DE84768C - - Google Patents

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DE84768C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/42Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having at least one hammer
    • F41A19/52Cocking or firing mechanisms for other types of guns, e.g. fixed breech-block types, revolvers
    • F41A19/54Cocking or firing mechanisms for other types of guns, e.g. fixed breech-block types, revolvers for breakdown guns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Buckles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Jagdgewehrschlofs mit inneren Hähnen werden die Schlagfedern und dadurch die Hähne durch einen eigenartig angeordneten Hebel gespannt und entspännt. Während bei Führung des Gewehres die Schlagfedern vollständig aufser Spannung sich befinden, ist der Jäger in den Stand gesetzt, beide Schlagfedern und somit die Schlösser erst im Momente des Gebrauchs durch einen einzigen Hebeldruck spannen und ebenso bei Nichtgebrauch durch einen einzigen Hebeldruck entspannen zu können.
Fig. ι zeigt im Durchschnitt die Anordnung der Hebel H und H' mit Hebelarm S" in Verbindung mit der seitlich liegenden gespannten Schlagfeder;
Fig. 2 zeigt im Durchschnitt dieselbe Construction mit verlängertem Hebel H' und dem Schieber S.
Fig. 3 zeigt im Durchschnitt wieder die Construction wie Fig. ι mit dem seitlich angebrachten Handhebel S' zur Bewegung des Hebels H'.
Fig. 4 zeigt die entspannte Schlagfeder von dem Ansatz a' hoch gehoben.
Fig. 5 zeigt das Schlofs mit entspannter Schlagfeder.
Fig, 6 zeigt das Schlofs mit vorgeschnelltem Hahn.
Fig. 7 zeigt dasselbe wie Fig. ι mit eingesetztem Schlofs. Der Hebel H ist vorn mit dem Ansatz α in tiefster Stellung und hat den oberen Schenkel der Schlagfeder niedergedrückt und letztere gespannt. Der untere Schenkelder Schlagfeder drückt gegen die untere Aussparung im Hahn, die Stange steht in der Hahnrast.
Fig. 8 zeigt die Stange gelöst und den Hahn vorgeschnellt.
Fig. g zeigt den Hebel H in seiner Längsansicht.
Fig. 10 zeigt die Vorderansicht des Hebels H mit den Ansatzpaaren α und a'.
Fig. 11 zeigt das hintere Hebelende H mit der diagonalen Nuth ν w und dessen Durchschnitt g h (Fig. 8).
Fig. 12 zeigt den Hahn in seiner Rückstellung; die Spannung der Schlagfedern kann von neuem erfolgen.
Fig. 13 zeigt die Anordnung, wie der Hebel H' durch den Verschlufsschieber V in Verbindung mit dem Winkelschieber W zurückgeworfen werden kann.
An dem Abzugsblech A (Fig. 1) ist ein Hebel H angeordnet und bei i gelagert, welcher an seinem vorderen Arm auf beiden Seiten je zwei Ansätze α und a' trägt. Die Schlösser sind derartig in den Systemkasten eingepafst, dafs die vorderen Schenkelenden ihrer Schlagfedern zwischen die beiden Ansatzpaare a und a' zu liegen kommen. An seinem hinteren Arm ist der Hebel H mit einer diagonalen Nuth versehen, welche durch den Zapfen χ eines zweiten Hebels H', der ebenfalls im Abzugsblech und zwar in O gelagert ist, die Bewegung dieses letzteren aufnimmt, derart, dafs die vor- und rückwärts zu bewerkstelligende Bewegung des Hebels H' eine auf- und niedergehende des Hebels H bewirkt. Die Bewegung des Hebels H kann verschiedenartig bewerkstelligt werden, so durch den Schieber 5
(Fig. 2), welcher so eingerichtet ist, dafs er beim Visiren in keiner Weise stört, oder durch den Seitenhebel S' (Fig. 3), oder durch den Hebelarm S" (Fig. 1). Wird der Schieber S (Fig. 2) oder der Seitenhebel S' (Fig. 3) mit der Hand nach vorn gebracht, oder der Hebelarm 5" des Hebels H' (Fig. 1) an den Grifftheil des Schaftes gedrückt, so bewirken die Zapfen χ des Hebels H', indem sie in der diagonalen Nuth des Hebels H fortgleiten, ein Hochgehen des hinteren und ein Niedergehen des vorderen Armes desselben, so dafs er die in den Fig. 1, 3. und 7 dargestellte Lage zeigt. Hierbei drücken die oberen Ansätze a des Hebels H die oberen Schenkel gegen die unteren Schenkel der Schlagfedern, spannen letztere und somit das ganze Schlofs. Wird jetzt, wie in Fig. 8 ersichtlich, der Abzug abgezogen, so schnellt der , Hahn nach vorn gegen den Zündbolzen und entzündet das Schlofs. Um Schlagfedern und Hähne wieder in die zum Spannen geeignete Lage zu bringen, wobei und in welcher die Schlagfedern aber vollständig entspannt bleiben, werden der Schieber S oder der Seitenhebel 5" mit Hand zurückgeschoben, oder der Hebelarm B mit Hand geöffnet. Hierbei gleitet der Hebel H' nach rückwärts und drückt, indem sein Zapfen χ längs der diagonalen Nuth des Hebels H fortgleitet, den vorderen Arm des letzteren nach oben. Der vordere Arm des Hebels H stöfst hierbei' mit seinen Ansätzen a1 gegen die unteren Schenkel der Schlagfedern und wirft diese, sowie die Hähne zurück. Die Schnäbel der Abzüge treten hierbei in die Rasten der Hähne ein, so dafs die Lage zum Spannen wiedergegeben, die Schlösser selbst aber. entspannt sind. Kommt bei dieser Construction der Schieber 5 zur Anwendung, so ist noch folgende Anordnung getroffen. Der Verschlufsschieber V (Fig. 13) ist mit einem Winkelschieber W versehen. Wird nun der Verschlufshebel T auf der Scheibe des Systemkastens nach rechts gedrückt, so gleitet in bekannter Weise der Verschlufsschieber V im Systemkasten nach rückwärts und mit ihm der Winkelschieber W. Letzterer wirft den Hebel H' nach rückwärts, wodurch der Hebel H mit seinem: vorderen Arm nach oben gedrückt wird, so dafs die Schlagfedern entspannt und diese sammt Hahn in die Lage zum Spannen gebracht werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: ■
1. Ein Hammerschlofs mit zweischenkeliger, durch einen Spannhebel spannbarer Schlagfeder, dadurch gekennzeichnet, dafs der obere und der untere Schlagfederarm, welche in eine Aussparung des Hammers hineinreichen, abwechselnd gegen die obere und die untere Begrenzung der Aussparung gedrückt werden und dabei den Hammer in die Spannrast zurückführen bezw. die Feder in die zum Abfeuern
Spannung versetzen.
2. Eine Ausführungsform des unter 1. ge-. kennzeichneten Hammerschlosses, bei welcher im Abzugsblech ein Spannhebel an^ gebracht ist, in dessen diagonaler Nuth die Zapfen eines gleichfalls im Abzugsblech angeordneten Druckhebels gleiten, derart, dafs die vor- und rückwärtsgehende Bewegung des JDruckhebels eine auf- und niedergehende Bewegung des Spannhebels bewirkt.
nöthige
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE84768C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961512C (de) * 1954-10-23 1957-04-04 Robert Huebner Fa Verschluss fuer Jagdwaffen mit einem oder mehreren uebereinanderliegenden Laeufen
FR2765317A1 (fr) * 1997-06-13 1998-12-31 Demas Ets Mecanisme d'armement desarmable pour fusil

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961512C (de) * 1954-10-23 1957-04-04 Robert Huebner Fa Verschluss fuer Jagdwaffen mit einem oder mehreren uebereinanderliegenden Laeufen
FR2765317A1 (fr) * 1997-06-13 1998-12-31 Demas Ets Mecanisme d'armement desarmable pour fusil

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