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Halterung für Heizfäden, insbesondere von Entladungsröhren Ist z.
13. eine aus mehreren Heizfäden bestehende Kathode in I?titladuligsröhren zu haltern,
so darf diese Halterung der einzelnen Fäden nicht starr erfolgen, sondern es muß
eine federnde Anordnung vorgesehen werden, welche die Heizfäden dauernd gespannt
hält, so claß stets der erforderliche Altstand zwischen Gien Heizfäden und dem Gitterkäfig
eingehaltert wird. Man hat daher vorgeschlagen, jeden 1-Ieizfacleti durch mindestens
je eine federnde Anordnung gespannt zu halten und damit für jeden heizfaden eine
von den anderen Heizfäden unabhängige Ausgleichung zu erzielen. Eine solche Halterung
erfordert eineu großen Aufwand an federnden Anordnungen, wobei noch besondere Vorkehrungen
getrotten werden müssen, um an dieseln Fadenende eile gutes Gleiten der
1 leizfadenhalterung in ihrer Führung mit Sicherheit zu gewährleisten. Außerdem
erfordert diese Halterung eine unerwiinsclite Aufbaulänge, da sie in der kalten
Zotte der Röhre angeordnet werden muß. Irin solcher Aufwand ist insbesondere bei
Entladungsröhren großer Leistung unerwünscht. Um einen solchen insbesondere bei
den letztgenannten Entladungsröhren zti vermeiden, hat man z. 13. die an
den einen Pol der f-leizstromquelle anzuschließenden Heizfadenenden an einem federnd
abgespannten Teil und die an den anderen Pol anzuschließenden Ileizfadenenden an
einem anderen federnd abgespannten Teil befestigt. Hiermit ist aber eine eine Abstandsänderung
verhindernde Fadenausgleichung nur zu erzielen, wenn alle Heizfäden sich in gleicher
Weise ausdehnen. Sofern (lies nicht der Fall ist. \\-erden
die Heizfäden
mit einer gegenüber den übrigen Heizfäden größeren Längenänderung nicht gespannt,
so daß der erforderliche Abstand zwischen diesen Heizfäden und dem Gitterkäfig nicht
eingehalten wird und unter Umständen Elektrodenschluß eintritt.
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Die Erfindung hat demgegenüber eine 1-lalterung zum Gegenstand, welche
die erforderliche Fadenausgleichung in jedem Fall auch ohne einen großen Aufwand
an federnden Anordnungen und Mitteln zur Erzielung einer geringen gleitenden Reibung
gewährleistet. Diese Halterung ist dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer Hebelanordnung
mit sich gegenseitig waageartig beeinflussenden Armen besteht, von denen der eine
Teil zur Befestigung der einzelnen Heizfäden an ihrem einen Ende und der übrige
"heil zur beweglichen Lagerung dieser Arme dient.
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Die anderen Enden der Heizfäden können miteinander starr, soweit erforderlich
isoliert, verbunden und durch eine einzige, für alle Fäden gemeinsame l` eder oder
mindestens für eine Mehrzahl von Fäden gemeinsame Federn, die in der kalten Zone
der Röhre angeordnet sind, gespannt werden.
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In der Fig. i ist eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen
Hebelanordnung gezeigt. An dem Bolzen i ist auf dem Schneidenlager 2 ein doppelarmiger
Hebel mit den Armen 3° und 3b beweglich gelagert. Der Hebelarm 3u trägt ein Schneidenlager
4 und der Hebelarm 3b ein Schneidenlager 5. Auf dem Schneidenlager 4 ist ein doppelarmiger
Hebel mit den Armen 6° und 6b und auf dem Schneidenlager 5 ein doppelarmiger Hebel
mit den Armen 7a und 7b beweglich gelagert. Jeder dieser Arme trägt ein Schneidenlager,
nämlich 8, 9, io und i i, auf denen Bolzen 12 bis 15 mit den Schneidenlagern 16
bis i9 ruhen. Auf diesen Schneidenlagern sind doppelarmige Hebel mit den Hebelarmen
20°-20b, 2'°-21b, 22°-22b und 23°-23b beweglich gelagert. An jedem dieser Arme ist
ein Ende der Heizfäden 24 bis 31 befestigt. An den anderen Enden dieser Heizfäden
kann eine gemeinsame Feder oder können gemeinsame federnde Anordnungen 32 und 33
angreifen, wie dies z. B. die Fig. i zeigt. Die Stromzuführung zu den einzelnen
Heizfäden kann an den Stellen 34 und 35 erfolgen.
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Aus dieser Darstellung erkennt man, (1a1:1 beim Auftreten von abweichenden
Längenänderungen der einzelnen Heizfäden eine Ausgleichung Tiber die untereinander
waageartig wirkenden Arme der 1-lebelanordnung erfolgt. Wirkt z. B. die Zugkraft
der federnden Anordnung 32 infolge einer gegenüber den Längenänderungen der Heizfäden
kleinen Längenänderung des Heizfadens 24 auf diesen stärker als auf die übrigen
Heizfäden, so wird der Arm 20u nach unten gezogen, bis der Heizfaden 25 keine weitere
Drehung des Armes zuläßt. Hält die Zugkraft der federnden Anordnung 32 noch an,
so wird der Arm 6° abwärts gezogen, bis die Heizfäden 26 und 27 keine weitere Drehung
des Armes 6° zulassen. Wirkt auch jetzt noch die Zugkraft der federnden Anordnung
32, so wird der Arm 3aa abwärts gezogen, bis eine weitere Drehung durch die Heizfäden
28 bis 31 verhindert wird, welche ihre Längenänderungen in entsprechender IvVeise
untereinander ausgleichen.
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Statt des zweiarmigen Hebels 3°-3b kann auch eine dreiarmige Platte
verwandt werden, in deren Mittelpunkt der Bolzen i angreift und an deren Ecken drei
zweiarmige Hebelsysteme angehängt sind. Einzelheiten sind später an Irland der Fig.
4 beschrieben.
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Konstruktiv kann die an Hand der schematischen Darstellung in Fig.
i beschriebene Hebelanordnung beispielsweise so ausgebildet werdenwie dies die Fig.2
und 3 in verschiedenen Ansichten erkennen lassen. An einem Bolzen 36 hängt in Schneidenlagerung
eine Platte 37 mit einem den Bolzen 3h umgebenden Ring 38. In diesen' hing sind
als Arme der Hebelanordnung sechs Gelenkstäbe 39 bis 44 gelagert. Außerdem trägt
die Platte 37 drei Lagerböcke 45 bis 47, welche die doppelarmigen Hebel 48 bis 5o
halten. In den Armen der Hebel 48 bis 50 sind Öffnungen vorgesehen, in deinen die
schon erwähnten Gelenkstäbe 39 bis 44 ruhen, an deren freiem Ende als doppelarmige
Nebel metallische Streifen 51 bis 56 befestigt sind. Am l?nde jedes dieser Streifen
sind Fadenbolzen 57 bis 68 beweglich aufgehängt. An jedem ist ein Fadenende 69 bis
8o befestigt. Die eben beschriebene Hebelanordnung wirkt in der an Hand der Vig.
t erläuterten Weise.
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Eine weitere Ausführung der erfindungsgemäßen Hebelanordnung zeigt
die l" ig. 4 in perspektivischer Darstellung. Der Bolzen 81 trägt hier in nicht
erkennbarer Schneidenlagerung eine dreiarmige Platte 82. Auf den drei Armen sind
die Lagerböcke 83 his 85 befestigt. Sie tragen doppelarmige 1lebel 86 bis 88. Jeder
Arm dieser Hebel hält in Schneidenlagerung die Befestigungsbolzen 89 bis 94, an
deren unterem Ende in nicht erkennbarer beweglicher Lagerung dreieckförinige Platten
95 bis i oo hängen. Diese Platten sind lieweglicli in hier nicht erkennbaren Lagerstiften
unterhalb der dreiarmigen Platte 82 möglichst nahe zur Mitte ihrer Lagerung am Bolzen
81 gelagert. An den einzelnen Platten sind die Enden der Heizfäden i o i lins i
o6 usw. befestigt. Durch die Befestigung der hier nicht erkennbaren Lagerstifte
unterhalb der dreiarmigen Platte 82 in der Nähe ihrer Lagermitte wird der Abstand
zwischen den Heizfäden und dein sie umgebenden Gitter auch bei der Heizfadenbewegung
konstant gehalten.
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Auch die Hebelanordnung der Fig. 4 wirkt in der an Hand der Fig. i
erläuterten Weise.
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Wie die beschriebenen Ausführungsbeispiele erkennen lassen, liegt
der Teil der Arme, an denen die Heizfadenenden befestigt sind, in einer Ebene, während
der zur beweglichen Lagerung dieser Arme dienende Teil von weiteren Armen pyramidenartig
darüber angeordnet ist. Der Umfang der von den erstgenannten Armen gebildeten Ebene
ist der Form des die Heizfäden umgebenden, hier nicht gezeigten innersten Gitters
angepaßt. Die Heizfadenenden sind hakenförmig an den Armen aufgehängt. Die Hakenkrümmung
liegt in der Umfangsrichtung der von den entsprechenden Armen gebildeten Ebene,
also
parallel ztllii (jitterunifang, so dati bei einer etwaigen Verformung des Vadetlendes
infolge der Hakeiiaufliäiigung aul.3erhalb der Fadenachse im ungünstigen Fall eine
Abwanderung parallel ztliii Gitter erfolgt, also keine Abstandsändertiiig zwischen
l (eizfaden und (-,ittel- eintritt.
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I?s sei »()cll erwälnt, dalß die vorstehend beschriehenen llebelan(lrdnungen
nur Ausführungsformen darstellen, die zur Halterung jeder Art von ffeizf:i(leil,
auch z. I,. für Glühlampen od. dgl., dienen kiülile1l.
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Wird die erlin(lungsgern:il.le I lehela imrdnung aus ternlleraturliest:ül(ligern
Material hergestellt, so kann sie auch alt Stellen der köhren untergebracht werden,
welche w:ihrend ihrer Fertigung und/oder ihres Betriebes lulle Temperaturen annehmen.
Ilierdurch kall11 die I@aul:illge der IZÖhre günstig 1leeiiiHlil.it \\erden.