DE846559C - Schaltungsanordnung zur Verminderung der kubischen Verzerrungen in Verstaerkerroehren enthaltenden Schaltungen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Verminderung der kubischen Verzerrungen in Verstaerkerroehren enthaltenden Schaltungen

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Publication number
DE846559C
DE846559C DES21451A DES0021451A DE846559C DE 846559 C DE846559 C DE 846559C DE S21451 A DES21451 A DE S21451A DE S0021451 A DES0021451 A DE S0021451A DE 846559 C DE846559 C DE 846559C
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DE
Germany
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circuit arrangement
arrangement according
network
circuit
distortion
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Expired
Application number
DES21451A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dipl-Ing Scherer
Dietwald Dr-Ing Thierbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE846559C publication Critical patent/DE846559C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/32Modifications of amplifiers to reduce non-linear distortion
    • H03F1/33Modifications of amplifiers to reduce non-linear distortion in discharge-tube amplifiers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Verminderung der kubischen Verzerrungen in Verstärkerröhren enthaltenden Schaltungen
    In einem l1>ertragungsweg mit vielen Verstär-
    kern entstehen durch die Summation der Beiträge
    der einzelnen Verstärker am Ende der Verbindung
    Klirrspannungen. \velche ein Vielfaches der Einzel-
    komponenten sind. Weiht die I_aufzeitdifferetmen
    des l'bertragungsw egs zwischen den erzeugenden
    Grundfrequenzen und den entstehenden Klirr-
    frequenzen sehr klein ist gegenüber der Perioden-
    ci;ttter r , wie dies bei Vielband-Trägerfrequenzfern-
    f
    sprechsystemen, insbesondere für die kubischen
    Kombinationstötre von der Form 2f,-f" der Fall ist,
    so addieren sich die in den einzelnen Verstärkern
    etttstehetr<ietr Klirrspattnungen gleichphasig, und
    ntait erhält für den Gesamtweg eine Klirrdämpfung.
    welche tun den Betrag In ;i geringer ist als die des
    einzelnen Verstärkers- 1-.s ist bekannt, die Klirr-
    spannurigen erster Ordnung (2 - f und f1 ± f,) dadurch zu vermindern, daß man aufeinanderfolgende Verstärker verschieden polt, so daß die in ihnen erzeugten Klirrspannungen erster Ordnung in ihrer Phase gegeneinander um rho' verschoben sind und sich somit bis zu einem gewissen Grad aufheben. Für die 11,-lirrlirodukte zweiter Ordtrung ist jedoch noch keine Anordnung bekanntgeworden, durch die sich eine günstigere Addition der Einzelbeiträge der Verstärker als die lineare bewirken läßt.
  • Die Erfindung sieht vor, in die Verstärker, allgemein in Verstärkerröhren enthaltende Schaltangen, besondere nicht lineare Zweige einzufugen, durch die Klirrspannungen zweiter Ordnung erzeugt werden, welche denen in den Verstärkerröhren erzeugten entgegengerichtet sind und die ihnen in den ltetr;igcii int Mittel gleichen. Auf diese Weise wird
    auch für die Klirrprodukte zweiter Ordnung eine
    1'liaseti(Irehung bewirkt; die eine günstigere Addi-
    tion der Einzelbeträge der Verstärker und damit
    eine wesentliche Erleichterung für die Bemessung
    der Verstärker ergibt. ,
    Für eine bestimmte Beaufschlagung mit zwei
    Frequenzen f, und f, entsteht eine kubische Diffe-
    renzfrequenz 2 # f,-f2 mit folgenden Komponenten
    am \-(#rst:irkerausgang: durch Röhren erzeugt E;
    durch Hilfszweige erzeugt - E ± (O. . . d E)
    (± J E_ ist der mögliche Streubereich).
    Dann ist die resultierende Klirrspannung E,.,..,
    - I l: . . . + :J E. Ihre Summation über r1 Ver-
    stärkerfelder ist dann nicht linear, sondern
    günstiger (z. B. Y, E,. = 11 n . d E bei symmc-
    trischer Verteilung im Streubereich).
    In Fig. i a ist als Beispiel ein Netzwerk mit
    nicht linearen Elementen, z. B. Gleichrichterzellen,
    dargestellt, dessen Kennlinie [U2 = f(1'11) 1 Fig. 11)
    zeigt. Sie ist in ihrem positiven Teil konkav ge-
    krümmt. Bei sinusförmiger Eingangsspannung ent-
    stelit ein(- verzerrte Ausgangsspannung i nach
    Fig. 1 c, welche außer der Grundwelle 2 und
    e@eiituell auch höheren ungeradzahligen Harnio-
    nisc.heti die dritte Harmonische 3 enthält. Ihre
    Phasenlage ist bei den Nulldurchgängen der Grund-
    welle die gleiche wie die der Grundwelle. Ein solches
    Netzwerk wird im folgenden als gleichphasig ver-
    zerrend bezeichnet. Die Fig.2a zeigt dagegen eilt
    Beispiel eines gegenphasig verzerrenden Netzwerks.
    Die Kennlinie (Fig. 2 b) ist im positiven Teil konvex
    gekrümmt, und bei sinusförmiger Eingangsspannung
    ist die Ausgangsspannung so verzerrt (Fig. 2c), daß
    die dritte und die erste Harmonische bei den Grund-
    wellennulldurchgängen entgegengesetzte Phasenlage
    halten.
    \\'ie diese Beispiele zeigen, können also gleich-
    pliasige und gegenphasige. Verzerrungen erzeugt
    te,erden, und es k<itineti somit durch Anwendung des
    jeweils geeigneten Netzwerks, d. h. je nach der
    I?itifügtingsstelle und dem Phasenmaß zwischen
    Kinfüguugsstelle und :\usgangskreis, die kubischen
    \' erzerrungen sowohl von gleichphasig als auch von
    gegenphasig verzerrenden \'erstsirkern kompensiert
    Werden.
    ( "in zu vermeiden. daß die quadratischen Klirr-
    produkte ungünstig beeinflußt werden. können ge-
    grbenenfalls Netzu-erke mit symmetrischen Kenn-
    linien, z. B. Gegentaktschaltungen, angewendet
    werden, wie dies in den ollen angegebenen Beispielen
    ( I@ ig. 1 und 2) vorausgesetzt wurde.
    Soll die \\'irksainkeit der Kompensation auch für
    einen größeren Amplitudenbereich sichergestellt
    %%-erden, so muß die Amplitudenabhängigkeit des
    Klii-rf:il<toi-s des Netzwerks mit der des Verstärkers
    möglichst übereinstimmen.. Wenn das Verstärker-
    klirren von den Röhren verursacht wird, so ist der
    Klirrfaktor der dritten Harmonischen (kubische
    Verzerrungen) dem Quadrat der Aussteuerung pro-
    portional, lind das Kompensationsnetzwerk muß
    eine entsprechende Amplitudenabhängigkeit haben.
    Die Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines in
    der Endstufe kompensierten Verstärkers. Als Kom-
    pensationsnetzwerk ist ein nicht lineärer Wider-
    stand R' in den Kathodenkreis eingefügt, dessen
    Charakteristik in ihrem grundsätzlichen Verlauf
    mit der des Anodenkreises übereinstimmt, d.h. wenn
    der Anodenkreis gleichphasig verzerrt, so soll auch
    das Netzwerk R' gleichphasig verzerren. Ist der
    Klirrfaktor des Anodenkreises k3, so muß für den
    Fall der völligen Kompensation der Klirrfaktor des
    Netzwerks sein -
    k3@ = k3 . S .j x, .
    Mit ,S' ist l,iierin die Steilheit der Endröhre be-
    zeichnet. Da k3 proportional dem Quadrat der
    (ii-uü<.iwelletiaml>litu<fe ist, so muß auch k3' dem
    ()tiädrat der Grundwellenamplitude proportional
    .sein. Neben der nicht linearen Gegenkopplung der
    Undstufe über R' kann der Verstärker außerdem
    auch noch eine über mehrere Stufen geführte Gegen-
    koplthittg erhalten, durch die in Bekannter Weise
    eine starke Linearisierung und e%-enttiell auch ein
    besonderer Verlauf der Verstärkung als Funktion
    der Frequenz (Entzerrung) erreicht wird (siehe
    l"ig. 3). 1)ie Kompensation ist (tann unabhängig voll
    dieser Gegenkopplung und ihrer linearisierenden
    \\'irkung zusätzlich wirksam. Das Netzwerk R' ist
    hier so angeordnet, da# es nicht im Gesamtrück-
    kttpplungsweg wirksam wird. 1#.s kann aber auch irrt
    Gesamtriickkopplungsweg angeordnet sein, wenn
    dieser im Cybertragungsbereich frequenzunabhä ngig
    und konstant (ungeregelt) ist.
    l)ie Fig. Aa zeigt eilt Beispiel für das Netzwerk R
    zur Kompensation von kubischem Röhrenklirren.
    Durch Änderung des Regelwiderstands RW kann
    der Klirrfaktor auf den für die Kompensation gün-
    stigen \\'ert eingestellt werden, so claß
    n:3, - 1i:1 S IR,
    w i rd.
    In :ihnlicher \\'eise kann auch das Klii-reu koin-
    pensiert werdest, (las durch die Nichtlinearität der
    Magnetisiernngskurve des 13leclikei-iis ini .'\tisgangs-
    übertrager entsteht. Dabei niuß beachtet werden,
    daß hierfür der Klirrfaktor proportional der Grund-
    wellenaniplitude (nicht der 2. Potenz) und frequenz-
    abhängig in Amplitude und Phase ist. Das Kompen-
    sationsnetzwerk muß also analog aufgebaut werden,
    (lies ist z. 13. der Fall, wenn, wie in Fig. .1b gezeigt,
    das Netzwerk R' eine nicht lineare Eisendrossel ent-
    halt, deren Induktivität 1_ so bemessen ist, daß die
    Grenzfrequenz (,)o= R'- etwa gleich der unteren
    Grenzfrequenz m,----- LQ des Nachübertragers ist.
    1)ie Klirrdämpfung des Netzwerks R' kann dabei
    z. 13. durch den als Spannungsteiler ausgebildeten
    Regelwiderstand für die Finstellung variiert wer-
    den, oluie (1a13 die Grenzfrequenz nio-# L' geändert
    Nvi 1-(f.
    Erforderlichenfalls Uinnen auch beide Netz-
    werke R' nach Fig. .1a und qlt in Reihenschaltung
    zugleich allgewcn<let %\-erden, so (laß sowohl die rnit
    fiter 3. Potenz der -Nussteuerung anwachsenden kuhi-
    schen kiilii-enverzerrungen als auch die mit der
    zweiten Potenz anwachsenden Eisenverzerrungen
    kompensiert werden können.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRt,CHE: i. Schaltungsati(irdnung zur Verminderung dei- kubischen Verzerrungen in Verstärkerröhren enthaltenden Schaltungen, dadurch gekennzeich- net, daß mit Hilfe eitles besond eren nicht linearen Netzwerks zusätzlich Klirrspannungen zweiter Ordnung erzeugt und finit im wesentlichen ent- gegeiigc#setzter Phasenlage und im wesentlichen gleichrti .\niplituden wie die ursprünglichen (unverminderten) Klirrspannungenwirksam ge- macht werden. 2. Schaltungsabordnung nach Anspruch t, ;;ekeliiizeichiiet durch die Verwendung von gk#ichpliasig verzerrenden Netzwerken. ;. Schaltungsanordnung nach Anspruch i. ge- heiiiizeicliiiet durch die Verwendung von gegen phasig verzerrenden Netzwerken. Scll:tlttlllgs;u1()1-ilrlt"1g nach Anspruch 2 -Iei- 3, grkeniizeicliiiet durch die Verwendung \(n) Netzwerken mit sviiiinetrischen Kennlinien. . Schaltungsatiolrdnung nach einem der vor- llergcllentleii .\iisliriiclie. dadurch gekennzeich- net, daß das Netzwerk im Ausgangskreis ange- M-(liiet ist. t,. Schaltungsanordnung nach einem der vc»-- hergehen<len.\iispriiche, dadurch gekennzeichnet. (lall (las Nt#tzwerk ini läegenkopplungsweg all geordnet ist (nicht lineare Gegenkopplung).
    7. Schaltungsanordnung nach ,=\nspruch (l, da- durch gekennzeichnet, daß das Netz"verk 1111 Kathodenkreis der Endröhre angeordnet ist. S. Schaltungsanordnung nach Anspruch ,-. (1<i durch gekennzeichnet, (laß die \\'irksani1<eit voii einer .weiteren, eventuell freduenzabhängigeu l iegenkopplung unabhängig gemacht ist. Schaltungsanordnung nach einer)) der vor- hergehenden Ansprüche, dadurch geketinzeicli riet, (laß der Amplitudengang der Klirrdänipfung der Verstä rkerröhrenschaltung und der Klii-r- dämpfung des nicht linearen Netzwerks gleich :iild. io. Schaltungsanordnung nach einen) der vor- herge'henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet. (laß die Nichtlinearität des Netzwerks bzvv. ihre \uswirkung auf den :\usgangskreis einstellbar ist. i i. Schaltungsanordnung nach eitlem der vor- dadurch gekennzeichnet, (laß ein für die Kompensation der Fisrnverzei-- rungen der Verstä rkerröhrenschaltung geeigliv tes nicht lineare: Netzwerk benutzt ist. 1?. Schaltungsabordnung nach Anspruch i i. dadurch gekennzeichnet, (laß dieses Netzwerk au: einer Parallelschaltung einer nicht linearen Eisendrossel reit einem reellen Widerstand he steht, dessen Grenzfrequenz gleich <lei- untere°il Grenzfrequenz des klirrenden, reell belasteten Vbertragers der Verstärkerriilii-enschaltung ist. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch i i oder 12, gel:enilzeicimet durch eilte [Zegellllög- lichkeit der Nichtlinearität und ihrer .\uswir- kung auf den Verstärkerausgangskreis derart, daß die lfrc#iizfrequenz unverändert bleibt.
DES21451A 1951-01-03 1951-01-03 Schaltungsanordnung zur Verminderung der kubischen Verzerrungen in Verstaerkerroehren enthaltenden Schaltungen Expired DE846559C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2513700A1 (de) * 1975-03-27 1976-10-07 Licentia Gmbh Verfahren zum ausgleich von amplitudenverzerrungen in richtfunkanlagen
DE2653038A1 (de) * 1975-11-21 1977-05-26 Ishikawajima Harima Heavy Ind Hydraulischer servomechanismus
DE2719873A1 (de) * 1976-05-05 1977-11-24 Western Electric Co Verzerrungskompensationsschaltung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2513700A1 (de) * 1975-03-27 1976-10-07 Licentia Gmbh Verfahren zum ausgleich von amplitudenverzerrungen in richtfunkanlagen
DE2653038A1 (de) * 1975-11-21 1977-05-26 Ishikawajima Harima Heavy Ind Hydraulischer servomechanismus
DE2719873A1 (de) * 1976-05-05 1977-11-24 Western Electric Co Verzerrungskompensationsschaltung

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