DE845407C - Schallplattenspieler - Google Patents

Schallplattenspieler

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DE845407C
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DE
Germany
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record player
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turntable
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Expired
Application number
DEE1407A
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English (en)
Inventor
Hans Stuermer
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ELAC Electroacustic GmbH
Original Assignee
ELAC Electroacustic GmbH
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Publication date
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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G11—INFORMATION STORAGE
    • G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B19/00—Driving, starting, stopping record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor; Control thereof; Control of operating function ; Driving both disc and head
    • G11B19/20—Driving; Starting; Stopping; Control thereof

Landscapes

  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description

  • Schallplattenspieler Zum Niltrieb von Plattenspielern wurden bisher meist selbstanlaufende Motoren verwendet. Unter Umständen ist es jedoch zweckmäßiger, einen nichtselbstanlaufenden Motor, vorzugsweise einen nur als Synchronmotor laufenden Motor, zu verwenden, weil sich hierdurch Vereinfachungen im Aufbau des Motors und insbesondere auch Verminderungen der Bauhöhe erzielen lassen. Sowie man aber nichtselbstanlaufende Motoren verwendet, entsteht das Problem, den Motor so anzuwerfen, ohne daß hierdurch die Handhabung des Plattenspielers wesentlich erschwert wird.
  • Ertin<lungsgem;iß ist bei einem Plattenspieler mit nichtselbstanlaufendem Motor der Anwurfvorgang mit einem ohnehin zum Ingangsetzen des Spielvorgangs erforderlichen Handgriff mechanisch gekoppelt. Gemäß einer besonderen Ausbildung des Erfindungsgedankens erfolgt der Anwurf des Motors durch die Schließbewegung des Gehäuses des Plattenspielers; insbesondere kommt hierfür ein Klappdeckel in Frage, oder es kann die Anwurfbewegung auch dadurch hervorgerufen werden, daß der Plattenteller, der zum Auswechseln der Platten aus dem Plattenspieler herausgezogen worden ist, unter Schwung in das Gehäuse wieder zurückgeschoben wird. Der Schwung, finit dein die Schließ-oder Schiebebewegung ausgeführt wird, kann entweder von Hand oder mittels einer Federkraft erzeugt werden.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungen der Einrichtung nach der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • In Fig. i ist ein Plattenspieler mit aufklappbarem Deckel i dargestellt, bei dem der Anwurf des Motors 2 mittels einer Zahnstange 3 erfolgt, die leim öffnen und Schließen des Deckels i hin und her geschoben wird und auf ein Ritzel 4 arbeitet, das auf der Motorwelle 5 sitzt. In Fig. ia ist der Plattenspieler im Längsschnitt dargestellt, während Fig. i b einen Schnitt durch die Zahnstange 3 zeigt. In Fig. i c ist ein Längsschnitt durch die Motorachse senkrecht zu den beiden Darstellungen von a und b gezeichnet.
  • Die Zahnstange 3 ist in einem Gelenk 6 drehbar befestigt, das mit dem Deckel i fest verbunden ist, und zwar wird die Gelenkwelle 6 bei der Klappbewegung des Deckels i mitgenommen. Die Zahnstange 3 wird durch die Reibung bei der Schwenkbewegung ebenfalls so lange mitgenommen, bis sie beim öffnen gegen den Anschlag 7 (Fig. i c) und beim Schließen gegen den Anschlag 8 (Fig. i a) schlägt; während der ganzen Klappbewegung des Deckels i führt die Zahnstange außerdem eine Schubbewegung aus, und zwar beim öffnen in Richtung des Pfeils 9 und beim Schließen in entgegengesetzter Richtung. Die Öffnungsbewegung des Deckels i ist durch einen Anschlag io begrenzt.
  • Bei geöffneter Stellung des Deckels ist die Zahnstange gestrichelt, bei geschlossener Stellung des Deckels ist sie ausgezogen dargestellt. Die Zahnstange ist, wie aus Fig. i b ersichtlich, mit einem gabelförmigen Durchbruch i i versehen, innerhalb dessen die Zahnreihe 12 angeordnet ist. Die gegenüberliegende Kante des Durchbruchs schleift auf dem Ritzei 4 bzw. der Welle 5. Die gegenüberliegende Kante 13 ist gegenüber der Zahnreihe 12 in der Ebene in einer Weise versetzt, wie es aus der Fig. i c ersichtlich ist. Es wird hierdurch erreicht, daß, wenn die Zahnreihe 12 mit dem Ritzel 4 kämmt, die Kante 13 auf der Welle 5 aufliegt und dadurch eine feste Kupplung iwischen der Zahnreihe 12 und dem Ritzet 4 bewirkt.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung besteht in folgendem: Beim Öffnen des Deckels hebt sich die Zahnstange in die gestrichelte Lage, so daß die Zahnreihe 12 außer Eingriff mit dem Ritzel 4 kommt. Beim Schließen senkt sich die Zahnstange in die ausgezogene Lage. Es tritt also eine Einkupplung der Zahnreihe 12 mit dem Ritzel 4 ein, und durch den Vorschub der Zahnstange 3 nach rechts (Fig. i a und i b) wird das Ritzel 4 gedreht und dadurch der Motor angeworfen. Jedoch kann sich die Zahnstange erst dann senken und somit zum Eingriff kommen, wenn ihr Ende die Auflage 8 verlassen hat.
  • Dies ist erforderlich, um zu verhindern, daß beim öffnen des Deckels und auslaufendem Motor die Zahnstange schon bei einer kleinen, unbeabsichtigten Senkung des Deckels in das noch rotierende Ritzel einfällt und Beschädigungen der Zähne hervorruft. Die Länge der Auflage 8 ist so bemessen, daß die Zahnstange erst nach einer beabsichtigten, d. h. größeren Senkung des Deckels freigegeben wird und infolgedessen erst bei stillstehendem Motor, nach dem Abnehmen der gespielten Platte, zum Eingriff kommt.
  • In Fig. 2 ist eine abgewandelte Ausführungsform dargestellt, bei der der Antrieb der Motorwelle durch einen Fadenzug 14 erfolgt. Der Faden ist um die Motorwelle 5 ein- oder inelirmals herumgelegt und außerdem nach Art eines Flaschenzugs über eine Rolle 15 geführt. An einem Ende 16 ist der Faden im Gehäuse befestigt, während er am anderen Ende in einer gehäusefesten Spiralfeder 17 endigt. Durch die Feder wird bewirkt, daß bei geöffnetem und geschlossenem "Zustand des Deckels i der Faden 'stets gespannt ist. Durch öffnen und Schließen des Deckels wird die Rolle i 5 in derselben Weise wie das Gelenk 6 in Fig. i nach rechts bzw. links verschoben.
  • Um zu bewirken, daß nur in einer Richtung, nämlich beim Schließen des Deckels, ein tlnwerfen des Motors erfolgt, ist es zweckmäßig, zwischen der Fadenschlinge und der Motorwelle 5 einen Freilauf einzuschalten, der in der einen Richtung mit der Welle gekuppelt ist, dagegen in der anderen Richtung frei läuft. Ein weiteres Ausführungsbeispiel, das eine besondere Ausbildung eines solchen Freilaufs betrifft, ist in Fig. 3 dargestellt.
  • Als Freilauf dient hier eine Schlingbandkupplung, die aus zwei Scheiben 18 und i9 besteht. Beide Scheiben sitzen lose auf der 'Motorwelle 5 und sind durch eine Spiralfeder 20 miteinander verbunden. Um die eine Scheibe 18 ist ein Faden 21 geschlungen, der einerseits in der Scheibe 18 und andererseits in der Endlasche 22 einer Feder 23 befestigt ist. Die Lasche ist im Verlängerungszustand der Feder um einen gehäusefesten Anschlag 24 drehbar.
  • Um die andere Scheibe i g ist ein Faden 26 geschlungen, der einerseits in der Scheibe i9 und andererseits nach Umschlingung der Rolle 15 im Gehäuse befestigt ist. Durch öffnen und Schließen des Deckels i wird, genau wie 111 Fig. 2, die Rolle 15 nach rechts und links hin und her bewegt und dadurch eine Zugbewegung auf den Faden 26 ausgeübt und eine Drehung der Scheibe i9 verursacht.
  • Die Spiralfeder 20 ist derart gewunden, daß sie sich bei der Schließbewegung des Deckels und der damit zusammenhängenden Drehung der Scheibe i9 zusammendreht, so claß sie eng auf der Motorwelle 5 aufliegt und mit ihr in Reibungsschluß kommt. Hierdurch wird bei weiterer Drehung der Scheibe i9 die Motorwelle 5 initgenominen und der Motor angeworfen.
  • Bevor der Deckel ganz geschlossen ist, befindet sich der Motor bereits auf voller Drehzahl, so daß die Anwurfvorrichtung abgeschaltet werden kann. Dies geschieht gemäß zweckmäßiger Weiterbildung der Erfindung mittels eines Fadens 27, der durch die letzte Phase der Schließbewegung des Deckels i angespannt wird und die 1_asclle 22 um den Anschlag 24 nach links zieht. Hierdurch kommt die Lasche 22 in die gestrichelte Lage, was zur Folge hat, daß der Faden 21 locker und die Spiralfeder 20 entspannt wird und außer keibungsschluß mit der Welle ; kommt. Infolgedessen läuft die Motorwelle 5 bei völlig geschlossenem Deckel frei, ohne daß ein Reibungsverlust durch die Schlingbandkupplung eintritt.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel zeigt Fig. 4. Hier ist der Deckel i in geschlossenem Zustand gezeichnet. Die !Motorwelle ist in diesem Fall als Hohlwelle 28 ausgebildet. Auf der Hohlwelle 28 sitzt gleichzeitig der Plattenteller 29.
  • Innerhalb der Hohlwelle ist eine steilgängige Schraubenspindel 3o angeordnet, die in eine entsprechende Schraubenmutter 31 eingreift. Die Schraubenmutter läuft mit einem oberen Ansatz lose in der Hohlwelle 28 und setzt sich nach unten in einem Konus fort, der im allgemeinen ebenfalls lose auf einem entsprechenden Konus 32 läuft, der fest mit dein Ständer des Motors 2 verbunden ist. Um den Gang der Schraubenspindel 30 ist eine Spiralfeder 33 gelegt, die die Schraubenspindel beim öffnen des Deckels bis zu einer durch Anschlag fixierten Lage nach oben zieht.
  • Am oberen Ende läuft die Schraubenspindel 30 in einen Zapfen 34 aus, der an seinem oberen Ende eine Kugel 35 trägt. Mittels eines im Deckel i in einem Gummilager 36 angeordneten Widerlagers 37 wird beim Schließen des Deckels i der Zapfen 34 mit der Schraubenspindel 3o nach unten gedrückt. Hierdurch schraubt sich die Schraubenspindel 30 in die Schraubenmutter 3 i und preßt diese gleichzeitig gegen den Konus 32, wodurch die Mutter für die Dauer des Anwurfs gehäusefest wird. Da der Zapfen 34 kantig ausgebildet ist und in einem ebenfalls kantigen Durchbruch der Hohlwelle 28 geführt ist, bewirkt das Eindringen der Schraubenspindel 30 in die Schraubenmutter 31, daß die Schraubenspindel sich dreht und gleichzeitig die Hohlwelle und damit auch den 1Motor antreibt., Sobald der Deckel geschlossen ist und die Beschleunigungsbewegung durch den Druck auf die Schraubenspindel nach unten aufhört, hört auch der Reibungsschluß der Schraubenmutter 30 gegen den Konus 32 auf, so daß die Mutter 31 außer Kupplung mit dem Konus 32 gerät und die Mutter mit dein Motor frei umläuft. Beim öffnen des Deckels i bewirkt die Feder 33, daß die Schraubenspindel 30 wieder nach oben in die Ausgangsstellung gezogen wird. Dies ist nur als ein Ausführungsbeispiel des Schraul>enspindelgedankenszu betrachten.
  • Beispielsweise köiiinte auch die Spindel deckelfest und die Mutter in einem Konus der Hohlwelle gelagert sein oder umgekehrt die Mutter deckelfest und die Spindel im Motor sein. Auch kann die Drehung von der Schraubenmutter abgeleitet werden, während die Schraubenspindel eine reine Längsbewegung ohne Drehung ausführt.
  • In Fig. 5 ist eine weitere Ausführung der Erfindung beispielsweise dargestellt. Bei dieser Ausführung wird der Deckel des Gehäuses nicht aufgeklappt, sondern das ganze Plattenspielgerät wird aus dem Gehäuse nach vorn herausgezogen. Der Plattenspieler ist von unten her dargestellt. 38 bedeutet den feststehenden Gehäuserahmen, innerhalb dessen der Boden 39 des Plattenspielers verschieblich gelagert ist. Er kann in Richtung des Pfeils 40 ausgefahren werden. Durch Strichelung ist die ausgezogene Stelle des Bodens 39 angedeutet. Nach unten ist die Motorwelle mit einem Freilauf 41 herausgeführt. Um diesen Freilauf ist ein Faden 42 mit einer oder mehreren Windungen herumgeschlungen, der beiderseitig am Gehäuserahmen 38 befestigt ist. Durch eine Spiralfeder 43 wird der Faden 42 stets unter Gleichspannung gehalten. Wird der Boden 39 aus dem Gehäuse herausgezogen, so bewegt sich der Freilauf 41 in die gestrichelte Lage 4i'. In dieser Bewegungsrichtung ist jedoch der Freilauf entkuppelt. Der Boden bewegt sich beim Herausziehen gegen die Kraft einer sich spannenden Spiralfeder 44, die im Gehäuse 38 befestigt ist. Ist der Boden 39 ausgezogen, so wird er durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte Rast festgehalten. Zum Einschieben des Bodens 39 wird dieser nur aus der Rast mittels eines Handgriffs, beispielsweise durch Anheben des Bodens, ausgerastet; er bewegt sich dann unter Wirkung der Feder 44 mit einer wohldefinierten Geschwindigkeit in das Gehäuse 38 zurück. Hierbei rollt der Freilauf unter Einkupplung in die Motorwelle am Faden 42 ab und erfährt hierdurch eine Drehung, was einen Anwurf des Motors zur Folge hat.
  • Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß die Ausführungsbeispiele in mannigfacher Weise abgeändert werden können. So ist z. B. in sämtlichen Ausführungsbeispielen angenommen worden, daß der Motoranwurf von der Mitte her durch die Motorwelle erfolgt. Unter Umständen kann das Anwerfen auch von der Peripherie, beispielsweise vom äußeren Rand des Plattentellers, her erfolgen. Es kann auch in den Ausführungen gemäß den Fig. i und 4 eine Federkraft vorgesehen sein, die den Anwurf des Motors betätigt und die durch die Klappbewegung des Deckels ausgelöst wird oder durch die gleichzeitig der Deckel selbsttätig geschlossen wird, sobald dieser aus seiner Raststellung in geöffnetem Zustand ausgerastet ist.
  • Die Erfindung ist von besonderer Bedeutung in Verbindung mit einer bereits vorgeschlagenen Anordnung, wo der Tonarm im Deckel des Gehäuses angebracht ist. In diesem Fall erfüllt der Deckel des Gehäuses die folgenden vier Funktionen: i. Es wird durch Schließen des Deckels der Plattenspieler schalldicht gemacht; 2. wird der Tonarm selbsttätig aufgesetzt, und 3. wird der Motor angeNvorfen; 4. wird der Motor eingeschaltet. Die Einschaltvorrichtung ist zweckmäßigerweise so ausgebildet, daß <las Einschalten erst dann eintritt, wenn der Motor auf Grund des Anwurfvorgangs bereits die volle Drehzahl erreicht hat.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Plattenspieler mit nichtselbstanlaufendem 1lotor, vorzugsweise einem langsam laufenden, nur als Synchrönmotor laufenden Motor, dadurch gekennzeichnet, daß der Anwurf des 1-lotors mit einem solchen Handgriff mechanisch gekoppelt ist, der ohnehin zum Ingangsetzen des Spielgangs vorgesehen ist.
  2. 2. Plattenspieler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anwurfvorrichtung für den Motor (2) mit dem Plattenspielerdeckel (i) derart gekuppelt ist, daß beim Schließen des Deckels selbsttätig der Anwurf des Motors erfolgt.
  3. 3. Plattenspieler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anwurfvorrichtung des Motors mit (lern aus dem Gehäuse (38) herausziehbaren Plattenspielerboden (39) derart gekuppelt ist, daß beim Wiedereinfahren des Plattenspielers in das Gehäuse der Anwurf des Motors erfolgt. ,4. Plattenspieler nach Anspruch i und einem der beiden folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beim öffnen des Deckels bzw. Herausziehen des Plattenspielerbodens eine Kraft, vorzugsweise eine Federkraft, gespeichert wird und daß der Deckel bzw. Boden reit einer Raste versehen ist, in die er in völlig geöffnetem Zustand einrastet, während nach Ausrasten die Schließbewegung selbsttätig unter Wirkung der gespeicherten Kraft vor sich geht. 5. Plattenspieler nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anwurfvorrichtung koaxial zum Motor und/oder Plattenteller angreift. 6. Plattenspieler nach einem oder mehreren der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anwurfvorrichtung aus einer Paarung von steilgängiger Schraubenspindel (30) und Mutter (3i) besteht, deren relative axiale Bewegung eine relative Drehbewegung zur Folge hat, welche für die Dauer des Anwurfs durch Kupplung des einen oder anderen Teils mit dein stillstehenden oder rotierenden Teil des Motors im Sinne des Anwurfs wirksam gemacht wird. 7. Plattenspieler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung durch die Paarung zweier Kegelflächen (31, 32) bewirkt wird, welche während des Anwurfs unter axialem Druck stehen. B. Plattenspieler nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindelwelle Angriffsflächen, z. B. Führungsnöten oder Kantenflächen (34), besitzt, die am Teller und/oder Motor am Rand oder in der Mitte direkt oder indirekt angreifen. 9. Plattenspieler nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenspindel (30, 34) durch die Hohlwelle (28) des Plattentellers geführt ist. i o. Plattenspieler nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenspindel (3o) aus einem verdrillten Stück Flacheisen besteht. i i. Plattenspieler nach einem der Ansprüche 6 bis io, dadurch geketitizeiclitiet, claß die Schraubenspindel (30) in einer Feder (33) aufgehängt ist, die zweckmäßig in den beiden Gängen der Schraubenspindel verläuft und die derart wirkt, daß sie die Schraubenspindel wieder in die Ausgangsstellung zurückführt. 12. Plattenspieler nach einen der Ansprüche 6 bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß im Dekkel (i) ein Widerlager (37) angeordnet ist, das leim Schließen auf die Spindelwelle drückt und diese in die Spindelinutter hineindrückt. 13. Plattenspieler nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Anwurfvorgang infolge der Massenträgheit der rotierenden Teile und der Reibung an der Spindel und Spindehnutter der Deckel im letzten Teil seiner Schließbewegung derart gehemmt wird, daß ein die Nadel bzw. die Schallplatte gefährdendes rasches Aufsetzen des Tonarms verhindert wird. 14. Plattenspieler nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager -(37) am Deckel elastisch, beispielsweise in Gummi (36), derart dämpfend gelagert ist, daß die Antriebsgeräusche nicht auf den Deckel übertragen werden. 15. Plattenspieler nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Motoranwurfvorrichtung aus einer Zahnstange (3) besteht, die gegen ein mit dem Motor und/oder Plattenteller gekuppeltes Ritzel (4) arbeitet. 16. Plattenspieler nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange gegabelt ausgebildet ist, wobei (las Ritzel zwischen Zahnreihe (12) und gegenüberliegender Kante (13) der Zahnstange verläuft. 17. Plattenspieler nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange mit dem Deckel derart unter Reibungsschluß gekuppelt ist, daß sie außer der Schubbewegung eine Hubbewegung ausführt und durch diese in der einen Richtung vorn Ritzel abgekuppelt, dagegen in der anderen lieNvegungsrichtung zum Eingreifen mit dem Ritzel gebracht wird. 18. Plattenspieler nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anwurfvorrichtung aus einem Fadenzug (14) besteht, der eine mit dem Motor und/oder Plattenteller gekuppelte Welle (5) umschlingt und der bei der Schlußbewegung des Plattenspielers eine Drehung dieser Welle im Sinne des Motoranwurfs bewirkt. i9. Plattenspieler nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Seilzug und der Antriebswelle ein einseitig wirkender Freilauf angeordnet ist. 20. Plattenspieler nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Freilauf als Schlingbandkupplung (18, 19, 2o) ausgebildet ist. 21. Plattenspieler nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in dem ausziehbaren Boden (39) des Plattenspielers die Motorwelle zweckmäßig mit einem einseitig verbundenen Freilauf (4i) angeordnet ist und von einem im Gestell festen Faden (42) umschlungen wird, wobei der Boden mit dem Gestell durch eine Feder (44) verbunden ist, die sich beim Ausziehen des Bodens spannt, bis der Boden in eine Endrast einrastet. 22. Plattenspieler nach einem der Ansprüche i bis iS, dadurch gekennzeichnet, daß der Tonarm in bereits vorgeschlagener Weise im Deckel des Gehäuses angeordnet ist. 23. Plattenspieler nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckelschließbewegung mit dem Anwurf des Motors auch das Einschalten des Motors durchführt, und zwar erfolgt zweckmäßig die elektrische Einschaltung nach Erreichen der vollen Drehzahl des Motors,
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