DE847794C - Hilfskunstbein zum Anpassen eines Oberschenkelkunstbeines an den Oberschenkelstumpf - Google Patents

Hilfskunstbein zum Anpassen eines Oberschenkelkunstbeines an den Oberschenkelstumpf

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DE847794C
DE847794C DEL3010D DEL0003010D DE847794C DE 847794 C DE847794 C DE 847794C DE L3010 D DEL3010 D DE L3010D DE L0003010 D DEL0003010 D DE L0003010D DE 847794 C DE847794 C DE 847794C
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DE
Germany
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thigh
leg
artificial
foot
auxiliary
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Expired
Application number
DEL3010D
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English (en)
Inventor
Heinrich Lammers
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Individual
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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00—Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/50—Prostheses not implantable in the body
    • A61F2/60—Artificial legs or feet or parts thereof

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Transplantation (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Cardiology (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
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  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Prostheses (AREA)

Description

  • Hil fskunstbein zum Anpassen eines Oberschenkelkunstbeines an den Oberschenkelstumpf Die Erfindung betrifft ein Hilfskunstbein zum Anpassen eines Oberschenkelkunstbeines an den Oberschenkelstumpf mit einem der Höhe nach einstellbaren Fußteil. Ein solches Hilfskunstbein ist erfindungsgemäß gekenzeichnet durch einen ein unverrückbares Kniegelenk aufweisendes, aus Oberschenkelstück und Unterschenkelstück bestehenden Mittelteil, an dessen Unterschenkelstück der der Höhe nach einstellbare Fußteil seitlich verschieb-und feststellbar angeordnet ist und mit dessen Oherschenkelstück ein mit dem vorgearbeiteten Oberschenkeltrichter provisorisch verbindbares Kugelgelenk seitlich verschieb- und feststellbar verbunden ist, welches zum Oberschenkeltrichter vor- und zurückversetzbar ist. Bei einer besonderen Ausführungsform des Erfindungsgegenstands kann der Fußteil mittels einer Platte über Schraubenbolzen und diese mit Schlitzen übergreifende Winkeleisen mit dem Unterschenkelstück des Mittelteils seitlich einstellbar verbunden sein. um ein N'erkaooten des Fußteils zu verhindern.
  • Das Anpassen von Oberschenkelkunstbeinen an Oberschenkelstümpfe bereitete bisher erhebliche Schwierigkeiten, die insonderheit darin bestanden. den richtigen, für den Beschädigten zutreffenden Unterstützungspunkt zu finden. Die bisher geübte Gepflogenheit. diesen Unterstützungspunkt im Stand zu ermitteln. wurde als unzureichend erkannt. weil sie den tatsächlichen Erfordernissen nur sehr unvollkommen nachkommt.
  • Diesen Schwierigkeiten hilft die Erfindung ab.
  • Das erfindungsgemäße Hilfskunstbein wird nicht nur sämtlichen Stand- und Gangarten des Beschädigten, sondern auch den im Oberschenkelstumpf verbliebenen Muskelkräften weitestgehend gerecht und verschafft dem Beschädigten daher in jeder Weise Erleichterungen und Vorteile.
  • Es ist bereits ein künstliches Bein für Lehr-, Übungs- und Gebrauchszwecke bekannt, bei dem jedoch der Unterschenkel nur um einen Zapfen verschwenkbar ist, so daß sich die Fußfläche im Kreisbogen um diesen Zapfen als Drehpunkt beidseitig bewegen läßt, um X- oder O-Beinstellungen herbeiführen zu können. Zwar wird hierdurch eine Verschiebung des Fußes aus der Mittellinie möglich, die Folge davon ist aber, daß der Fuß nun nicht mehr gerade auftritt. Erfolgt eine Schwenkung des Unterschenkels seitlich nach außen, kommt es zu einem Auftreten des Fußes auf der innenliegenden Fußkante. Wird dagegen der Unterschenkel seitlich nach innen geschwenkt, so tritt der Fuß auf seinem außeren Rande auf. Die Folge davon ist, daß eine genaue Körperunterstützung nicht erreichbar wird.
  • Bei einem anderen bekannten Kunstbein wird bei Einstellung des Beines in die 0- oder X-Stellung die Belassung des Fuß- und Kniegelenkes in der horizontalen Lage bezweckt, um zu vermeiden, daß heim Gehen der Unterschenkel des Kunstbeines gegen das gesunde Bein entweder nach außen oder nach innen schwenkt, jedoch fehlt bei diesem bekannten Kunstbein jede Möglichkeit, den Fuß oder das Knie aus der Mittellinie des Kunstbeines zu verschieben.
  • Beim Hilfskunstbein gemäß der Erfindung ist vor allem bedeutsam, daß infolge des vorgesehenen Kugelgelenkes schon beim Stehen, wenn das Kugelgelenk und die Schlitzführungen gelöst sind, eine Feineinstellung auf dem Unterschenkel unabhängig vom Kniegelenk erfolgen kann, weil der Unterteil des Oberschaftes auf dem Unterschenkel mit dem Knie nach jeder Richtung frei beweglich ist. Ist auf diese Weise eine günstige Stumpfstellung zur Mittellinie gefunden, so werden heim Gehen fast kaum noch Verstellungen notwendig. Solche Verstellungen sind überdies zufolge des gemäß der Erfindung gewählten Vorschlages in sehr einfacher und feiner Weise möglich. Von besonderer Beachtung ist aber auch noch, daß der Vorschlag gemäß der r Erfindung sowohl für einachsige als auch für mehrachsige physiologische Kniegelenke gleich gut verwertl)ar ist.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. 1 eine Vorder- und Abb. 2 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Kunstbeines.
  • In den Abbildungen ist mit I der für das neu anzufertigende Kunstbein vorbereitete Oberschenkeltrichter, mit 2 ein ein Kniegelenk 3 aufweisender Mittelteil und mit 4 ein Fußteil bezeichnet.
  • Der Fußteil 4 ist über den Zapfen 5 zum Mittelteil 2 in der Höhe und seitlich verstell- und feststellbar. Um dies zu erreichen, sind am Mittelteil 2 Winkeleisen 6 befestigt. die über Schraubenbolzen 7 eine Platte 8 tragen, deren von den Bolzen durchgriffene Schlitze 9 eine seitliche Verschiehung der Platte 8 zum Nlittelteil 2 ermöglichen. An der Platte 8 ist ein hei 10 seitlich geschlitzter Holzteil ii befestigt, welcher mittels der Schrauben-Bolzen 12 den Fußverlängerungszapfen 5 in der gewünschten Höhenlage zum Mittelteil 2 einspannt.
  • Es kann also somit die @ Höhle des Fußes 4 zum Mittelteil 2 und auch die Seitenlage des Fußes 4 zum Mittelteil 2 ein- und festgestellt werden. Die Verbindung des Fußes 4 zum Mittelteil 2 in der vorbeschriebenen Weise gestattet, dem Mittelteil 2 einen rechten oder einen linken Fuß zuzuordnen. so daß das Hilfskunstheill sowohl zum Herstellen von linken als auch von rechteii Kuustbeineii Anwendung finden kann.
  • Das obere Ende des Mittelteils 2 trägt ein mit dem vorgearbeiteten c)lierschenkeltrichter 1 provisorisch verbindbares Kugelgelenk, rvelches unter Belassung seiner l)reh- und Sch'veiikmögl ichkeiten zum Oberschenkeltrichter 1 vor- oder zurückversetzbar ist und zu welchem der Mittelteil 2 in der Seitenrichtung verschieb- und feststellbar ist. An dem Mittelteil 2 sind Winkelstücke t3 befestigt, die über Bolzen 14 eine Platte 15 tragen, die seitlich laufende Schlitze I6 hat so daß der Äl ittelteil 2 zu der Platte 15 in seitlicher Richtung verschiebbar ist. Die Platte 15 hat eine schalenförmige Vertiefung I7, in welche eine Halbkugel i8 einpaßt, die über eine Schraube 19 in der jeweils gewünschten Lage zu der Schale 17 feststellbar ist. Die Hall)-kugel 18 ist mit einer Raiidplatte 20 versehen. die über Bolzen 21 mit einer Platte 22 verbunden ist, die wiederum über Winkelstücke 23 provisorisch mit dem Oberschenkeltrichter 1 verbunden ist. Die Platte 22 besitzt von den Bolzen 21 durchgriffene Schlitze, die eine Verlagerung der Randplatte 20 nach vorn oder nach hinten zulassen.
  • Auf diese Art und Weise ist es möglich, dem aus Mittelteil und Fußteil bestehenden Hilfskunstbein jede in Frage kommende Lage und Neigung zum Oberschenkeltrichter zu gelten und es in diesen Lagen und Neigungen auch festzulegen. so daß ein Schreiten ausgeübt werden kann.
  • Nachdem mit einem Hilfskunstl)ein, wie es in den Abbildungen veranschaulicht ist, zunächst im groben die erste Einstellung vorgenommen ist. unternimmt der Beschädigte Gehbewegungen. Im Verlaufe dieser Gehbewegungen finden so lange Einstellungen an dem Hilfskunstbein statt, bis der ordnungsgemäße und richtige Unterstützungspunkt gefunden ist, was auf Grund der vielen Verstell-, Verschiebe- und Neigungsmöglichkeiten mit Sicherheit erreichbar ist. @ Hat man mit Hilfe des Hilfskunstbeines die richtige Fußstellung ermittelt und den richtigen Unterstützungspunkt gefunden, und zwar sowohl für den Stand als auch für das Gehen, dann zeigt die mit I, II, 1II angedeutete Linie die Markierung für den danach ordnungsgemäß zu bauenden Unterschenkel mit Knie an, der mit dem Oberschenkeltrichter entsprecheiid der ermittelten Linie alsdann zu verbinden ist. Die Markierungen werden auf allen vier Seiten vorgenommen und der Oberschenkel so aufgebaut, daß die auf ihm aufgezeichneten Linien mit den Meßpunkten I und II im Fiiiklang stehen.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Hilfskunstl)ein zum Anpassen eines Oberschenkelkunstlieines an den Oberschenkelstumpf mit einem der Höhe nach einstellbaren Fußteil, gekennzeichnet durch einen ein unverrückbares Kniegelenk (3) aufweisendes, aus Oberschenkelstück und Unterschenkelstück bestehenden Mittelteil (2), an dessen Unterschenkelstück der der Höhe nach einstellbare Fußteil (4) seitlich verschiel>- und feststellbar angeordnet ist und mit dessen Oherschenkelstück ein mit dem vorgearbeiteten Oberschenkeltrichter (i) provisorisch verbindbares Kugelgelenk seitlich verschieb- und feststellbar verbunden ist, welches zum Oberschenkeltrichter (I) vor- und zurückversetzbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Hilfskunsthein nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußteil (4) mittels einer Platte (8) iiber Schraubenbolzen (7) und diese mit Schlitzen (g) übergreifende Winkeleisen (6) mit dem Unterschenkelstück des Mittelteils (2) seitlich einstellbar verbunden ist, um ein Verkanten des Fußteils zu verhindern.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 306 023. 526 1 1 1.
DEL3010D 1942-03-22 1942-03-22 Hilfskunstbein zum Anpassen eines Oberschenkelkunstbeines an den Oberschenkelstumpf Expired DE847794C (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023856B (de) * 1954-08-04 1958-02-06 Fritz Moehres Verfahren zur Herstellung von Beinprothesen fuer Oberschenkelamputierte
DE1177281B (de) * 1958-12-11 1964-09-03 Republique Francaise Parle Min Beinprothese aus einem in seiner Laenge verstellbaren rohrfoermigen Traggestell
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DE526111C (de) * 1927-06-04 1931-06-02 Proceda Leichtmetallprothesen Kunstbein aus Leichtmetall

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