DE846479C - Heb- und Senkvorrichtung fuer Schneidwerke, beispielsweise von Grasmaehern - Google Patents
Heb- und Senkvorrichtung fuer Schneidwerke, beispielsweise von GrasmaehernInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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- A01D34/00—Mowers; Mowing apparatus of harvesters
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Description
Die Erfindung betrifft eine HeI)- und Senkvorrichtung
für das Schneidwerk, beispielsweise eines Grasmähers, die aus zwei Einrichtungen Ix?-
steht, von denen mit der einen das Ärmelgelenk gehoben und gesenkt, mit der anderen das Schneidwerk
um den Bolzen des Ärmelgelenkes gekippt wird. Die zu lösende Aufgabe wird darin gesehen,
die Heb- und Senkvorrichtung sowohl baulich als auch in ihrer Handhabung zu vereinfachen.
Ks ist bereits eine im Sinn des Gattungsbegriffes ausgebildete Heb- und Senkvorrichtung
für ein Anbatischneidwerk bekannt, die al>er hinsichtlich
ihres Aufbaues sowie in ihrer Hand habuug noch Wünsche offen läßt. So müssen die
beiden zum Heben und Senken bzw. zum Kippen des Schneidwerkes um den Bolzen ties Ärmelgelenkes
verwendeten Einrichtungen getrennt betätigt werden, da der Fahrer nicht gleichzeitig zwei
Handhebel und das Lenkrad des Kraftfahrzeuges zu bedienen imstande ist. Durch diesen Umstand
läßt sich das Schneidwerk nicht parallel zum Erdl> oden in die Schwadstellung heben oder von dieser
in die Mähstellung senken, sondern es wird, je nachdem, welcher Handhebel zuerst betätigt wird,
entweder zuerst der innere Schuh gehoben, während der äußere Schuh noch am Boden bleibt,
oder umgekehrt. Infolgedessen können während des Mähens plötzlich auftretende Hindernisse nicht
rechtzeitig übersprungen werden, während beim Einsetzen des Schneidwerkes der Schnitt schief
beginnt.
Die erwähnten Mängel werden gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch behoixMi, daß die
beiden zum Heben und Senken bzw. zum Kippen
des Schneidwerkes um das Ännelgelenk dienenden Hinrichtungen vorzugsweise zwischen der Mäh-
und Schwadstellung mindestens in der Heberichtung miteinander gekuppelt sind. Auf diese
Weise wird erreicht, daß das Schneidwerk bei Betätigung nur einer Einrichtung parallel oder annähernd
parallel in die Schwadstellung hebbar bzw. aus dieser in die Mähstellung senkbar ist. Diese
vorteilhafte Wirkung ist darauf zurückzuführen, ίο daß sowohl das Heben der Aufhängestrebe als auch
das Kippen des Schneidwerkes infolge des Kuppeins der beiden Einrichtungen gleichzeitig erfolgt. Dadurch wird die Bedienung der Heb- und Senkvorrichtung
einfacher, da der Maschinenführer den gesamten Hebevorgang des Schneidwerkes von der
Mäh- bis zur Fahrstellung mit einer Hand nacheinander durchzuführen imstande ist, und zwar so,
daß in jedem Fall eine parallele Aushebung des Schneidwerkes gewährleistet wird. Der Erfindungsgegenstand
bringt auch konstruktive Vorteile mit sich, und zwar insofern, als die Lagerung der Betätigungshebel
vereinfacht werden kann, indem beide Hebel auf einem gemeinsamen Bolzen gelagert
werden.
Die nähere Ausbildung und Anordnung der Heb- und Senkvorrichtung ist an eine bestimmte Ausführung
nicht gebunden, sondern richtet sich im einzelnen nach der Gattung der Mähmaschine bzw.
danach, ob es sich um einen Anbaumäher oder einen Grasmäher handelt, ferner danach, mit
welcher Schnittbreite das Schneidwerk ausgestattet ist. Vorteilhaft jedoch testeht die Heb- und Senkvorrichtung
aus einem zweiarmigen Fußhebel, der vorzugsweise durch ein Zugorgan mit der Aufhängestrebe
des Schneidwerkes gelenkig verbunden ist und über einen Anschlag in der Heberichtung
auf einen Handhebel einwirkt, der seinerseits über ein Zugorgan mit dem inneren Schuh des Schneidwerkes
in Verbindung steht. Diese Ausführung ist konstruktiv einfach und hat den Vorteil, daß der
Fahrer allein mit dem Fußhebel die Schwadstellung und el>enso wieder die Mähstellung erreicht und
somit beide Hände zur Steuerung der Mähmaschine bzw. zur Lenkung des Gespannes frei hat. Als Zugorgan
zwischen dem Handhebel und dem inneren Schuh kann in an sich bekannter Weise eine ül>er
eine Uinlenkrolle geführte Kette, ein Seil oder ein anderes biegsames Element dienen, dessen Enden
an je einem Segment des Handhebels und des inneren Schuhes angreifen, wobei unter Voraussetzung
gegebener Hebellängen für den Handhel>el, den Fußhebel und die Segmente gemäß der Erfindung
Größe und Lage der Rolle so gewählt ist, daß beim Übergang von der Mäh- in die Schwadstellung
oder umgekehrt die durch das Handhebelsegment hochgezogene Seillänge ausreicht, das
Schneidwerk parallel zu he1>en oder zu senken. Auch l>ei hangabschüssiger Arbeitslage des Schneidwerkes
kann dieses durch Betätigen des Fußhebels unter vorheriger Wiederherstellung der normalen
Arbeitslage zwangsläufig in die Schwadstellung gebracht werden. Um das Kippen des Schneidwerkes
zu erleichtern, erhält das Segment am inneren Schuh vorteilhaft eine derartige Form, daß
der Hebelarm, an dem das Zugorgan angreift, dann am größten ist, wenn am Handhebel von Zug auf
Druck umgesetzt wird.
In der Praxis kann es notwendig werden, die Länge des Zugorgans zu korrigieren. Zu diesem
Zweck ist das Zugorgan längenveränderlich ausgebildet. Um ein korrektes Einstellen der Schwadstellung
zu ermöglichen, sieht die Erfindung ferner vor, den Anschlag am Segment des Handhebels
verstellbar anzuordnen, wodurch der Winkel zwischen Handhebel und Fußhebel veränderlich
gehalten ist. Ferner ist der Hub des Fußhel>els durch einen Anschlag nach unten begrenzt, und
zwar derart, daß die Zugorgane in der tiefsten Stellung des Fußhebels entspannt sind. Damit wird
bei Verwendung biegsamer Zugorgane verhindert, daß die Hebel überkippen, zum anderen wird erreicht,
daß das Schneidwerk sich beim Mähen der Oberfläche des Bodens anpassen kann, ohne daß
sich Hand- und Fußhebel bewegen. Außerdem erhält das Schneidwerk eine größere Bewegungsfähigkeit
nach unten, so daß das Ausmähen von Bodensenken ohne Verstellen der Hebevorrichtung
möglich ist.
Das Anheben und Kippen des Schneidwerkes wird ferner dadurch· erleichtert, daß die Hebefeder
des Schneidwerkes mit ihrem einen Ende am Segment des inneren Schuhes, mit ihrem anderen Ende
vorzugsweise oberhalb der Messerantriebskurbelwelle, und zwar zweckmäßig an deren Gehäuse angreift.
Auf diese Weise erfolgt der Federangriff an der Stelle, an der die Entlastung auch tatsächlich
benötigt wird, und zwar ohne Umweg über hochbelastete Reibungsstellen. Zweckmäßig liegt der
Angriffspunkt der Hebefeder oberhalb des Gelenkbolzens des inneren Schuhes, während der Abstand
vom Angriffspunkt der Hebefeder am inneren Schuh zum Federangriffspunkt am Kurbelwellengehäuse
größer ist als zur Lagerstelle der Aufhängestrebe. Hierdurch wird erreicht, daß der
Abstand der Federachse zur Lagerstelle der Aufhängestrebe in der Schwadstellung größer ist als in
der Mähstellung. Das wiederum hat den Vorteil, daß das Entlastungsmoment trotz Entspannung der
Feder in Schwadstellung annähernd so groß ist wie in Mähstellung. Die Erfindung sieht ferner vor, n0
■daß die Hebefeder mittels einer Zugstange am inneren Schuh angreift, die etwa bei Erreichung
der Transportstellung des Schneid\verkes auf einen Anschlag auftrifft, der der Zugstange in der letzten
Phase der nach oben gerichteten Kippbewegung als Auflager dient und dadurch verursacht, daß die
Hebefeder am inneren Schuh ein der Kippl>ewegung entgegenwirkendes Moment ausübt. Erreicht wird
dadurch, daß das Schneidwerk bei Betätigung des Handhebels zum Senken sofort folgt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel für Gespanngrasmäher schematisch
dargestellt.
Abb. ι zeigt das Schneidwerk in der Mähstellung,
Abb. 2 in der Schwadstelhing, während
Al)I). 3 'lie ausgehobene Stellung bzw. die Fahrstellung
des Sclineidwerkes wiedergibt.
I)ic lieb- und Senkvorrichtung hat einen doppelarmigen
Fußhebel ι und 2, der auf dem Bolzen 3 am Hauptrahmen des Grasmähers schwenkbar gelagert
und über die Zugstange 4 mit der Aufhängest rebe 5 des Sclineidwerkes (S gelenkig verbunden
ist. I)ie Aufhangestrebe wiederum wird von der Achse 7 getragen, die ihrerseits an dem die
Messerantriebskurbelwelle S aufnehmenden Gehäuse 9 festsitzt. Auf dem Bolzen 3 lagert ferner
ein Handhebel 10. der mit einem Segment 11 versehen
und über ein biegsames Zugorgan, beispielsweise eine Kette 12. mit dem Segment 13 des
inneren Schuhes 14 des Sclineidwerkes 6 in Verbindung steht. Die Kette 12 ist dabei über eine
ortsfest gelagerte Rolle 15 geführt. Am Hand-• hebel 10 befindet sich ein verstellbarer Anschlag 16,
der vom Teil 2 des Fußhebels Untergriffen wird.
In der Mähstellung gemäß Abb. 1 liegt der Fußhebel
1, 2 auf dem Anschlag 17 auf, während sich der Handhebel 10 vermittels seines Anschlages 16
auf dem Fühlhebel abstützt. In dieser Stellung sind die beiden Zugorgane 4 und 12 entlastet, damit sich
das Schneidwerk (S der Oberfläche des Ackers anpassen kann. Die strichpunktierte Lage bedeutet
die hangabschüssige Arlx'itsstellung des Schneidwerkes (), die ohne Betätigung der Heb- und Senkvorrichtung
erreichbar ist. Hierbei spannt sich lediglich die Kette 12, die in der normalen
Arbeitslage schlaff ist. Durch den Druck auf die Fußraste iS des Fußhobels i, 2 zieht dieser die
Aufhängestrebe 5 um ihre Lagerstelle 7 in die in Abb. 2 gezeigte Stellung. Zwangsläufig damit verschwenkt
der Fußhebel über seinen Anschlag 16 auch den Handhebel 10 entsprechend, der über die
Kette \2 das Kippen des Schneidwerkes 6 um den Gelenkbogen 19 des'Armelgelenkes in die Schwadstellung
bewirkt. Die Länge der Kette 12, ferner der Durchmesser und die Lage der Rolle 15 sind so
gewählt, daß die Kette nur um so viel durch den Handhebel 10 nachgezogen wird, daß sich das
Schneidwerk (> parallel oder nahezu parallel in die
Schwadstellung anhebt bzw. im umgekehrten Fall vim der Schwad- in die Mähstellung gesenkt wird.
Der Hebevorgatig wird durch die Feder 20 entlastend unterstützt, die unter Vermittlung der Zugstange
21 am Holzen 22 angreift, der seinerseits am Segment 13. und zwar mit Abstand ül>er dem
Gelenkbolzen κ; angeordnet ist. Das entgegengesetzte Fnde der Feder 20 greift mittels der nachstellbaren
Spinde! 2^ am Holzen 24 an, der üt>er der Messerantriebskurbelwelle 8 am Gehäuse 9 vorgesehen
ist. Die Anordnung ist ferner so getroffen, daß der Abstand zwischen den beiden Bolzen 22
und 24 großer ist als der .Abstand zwischen Holzen 22 und Achse 7. Bei dieser .Anordnung der
Feder 20 ist der Abstand von der Federlängsachse zur Achse 7 in der Schwadstellung des Schneidwerkes
größer als in der Mähstellung, so daß das entlastende Moment der Feder 20 trotz der sich
beim Phergang von der Mäh- in die Schwadstcllung
verändernden Federspannung etwa konstant bleibt. Die Federspannung läßt sich im übrigen an der Spindel 23 regulieren. Durch die
Konstanz des Fntlastungsmomentes der Feder 20 wird erreicht, daß der innere Schuh 14 des Schneidwerkes
6 in der Mähstellung nicht stärker entlastet wird als in der Schwadstellung. Hierdurch wiederum
liegt der Innenschuh gut auf dem Boden auf und paßt sich der Bodenfläche an, ohne daß dabei
der Fußhebel schwerer geht.
Während die Schwadstellung des Sclineidwerkes 6 sowie das Absenken von der Schwad- in
die Mähstellung ausschließlich durch Betätigen des Fußhebels bewirkt wird, werden alle übrigen
Stellungen des Schneidwerkes einschließlich der Transportstellung durch Betätigen des Handhebels
10 erreicht. Xach vorheriger Verriegelung
des Fußhebels 1. 2. was in an sich bekannter Weise geschehen kann, wird der Handhebel 10 in die in
Abb. 3 veranschaulichte Stellung geschwenkt. Dabei läuft die Kette \2 auf den beiden Segmenten 1 1
und 13. von denen das letztere eine derartige Form hat. daß der Angriffshebelarm α der Kette 12 in
dem Augenblick am größten ist, wenn der Fahrer am Handhebel 10 von Zug auf Druck umsetzen
muß. Dadurch wird das Ausheben bzw. Kippen des Schneidwerkes um den Gelenkl>olzen 19 erleichtert.
Kurz vor !Erreichung der Transportstellung läuft die Zugstange 2Γ auf den Anschlag 25 auf, der
beispielsweise an der Aufhängestrebe 5 angeordnet ist. Dadurch kann das federseitige Fnde der Zugstange
nicht weiter nach unten folgen, wodurch zwischen Feder und Zugstange ein Knick entsteht.
Der Anschlag 25 dient nun der Zugstange 21 als Auflager und gibt der Zugstange die Charakteristik
eines zweiarmigen Hebels, während die Feder 20 das Bestreben hat. das segmentseitige
linde der Zugstange 21 um den Anschlag 25 nach oben zu verschwenken. Hierdurch wird erreicht,
daß die Feder 20 über die Zugstange 21 in der letzten I'hase der nach oben gerichteten Kippbewegung
auf den inneren Schuh 14 ein Moment ausübt, das der Kippbewegung entgegenwirkt.
Durch diese Maßnahme hat das Schneidwerk in der Transportstellung das Bestreben, selbsttätig
zurückzukippen, so daß bei Betätigen des Handhebels 10 der Senkvorgang sofort einsetzt.
Claims (11)
- PATENTANSPRÜCHE;i. Heb- und Senkvorrichtung für Schneidwerke, beispielsweise von Grasmähern, bestehend aus zwei Finrichtungen. von denen mit der einen das Ärmelgelenk gehoben und gesenkt, mit der anderen das Schneidwerk um den Bolzen des Ärmelgelenkes gekippt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Finrichtungen (1 bis 4 und iS sowie το bis 13 und 1 s) vorzugsweise zwischen der Mäh- und der Schwadstellung mindestens in der Heberichtung miteinander gekuppelt sind.
- 2. Heb- und Senkvorrichtung nach Anspruch ι. gekennzeichnet durch einen zweiarinigen Fußhebel (1 und 2) der vorzugsweisedurch ein Zugorgan (4) mit der Aufhängestrebe (5) des Schneidwerkes (6) gelenkig verbunden ist und über einen Anschlag (16) in der Hel>erichtung auf einen Handhe1>el (10) einwirkt, der seinerseits über ein Zugorgan (12) mit dem inneren Schuh (14) des Schneidwerkes in gelenkiger Verbindung steht.
- 3. Heb- und Senkvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Zugorgan zwischen dem Handhel>el (10) und dem inneren Schuh (14) eine ül>er eine UmlenkrolL· (15) geführte Kette (12), ein Seil oder ein anderes biegsames Element dient, dessen Enden an je einem Segment (11 bzw. 13) des Handhebeis und des inneren Schuhes angreifen, wobei unter Voraussetzung gegebener Hebellängen für den Handhel>el, den Fußhebel und die Segmente Größe und Lage der Umlenkrolle so gewählt ist, daß beim Ül>ergang von der Mäh- in die Schwadstellung oder umgekehrt die durch das Handhebelsegment (11) nachgezogene Strecke der Kette ausreicht, das Schneidwerk parallel oder annähernd parallel zu heben bzw. zu senken.
- 4. Heb- und Senkvorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine derartige Formgebung des Segmentes (13) am inneren Schuh (14), daß der Hebelarm (α), an dem das Zugorgan angreift, dann am größten ist, wenn am Handhebel (10) von Zug auf Druck umgesetzt wird.
- 5. Heb- und Senkvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugorgan (4 bzw. 12) längenveränderlich ausgebildet ist.
- 6. Heb- und Senkvorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (16) am Segment (11) des Handhebels (10) vorgesehen und nachstellbar ist, um den Winkel zwischen Piandhe1>el und Fußhel>el (1,2) veränderlich zu halten.
- 7. Heb- und Senkvorrichtung nach Anspruch ι bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hub des Fußhel>els (1, 2) durch einen Anschlag (17) nach unten l>egrenzt ist, wol>ei die Zugorgane (4 und 12) in der tiefsten Stellung des Fußhebels entspannt sind.
- 8. Heb- und Senkvorrichtung nach Anspruch I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (20), die das Heben des Schneidwerkes (6) entlastet, mit ihrem einen Ende am Segment (13) des inneren Schuhes (14), mit ihrem anderen Ende vorzugsweise ol>erhalb der Messerantriebskurbelwelle (8), und zwar zweckmäßig an deren Gehäuse (9) angreift.
- 9. Heb- und Senkvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der · Angriffspunkt der Feder (20) oberhalb des Gelenklxilzen (19) des inneren Schuhes (14) liegt.
- 10. Heb- und Senkvorrichtung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand vom Angriffspunkt (22) der Feder (20) am inneren Schuh (14") zum Federangriffspunkt (24) am Kurbelwellengehäuse (9) größer ist als der Abstand zur Lagerstelle (7) der Aufhängestrebe (5).,
- 11. Heb- und Senkvorrichtung nach Anspruch 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (20) mittels einer Zugstange (21) am inneren Schuh (14) gelenkig angreift, die etwa bei Erreichung der Transportstellung des Schneidwerkes (6) auf einen Anschlag (25) auftrifft, der der Zugstange in der letzten Phase der nach oben gerichteten Kippl>ewegung als Auflager dient, wodurch die Feder am inneren Schuh ein der Kippbewegung entgegenwirkendes Moment ausübt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 5282 8.
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