DE846587C - Halterung fuer Heizfaeden, insbesondere von Entladungsroehren - Google Patents

Halterung fuer Heizfaeden, insbesondere von Entladungsroehren

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DE846587C
DE846587C DES15054A DES0015054A DE846587C DE 846587 C DE846587 C DE 846587C DE S15054 A DES15054 A DE S15054A DE S0015054 A DES0015054 A DE S0015054A DE 846587 C DE846587 C DE 846587C
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DE
Germany
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arms
filaments
arrangement
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lever
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Expired
Application number
DES15054A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Dipl-Ing Bertelsmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J1/00Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J1/02Main electrodes
    • H01J1/13Solid thermionic cathodes
    • H01J1/15Cathodes heated directly by an electric current
    • H01J1/18Supports; Vibration-damping arrangements

Landscapes

  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

  • Halterung für Heizfäden, insbesondere von Entladungsröhren Ist z. 13. eine aus mehreren Heizfäden bestehende Kathode in I?titladuligsröhren zu haltern, so darf diese Halterung der einzelnen Fäden nicht starr erfolgen, sondern es muß eine federnde Anordnung vorgesehen werden, welche die Heizfäden dauernd gespannt hält, so claß stets der erforderliche Altstand zwischen Gien Heizfäden und dem Gitterkäfig eingehaltert wird. Man hat daher vorgeschlagen, jeden 1-Ieizfacleti durch mindestens je eine federnde Anordnung gespannt zu halten und damit für jeden heizfaden eine von den anderen Heizfäden unabhängige Ausgleichung zu erzielen. Eine solche Halterung erfordert eineu großen Aufwand an federnden Anordnungen, wobei noch besondere Vorkehrungen getrotten werden müssen, um an dieseln Fadenende eile gutes Gleiten der 1 leizfadenhalterung in ihrer Führung mit Sicherheit zu gewährleisten. Außerdem erfordert diese Halterung eine unerwiinsclite Aufbaulänge, da sie in der kalten Zotte der Röhre angeordnet werden muß. Irin solcher Aufwand ist insbesondere bei Entladungsröhren großer Leistung unerwünscht. Um einen solchen insbesondere bei den letztgenannten Entladungsröhren zti vermeiden, hat man z. 13. die an den einen Pol der f-leizstromquelle anzuschließenden Heizfadenenden an einem federnd abgespannten Teil und die an den anderen Pol anzuschließenden Ileizfadenenden an einem anderen federnd abgespannten Teil befestigt. Hiermit ist aber eine eine Abstandsänderung verhindernde Fadenausgleichung nur zu erzielen, wenn alle Heizfäden sich in gleicher Weise ausdehnen. Sofern (lies nicht der Fall ist. \\-erden die Heizfäden mit einer gegenüber den übrigen Heizfäden größeren Längenänderung nicht gespannt, so daß der erforderliche Abstand zwischen diesen Heizfäden und dem Gitterkäfig nicht eingehalten wird und unter Umständen Elektrodenschluß eintritt.
  • Die Erfindung hat demgegenüber eine 1-lalterung zum Gegenstand, welche die erforderliche Fadenausgleichung in jedem Fall auch ohne einen großen Aufwand an federnden Anordnungen und Mitteln zur Erzielung einer geringen gleitenden Reibung gewährleistet. Diese Halterung ist dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer Hebelanordnung mit sich gegenseitig waageartig beeinflussenden Armen besteht, von denen der eine Teil zur Befestigung der einzelnen Heizfäden an ihrem einen Ende und der übrige "heil zur beweglichen Lagerung dieser Arme dient.
  • Die anderen Enden der Heizfäden können miteinander starr, soweit erforderlich isoliert, verbunden und durch eine einzige, für alle Fäden gemeinsame l` eder oder mindestens für eine Mehrzahl von Fäden gemeinsame Federn, die in der kalten Zone der Röhre angeordnet sind, gespannt werden.
  • In der Fig. i ist eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Hebelanordnung gezeigt. An dem Bolzen i ist auf dem Schneidenlager 2 ein doppelarmiger Hebel mit den Armen 3° und 3b beweglich gelagert. Der Hebelarm 3u trägt ein Schneidenlager 4 und der Hebelarm 3b ein Schneidenlager 5. Auf dem Schneidenlager 4 ist ein doppelarmiger Hebel mit den Armen 6° und 6b und auf dem Schneidenlager 5 ein doppelarmiger Hebel mit den Armen 7a und 7b beweglich gelagert. Jeder dieser Arme trägt ein Schneidenlager, nämlich 8, 9, io und i i, auf denen Bolzen 12 bis 15 mit den Schneidenlagern 16 bis i9 ruhen. Auf diesen Schneidenlagern sind doppelarmige Hebel mit den Hebelarmen 20°-20b, 2'°-21b, 22°-22b und 23°-23b beweglich gelagert. An jedem dieser Arme ist ein Ende der Heizfäden 24 bis 31 befestigt. An den anderen Enden dieser Heizfäden kann eine gemeinsame Feder oder können gemeinsame federnde Anordnungen 32 und 33 angreifen, wie dies z. B. die Fig. i zeigt. Die Stromzuführung zu den einzelnen Heizfäden kann an den Stellen 34 und 35 erfolgen.
  • Aus dieser Darstellung erkennt man, (1a1:1 beim Auftreten von abweichenden Längenänderungen der einzelnen Heizfäden eine Ausgleichung Tiber die untereinander waageartig wirkenden Arme der 1-lebelanordnung erfolgt. Wirkt z. B. die Zugkraft der federnden Anordnung 32 infolge einer gegenüber den Längenänderungen der Heizfäden kleinen Längenänderung des Heizfadens 24 auf diesen stärker als auf die übrigen Heizfäden, so wird der Arm 20u nach unten gezogen, bis der Heizfaden 25 keine weitere Drehung des Armes zuläßt. Hält die Zugkraft der federnden Anordnung 32 noch an, so wird der Arm 6° abwärts gezogen, bis die Heizfäden 26 und 27 keine weitere Drehung des Armes 6° zulassen. Wirkt auch jetzt noch die Zugkraft der federnden Anordnung 32, so wird der Arm 3aa abwärts gezogen, bis eine weitere Drehung durch die Heizfäden 28 bis 31 verhindert wird, welche ihre Längenänderungen in entsprechender IvVeise untereinander ausgleichen.
  • Statt des zweiarmigen Hebels 3°-3b kann auch eine dreiarmige Platte verwandt werden, in deren Mittelpunkt der Bolzen i angreift und an deren Ecken drei zweiarmige Hebelsysteme angehängt sind. Einzelheiten sind später an Irland der Fig. 4 beschrieben.
  • Konstruktiv kann die an Hand der schematischen Darstellung in Fig. i beschriebene Hebelanordnung beispielsweise so ausgebildet werdenwie dies die Fig.2 und 3 in verschiedenen Ansichten erkennen lassen. An einem Bolzen 36 hängt in Schneidenlagerung eine Platte 37 mit einem den Bolzen 3h umgebenden Ring 38. In diesen' hing sind als Arme der Hebelanordnung sechs Gelenkstäbe 39 bis 44 gelagert. Außerdem trägt die Platte 37 drei Lagerböcke 45 bis 47, welche die doppelarmigen Hebel 48 bis 5o halten. In den Armen der Hebel 48 bis 50 sind Öffnungen vorgesehen, in deinen die schon erwähnten Gelenkstäbe 39 bis 44 ruhen, an deren freiem Ende als doppelarmige Nebel metallische Streifen 51 bis 56 befestigt sind. Am l?nde jedes dieser Streifen sind Fadenbolzen 57 bis 68 beweglich aufgehängt. An jedem ist ein Fadenende 69 bis 8o befestigt. Die eben beschriebene Hebelanordnung wirkt in der an Hand der Vig. t erläuterten Weise.
  • Eine weitere Ausführung der erfindungsgemäßen Hebelanordnung zeigt die l" ig. 4 in perspektivischer Darstellung. Der Bolzen 81 trägt hier in nicht erkennbarer Schneidenlagerung eine dreiarmige Platte 82. Auf den drei Armen sind die Lagerböcke 83 his 85 befestigt. Sie tragen doppelarmige 1lebel 86 bis 88. Jeder Arm dieser Hebel hält in Schneidenlagerung die Befestigungsbolzen 89 bis 94, an deren unterem Ende in nicht erkennbarer beweglicher Lagerung dreieckförinige Platten 95 bis i oo hängen. Diese Platten sind lieweglicli in hier nicht erkennbaren Lagerstiften unterhalb der dreiarmigen Platte 82 möglichst nahe zur Mitte ihrer Lagerung am Bolzen 81 gelagert. An den einzelnen Platten sind die Enden der Heizfäden i o i lins i o6 usw. befestigt. Durch die Befestigung der hier nicht erkennbaren Lagerstifte unterhalb der dreiarmigen Platte 82 in der Nähe ihrer Lagermitte wird der Abstand zwischen den Heizfäden und dein sie umgebenden Gitter auch bei der Heizfadenbewegung konstant gehalten.
  • Auch die Hebelanordnung der Fig. 4 wirkt in der an Hand der Fig. i erläuterten Weise.
  • Wie die beschriebenen Ausführungsbeispiele erkennen lassen, liegt der Teil der Arme, an denen die Heizfadenenden befestigt sind, in einer Ebene, während der zur beweglichen Lagerung dieser Arme dienende Teil von weiteren Armen pyramidenartig darüber angeordnet ist. Der Umfang der von den erstgenannten Armen gebildeten Ebene ist der Form des die Heizfäden umgebenden, hier nicht gezeigten innersten Gitters angepaßt. Die Heizfadenenden sind hakenförmig an den Armen aufgehängt. Die Hakenkrümmung liegt in der Umfangsrichtung der von den entsprechenden Armen gebildeten Ebene, also parallel ztllii (jitterunifang, so dati bei einer etwaigen Verformung des Vadetlendes infolge der Hakeiiaufliäiigung aul.3erhalb der Fadenachse im ungünstigen Fall eine Abwanderung parallel ztliii Gitter erfolgt, also keine Abstandsändertiiig zwischen l (eizfaden und (-,ittel- eintritt.
  • I?s sei »()cll erwälnt, dalß die vorstehend beschriehenen llebelan(lrdnungen nur Ausführungsformen darstellen, die zur Halterung jeder Art von ffeizf:i(leil, auch z. I,. für Glühlampen od. dgl., dienen kiülile1l.
  • Wird die erlin(lungsgern:il.le I lehela imrdnung aus ternlleraturliest:ül(ligern Material hergestellt, so kann sie auch alt Stellen der köhren untergebracht werden, welche w:ihrend ihrer Fertigung und/oder ihres Betriebes lulle Temperaturen annehmen. Ilierdurch kall11 die I@aul:illge der IZÖhre günstig 1leeiiiHlil.it \\erden.

Claims (5)

  1. PATI.\Ta\Si'Rt'CtiE: 1. l laltertillg für I leizf:i(len, insbesondere voll I?iitla(luiigsi-(*ilii-eii, dadurch gekennzeichnet, (laß die IIaltcrtilig aus eileer Nebelanordnung mit sich gegenseitig- waageartig beeinflussenden @rnieti bestellt, \()11 delleil der eine Teil zur Befestlgulig der einzelheil l 1cizf:i(lell an ihrem einen Erde und der übrige Teil zur beweglichen Lagerung dieser Arme dient. z.
  2. Halterung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet daß der eine Teil der Arme in einer Ebene liegt, während der übrige Teil (lei-Arme pvrainidenartig darüber angeordnet ist.
  3. 3. Halterang nach Anspruch z, (la(Itll-cll gekennzeichnet, daß der ]Umfang der von (lern eitlen Teil der Arme gebildeten Ebene der 1# orin des die Heizfäden umgebenden Gitters angepaßt ist. d.
  4. Halterung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, (laß die Heizfäden liaketiföriliig aufgehängt sind und die flal;etikriiintlitiiig parallel zum Gitterumfang liegt.
  5. 5. Halterung nach Anspruch i dadurch gekennzeichnet, (laß die federnde Aliordrning alt (lern anderen Hilde der einzelnen ifeizf:i(len ulimittelbar angreift. ei. Halterang nach Anspruch t mit starrer Befestigung der Heizfäden am anderen Ende, dadurch gekeiinzeiclinet, (laß (lie Hebelanordnung -in einer federnden Anordnung befestigt ist. ;. Halterung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelanordnung aus hochteinperaturbeständigem Material hergestellt und all Stellen der Röhre angeordnet ist, die während des 1-lerstellungsvorganges der Rölire und/oder des Betriebes hohe Temperaturen annehmen.
DES15054A 1950-06-24 1950-06-24 Halterung fuer Heizfaeden, insbesondere von Entladungsroehren Expired DE846587C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3299310A (en) * 1964-05-28 1967-01-17 Westinghouse Electric Corp Electronic tube device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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