-A' vergrößert, über welchen die Berührungslinie zwischen der Rolle und dem Kupplungsteil sich verschiebt. Durch diese drei Einstellungen wird die Fläche für die Berührungslinie von der ursprünglichen Größe ab erhöht und demgemäß der Verschleiß verringert sowie die Betriebsdauer der Kupplung verlängert. Ohne Rücksicht auf die Exzentrizität der Kupplungstrommel sind die Klemmwinkel für alle Einstellungen im wesentlichen konstant. Dies gestattet nicht nur einen größeren Einstellungsbereich der Exzentrizität, sondern verlängert auch die Betriebsdauer der Kupplung, ehe Verschleiß den Klemmwinkel möglicherweise genügend ändert, um einen Schlupf zuzulassen.
  • Es sei nun angenommen, daß die Maschine für die Herstellung von zehn Stichen auf den Zoll gestellt ist und daß der innere Umfang der Kupplungstrommel 5 Zoll beträgt. Für jeden Umlauf der Kupplungstrommel würden also fünfzig Schaltbewegungen der Kupplungstrommel sich ergeben. Wird die Kupplungstrommel um i8o° gedreht, würden also fünfundzwanzig Schaltbewegungen erfolgen. Es sei angenommen, daß der Abstand A -A' einen Höchstwert hat, da. die Einstellung der Kupplungstrommel bei der höchsten Exzentrizität erfolgte. Jede Schaltbewegung längs dieser Linie A-A' würde'/" des Abstandes der beiden Punkte sein. Wenn die Exzentrizität der Kupplungstrommel verschoben wird, um den Abstand A-A"zu kürzen, ist die Größe der Schaltbewegungen immer noch 1/" der Größe des jeweiligen Abstandes. Infolgedessen ist für die eine Einstellung der Abstand zwischen den Berührungslinien unterschiedlich von dem Abstand zwischen den Berührungslinien für eine andere Einstellung der Exzentrizität der Kupplungstrommel. Dies trägt weiterhin zur Verteilung des Verschleißes auf der Oberfläche A-A' bei.
  • Dieser Kupplungsaufbau, in welchem der Klemmwinkel im wesentlichen für alle Klemmeingriffspünkte konstant bleibt, ergibt zwei besondere Vorteile in der Arbeitsweise einer exzentrisch verstellbaren Kupplungstrommel. Erstens kann der Klemmwinkel gewählt werden, wodurch eine lange Betriebsdauer der Kupplung gewährleistet ist, ehe der Verschleiß an den Kupplungsflächen des Kupplungsblockes so groß ist, daß ein Schlupf erfolgt, und zweitens ist die exzentrische Einstellung über einen großen Bereich möglich, so daß eine weitgehende Verteilung der Abnutzung des Kupplungsblockes die Folge ist, denn je größer die Exzentrizität der Kupplungstrommel, desto größer ist die Fläche des Kupplungsblockes, die von der Kupplungsrolle bestrichen wird. Diese erhöhte Verteilung des Klemmeingriffes des Kupplungsblockes erhöht ebenfalls wesentlich die Betriebsdauer der Kupplung. In dieser Kupplung mit konstantem Klemmwinkel können alle drei Rollen den gleichen Klemmwinkel haben, so daß jede Rolle den gleichen Wert zur Druckgröße beiträgt, wodurch der Verschleiß ebenfalls vermindert wird.
  • An Stelle der Rollen können auch Kugeln verwendet werden. Es wird jedoch die Verwendung von Rollen bevorzugt, da die Berührung zwischen den Rollen und den mit ihnen zusammenarbeitenden Teilen eine Linienberührung und nicht eine Punktberührung ist. Wenn auch die Kupplung eingehend in Verbindung mit einer Vorschubkesselradmaschine beschrieben worden ist, kann die Kupplung auch verwendet werden, schrittweise vor sich gehende Bewegungen einem umlaufenden Teil einer anderen Art von Vorschubvorrichtungen oder anderen Arten von Maschinen zu erteilen.
  • Geringe Änderungen in den Konstruktionseinzelheiten können gemacht werden, ohne das Bereich der Erfindung, wie es in den Ansprüchen niedergelegt ist, zu verlassen. PATENTANSPRÜCHE: i. Antriebseinrichtung für schrittweisen Vorschub bei umlaufenden Vorschubeinrichtungen an Nähmaschinen, bestehend aus einem Kupplungsblock (26, 41), der einer auf einer Antriebswelle sitzenden Kupplungstrommel (19, 20) zugeordnet ist, aus zwischen Kupplungsblock (26, 41) und Kupplungstrommel (19, 20) liegenden Klemmrollen (30, 43), aus einer Vorrichtung (33, 34, 35) zum Verschwingen des Kupplungsblockes, um die Kupplungstrommel schrittweise zu bewegen, und aus einer Vorrichtung, um die Kupplungstrommel mit der Antriebswelle so zu verbinden, daß die Kupplungsfläche (29) der Kupplungstrommel (i9) exzentrisch zur Welle (9) liegt, wodurch die Klemmeingriffslinie zwischen den Rollen (30) und den Kupplungsflächen (28) des Kupplungsblockes (26) sich beim Drehen der Kupplungstrommel (i9) verschiebt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsflächen (28) des Kupplungsblockes (26) bogenförmig sind, so daß für alle Klemmlagen der Rollen (3o) der Klemmwinkel im wesentlichen konstant ist.
  • 2. Antriebseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Rolle (3o) eine Druckfeder (31) zugeordnet ist, die für gewöhnlich das Bestreben hat, die Rolle in Kupplungseingriff mit dem Kupplungsblock und der Kupplungstrommel zu halten.
  • 3. Antriebseinrichtung nach Anspruch i mit einem auf der Welle (9) befindlichen Bund (21), der exzentrisch zur Welle (9) liegt, und mit einer auf dem Bund (21) sitzenden Kupplungstrommel (i9), die exzentrisch zum Bund (21) liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungstrommel auf dem Bund (21) in verschiedene Einstellagen geschoben werden kann, um die Exzentrizität zwischen Kupplungstrommel und Welle zu ändern.
  • 4. Antriebseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungstrommel von einer auf dem Bund (21) gelagerten Hülse getragen wird, durch welche hindurch an verschiedenen Stellen, die auf dem Umfang herum liegen, Stellschrauben (23, 24, 25) sich erstrecken,
DEU451A 1946-10-01 1950-07-15 Antriebseinrichtung fuer schrittweisen Vorschub bei umlaufenden Vorschubeinrichtungen an Naehmaschinen Expired DE843955C (de)

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US700480A US2494006A (en) 1946-10-01 1946-10-01 Clutch mechanism for sewing machines

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