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Nadelhalter für Nadeln zur Wirkwarenausbesserung Die l=rfinüung bezieht
sich auf einen Halter für pneumatisch betätigte Nadeln zur Ausbesserung von Wirkwaren
und ähnliche Zwecke, bei welchem eine hin und leer gehende Bewegung auf die :adeln
übertragen wird. Bei Nadelhaltern mit pneumatischer Betätigung der Nadel wurde das
Anhalten und Ingangsetzen meistens durch Fußschaltung ermöglicht, indem z. l3. beim
_\nhalten der Strom für den Antriebsmotor der Putnpe unterbrochen wurde, die die
Prellluft für den Nadelantrieb lieferte. Zwischen Betätigung des Schalters und Ansprechung
der Nadel entstand dabei jedoch eine für schnelles Arbeiten unerwünschte -zeitliche
Verzögerung.
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Man hat deshalb schon versucht, den Nadelhalter für derartige IZepassiergerä
te mit einem von Hand zu lic#tütigen<len Luftventil zu versehen, durch welches
die Luftzufuhr für den Antrieb unmittelbar nntci-liundcii \\erden kennte. solche
.lnordiiung hat den Nachteil, dall die Luftzufuhr für den Nadelantrieb nur durch
ständige Betätigung des Ventils bewerkstelligt werden kann. Ein derartiges iin Nadelhalter
angeordnetes Ventil muß infolgedessen stets bedient werden, solange die Nadel arbeiten
soll.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung wird demgegenüber vorgeschlagen,
ein von Hand zu betätigendes Ventil vorzusehen, das die Luftzufuhr zum Halter bei
Betätigung unterbindet. Das Ventil soll also nur dann betätigt werden, wenn man
die Luftzufuhr nicht zum Antrieb verwenden, sondern in die _ltnioslihäre abströmen
lassen will, d. 1i. die Nadel
bleibt stets in Betrieb, bis das-
Ventil betätigt wird. Damit wird eine wesentliche Erleichterung der t landhabung
des Nadelhalters bewirkt, weil das Ventil nicht ständig unter Fingerdruck gehalten
werden muß. Erst wenn die Nadelbewegung unterbrochen werden soll, ist es erforderlich,
das Ventil zii betätigen, so daß ein leichteres Arbeiten erfolgen kann finit der
zusätzlichen Wirkung -für den Arbeiter, daß dessen Aufmerksamkeit nicht von der
eigentlichen Arbeit abgelenkt wird, weil er nicht mehr darauf zu achten braucht,
einen fortgesetzten Druck auf das Ventil auszuüben.
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Anstatt nun das Ventil so anzubringen, daß es den Zylinder von dem
pneumatischen System trennt, wenn es geschlossen ist, kann das Ventil so angeovdnet
werden, daß es den Zylinder in direkte Verl» ndung mit der Außenluft bringt, so
daß bei geöffnetem Ventil das Pulsieren des pneumatischen Systems keinen veränderlichen
Druck in dem Zylinder erzeugt, der genügen #,viirde, um den Kolben 7.1i betätigen.
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Eine Ausführungsform eines pneumatisch betätigten Nadelhalterzufuhrkopfes
fürdieWirkwaren aushesserung einschließlich eines Ventilmechanisinus ist an Hand
der Zeichnungen nachstehend beschrieben. Es zeigt F ig. i eine Seitenansicht des
Nadelhalterkopfes, Fig. 2 einen Schnitt durch den Kopf, Fig. 3 einen Seitenriß einer
abgewandelten Form eines Nadelhalters, Fig. 4 einen Längsschnitt von Fig. 3 und
Fig.S einen Querschnitt gemäß Linie 5-5 in Fig. 4.
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Der N adelhalterzufuhrkopf i im Beispiel nach Fig. i und 2 ist in
Kunststoff gepreßt und mit Vertiefungen 2 versehen, um den Daumen und Zeigefinger
aufzunehmen. Der Kopf i ist an dem hohlen Nadelhalterbehälter oder -zylinder 4 befestigt,
in welchem ein Kolben (nicht dargestellt) sich auf und ali bewegt, dessen Konstruktion
an sich bekannt ist.
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Die Luftleitung für eine Luftpumpe ist an dem mit Gewinde versehenen
Kupplungsglied 5 angeschlossen, das im rechten Winkel zum Kopf angeordnet ist und
in Verbindung mit dem Durchgang 6, der zuin Innern des Behälters 4 führt, steht.
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Im Innern des Kupplungsglieds 5 befindet sich eine Ventilscheibe 7,
die mit dem Nadelventil 8 zusammenarbeitet, das von Hand mittels des Knopfes g betätigt
werden kann und durch die Feder io beim loslassen automatisch wieder geöffnet wird.
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Wo es wünschenswert ist, den Zylinder in direkte Verbindung finit
der Andenluft zu bringen, ist ein Durchgang 6° vorgesehen, der dann in Tätigkeit
tritt, wenn das Ventil 8 geschlossen ist.
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Die abgewandelte Form eines Nadelhalters gemäß der Erfindung nach
Fig. 3, 4 und 5 besteht aus einem Zufuhrkopf i, der aus Kunststoff gepreßt und an
einem Zylinder 4 angeschraubt ist. Letzterer ist an jeder Seite mit einer Vertiefung
2 verseben, die für die Aufnahme des Daumens bzw Zeigfingers passend ist. Der hohle
Nadelhalterbehälter oder -zylinder .I birgt einen Kolben i i, welcher sich in bekannter
\Veise auf und ab bewegt. Eine Beschreibung erübrigt sich, da dieser Teil der Einrichtung
an sich bekannt ist.
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Die Luftleitung von einer ventillosen Luftpumpe ist an einem Kupplungsglied
5 auf dein Kopf i befestigt, (las durch eine Durchgangsleitung mit dem Innern des
Nadelhalterbehälters in Verbindung steht. Der Behälter ist mit einem Durchgang 611
versehen, der unmittelbar mit der "\iißeiiluft in Verbindung steht und mit (lein
ein zapfengelagertes Ventilglied 9 zusammenarbeitet. Das Ventilglied ist schwach
gewinkelt um seinen Drehzapfen 12 und hat an einem Ende eine Verschlußmöglichkeit
und ist von Hand zu betätigen durch Fingerdruck an dem vom Durchgang 6° entfernten
Ende. Eine leichte Rückholfeder io bringt das Ventil in die Verschlußstellung.
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Im Gebrauch wird der Nadelhalter beider Formen leicht zwischen Daumen
und Mittelfinger gehalten, während derZeigefinger auf dem Ventilglied 9 liegt. Wenn
ein Anhalten der Nadelbetätigung gewünscht wird, wird das Ventilglied mit dem Zeigefinger
niedergedrückt, wobei der Zylinder in direkte Verbindung mit der Außenluft gesetzt
wird. so daß, obwohl Pulsationen in der Luftsäule noch stattfinden können, in (lern
übrigen sonst geschlossenen pneumatischen System diese keine Druckänderung im Zylinder
verursachen können, die genügen würde, um den Kolben in Tätigkeit zu setzen, der
in derPraxis praktisch unmittelbar mit demöffnen des Ventils zum Stillstand gebracht
wird.
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Durch Nachlassen des Fingerdrucks auf dem zapfengelagerten Ventilglied
schließt die Rückholfeder das Ventil, und vorausgesetzt, daß das pneumatische System
zu pulsieren fortgesetzt hat, wird das System nochmals geschlossen, und der Kolben
wird sofort wieder seine Auf- und Abwärtsbewegung aufnehmen in Übereinstimmung tnit
den Pulsatiönen.