DE844700C - Verfahren zur Reinigung von Faserstoffaufschwemmungen und Rohrschleuder zur Ausfuehrung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Reinigung von Faserstoffaufschwemmungen und Rohrschleuder zur Ausfuehrung dieses Verfahrens

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DE844700C
DE844700C DED5042A DED0005042A DE844700C DE 844700 C DE844700 C DE 844700C DE D5042 A DED5042 A DE D5042A DE D0005042 A DED0005042 A DE D0005042A DE 844700 C DE844700 C DE 844700C
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DE
Germany
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water
pipe
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extractor
cleaning
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Expired
Application number
DED5042A
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English (en)
Inventor
Helmuth Dipl-Ing Banning
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DOERRIES A G VORM MASCHINENFAB
Original Assignee
DOERRIES A G VORM MASCHINENFAB
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04CAPPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
    • B04C5/00Apparatus in which the axial direction of the vortex is reversed
    • B04C5/14Construction of the underflow ducting; Apex constructions; Discharge arrangements ; discharge through sidewall provided with a few slits or perforations
    • B04C5/18Construction of the underflow ducting; Apex constructions; Discharge arrangements ; discharge through sidewall provided with a few slits or perforations with auxiliary fluid assisting discharge

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  • Paper (AREA)

Description

  • Verfahren zur Reinigung von Faserstoffaufschweramungen und Rohrschleuder zur Ausführung dieses Verfahrens Bei den bekannten Rohrschleudern zur Reinigung von Faserstoffaufschwemmungen wird die Aufschwemmung durch geeignetes Einführen in einen stillstehenden senkrechten Hohlzylinder in schraubenförmige absteigende Rotation längs der Innenwand dieses Hohlzylinders versetzt, so daß die spezifisch schweren Verunreinigungen infolge ihrer höheren Zentrifugalkraft nach außen getrieben werden und an dem meist trichterförmig verengten unteren Ende des Hohlzylinders der konzentrischen Öffnung *dieses Trichters zustreben. Hierbei werden mehr oder minder große Mengen guter Fasern in den an besagten Trichter anschließenden Schmutzsammelbehälter mitgerissen. Der hierdurch bedingte Verlust an brauchbaren Fasern ist recht erheblich; außerdem zwingt er dazu, den Sammelbehälter häufiger zu entleeren, ;o daß die Bedienung erschwert wird.
  • Es ist bereits bekannt, im unteren Abschnitt einer lZohrschleuder bzw. im vorerwähnten Trichter der dort nicht mehr rotierenden Aufschwernmung Ver dünnungswasser zuzuführen, um dieVerunreinigungen in der verdünnten, ruhenden Aufschwemmung rascher absinken zu lassen. Zur Erzielung einer spürbaren Wirkung dieses Frischwasserzusatzes ist jedoch eine erhebliche Verringerung der KonsIstenz in dem unteren Teil der Rohrschleuder erforderlich. Damit wird die Konsistenz der gesamten zu reinigenden Aufschwemmung in oft unzulässigem Maße verringert.
  • Durch das nachstehend beschriebene Verfahren und die Vorrichtung wird eine Trennung der mitgerissenen Fasern von den Verunreinigungen und deren Rückführung in das gereinigte Gut bewirkt, ohne daß eine spürbare,Änderung der Konsistenz der Aufschwemmung einträte.
  • Gemäß der Erfindung wird in Rohrschleudern zur Reinigung von. Fäserstoffaufschwemmungen von der Innenwand der Rohrschleuder ein dünner Frischwasserfilm konzentrisch in die in schraubenförmiger, absteigender Bewegung rotierende verunreinigte Faserstoffaufschwemmung eingeführt, um die Fasern aus dem anfallenden Schmutz herauszuspülen. Die Verunreinigungen werden dabei aus dem äußersten Umfang der Flüssigkeitsschraube infolge ihrer höheren Zentrifugalkraft in den Frischwasserfilm hineingedrückt und verdrängen ein äquivalentes Volumen Frischwasser, welches auf seinem Wege vöm Umfang zur Achse der Schraube die vorn Schmutz mitgerissenen Fasern auswäscht u'nd in das gereinigte Gut mitreißt.
  • Durch die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es möglich, in Rohrschleudern zur Reinigung von Faserstoffaufschwemmungen praktisch jeden Verlust guter Fasern zu vermeiden und außerdem den Zeitabstand zwischen zwei Entleerungen des Schmutzsammelbehälters erheblich zu vergrößern, wodurch die Bedienung der Rohrschleuder vereinfacht wird.
  • Eine zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignete Rohrschleuder weist zweckmäßig an oder kurz oberhalb wenigstens eines Umkehrpunktes der Wirbelströmung in der Wandung einen Ringspalt für die Wassereinführung auf. Bei der Anordnung des Spaltes an oder kurz oberhalb eines Umkehrpunktes der Wirbelstiömung erfolgt das Einströmen des reinen Wassers an einer Stelle, wo die Verunreinigungen sich bereits am äußersten Umfang der Schraubenbewegung befinden, so daß der höchste Wirkungsgrad erreicht wird. Weist die Rohrschleuder mehrere Umkehrpunkte für die Wirbelströrnung auf, so kann man entsprechend an mehreren Stellen Wassereinführungsöffnungen vorsehen.
  • Durch tangentiale Einführung des Spülwassers in den Ringspalt läßt sich die Drehung der Aufschwemmung beeinflussen. Statt durch tangentiale Zuführung kann das Spülwasser auch durch in dem vorerwähnten Sammelraun; angebrachte Leitflächen in Rotation versetzt werden.
  • In der Zeichnung ist ein vereinfachtes Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Am unteren Ende des Schleuderrohrs i ist ein Ringspalt 2 vorgesehen, der von einem Ringraum 3 umschlosseti ist. Zum Ringraum 3 führt eine vorzuggweise tangential gerichtete Wasserzuführungsleitung 4. Das Schleuderrohr i endigt in einen Trichter 5, von dem die Verunreinigungen durch ein Absperrorgan 6 in den angedeuteten Sammelbehälter 7 gelangen.
  • Die Anordnung arbeitet in folgender Weise: Der äußere Aufschwemmwirbel bewegt sich in dem Schleuderrohr i abwärts und streicht unmittelbar vor dem Mund des Trichters 5 an dem Ringspalt 2 vorbei. Hier wird das aus dem Zuführungsrohr 4 in den Ringraum 3 eingedrückte Wasser mit einem Druck eingepreßt, der wenigstens gleich dein Druck an der Außenwand der Rohrschleuder i ist. Nach dem Vorbeistreicheii an dem Ringspalt 2 werden die Verunreinigungen durch die Zentrifugalkraft in das Frischwasser liineingedrückt, während das leichtere Frischwasser bestrebt ist, nach innen zu gelangen. Hierbei durchstr#rnt es den Aufschwemmwirbel und nimmt auf seinem Wege die einen großen Widerstand bietenden Fasern mit, Während die gereinigte Aufschwenimung mit dern Wasserzusatz in einem inneren Wirbel nach oben zurückkehrt, sammeln sich die von den Fasern befreiteli Verunreinigungen in der Spitze des Trichters 5 und gelangen durch das Absperrorgan 6 in den Behälter 7. Die Lage der Einströmungsringspalte für dasFrischwasser ist nicht kritisch, doch befinden sie sich zweckmäßig an einer Stelle, an der die Verunreinigungen praktisch alle an die äußere Wand gedrückt sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Reinigung von Faserstoffaufschweinmungen in Rohrschleudern unter Zuführung von Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß von der Innemvand der Rohrschleuder ein dünner Frischwasserfilm konzentrisch in die in schraubenförmiger, absteigender Bewegung rotierende verunreinigte Faserstoffaufschwernmung eingeführt wird.
  2. 2. Rohrschleuder zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an oder kurz oberhalb wenigstens eines Umkehrpunktes (5) der Wirbelströmung in der Wandung (i) ein oder mehrere ringförmige Wassereinführungsschlitze (2) mit tangential gerichteten Wasserzuleituligen (4) vorgesehen sind. 3. Rohrschleuder nach AnspruCh 2, dadurch gekennzeichnet, daß Führungsmitte1 vorgesehen sind, die dem Wasser eine Rotationsbewegung im Sinne der Rotation des Aufschwemmungswirbels erteilen.
  3. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 666817.
DED5042A 1950-07-19 1950-07-20 Verfahren zur Reinigung von Faserstoffaufschwemmungen und Rohrschleuder zur Ausfuehrung dieses Verfahrens Expired DE844700C (de)

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DE (1) DE844700C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1008105B (de) * 1954-07-12 1957-05-09 Voith Gmbh J M Rohrschleuder zum Ausscheiden von Verunreinigungen aus Aufschwemmungen, insbesondereaus Faserstoffaufschwemmungen fuer die Herstellung von Papier, Pappe u. dgl.
DE1092886B (de) * 1953-09-16 1960-11-17 Bauer Bros Company Hydrozyklon zum Abtrennen von Faserstoffen aus einer Suspension
DE1417056B1 (de) * 1958-03-01 1970-08-06 Voith Gmbh J M Rohrschleuder zum Reinigen von Faserstoffaufschwemmungen
WO2010089309A1 (de) * 2009-02-05 2010-08-12 Akw Apparate + Verfahren Gmbh Hydrozyklonanordnung und verfahren zu dessen betrieb, sowie unterlaufdüse dafür

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE666817C (de) * 1937-07-11 1938-10-28 Andre Berges Vorrichtung zum ununterbrochenen Reinigen und Sichten, insbesondere von Papierstoff

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