DE845452C - Federung von Fahrzeugen mittels eines Luftpolsters, auf welches die Radbelastung durch ein fluessiges Druckmedium uebertragen wird - Google Patents
Federung von Fahrzeugen mittels eines Luftpolsters, auf welches die Radbelastung durch ein fluessiges Druckmedium uebertragen wirdInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G17/00—Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
- B60G17/02—Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means
- B60G17/04—Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means fluid spring characteristics
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Description
- Zur Abfederung von Fahrzeugen ist bereits Luft als federndes :Mittel vorgeschlagen worden, wobei die Radbelastung über ein flüssiges Druckmittel auf ein Luftpolster übertragen wird.
- Es hat sich gezeigt, daß diese Federung einerseits zu hart arbeitet, insbesondere im Endbereich der Federung, und daß außerdem das Arbeitsvermögen zu klein ist, was sich gerade bei Verwendung für Schwerlastfahrzeuge, wie z. B. Straßenroller, besonders ungünstig auswirkt.
- Die Erfindung schlägt vor, statt wie bisher ein Luftpolster zu verwenden, mehrere Luftpolster in IIintereinanderschaltung vorzusehen, die stufenweise finit steigender Belastung zur Wirkung kommen. Zweckmäßig steht die Luft der nachgeschalteten Luftpolster von vornherein mindestens unter dein Druck, bei welchem sie sich zuschalten. Die Verbindungsleitungen zwischen den einzelnen, die Luftpolster bildenden Druckgefäße besitzen :Absperrorgane, die auf einen bestimmten Durchlaßdruck in beiden Strömungsrichtungen einstellbar sind und die gegebenenfalls zusätzlich vom Federweg beeinflußt werden, beispielsweise durch eine mechanische Kupplung über ein vom Radlenker beeinflußtes Gestänge.
- Zur Erläuterung der Erfindung ist in Fig. i das Schema einer Radabfederung einer Gruppe von drei Rädern eines Straßenrollers dargestellt und in Fig. 2 die prinzipielle Federcharakteristik der Vorrichtung.
- In bekannter Weise ist jedes Rad i über einen Lenker 2 und ein anschließendes Gestänge 3 auf die Kolben und Arbeitszylinder 4 geschaltet, die über Leitungen 5 mit dem Druckgefäß 6 in Verbindung stehen. Das Druckgefäß 6, die Leitung 5 und die Zylinder 4 sind im unbelasteten Zustand mit Öl gefüllt, welches in dem Druckgefäß 6 bis zu einer gewissen Höhe h steht. Der Raum 7 über dem Druckflüssigkeitsspiegel bildet das Luftpolster. Bei Belastung de; Fahrzeugs wird Öl durch die Kolbenbewegung in das Druckgefäß 6 gedrückt unter Zusammenpressung der eingeschlossenen Luft. Erreicht der Luftdruck in dem Gefäß 6 eine gewisse Höhe, so öffnet sich das Ventil 8 in der Verbindungsleitung zu dem nachgesehaltetenDruckgefäß 9, so daß von dem Augenblick des Zuschaltens beide Druckgefäße in Hintereinanderschaltung liegen und beide Luftpolster 7 und io zur Wirkung kommen. Der Druck, bei welchem das Ventil 8 zuschaltet, ist einstellbar. Das Luftpolster io im nachgeschalteten Druckgefäß 9 steht zweckmäßig unter einem Druck annähernd gleich dem Zuschaltdruck.
- Der Unterschied in den Wirkungen einer bekannten Anordnung mit nur einem Druckgefäß und der Anordnung nach der Erfindung mit zwei hintereinandergeschalteten Druckgefäßen ist aus Fig. 2 ersichtlich. 'Die gestrichelt eingetragene Kurve ii gibt die Charakteristik der bekannten Anlage mit nur einem Luftpolster wieder. Im Endbereich der Federung beim Punkt 12 verläuft die Kurve i i verhältnismäßig steil. Die Federung ist sehr hart. Bei der Verwendung zweier hintereinandergeschalteter Luftpolster 7 und i o nach dem Vorschlag der Erfindung mit einem Anfangsdruck im Gefäß etwa gleich dem Zuschaltdruck wird die Abhängigkeit zwischen Federweg s und Belastung P durch den stark ausgezogenen Kurvenzug 13, 14 wiedergegeben. Bei geringen Belastungen wirkt zunächst nur das Luftpolster 7 entsprechend dem Kurventeil 13 bis zu dem Punkt 15. Im Punkt 15 schaltet sich das zweite Luftpolster io zu, und die Federung verläuft weiter nach dem Kurventeil 14, so daß die Federung im Endbereich leint Punkt 12 bedeutend weicher ist als bei der Abfederung mittels nur eines Luftpolsters, selbst wenn dieses entsprechend vergrößert worden wäre. Die größere Weichheit der Federung am Ende des Federwegs ist kenntlich an der Verschiedenheit der Steigungswinkel a und der Kurven i i und 14 am Punkt 12.
- Der Punkt 15 kann sowohl durch Wahl anderer Volumina der Druckgefäße verlagert «-erden als auch durch Einschaltung einer Drossel zwischen den beiden Druckgefäßen, wobei diese als selbständiges Organ vorgesehen oder mit dem Ventil 8 kombiniert sein kann.
- Des weiteren kann die Drossel von der Drucksteigerung beeinflußt sein als auch von der Schwingbewegung der Radlenker 2, wodurch die Schwingungscharakteristik der Radfederung entsprechend ihrem Verwendungszweck beeinflußt werden kann.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Federung von Fahrzeugen, bei welcher die Federung durch ein Luftpolster erfolgt, auf welches die Radbelastung über ein flüssiges Druckmedium übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Luftpolster (7, 10) so hintereinandergeschaltet sind, daß bei steigender Belastung die Luftpolster stufenweise zur Wirkung kommen.
- 2. Federung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgeschalteten Luftpolster (io) mindestens unter dem Druck stehen, bei welchem sie sich zuschalten.
- 3. Federung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Luftpolster (7, io) über auf einen bestimmten Durchlaßdruck einstellbare Absperrorgane (8) verbunden sind.
- 4. Federung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrorgane (8) zusätzlich vom Federweg abhängig beeinflußt werden.
- 5. Federung nach Anspruch 1. bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß vor oder zwischen den Luftpolstern (7, io) eine Drossel eingeschaltet ist.
- 6. Federung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Droßlung durch die Drucksteigerung und/oderdieSchwingbewegung des abgefederten Systems beeinflußt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES19269A DE845452C (de) | 1950-09-21 | 1950-09-21 | Federung von Fahrzeugen mittels eines Luftpolsters, auf welches die Radbelastung durch ein fluessiges Druckmedium uebertragen wird |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES19269A DE845452C (de) | 1950-09-21 | 1950-09-21 | Federung von Fahrzeugen mittels eines Luftpolsters, auf welches die Radbelastung durch ein fluessiges Druckmedium uebertragen wird |
| GB2651952A GB745524A (en) | 1952-10-22 | 1952-10-22 | Improvements in the springing of vehicles, in particular heavy load vehicles |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE845452C true DE845452C (de) | 1952-07-31 |
Family
ID=25994900
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES19269A Expired DE845452C (de) | 1950-09-21 | 1950-09-21 | Federung von Fahrzeugen mittels eines Luftpolsters, auf welches die Radbelastung durch ein fluessiges Druckmedium uebertragen wird |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE845452C (de) |
Cited By (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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-
1950
- 1950-09-21 DE DES19269A patent/DE845452C/de not_active Expired
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