DE848211C - Mit Verstaerkern ausgeruestete Fernwaehlanlage - Google Patents
Mit Verstaerkern ausgeruestete FernwaehlanlageInfo
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- DE848211C DE848211C DEP54823A DEP0054823A DE848211C DE 848211 C DE848211 C DE 848211C DE P54823 A DEP54823 A DE P54823A DE P0054823 A DEP0054823 A DE P0054823A DE 848211 C DE848211 C DE 848211C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q3/00—Selecting arrangements
- H04Q3/0016—Arrangements providing connection between exchanges
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- Telephonic Communication Services (AREA)
- Interface Circuits In Exchanges (AREA)
Description
- Mit Verstärkern ausgerüstete Fernwählanlage
nelnners erreicht hat. Diese Aufgabe löst die Erfindung dadurch, daß in rnit Verstärkern ausgerüsteteten hernwählanlagen mit Durchschaltung der Spreche erbindung nach Beendigung der Eindur Verbindungswege nach der Auswahl der Vermittlungsstelle des gewünschten Teilnelttners die Sprechverbindung zur Übermittlung einer Ortsansage durchgeschaltet wird und diese I)urchschaltung beim Eintreffers vors weiteren vom artrufenden Teilnehmer zur Vollendung der Verhinduttg gesendeten Stromstöße wieder aufgehoben wird. Es stellt dadurch irn Belieben des anrufenden Teilnehmer:, ob er die Ortsansage entgegennimmt oder sofort die zur Auswahl des gewünschten Teilnclrrners erforderlichen `Vählstromstoßreihen aussendet und damit die Durchschaltung verhindert bzw. eine etwa erfolgte Durchschaltung wieder aufhebt. Die Durchschaltung selbst kann nach Auswahl der Vermittlungsstelle des gewünschten Teilnehmers selbständig, z.13. durch Abzählen der übermittelten 1`'ählstromstoßreihen, vorgenommen werden, sofern die Kennziffern der Vermittlungsstellen des Wählnetzes alle dieselbe Stellenzahl besitzen. Ist dies nicht der Fall, dann wird zweckmäßig auf der die Ortsansage aussendenden Stelle zur Durchschaltung eine besondere Rückmeldung ausgesendet.1:s :irrd I ern@@ ülilanlagen bekannt, hei welchen mit lziiclc-;icltt auf den Abschluß der in die Lei- turtgen gelegten Verstärker die Sprechleitungen erst nach lieen<ligung des Verbindungsaufbaus in ;leer i`ltertraguttgseinrirlttungc#n der Verl>indungs- ieittriigeit durch-cschaltet \\-erden. \\erm leide Teil- tu@titter (lcs (;esl@r@ichs ihren lliirer ausgehängt hal>eri. \\-:ihrend des sttgenamtten Einstellzustands bi: zum .\uslt<ingen des get@iitiscliteri Teilnehmers und stach wittern \\'iedereinhüttgen sind hierbei die @l@rechleitursgen aufgetrennt, und die Verstärker @@ercleit mit der normalen Belastung abgeschlossen. 1)er h:rtirtdung liegt dic Aufgabe zugrunde, in @lerartigert I@erni@:ihlartlagen die Cbertragung einer ()rtsattsa ge ztr ermöglichen, \Kelche dem die Ver- bindung, aufbauenden Teilnehmer anzeigt, claß er die \ crmittlttngsstelle cles gewünschten Teil- - Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt :11i1. i einen Übersichtsplan für ein Landeswahlnetz, :111i. 2 einen Übertrager am abgehenden Ende einer Verbindungsleitung, 11b. 3 einen Übertrager an dem abgehenden Ende einer Z'ierdrahtleitung, Abb. d einen Übertrager an dem abgehenden Ende einer Verbindungsleitung in dem von dem Zentralamt wegführenden Verbindungs-,veg, Al>I>. 5 einen Übertrager in dem ankommenden Ende einer Verl)indungsleitung in dem von dem Zentralamt wegführenden Verbindungsweg.
- Die von einem Teilnehmer Ta eines Endamts ,EA mit der Kennziffer 021359 zu einem Teilnehmer Tg eines Endamts mit der Kennziffer 03489 gewünschte Verbindung verläuft über einen Gruppenwähler IGLE' des Endamts EA des anrufenden "feilnellmers, eine Verbindungsleitung VL i, das übergeordnete Knotenamt KA, eine Verbindungsleitung G-!_ 2, (las übergeordnete Hauptamt HA, die Verbindungsleitung VL 3 und (las Zentralamt ZA der Netzgruppe des anrufenden Teilnehmers. Durch die von dein Teilnehmer ausgesendete Kennziffer 03489 des Endamts des gewünschten Teilnehmers wird nacheinander die Verbindungsleitung VL d zu dein Zentralamt der gewünschten Netzgruppe, die Verbindungsleitung 1'L 5 zu dein Hauptamt IIA mit der Kennziffer 034, die Verl» ndungsleiLung TL 6 zu dem Knotenamt KA mit der Kennziffer 0348 und schließlich die Verbindungsleitung VL 7 zu dem E?ndanit F._=1 des gewünschten Teilnehmers ausgewählt. Die Verl>ind11l1gsleitullgen VL 3, VL d und VL 5 zwischen den Zentral<iantern und Hauptämtern sind als Vierdrahtleitungen ausgeführt.
- Der an dein abgehenden Ende der Verbindungsleitung VL i liegende Übertrager ÜG (Abb. 2) Wird beispielsweise über die Leitung i c i belegt, wobei Relais C anspricht. Relais A nimmt die Stromstöße auf, welche von dein Gruppenwähler des Endamts über die Ader i a übertragen werden und sendet sie als Wechselstromstöße weiter. Über die Verbindungsleitung VL empfangene Rücknieldungen werden von dem Relais .1 aufgenominen, welches ein Relais H erregt. Bei normalem @-cri>indungsverlauf wird beim Freiprüfen des Leitungswählers ein kurzer lZückineldeinipuls der die Relais R und T anwirft. Stößt die Verbindung jedoch auf eine besetzte Leitung, dann wird ein langer Rückmeldeimpuls von etwa .I00 ms Dauer übertragen, der die Relais R und T nach vorübergehender Erregung wieder abwirft. Hängt der gerufene Teilnehmer aus, dann wird ein Rückineldeilnliuls voll 200 bis 23o ins Dauer iillerti-ageii, wobei die Relais R und T nacheinander ansprechen und Relais R sodann wieder abfällt. Da noch während der Abfallzeit des lZelais 7@ ,dieser Aushä ngeimpuls beendet wird, konnnt bei Abfall von Relais H ein Stromkreis für Relais G zustande; (r Relais G schaltet die Sprechleitunacn durch und die zur Übertragung von Impulsen und Rückineldungen erforderlichen ' \hzweige ab. Der Stromkreis des Durchschalterelais G ist abhängig von einem Kontakt des Stromstoßiibertra1-ungsrelais A. Dieses liegt in dem abgehenden Übertrager als Speisebrücke auch Während der Durchschaltung an der Sprechleitung, so daß etwaige von (lern anrufenden Teilnehmer ausgesandten Stromstöße aufgenommen werden und sofort das Durchschalterelais G zwecks Aufhebung der Durchschaltun- abwerfen.
- 111 dem Knotenamt KA verläuft die Verbindung über einen Z?rnsteuerwühler VWG, der mittels eines Suchwählers S61' den Vbertrager CG ain abgehenden Ende der Verbindungsleitung V1_ 2 zum Hauptamt belegt. Dieser Übertrager Ug ist vollkommen gleich ausgebildet wie der Übertrager ÜG (Abb. 2) am abgehenden Eiide der Verbindungsleitung VL i, nur erfolgt die Belegung seitens des Suchwählers .SW im Durchgangsverkehr über das Knotenamt über die l.citung i c 2 (Abb. 2), so daß in dem Cbertrager das Relais D bei Empfang einer Rückmeldung erregt wird. Relais IJ ermöglicht, daf.i die Rückmeldung des Freiseins, des Besetztseins oder des Gesprächsbeginns mittels des !Kontakts h als gleich lange Impulse Tiber die Ader 1 h @@-eitergegellen \\-erden.
- In entsprechender Weise sind in den Übertragern CK am ankommenden Ende der Verbindungsleitungen VL rund VL 2 während des Verbindungsaufbaus die Sprechleitungen aufgetrennt und werden durch ein Durchschalterelais erst bei Gesprächsbeginn durchgeschaltet. Auch in den Tonfrequenzrufumsetzer 7'RU ain ankommenden E=nde einer Vierdralitleitung (rll)l>.3) sind die Sprechäste durch Kontakte <lci- kelais GA und GR während des Verbindungsaufbaus aufgetrennt.
- Die Einrichtung zur Aussendung der Ortsansage muß der gewünschten Vermittlungsstelle zugeordnet sein. Aus diesem Grunde genügt es, diese Einrichtung dem abgehenden Übertrager Ü G der Verbindungsleitung VL 7 zuzuordnen, welche zu der gewiinschten Vermittlungsstelle E 'A führt. Die Einrichtung zur Aussendung der Ortsansage kann auch -dem Übertrager LW dieser \'erl)in duli"sleitung zugeordnet sein. Wird der abgehende Übertrager L% G (Abb. d) über die Leitung 1 c v011 dem vorgeordneten Wähler EG6f" (_'11i1. i) des Knotenamts KA belegt, dann wird Relais C erregt, und dieses schließt den Stromkreis für ein Relais Q, welches seinerseits ein Relais O einschaltet. Das Relais O schließt Relais Q kurz, so daß dieses wieder abfällt. Dank seiner Heinessung hält (las Relais Q bei diesem Vorgang für die Dauer von
legung die Relais Cg, K und U erregt. Relais S gibt diesen Impuls auf das Relais SR des Tonfrequenzrufumsetzers TRU weiter, -,welches einen gleich langen Tonfrequenzimpuls über den einen Ast der Vierdrahtleitung sendet. Gleichzeitig wird über Relais S das Relais T eingeschaltet. Dieses bereitet die Erregung des Relais G vor, welche erfolgt, sobald der Rückmeldeimpuls beendet ist und Relais S abfällt. Relais G schaltet das Relais GR des Tonfrecluenzrufumsetzers ein. Dieses trennt die Belastungen B von diesem ab und schaltet diescti Ast der Vierdralitleitungen durch, so daß die Sprachwecliselströme der Ortsatisageeinrichtung zu dein anrufenden Teilnehmer hin übermittelt werden. Eine Erregung des Relais GA unterbleibt, so daß der zur Übermittlung der Sprachwechselströme des anrufenden Teilnehmers zum gewünschten Teilnehmer dienende Ast der Vierdrahtleitung nicht durchgeschaltet wird.et\\a =0o bis =@o ins seinen _\nker arlgezogeri: es sendet mit seinem Kontakt q über die Leitung i b einen IZiickinel(leinil)trls dieser Länge aus, sofern nicht von denn anrufenden Teilnehmer Stromstöße eintreffen für die I?itistellung des Wählers des I?tidatnts auf den gewünschten Teilnehmer, welche <las Relais _-l beeinflussen. Gleichzeitig legen die Bontakte o über I1#-ott(lenszitoreti die Sendeeinrich- ttrtig 0_I (1(#r Ortsansage an die Sprechleitung, welche den Namen der ausgewählten Vermittlungs- stelle ültertrügt. lA#r Rfickmel(ieimlluls durchläuft auf der :\dcr t h den \\"ililer EGIV des Knotenamts KA 11n(1 beeinflußt in denn Übertrager ÜK (Abb. 5) am ankommenden I?ti<1(° der Verbindungsleitung VL 6 (las Relais S. In diesem Übertrager sind seit seiner Ilelegung die l','elais E, C, R und T erregt. Das Relais N sendet auf die Verbindungsleitung TL 6 einen \Vechselstrotnstoß gleicher Länge. Die \\-ccllselstronuluelle [VO wird hierbei über Wider- st:iti(le Il 1. 1I' = und hl derart an die Sprech- adertr der Verhindtingsleitung angelegt, daß das l:mllfallgsrelais I keinen Strom erhält, obwohl es ct@@-aige über die Verbindungsleitung ankommende \\'ecllselstr@ime aufnehmen kann. Relais S unter- bricht ferner den Stromkreis des Relais R, so daß (fieses verzögert al)f:i,llt und einen Stromkreis für Relais G schließt. Das Relais G schaltet die Sprechadern (furch, so (laß die von der Einrich- tult;(" ().-i (Ahl).4) ausgesandten Sprachwechsel- zum anrufenden Teilnehmer übermittelt wer(letl. lZ(lais G schließt einen Stromkreis für Relais T, so (laß (fieses unabhängig von Relais R gchaltcn bleibt. I)er Wechselstromstoß von etwa -2()0 11 s 2:o nrs lauer \\-ird von dein trl)ertrager (*(; ani allgchen(1en lande der Verbindungsleitung hL 6 aufgenommen. Dieser Chertrager gleicht dein Vbertrager CG (:\1 ) l1.4) am abgehenden Ende der \'erl>in(lungsleitung L' !. 7, nur fehlen die Re- lais l) 111r(1 () für die :\nschaltun@g der Ortsansage- einrichtutlg. In diesem Übertrager sind seit der Ilelegung die l,,elais E, C, R und T erregt. Das von> I?mpfangsrelais I ;gesteuerte Relais H bewirkt (lern \-erziiget-terr :\lifall des Relais R, welches seinerseits (las 1Z(#lais T ausschaltet. Die Verzöge- des lZelais 7' ist jedoch so bemessen, daß »och \()r seinem _\lifall der Rückmeldeimpuls endet 11n(1 Relais Il abf;illt. Hierdurch wird Relais G c#inge#schaltet, welches erneut einen Erregungs- stronikreis für Relais 7 schließt. Das Relais G schaltet die Sprechleitungen durch. Von dem Re- lais ll wird der kfickniel<leimpuls ferner über die Ader t b weitergegebetl. ln dieser Weise wird ati jeder Übertragung der kiicl;11tel(lei1n1)t1ls Oll 200 bis 25o nis Dauer jeweils ohne Ver:inderung seiner zeitlichen Länge in die Str(lmart umgesetzt. die zur Übertragung über (len jeteiligen Leitungsabschnitt geeignet ist. I)er beispielst@eise über die d-.Wer des Über- tr@t(,crs IVR.S (Al)b. 3) am ankommenden Ende der Verhindungsleitung VL 5 ankommende Rück- niel(lcimpuls wird von dem Relais S aufgenommen. In diesem Cbertrager U-'RS sind seit seiner Be- - Diese Durchschaltung in den verschiedenen Übertragungen unter dem Einfluß eines Rückmeldeimpulses der die Ortsansage sendenden Einrichtung erfolgt nur, wenn der anrufende Teilnehmer keine weiteren Wahlstromstöße sendet. Schickt der anrufende Teilnehmer Wahlstromstöße zum weiteren Aufbau der Verbindung, dann werden die an dem Übertrager TRU (Abb. 2) am ankommenden Ende der Vierdralitleitung eintreffenden Stromstöße nach ihrer Verstärkung durch den Endverstärker ETl von (lern Relais IR aufgenommen, welches das Relais H steuert. Relais H gibt diese Impulse über die Leitung d weiter und unterbricht den Stromkreis des Relais G, so (laß Relais GR abfällt und die Durchschaltung wieder aufhebt.
- In dem Übertrager ÜG (Abb.4) werden solche Strotnstöße vorn Relais A aufgenommen, welches auch während der Durchschaltung der Sprechleitungen empfangsbereit ist. Relais A unterbricht sofort den Stromkreis des Relais G, so daß Relais GR al)fii,llt und die Durchschaltung wieder aufhebt.
- In dein Übertrager ÜG (Abb.4) werden solche Stromstöße vorn Relais A aufgenommen, welches auch wahrend der Durchschaltung der Sprechleitungen empfangsbereit ist. Relais A unterbricht sofort den Stromkreis des Relais G, so daß dieses und Relais T abfallen. Gleichzeitig überträgt Relais A die Stromstöße als Wechselstromstöße auf die Verbindungsleitung.
- In dem Chertrager Ü K (Abb. 5) am ankommenden Ende einer zweiadrigen Verbindungsleitung werden die Stromstöße von dem Relais I aufgenommen, welches Relais H einschaltet. Relais H unterbricht den Stromkreis des Durchschalterelais G, ivälirend die Stromstöße Tiber die obere Sprechader «eitergegeben werden.
- In dem LTliertrager ÜG (Abb.4), welcher die Ortsansageeinrichtung anschaltet, wird bei Aufnahnne von Stromstößen durch Relais A sogleich Relais () abgeworfen und damit die Sendeeinrichtung 0:-l der Ortsansage abgetrennt.
- In allen Übertragern sind die durch solche \Vahlstromstöße des anrufenden Teilnehmers zu beeinflussenden Empfangsrelais so geschaltet, daß sie auch während eicier Sendung des Rückmeldeimptilses von etwa 200 ms Dauer, welcher die Cbertragung der Ortsansage vorbereitet, betätigt werten können. Es ist also sichergestellt, daß der Rücknieldeimpuls sofort unterbunden wird, wenn der Teilnehmer die Verbindung weiter aufbauen will, und eine Durclischaltung in diesem Falle überhaupt unterbleibt.
- Ist die Verbindung bis zu dem gew-iinscliten Teilnehmer aufgebaut, dann wird bei dessen Freisein vom Leitungswähler ein Rückmeldeimpuls von 5o gis lauer gesendet, der in <lein I. GH' die 1?iiischaltung eines Freizeichens veranlaßt.
- In dem Übertrager WR,S (A1)b- 3) am Ende der Vierdrahtleitung werden durch diese Freirückmeldung die Relais R und T erregt und damit (las Relais F angeworfen. Wenn der gewünschte Teilnehmer sodann auf Grund des Anrufs seinen Hörer abhebt, dann wird vom Leitungswähler ein Rückmeldeiinpuls von etwa 200 bis 2,50 ms Dauer zur Kennzeichnung des Aushängens gesendet. Dieser Rückmeldeimpuls hat die gleiche Dauer wie der Impuls, welcher von der Sendeeinrichtung der Ortsansage gesendet wurde. In der bereits beschriebenen Weise werden -daher in den Übertragungen die Durchschalterelais G erregt, welche die Sprechadern durchschalten. In dem Übertrager [f'RS (Abb.3) der vieradrigen Verbindungsleitung wird bei Erregung des Relais G nunmehr ein Stromkreis sowohl für das Durchschalterelais GR als auch für das Durchschalterelais GA geschlossen, weil inzwischen Relais F erregt worden war. Infolgedessen werden beide Aste der Vierdrahtleitung beim Aushängen des gew-iinschten Teilnehmers durchgeschaltet und nicht nur der eine Ast wie bei Durchgabe der Ortsansage. Diese Durclischaltung wird sofort in allen Übertragungen aufgehoben, wenn ein Stromstoß in der Richtung des Verbindungsaufbaus oder in der entgegengesetzten Richtung übertragen wird. Hängt beispielsweise der gewünschte Teilnehmer ein, dann sendet der Leitungswähler einen Rückmeldestromstoß von 4oo ms Dauer, wie dies auch bei der Besetztrückmeldung der Fall ist. Unter dem Einfluß dieser Rückmeldung werden in allen Übertragungen die Durchschalterelais abgeschaltet, ferner wird die Auslösung der Verbindung veranlaßt.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: 1 Mit Verstärkern ausgerüstete Fernwählanlage mit Durchschaltung der Sprechverbindung nach Beendigung der Einstellung der Verbindungseinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß bereits während der Einstellung nach Auswahl der Vermittlungsstelle des gewünschten Teilnehmers die Sprechverbindung zur Obermittlung einer Ortsansage durchgeschaltet wird und diese Durchschaltung heim Eintreffen von weiteren vorn anrufenden Teilnehmer zur Vollendung der Verbindung gesendeten Stromstöße wieder aufgehoben wird.
- 2. Fernwahlanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (laß die Durchschaltung nach Auswahl der Vermittlungsstelle desgewünschten Teilnehmers unter dem Einfluß einer Rückmeldung erfolgt, die von der die Ortsansage aussendenden Stelle gesendet wird.
- 3. Fernwahlanlage nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, (laß bei Herstellung einer Verbindung in einem Endamt die Ortsansage von dem Übertrager am abgehenden Ende der Verbindungsleitung zwischen Knotenamt und Endamt ausgesandt wird. d.
- Fernwahlanlage nach Anspruch,i, dadurch gekennzeichnet, (laß die den Sendestromkreis der Ortsansage anschaltenden Schaltmittel (Q, O) unter dein Einfluß des Stroinstoßempfangsrelais des Übertragers stehen.
- 5. Fernwahlanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Übertrager am ankommenden Ende einer Verbindungsleitung die Sende- und Empfangsanordnung derart in eine Brücke geschaltet sind, daß während der Aussendung eines Wecliselstromrückimpulses der Empfang von Wählimpulsen möglich ist.
- 6. Fernwahlanlage nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, (laß ein Kontakt des Stromstoßempfangsrelais die .Aussendung des Rückimpulses zur Durclischaltung der Sprechleitungen unterbricht.
- 7. Fernwahlanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß den Übertragern am Ende einer Vierdrahtleitung Schaltmittel zugeordnet sind, welche in Abhängigkeit von der das Freisein des gewünschten Teilnehmers kennzeichnenden Rückmeldung die gleichen zur Durchschaltung der Sprechverbindung gesandten Rückmeldungen unterschiedlich auswerten, je nachdem ob sie von der Einrichtung zur Ausseniun.g der Ortsansage oder von dem Leitungswähler gesendet wird. B. FernNvablanlage nach Anspruch t und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterscheidungsmittel die I)urchschaltung der einen oder beider Sprechwege einer Vierdrahtleitung veranlassen. o. Fernwahlanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zur Aussendung der Signale für den anrufenden Teilnehmer der letzten Schaltstelle angeordnet sind, die vor einer unter dein Einfluß von Rückmeldungen gesteuerten I>urchschaltestelle liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP54823A DE848211C (de) | 1949-09-14 | 1949-09-14 | Mit Verstaerkern ausgeruestete Fernwaehlanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP54823A DE848211C (de) | 1949-09-14 | 1949-09-14 | Mit Verstaerkern ausgeruestete Fernwaehlanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE848211C true DE848211C (de) | 1952-09-01 |
Family
ID=7387346
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP54823A Expired DE848211C (de) | 1949-09-14 | 1949-09-14 | Mit Verstaerkern ausgeruestete Fernwaehlanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE848211C (de) |
-
1949
- 1949-09-14 DE DEP54823A patent/DE848211C/de not_active Expired
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