DE845184C - Schaleisen zum Ausbau von Grubenraeumen - Google Patents

Schaleisen zum Ausbau von Grubenraeumen

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DE845184C
DE845184C DEH1253D DEH0001253D DE845184C DE 845184 C DE845184 C DE 845184C DE H1253 D DEH1253 D DE H1253D DE H0001253 D DEH0001253 D DE H0001253D DE 845184 C DE845184 C DE 845184C
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DE
Germany
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iron
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shell iron
shell
cup
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Expired
Application number
DEH1253D
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English (en)
Inventor
Arnold Dr-Ing Haarmann
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D17/00Caps for supporting mine roofs
    • E21D17/02Cantilever extension or similar protecting devices
    • E21D17/08Cap joints for obtaining a coal-face free of pit-props
    • E21D17/086Cap joints for obtaining a coal-face free of pit-props or articulated type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Im Bergbau haben sich Schaleisen immer mehr eingeführt zur Sicherung des Hangenden in den Abbaustreben. Dabei hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, die Schaleisen im neuen Abbaufeld mit denen des alten Abbaufelds zu verbinden, um einerseits etwa auftretendem Querschub des Gebirges wirksam zu begegnen und andererseits das neue Schaleisen im ausgekohlten Raum an der vorhandenen alten Kappe des Förderfelds aufzuhängen, womit das Setzen eines besonderen Stützstempels am Ende des neuen Schaleisens erspart werden kann.
  • Die Befestigung der Schaleisen untereinander bietet den Vorteil, daß nach einmaliger genauer Ausrichtung der Stempelreihe bei fortschreitendem Abbau auch die neu zu setzenden Stempelreihen immer genau flucluten. Ungenauigkeiten im Ausbau, welche sich besonders beim Einsatz neuzeitlicher Gewinnungsmaschinen mehr störend auswirken, werden auf diese Weise also zwangsläufig vermieden. Diese Ausbauweise ist daher besonders beim Einsatz ungelernter Arbeitskräfte von großem Vorteil.
  • Auf der anderen Seite ergibt sich aus dieser zwangsläufigen Festlegung des Ausbaus aber auch ein gewisser Nachteil. Wenn sich die Schaleisen unter der Last des Gebirges durchbiegen, verkürzen sie sich um ein geringes Maß in der praktischen Nutzlänge. Auch bei Wiedereinbau eines verbogenen Schaleisens ergibt sich für diie Lag -e des neu zu setzendlen Stempels eine Verschiebung nach der dem Kohlenstoß abgewandten Versatzseite hin. In einem Abbaustreb kann es auf diese Weise vorkommen, daß bei allgemein gutem Hangenden in Zonen größeren Gebirgsdrucks der Ausbau durch die ständige Wiederholung der an sich kleinen Verkürzungen zurückbleibt, wodurch die ursprünglich geraden Stempelreihen dann nicht mehr fluchten.
  • Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil, und zwar dadurch, daß die Verbindung der Schaleisen untereinander in axialer Richtung der Schaleisen verstellbar bzw. versteckbar ausgeführt ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Abb. i den Ausbau im Seitenansicht, Abb. 2 denselben in Draufsicht.
  • Das Hangende i wird durch mehrere Reihen Schaleisen 2, 2' getragen, die abwechselnd den alten und neuen Ausbau bilden. jedes Schaleisen wird in der Weise durch einen Stahlstempel 3 unterstützt, daß das gegen den Kohlenstoß 4 gerichtete Ende der Schaleisen 2 bzw. 2' frei über den zugeordneten Stahlstempel 3 hinauskragt, wodurch eine stempelfreie Kohlenfront 4 entsteht, die ein unbehindertes Arbeiten mit Gewinnungsmaschinen entlang der Abbaufront ermöglicht. :1n der Spitze des alten Ausbaus, der im gezeichneten Strebabschnitt durch die Schaleisetireiheti 2' gebildet wird, sind Sicherungsschalhölzer 5 vorgesehen. In der gezeichneten Lage dienen diese Schalhölzer 5 zur Erleichterung des Einbringens des neuen Ausbaus (vgl. die Schaleisenreihen 2). Die Schalhölzer 5 bilden aber auch zugleich eine Sicherung des Ausbaus beim etwaigen Fortreißen der neu eingesetzten Endstempel durch das Fördermittel. leim Schießen od. dgl.
  • Die Verbindung der Schaleisen 2 bzw. 2' erfolgt an den Enden durch Bolzen 6, die durch entsprechende Löcher 7 an den Enden der Schaleisen 2, 2' vorgesehen sind. Um eine Verstellbarkeit der Schaleisenverbindung zu ermöglichest, sind für die AufnaIhme des Gelenkbolzens 6 erfindungsgemäß an dem dem Kohlenstoß .4 abgekehrten Ende der Schaleisen 2 und 2' zwei nebeneinander angeordnete Bohrungen 7 vorgesehen. Es können natürlich auch beide Enden der Schaleisen mit zwei oder mehreren Bohrungen 7 versehen werden. Wesentlich ist die Schaffung einer Möglichkeit. durch Wahl der einen oder anderen Bohrung 7 die nutzbare Schaleisenlänge zu verändern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaleisen, welches asi ;einen Enden mit Verbindungen zum Anschluß an (las Schaleisen des Nachbarfelds versehen ist, dadurch gekesiti- zeichnet, -daß diese Verbindungen (6) oder eine dieser Verbindungen in axialer Richtung des Schaleisens (2, 2') verstell- oder versteckbar eingerichtet sind, tsnt eine Verlängerung oder Verkürzung der praktischen Nutzlänge des Schaleisens (2, 2'1 zu erZielett. 2. Schaleisen nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, daß (las Schaleisenende seit meh- reren Bohrungen (7) zur Aufnalinie des Verbin- dungsmittels (6) versehen ist.
DEH1253D 1942-12-09 1942-12-09 Schaleisen zum Ausbau von Grubenraeumen Expired DE845184C (de)

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