DE845543C - Ohmscher Widerstand fuer sehr kurze elektrische Wellen - Google Patents

Ohmscher Widerstand fuer sehr kurze elektrische Wellen

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DE845543C
DE845543C DES17218A DES0017218A DE845543C DE 845543 C DE845543 C DE 845543C DE S17218 A DES17218 A DE S17218A DE S0017218 A DES0017218 A DE S0017218A DE 845543 C DE845543 C DE 845543C
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DE
Germany
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resistance
conductor
line
resistance layer
coaxial line
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Expired
Application number
DES17218A
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English (en)
Inventor
Heinrich Dr Phil Kaden
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P1/00Auxiliary devices
    • H01P1/24Terminating devices
    • H01P1/26Dissipative terminations
    • H01P1/266Coaxial terminations

Landscapes

  • Non-Reversible Transmitting Devices (AREA)

Description

  • Ohmscher Widerstand für sehr kurze elektrische Wellen Bei sehr hohen Frequenzen, insbesondere bei Dezimeter- und Zentimeterwellen, benötigt man frequenzunabhängige, phasenreine Wirkwiderstände, die beispielsweise für den reflexionsarmen breitbandigen Abschluß von Hochfrequenzleitungen erforderlich sind. Im allgemeinen werden für diese Widerstandsanordnungen als Wirkwiderstände zylindrische Isolierstäbe verwendet, die eine gleichmäßige Widerstandsschicht tragen, deren Schichtdicke wesentlich kleiner ist als die äquivalente Leitschichtdicke. Als äquivalente Leitschichtdicke wird die Dicke eines ebenen Leiters definiert, der von einem gleichmäßig verteilten Strom durchflossen wird und denselben Widerstand besitzt wie der Leiter mit Skineffekt. Somit ist bereits erreicht, daß der Gleichstromwiderstand dieses Widerstandes dem bei sehr hohen Frequenzen entspricht, da sich der Skineffekt nicht mehr bemerkbar machen kann. Die räumliche Ausdehnung dieses Widerstandes bedingt jedoch eine Eigeninduktivität und Eigenkapazität, die man durch entsprechende Formgebung der äußeren Abschirmung um diesen Widerstand gegenseitig kompensieren kann.
  • Es sind bereits einige Ausführungsformen von annähernd frequenzunabhängigen Ohmschen Widerständen für sehr kurze elektrische Wellen bekannt. Bei der Ausführungsform nach Fig. i ist der Wirkwiderstand R koaxial in einen Außenleiter eingebaut, dessen Durchmesser- exponentiell zum Innenleiter abnimmt. Diese Ausführungsform besitzt zwar in einem verhältnismäßig breiten Frequenzband gute elektrische Eigenschaften, bedingt jedoch einen großen Aufwand für die Fertigung des Exponentialtrichters. Auch wurde der Wirkwiderstand R nach Fig. 2 in einem einfacher herzustellenden Kegeltrichter angeordnet. Bei dieser Bauweise ist die Größe des Kegelwinkels 8 meist nach der Beziehung festgelegt, wobei a der Abstand zwischen Innen- und Außenleiter und l die Länge des Kegeltrichters ist. In dem Leitungsquerschnitt i-2 findet der Übergang von der koaxialen Leitung auf die Kegelleitung statt, in dem der Wellenwiderstand Z der Leitung und der durch den Aufbau bedingte frequenzabhängige Eingangswiderstand Re der Kegelleitung aneinandertreffen. Infolge des sprunghaften Überganges zwischen Anschlußleitung und Abschl.ußwiderstand entsteht hier eine elektrische Stoßstelle, die zu nicht vernachlässigbaren Reflexionen Anlaß gibt. Insbesondere diese Ausführungtsform und in geringerem Maße auch die Anordnung nach Fig. i sind bei sehr kurzen Wellen verhältnismäßig stark frequenzabhängig. Die Erfindung macht es sich daher zur Aufgabe, die Übergangsstörungen zwischen ankommender Leitung und Abschlußwiderstand weitestgehend zu beseitigen.
  • Bei einem Ohmschen Widerstand für sehr kurze elektrische Wellen, bestehend aus einem Körper, der eine in ein am Ende kurzgeschlossenes und zu diesem Ende hin abnehmenden Leiterabstand aufweisendes Doppelleituugsstück eingeschalteteWiderstandsschicht trägt, ist gemäß der Erfindung die Länge der Widerstandsschicht in Leitungsrichtung größer als das einen abnehmenden . Leiterabstand aufweisende Leitungsstück.
  • Besonderen Vorteil.bringt die Erfindung bei koaxialen Widerstandsanordnungen. Während bisher ein genügend frequenzunabhängiger Ohmscher Leitungsabschluß nur mit Hilfe einer Widerstandsanordnung mit annähernd exponentiell verlaufendem Außenleiter nach Fig. i möglich war und die Anordnung nach Fig. 2 wegen zu großer Frequenzabhängigkeit nur bedingt verwendet werden konnte, bringt die Erfindung ohne mechanischen Mehraufwand den wesentlichen Vorteil größerer Frequenz-Unabhängigkeit bzw. die Möglichkeit, auch in einer in einem breiten Frequenzband frequenzunabhängigen Widerstandsanordnung den sich verjüngenden Außenleiter kegelförmig auszubilden und damit die einfache Kegelform anzuwenden.
  • Es hat sich gezeigt, daß bei einer Anordnung nach der Erfindung die Widerstandsschicht zweckmäßigerweise auf einem zyldnderförm,igen Körper angeordnet, im Zuge des Innenleiters eingeschaltet und der Außenleiter kegelförmig zum kurzgeschlossenen Ende verlaufend ausgebildet wird, wobei nach der Erfindung die Widerstandsschicht eine solche Längenabmessung aufweist, daß sie noch um ein Stück in die einen konstanten Leiterabstand aufweisende koaxiale Leitung ragt. Die Länge, um die sich diese Widerstandsschicht in die koaxiale Leitung erstreckt, beträgt angenähert wobei l die Länge der Widerstandsschicht und a der Abstand des Innenleiters vom Außenleiter der koaxialen Leitung ist. Die Dimensionierung des Kegelwinkels 8 ist im Gegensatz zu den bisher gebräuchlichen Abschlußwiderständen mit kegel-..förmigen Außenleiter nach der Funktion angenähert festgelegt. Diese Dimensionierung des Kegelwinkels isst bedingt durch die Länge der Widerstandsschicht, die größer ist als die Länge des sich verjüngenden Außenleiterstückes.
  • Die Erfindung berücksichtigt durch die Dimensionierung der Längenabmessung der Ohmschen Widerstandsschicht in - Widerstandsanordnungen insbesondere den Übergang von Hochfrequenzleitung auf die Widerstandsanordnung und erreicht dadurch, daß der Eingangswiderstand der . Ohmschen Widerstandsanordnung in einem sehr breiten Frequenzband, insbesondere noch bei sehr kurzen Wellen frequenzunabhängig gleich dem Wellenwiderstand der Anschlußleitung ist. Diese Forderung der Gleichheit dieser Widerstände läßt sich weitgehend berücksichtigen, wenn rnan von der Betrachtung der Wellenflächen in der Hochfrequenzleitung und in der Widerstandsanordnung ausgeht. Bekanntlich sind Wellenflächen solche Flächen, durch die weder Verschiebungsströme noch magnetische Kraftflüsse hindurchtreten.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung und weitere Erläuterungen werden im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispieles nach Fig.3 gegeben. Die Figur stellt einen die Widerstandsschicht R tragenden Körper dar, der in einen kegelförmigen Außenleiter koaxial eingebaut ist und um die Länge h über den sich verjüngenden Außenleiter hinaus in die anschließende koaxiale Leitung ragt. In der Figur ist eine Wellenfläche durch eine gestrichelte Linie W eingezeichnet. Man sieht, daß sie auf der als sehr gut leitend angenommenen Kegelfläche senkrecht steht. Es hat sich gezeigt, daß der Eingangswiderstand der Kegelleitung auf der Wellenfläche, also an den Punkten a-b, für alle Frequenzen bei Dimensionierung des Kegels nach obiger Beziehung konstant gleich demWiderstandRe ist, der identisch ist mit dem Gleichstromwiderstand R des Widerstandskörpers. Diesen Widerstand Re bemißt man so; daß er gleich dem Wellenwiderstand Z der Anschlußleitung ist, wodurch die beste Anpassung für alle Frequenzen erzielt wird. Würde man den Kegelwinkel 8 nach der Beziehung bemessen, d. h: den Winkel, wie bisher üblich kleiner bemessen als bei der Anordnung gemäß der Erfindung, dann würde bei hohen Frequenzen der Eingangswiderstand der Kegelleitung von Z abweichen und somit eine starke Reflexionsstelle entstehen.
  • Infolge der verschiedenen Neigung der Wellenflächen in der Kegelleitung und in der Anschbußleitung bleibt jedoch noch eine schwache Übergangsstörung bestehen. Der restliche Reflexionsfaktor aü dieser Stelle ist proportional zurr Frequenz, wie sich durch eine genauere Untersuchung zeigen läßt. Die Übergangsstörung wirkt sich drabei so aus, als ob an der Übergangsstelle eine Induktivität L, wie in Fng. 4 gezeigt, in Reihe zu dem Widerstand! R ge- schaltet wäre. Diese Ersatzinduktivität I_ läßt sich hereclinen nach der Formel Dabei bedeutet: Z = Wellenwiderstand der ankommenden koaxialen Leitung und c = Lichtgeschwindigkeit.
  • Bei kleinem Kegelwinkel ö wird der Reflexionsfaktor außerordentlich klein. Infolgedessen ist auch die Ersatzinduktivität L an der Übergangsstelle sehr klein, wie sich aus der obigen Gleichung unmittelbar ablesen läßt, und es sind in diesem Fall keine besonderen Maßnahmen zur Kompensation der störenden Induktivität L notwendig. Erst bei steileren Kegeln ist es nötig, den Reflexionsfaktor durch eine parallel zum Leitungszug liegende Kapazität C zu verringern; das in diesem Fall zutreffende Ersatzschaltbild gibt Fig. 5 wieder. Diese bei gegebenem Kegelwinkel 8 erforderliche Parallelkapazität C von der Größe kann sehr einfach in Form einer meist an sich vorhandenen, entsprechend bemessenen Stützscheibe verwirklicht werden.
  • Die Erfindung gibt somit die Möglichkeit, Olimsche Widerstände herzustellen, die bis zu sehr hohen Frequenzen in einem breiten Frequenzband verwendbar sind. Der Vorteil, den z. B. eine Anordnung mit verhältnismäßig langem kegelförmigem Außenleiter bringen würde, bleibt bei der Anordnung nach der Erfindung auch bei kurzer Ausbildung dieses Außenleiters erhalten, insbesondere dadurch, daß der Widerstandskörper über die Länge des Kegelmantels hinaus in die Anschlußleitung ragt und' die bei steilerem Kegelwinkel 8 auftretende restliche Übergangsstörung durch entsprechend beinessene Stützscheiben kompensiert wird. Die Erfindung erstreckt sich auch auf Widerstandsanordnungen, bei denen das sich verjüngende Außenleiterstück wenigstens zum Teil als Widerstandsschichtträger dient.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ohmscher Widerstand für sehr kurze elektrische Wellen, insbesondere zum Abschluß von Hochfrequenzleitumgen, bestehend aus einem Körper, der eine in ein am Ende kurzgeschlossenes und zu diesem Ende hin abnehmenden Leiterabstand aufweisendes Doppelleitungsstück, insbesondere koaxiale Leitung eingeschaltete Widerstandsschicht trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Widerstandsschicht in Leitungsrichtung größer ist als das den abnehmenden Leiterabstand aufweisendeLeitungsstück.
  2. 2. Ohmscher Widerstand nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Leiterabstand am Ende der Leitung linear abnimmt.
  3. 3. Ohmscher Widerstand nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstandsschicht im Zuge des Innenleiters so eingeschaltet ist, daß sie noch um ein Stück in die einen konstanten Leiterabstand aufweisende koaxiale Leitung hineinragt.
  4. 4. Ohmscher Widerstand nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstandsschicht auf einen zylinderförmigen Körper angeordnet im Zuge des Innenleiters so eingeschaltet ist, claß sie um die Länge in die einen konstanten Leiterabstand aufweisende koaxiale Leitung ragt, wobei L die Länge der Widerstandsschicht und a der Abstand des Innenleiters vom Außenleiter der koaxialen Leitung ist.
  5. 5. Ohmscher Widerstand nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Parallelkapazität von der Größe worin Z den Wellenwiderstand der koaxialen Leitung, c die Lichtgeschwindigkeit und 8 den Winkel zwischen Kegelmantel un dWiderstandsschicht bedeutet.
DES17218A 1950-07-02 1950-07-02 Ohmscher Widerstand fuer sehr kurze elektrische Wellen Expired DE845543C (de)

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