DE848302C - Halbautomatische, elektrisch und pneumatisch betaetigte Schalt-vorrichtung fuer Geschwindigkeitswechselgetriebe, insbesondere an Kraftfahrzeugen - Google Patents

Halbautomatische, elektrisch und pneumatisch betaetigte Schalt-vorrichtung fuer Geschwindigkeitswechselgetriebe, insbesondere an Kraftfahrzeugen

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DE848302C
DE848302C DEF6652A DEF0006652A DE848302C DE 848302 C DE848302 C DE 848302C DE F6652 A DEF6652 A DE F6652A DE F0006652 A DEF0006652 A DE F0006652A DE 848302 C DE848302 C DE 848302C
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los
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DEF6652A
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Dante Giacosa
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Fiat SpA
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)

Description

  • Halbautomatische, elektrisch und pneumatisch betätigte Schaltvorrichtung für Geschwindigkeitswechselgetriebe, insbesondere an Kraftfahrzeugen I)ie l`rfi»(lt»r- l)rtritft ehre halbautomatische. elcktrisch ttnd 1»reumatisch lret:itigte @clralt\-orriclrttmg für (@escl1w iir(ligkeits«echselgetriebe. insbesOndere an l-#r@rftf;rlrrzettgen.
  • (@enr;il) der- l',:rlicr(ltrIrg l)estelrt eine solche \'c@rriclrtttrrg aus ei»ein durch die Druckluft der Brerns@-orrichtung lret:itigtetr und in einem ZN-linder l@e@@eglichen Kolben und aus mehreren durch dic h:tlirzettglrttterie gespeisten Elektromagneten. @t-elclre die erforderliche mechanische Verbindung zwischen dem @e@ll>en und dein zu schaltenden Gang herstellen. Z@@erkrn@if.@ig wird das die I>ruckIuftzufuhr i» dclc Z@ linder stem#rnde Ventil von einet» Ulektromagneten bet:itift, dessen I:rregcrstromkrcis bei l`berführung eures Schalthebels in die ,-Schaltstellung geschlossen wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführttngsheispiel des Erfindungsgegenstands für vier `or@N-ärtsgänge und einen Rückwärtsgang dargestellt. Es zeigt Fig. r den Oberteil des Geschwin digkeitswechselgetriehes in einem Längsschnitt.
  • Fi-.2 das die Schaltgabel betätigende Gestänge in einer Draufsicht, F is. 3 den dreiarmigen FTehel in einer anderen l@etriebsstellung als in Fig.2 in einer "heildarstelltrrrg, ebenfalls in einer I)ratrfsicht. Fig..l die Schaltvorrichtung des Geschwindigkeitswechselgetriebes in einem seitlichen Schnitt, hig. _5 die Sicherungshebel in einer Seitenansicht, V ig. 0 die Sicherungshebel in einer Draufsicht, Fig. j das in Fig. 2 dargestellte Gestänge in einem seitlichen Schnitt, Fig.8 den Druckluftzylinder und das elektrisch gesteuerte Druckluftventil in eisern axialen Schnitt, h rg. 9 die Stromkreise der Schaltvorrichtung in schematischer Darstellung und Uig. i o eine Vorrichtung zur Verzögerung der Kulslslmlgshetätigung in einen axialen Schnitt. auf dem Räderkasten i ist ein lahmen 2 angebracht, welcher zwei axial verschiebbare Schalttangen 3 und d trägt, die sich über die ganze Liilige des Räderkastens erstrecken. Die Schaltemlgen 3 und 4 sind an eisern Fade durch einen llehe1 5 den al-t verbunden, daß sie sich gleichzeitig in entgegengesetzten Richtungen lww-egen. Eine auf das eine Ende des IIehels 5 wirkende Feder 6 ist bestrebt, die Schaltstangen 3 und d in ihre Ruhelage zu bringen (Fig. 2). Die Schaltstangen 3 und 4 sind an hehreren Stellen gelagert und gehen durch die Nahen der Schaltgabeln 7, 8 und 9 hindurch. Über jeder Nasse der Schaltgabeln 7, 8 und 9 ist je ein doplwlarrniger Hebel io, 1i und 12 derart drehbar angeordnet, daß er urn eine zur Längsachse des Gescllwindigkeitswechselgetriehes parallele .'ochse ;chtvingt. Wenn die Schaltgabeln sich in ihrer Ruhelage betirden, liegen die Ilebel waagerecht (Fig.4) und greifen mit ihren Enden in entsprechende Ansnehniurlgen ein, die an zwei aus siech bestehenden und mit !lern Rahmen verbundenen 13 und ll vorgesehen sind. :luf diese Weise wird verhindert. daß die Schaltgabeln durch Reibung von den Schaltstangen 3 und .I mitgenommen werden, die hei clieser FIebelstellung in den iahen der Schaltgabeln frei verschielsllar sein müssen.
  • Art den Artneu jedes der Ilebel io. 1 1 und 12 sind abwärts gerichtete und als Knaggen io', io", ii', 1 r" und 12', 12" ausgebildete :Ansätze vorgesehen, die in entsprechende Ausnehmungen der Schaltstangen 3 und d eingreifen, wenn die Ilebel eitre gegenüber der Waagerechten geneigte Lage einnehmen.
  • Wenn ein Nebel eine geneigte Stellung einnimmt, wird er von den Führungsleisten 13 und ll freigegel>ert. Die Schaltstange, in deren Ausnehmung der abwärts gerichtete 2bisatz des Nebels eingreift, führt bei ihrer Bewegung die Schaltgabel mit sich fort und rückt das gewünschte Zahnrad ein. Die Führutlgsleisten 13 und 14 lassen demnach nur dann eine Schwenkbewegung der Ilebel zu, wenn die Schaltgabeln sich in ihrer Ruhelage Münden Sie halten'die Hebel in der geneigten Lage, wenn das lahnrad eingerückt ist (Fig. 7).
  • Der Hebel io der Schaltgabel für den ersten und zweiten Gang wird durch einen Sicherungshebel 16 in seine waagerechte Lage zurückgeführt. In gleicher Weise wird der Hebel 12 der Schaltgabel für den dritten und vierten Gang durch einen Sicherungshebel 17 in seine waagerechte Lage zurückgeführt (I# ig. 5 und (). Der Ilebel i i der Schaltgabel für den Rückwärtsgang wird durch einen unter Federwirkung stehenden St(it.ie 1 r 3 in seine waagerechte Lage zurückgeführt (Fig. r).
  • Die Sicllerungshehel 1G und 17 haben neben der Aufgalw, die Hebel 1 1 und 12 <ler schaltgabehl in ihre Ruhelage zurückzuführen. hauptsächlich den Zweck, das gleichzeitige l?inrücken zweier Zahnräder zu verhindern. Hierzu sind die Sicherungshebel mit einem senkrechten und zwei waagerechten Armen versehen, von denen dc,r- eine einerdig und der andere dol>llelendig ist. I)ie senkrechtem arme der lwiden lfebel sind durch ein teleskopartig ausgebildetes Glied 18 verbunden, welches mit einer Druckfeder i9 versehen ist. Die Länge des teleslcol>-artigen Glieds 18 scann nicht unter eine hestinmite Grenze verringert werden, bei deren I?melhen es als ein starrer Körper- wirkt und die 13cwegtlng des einen Sicherungshebels auf den anderen übertriigt. Die auf die senkrechten Arme wirkende Feder i9 lsewirkt, daß die doppelerdigen waagerechten :inne der Sicherungshebel gegen die llehel der SKhaltgabeln für den ersten Und zweiten sowie für dun dritten und vierten Gang drücken, so daß sie diese ständig in der waagerechten Lage halten, wenn die Schaltgabeln sich in der Ruhelage belinden.
  • Unter diesen Umständers kann einer der I-lebel der Schahgalwln 7 und 9 nur nuscchwingen, solange der andere in seiner waagerechten Lage gehalten wird. Der in irgendeiner Richtung aussdiwingellde Ilehel verschiebt den auf Hirn liegenden Arm des Sicherungshebels nach obern. so daß hierdurch (he Feder i9 zusammengedrückt und die Ninge des teleskopartigen Glieds 18 Isis atzt innren kleinsten Wert verringert wird. Der andere Sicherungsliebes wird daher durch das Glied r8 in seiner Lage ztirückgehalten, d. h. er drückt mit seinem doppelerdigen arm gegen den Hebel der anderen Schalt-und sperrt diesen in seiner ~,vaagerecllten Stellung. Sollte der 1111 zu dicsetn Zeitlmnkt aus irgendeinem Grunde (las llestrehell haltern auszuschwingen, so kann diese l3)ewegung, nur natttinden, wenn der IIeltel der ersten Schaltgalml seine m;t;sgeiecilte Stellung wieder eingenommen hat.
  • Sobald die Schaltgabeln für den ersten und zweiten sowie für den dritten und vierten Gang aufliörein, auf die Hebel io und 12 zu wirken, nehmen diese wieder ihre waagerechte Lage ein, in welche sie durch die Feder 19 lies teleskopartigen lhieds 18 zurückgeführt werden.
  • De]- Hebel 11 für den Rücl<w:irtsgang schwingt nur in einer Richtung aus. Wenn er mit seinem einen Ende in die entsprechende .bsnehmung der Schaltstange eingreift, wird das andere Ende angehobetl und kommt unter die einerdigen waagerechten Ltrrne der Sicherungshebel 16 Lund 17 zu liegen. Hierdurch werden die letzteren daran gehindert, sich zu bewegen, so daß die Helwl io und 12 der Schaltgabeln für den ersten und zweiten sowie für den dritten und vierten Gang in der waagerechten Stellung festgehalten werden. Wenn einer der 1 IcIscl io und 12 das Bestreben halsen sollte, aus dieser Lage auszuschwingen. so kallrl diese licweguu@@ ttur stattfinden, wenn der I leise l 1 1 für den IZiicl:« ürts-
    Schaltstarlgerl 3 utid 4 unter der Wirkung der Feder 6 ihre Rulwlage wieder einnehmen und gleichzeitig die Schaltgabel des vorgewählten Zahnrades mit sich führen, «elchcs hierdurch geschaltet wird. 1)1c Kupplung wird dann eingerückt. und der Motor dreht sich mit der Drehzahl, die (ler Stellulig des (;ashebels entspricht.
  • Das Auskuppeln eines Zahnrades geschieht durch Wiederholung der gesamten Reihe der oben lleschricl>enell Vorgänge, ohne daß dabei der denn eingerückten Zahnrad entsprechende laektnimagnet erregt wird.
  • f)ie Knagge wird von der Schaltstange frei-gegeben, sohald (lie Vorwüh1stellung für die Ginge erreicht ist.
  • 1)1e lleueg"g (ler Schaltsttnlgen 3 und 4 in ihre \()1\\-iililstelltiiig dient zum Auskuppeln der Zahn-Ihre l"iicl<kelir in die IZtilielage bewirkt (las 1?iltl:ullllclll der Zahnräder. 111 den l dargestellten \usführungslwispiel (Fig.2) führt die Schalt-3 irrre lie-@\egung in die Vor\\ählstellung nach 11111:s und ihre Rückhehr in die Ruhelage nach rechts aus. Umgekehrt führt die Schaltstange 4 ihre lleuegttng in die \-()i-wiililstelltliig nach rechts und ihre lZückkehr in dielZuhelage nach links aus. Demgemäß schaltet die Schaltstange 3 Bell erstell und dritten ( lang und tu Schaltstange 4 den zu-ehen und vierteli (Gang s(1\\ ie den lziiclc\\-iirtsgailg ein und ans. 1)1e Schaltgahcl 8 1):^tiitigt (len IZÜrk\\ürtsgang mit Hilfe eillcl- senkrechten Welle 32 (Fig. 2 und 4).
  • \\-elln sich die Rückwärtsbewegung der Schaltstallgell \\üllren<l des Einrückens eines Zahlirades \ erziigerii sollte, weil die Hc@wegutigen der 1 Iebel 24 Und 25 nicht synchronisiert sind, kann es vor- kommen (1a1.1 die IZeilmngskulllllung \ o-r (lcnt Zahnrad eingerückt m-ird. An diesen \acllteil zu vor-Meiden, ist der llel)rl 23 mit einem Arin -12 versehen (Fig. =), \\-elchcr so lange gegen das 1?ilde der Schaltstange d drückt, bis diese vi;llig ihre I@tllicl;ige c-ill,g(#ll()llllllell hat. :\ußer(lem \-erltin(le rt der :\1-n11 f2 eilt unheabsichtigtes Auskuppeln der Zalliii-ü(ler, (la rr in seiner Ruhelage eine zufällige Bewegung der Schaltstange auf die Vorwählstellung zu umniiglich Inac 11t.
  • \\-e1111 ein langsameres Einrücken der Kupplung gewünscht \\-ird, u111 (las Allfahren und Schalten iuhigcr zu gestalten, kann die schaltrorrichtung (lunch eilte h@ draulische, pneumatische oder elektrisclle \'(rzi;gei-tttigs\-oi-riclittlng ergänzt «-er<lcn, (lic \\ährcnd (res Vinrückens der Kupplung betiitigt \vird.
  • I'.ili Ausführungsbeispiel einer auf den äußeren 1 lebe] 21 wirkenden hydraulischen Vorrichtung zur \@erziigerung (1(i- Kupplungsbetätigung 1o6 ist in Fig. 1o gezeigt.
  • Die Vorrichtung zur Verzögerung der Kuppltiiigsl)(#tiitigting besteht aus einem Zylinder, in welchem sich ein abgedichteter Kolben bewegt. Der 7\-linder ist mit dünnflüssigem Ö1 gefüllt, welches \-()in K(;lben während seiner Hülle auf die eine oder die andere Seite bewegt wird. Ein geeignetes selbsttätig,-; \'until in (Lein l<oll)eil erlaubt ein leichtes l)urilltreten des Öls nur in der einen Richtung. Bewegt sich der Kolben in der entgegengesetzten Richtung, so HiAt das (I durch eine I)rosselvorrichtung. deren m irksame Üftnung von außen eingestellt «-erden kann. Hierdurch ist es möglich.dieHeNvegung des Kolbens beliebig zu verzögern.
  • U.ine im Innern,des Zylinders angebrachte Druckfeder ist ständig bestrebt, den Kolben in die äußerste Ausgangslage der Torrichtung zur Verziigerung der Kupplungsbetätigung zu bringest. Dies gellt leicht vonsmtten, da das 01 während dieser 11ewegtuig durch <las selbsttätige Ventil fließt.
  • Da (ler Hebel 24 und die Vorrichtung zur @erzi;gei-u»g der Kupplungsbetätigung stur während der I;ewegung des Kolbens nach rechts verl>uiiden sind, \\irkt die \-orrichtung folgendermaßen: Wenn sich der Hebel 24 in der Ruhelage befindet, ist die Kupplung eingerückt, und die Vorrichtung zur \-erzügertttig der Kupplungsbctä tigung befindet sielt in ihrer äußersten Arbeitslag;, in welcher die Druckfeder zusammengedruckt ist. liei seiner Betätigung rückt der Hebel 24 zuerst die Kupplung aus und lät.lt es zu, dalli die Torrichtung zur Verziigei-11»g der Kuplrlungsltet;itigung ihre ;iul.lcrste Ausgangslage einnimmt.
  • Weint der Hebel 2.4 sich weiter l" egt, erreicht er das Ende seines Hubs. Die Vorrichtung zur Verzögertiiig der KulTlungsbetä tfgung bleibt jedoch ohne I?influß und steht sticht in Verbindung mit (lern Hebel. Hei seiner Rückwärtsbewegung wirkt der Ilcliel auf die \"orrichtung zur Verzögerung der Kupplungsbetätigung, sobald (las Hinrücken der Kupplung beginnt. 1)a die bewegung des Kolbens gebremst tvird, «-eil das 01 durch Je Drosselvorrichtung fließt, wird das I;inriicken der Kupplung gleichfalls gebremst.
  • Dir Schaltung der Gänge von Hand wird \-()in Sitz des Fahrers aus durch einen elektrischen Schalter mit I Iilfe eines Schalthebels "ngenomnten, (1ci- die üblichen Schalt,:tellungen einnehmen kann, iculche den N ier Gängen 1. 11, 111 und 1\' und (lein lZückwärtsgatig entsprechen.
  • her elektrische Schalter ist in Fig. () schematisch dargestellt. Der in seiner l@ttltestellttng gezeigte Schalthebel 1_ ist frei beweglich und kann nach links. unten und ollen in die, Stellungen 1. I I, 111 und I\- gebracht \\-erden. Wenn der Schalthebel L nach rechts in die (lern hück@@-ärtsga»g II_lI eittsprechendc Stellung verscholwn «-erden soll, maß \m-her ritt Sicherheitsbolzen hetiitigt merden, so daß die Anordnung narrensicher ist.
  • l'111 ii;gen<leinen belielägen (iatW, z. 13. den dritten Gang,. einzuschalten, wird der I-lebel L nach obcti his alt (las Ende des mit 111 bezeichneten Schlitzes verschoben. Hierdurch wer (leg die Kontakte a und 1i 1>z1\. c und cl elektrisch verbunden.
  • (`1w1 die ltoutakte a und h m ird ein Strmnkrcis -'eschlossen, in ivelchern die Batterie ioo, die Spulrrit,- indungen des laektromagneten 33, die I.citung tot und der geerdete Kontakt h liegen. Dieser Stronikrcis wird während des ersten Teils der Bedes Hebels 1. aufrechterhalten und unterlt@<;chcn, sobald der Schalthebel das @at(Le seines Mulis erreicht. Durch die Verbindung der Kontakte c und d wird ein @troinkrcis geschlossen, in welchem die ßattei-ie ioo, die I.:-itung io2, der jetzt g(#öiinme Schalter 38, clic Leitung toi, die Kontakte c und d, die Leitung to-1 1t11;1 dci- geerdete Mektromagnet 34 liegen. Dieser Stromkreis Bleibt auch dann geschlossen. «eng der I Ielwl an Glas Ihn(le seines Clubs gelangt ist.
  • Weint die Verschichtttt- des 1 Icltcls 1_ sehr schnell ausgeführt wird, genügt die 1)mwr der zwischen (r arid 1t hergestellten Verbindun' nicht. 11111 die Sltule»@@-i»<lungen des 1?lel:trcimagnctcn 33 für die Zuit unter Strom zti halten. die 1-o11 (lern Kopien 35 des I)ruchluftzylin(lers für seinen gesamten 11t11> benötigt wird. 111 diesem lall tritt ein kleiner tWml 36»n Tätigkeit. Da sielt der auf das Ventil 23 «-ilunde Kern 37 infolge des durch die SIndeni\-iii<lt1ttgct1 des h.lel;tntmag»ctett 3,3 ilicl.lett(len Iarcgerstroms senkt, verbin(lct der I Iel)el 3(i unter der Wirkung einer Feder 43 die Kcnttakte c° und f und schließt somit Tiber die parallel Mit der Leitung toi geschaltete Leitung tos einett weitere» Ililfsstro»rkreis. Irrfolge der Erregung der \\'iti(Ittitgctt des I?ld:tromag»ctcn 33 wird das Ventil 23 geciflttet. t@-elchcs (letz Zylinder 22 mit (lc»t t1ic(it (largcstelltcit l)rucklufdwhiiher velämlet. sct (lall; sich der Kollmit 35 nach außen 1)C\\-egt.
  • Solmld sein \'orwä rtslitilt begium, gibt der mit (lern Ilcbel 24 verbundene Kcilben 35 den Schalter 38 frei, welcher den Slrmnkreis schliel.lt, ist mAchcm der l@.lchtrontag»ct 3_I für (las \-orgewählte Zahnrad liegt.
  • Ins Lauf scincr weiteren 13c@@-cgu»g rückt (l,#1-hollmi die I@cilil;ttlililuti:; mit Hilfe des Hebels 27 aus und schaltet gleichzeitig den Leerlauf des 110-torS mit 1lilfe des IIC1Wls 2(> ein. \Velcher attf (lots Ventil 28 i\-irkt, das die Druckluft ans drin deit !)ea U s Ull.t ) (1 #- i , (l. -1.
  • Ihr ltillmtt bringt an:chlicl.4@ud die Scli@tltstritig(#ii " und d in ihre Vor@@-:iltlstelluitg 1111d unterbricht nach einer \\-citcren geringfügigen. @.citt cler Uecler des i#e@l;r)x>lzc»s 2() zugclasscttc» I>et@-c;@u»g@ <1c» \o11 (lern Hebel 3(1 durch zu hct»tak:c c u11(1 1 -]-bei- geschlossenen 1 lilfsstroinl<rcis. mit Hilfe eitles liehels3g, melcher durch die Stange, mit dein 11e11(1 24 @-erltu»<lcit ist (I# ig. S) .
  • Die oben beschriebene I@e@@cgu»g@ (Ics Kolbcits 3 unterbricht die I@.rregu»@@ cius I:1(larc>ma@tieteii ,;,;, so clali der Kern 37 attg:ltcilictt \\ ird und (las Wutil 23 seine Ruhestelhmg cimti»unt. irr mAchcr es (1e11 Zylinder 22 mit der _\ttl.'@eitluft \ erltindet. I )er IA lImii 35 kann (lang unter der Wirkung der I'(^der 41 seinen @ücki@:irtsltult ausfültrett.
  • Während des IZÜck@t-:irtsltulis des Kolbens 35 werden folgethe 1lewegtiiigcit ttachci»a»dcr ausgeführt: i. Einrückun des gc@@<ihlte» Zahin-ades, a Einrücken der Kupplung 1i11,1 @chliel1c» des Auslasses des @yliit(lers. \\clcher dcrt llcschlcuitigcr l),#_ tätigt. 3. Ancn des Schalters 38 MG lMt;r-1>rcc@tung (ler I:rrcgu@ig (1(s 1acl;tromagitetcn 34.
  • I)ie Sclmlttrorrichtting für (las (icschti i@t<@igl;citst@ ecltsclgetricl>e Trat dirhultestelluitg erreicht, 11,1c11-(lern der dritte (iang@ cüt:;esiltaltet tutd Glas I@altrzeug in l3ctriel> ist. 1'11t (las ge@cltaltctc Zahlirad auszurücken, wird der Hebel /. in seitt(# huliestellwig zurückgebracht. Auf clcm \\'(#g zti dieser Stellung; verbindet er vcil ül>(r gcltetlcl clie hcnltal<te (r 11»c1 h. Sobahl d(#r l lelW1 Schle I@ultestdlultg ciltgencnltmen hat. Wird slic \'erl>ittclutl;@ ztvisclieli den Kontakten a und b bzw. c- 1111(l d gleichzeitig unterbrochen. Die Verbindung zwisclte» c 11i(1 (l besteht, sc)lange ein Zahnrad ehigeschaltet ist. Durch die Verstellung der \'erhin(lulig ztvische» (a und l) \\er(len die Spulen-des 1#acktrc» nagiseten 33 erregt. Infolgesich die \"()i-giitige, die für das Schalten des cli-itteli Gangs beschrieben worden sind mit dem ci»zigen Unterschied, daß, da infolge der 1'»terbrccllullg (ler Arl)imlung zwischen den KontaltUn C u11(1 cl der l@.lektronlagnet 34 nicht mehr erregt wird, die Knagge des Hebels von der entsl>recltcitc@elt Ausnellmung der Schaltstange freigegeben )wird und (las "Zahnrad seine Ruhelage \\iedcr ei»tlimmt.
  • 1)er Ablauf der aufeinanderfolgenden Vorgänge, die s1(11 llei (lein Schalten eines anderen Gangs abspielen, ist der gleiche, Wie er ol)eli mit Bezug auf den drittctt Gatlg beschrieben wurde. Er untersich v()» dieseln nur durch die Stellung des Schalthebels I_ und durch den Elektromagneten, der erregt wird.
  • \\'e1111 111:1t die keibringskupplung ausgerückt halten will, ohne dabei eitlen Gang zu schalten, geiiiigt es, clril Schaltllehel L nach links zu Wegen so cl;tl.i die Kontakte 1-, .c, t verbünde» werden. Hierdttrclt )wird der 1?rregerstronikreis des Elektrot]lagllet@tl 33 `'eschlO:selt und die Schaltvorrichtung \\;iltretul (IS gallzetl 7eitratuns, in welchen] (1e1- I=rregerstromkrcis geschlossen ist, in ihrer Vorwählstellullg gehalten.
  • I)ie (>11e11 1)esdlrielle»c@it elektrischen Verltilldttttgetl kiitl»eil ge:iil(lert tv(#r(1(@i). \\e1111 der durch die Str@nnkr(isc hillclttrchthelleilde elektrische Stroh ins % MM zu der Schahergröl.ie zu 1r()1.4 ist.
  • 111 cliescllt lall kiillllell durch das GWisc@e»-schalt(ll eillos bei niedriger Stronist:ii-ke arbeitenden l'(lais zwischen die elektrischen Apparate und (gell Schalter strollil:reise geschattcil tverden, slic die gleiclictl \'Orgällgc :tttsli)sen. wie Ollen 1]e;cllriel]etl.
  • 11(r elektrische Schalter kann in verschiedenen \rteil attsgefühl-t werde». Jedoch ist in jedem Fall c111 hlcitler Scli;iltllellel vorzuschell, wclcllel- die ver sdliccleltctl Stcllwigen cinnehr»en kann, die für dtts Sdlaltcil eines liescll\\iitdigkeits@echsclgetricl>es für Kraftfahrzeuge erforderlich sind.
  • I iii- die stellung des @all»rades hJl für (Leu I@üchtv:irtsg;litg ist ritte Sichcrutlg vorgesellett, die ;111: (illem I@()lzell li(stellt. welcher betätigt Werde» »1111.l, ll(wcm das Zahitra<l geschaltet \\1r(1, tttid welcher :rille Siclt(#t-ttttgsstelltillg selbsttätig Wieder einnimmt, sobald (las Zahnrad für den Rückwärtsgang ausgekul)llelt wird.
  • Ieclcr cl(@r in Iletracht kommenden elektrischen Sdtalter 1>est;ht llaul)ts:ichliclt aus feststellenden n11(1 Ile\\(glichelt Kontakten sowie ;ins mechanischen '1e11(11 zur \erstelltt»^@ der lle\\eglichen Glieder und 1:1111l irg(liclcitte h@nistrnlticnt :luftweisen. (1i1# 1e-(ig»et ist, die notwendigen \ erhindrtngen zwischen (In Strohkreisen herzustellen und eine einw:uulfreie inecha»ische und elektrische Funktion zu g:-)v;tllrl(#isten.
  • 1:i11 Schalter kann z. l). so ausgebildet sein, (laß seine Kontakte aus Platten bestehen, die auf einer "Croni»wl aus Isoliermaterial sitzen, welche durch 1>etätigung des Sclialtliel)els in Längsrichtung verschoben utld u111 ihre Achse gedreht «erden kann. \11 dieselt Platten liegen feststehende Kosttakte und Bürsten an und stellen hierdurch die in Fig. 9 gezcigten Verbindungen her.

Claims (2)

  1. P A T E N T A N S P R I. C 11F t. Halbautomatische, elektrisch und pneutnatisch betätigte Schaltvorrichtung; für Geschwindigkeits\\echselgetrielw, insbesondere an limftfahrzeugen, gekennzeicliiiet durch einen durch die Druckluft der Bremsvorrichtung betätigten und in einem Zylinder (22) Weglichen Kolben (35), durch welchen die Gänge gesdmhct «-erden, und durch mehrere durch die Fahrzeugbatterie gespeiste Elektromagneten (2o. 2o'), welche die erforderliche mechanische \-eri)indung zwischen denn Kolben (35) und dein zu schaltenden Gang herstellen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekeittlzeichnet. daß das die Druckluftzufuhr in (gelt Zylinder (22) steuernde Antil (23) voll eitlem I?lektroinagneten (33) betätigt wird, <lesen Erregerstromkreis 1)e1 LTberführung des Schalthebels (/_) in die Schaltstelhmg geschlossen wird. 3. \-()ri-iclitti»g nach Anspruch 1 und 2, da- durch gekennzeichnet, daß die den A#schwitldigkeits\\echsel steuernden Elektromagneten (20, 2c1') auf an den Schaltgabeln (j, #`I. ()) sitzende I lchel (i o, 1 1. 12) einwirkest, welche die Schaltgabeln (7, S, (o) init einer der beiden Schaltstangell (3. .I) verl)inden. \'()1t-iclittilig nach :\nsl)ruch 1 1)1s 3, dadurch gekennzeichnet, dakl die beweglichen Scllilltstilllgell (3. 4) durch eitlen Hebel (5) derart miteinander verbunden sind, dalß sie nur gleichzeitig Lind in entgegengesetzten Richtungen verschoben werden kiinnen. und dal$ sie unter der \\'irkting einer Feder (6) stehen, die das I,estrel>e» lUlt. sie in ihre Iltthel:lge zttt-iichrtt_ iiihren. 5. \"c» rrichtung nach Anspruch r 1)1s 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltstangen (3 und .4) mit Hilfe des Kolbens (35) an eine \"or\\:ihlstellu»g gebracht werden, sobald der I@.rregerstr umkreis des Klektro:nagneten (33) geschlossen )wird, und dal3 das \-entil (23) (gen AuAaß für- die Druckluft öffnet, wenn der I?lektromagnet (33) stromlos Wird. 6. Vorrichtung nach Anspruch t und 2. gekennzeichnet durch feste und bewegliche Koinakte sowie durch Mittel, Welche durch Betätigung der beweglieben Kontakte (he entsprechenden Stromkreise schließen. ;. \'ctrrichtullg stach Anspruch 1 1>1s (,, 1e_ kennzeichnet durch einen parallel zu (Im Errenerstronikreis des 11lektromanneten (33) für das Ventil (23) liegenden Hilfsstromkreis, welcher geschlossen wird, sobald sich der Kern (37) des Mektrotnagneten (33) zu senken IM gititit, und v\-elcher den I?lelaroma nneten (33) während der ganzen Zeit erregt, die der Kolben (33) für seinen gesamten Idub ltraucht. B. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsstromkreis am Ende (los I1uhs (los Kolbens (35) mittels einer Stange (do) und eines l lel)els (39) unterbrochen wird. indem der Hebel (39) den beweglichen Kontakt (f#) iifttlet. <. Vorrichtung nach Anspruch i los 8, nekennzeichnet durch einen auf der Schm-enkachsc (-incs mit dem Kolben (3;) ~erlnindenen llel)els (2d) sitzenden dreiarininen Nebel (25). der @\;ihrend (lcs ersten Teils seines l lubs mit IM, elftes Hel)els (26) ülwr ein I>ruckluftventil (letz Leerlauf des Motors einschaltet und nlcichz(#iti" die 1Zeil)utigshttl)I)ltiiin ausrückt und 1)ci (lcr Fortsetzung seines Huls mit Hilfe eitles l@ e(lcrl)ol-reus (29) eine der lmiden Sclmlistmigen (3 und 4) gegen eiüen Anschlag (3o) \-erschiel)t und sie in die N'orv#,-iihlstellutin überfuhrt. to. Vorrichtung nach Ausl»-uch 3, dadurch n(@Icettt)zeiclinet, daß die doppelarinigett lIcbel (to, i t, im. die um eine zur Längsachse (los Geschwin(ligkeitswechseigetriel)es lrtrallele Achse ausschwingen l:ilntien, eine @@<ianereclite Lagc ciunelimen wenn die Schaltgabeht (;, S, o) sich in der Kuhelage befinden, und hierbei finit ihren l,te(lcn in :\tisiielinititigen an zwei festen Führmtnsleisten (13, 14) eiunreifen. i i. Vorrichtung nach Ansl)ruch 3 und io, gekennzeichnet durch zwei Sicherungshebel (r6, 17), die durch ein teleskopartiges Glied (1S) derart \-erbunden sind, daß sie das gleichzeitige \ussch\N innen \-on mehreren der auf die Schalt-gabeln (7. S, 9) wirkenden Ilel)el (im ir, 12) verhindern. 12. Vorrichtung nach _\nsl>rucli 3, to und 11, dadurch gekennzeichnet, (IG) eine auf dem Glied (18) vorgesehene Feder (io) auf seine tteseol)-at-tig gegeneinander \-erschiel)1)arett "Geile derart eine irkt, (laß (lie Arnie der gegen clie I lchel (TO, 12) der Schaltgalhn W B. c)) drücl.ettüen Sicherungshel)el (16, 17) diese in ihrer waanerechten Lage halten, wenn die Schaltnabeln (?, S, o) sich in ihrer lZuhclane 1)elindett. 13. Vorrichtung flach :\nsl)ruch 9, dadurch gekennzeichnet, (1a1.9 der (Ii-ciarniine Hebel (2;) einen Arie aufweist, der (las Ausrücken der IZeil)ungskupplung \ or dem Hinrücket] eines Zahnrades durch SlwrruiW Aws 1-Iel)cls (27) x-erhindert und ein unl)eal)sichtintes Orschiel)cn der Schaltstangen (3 uttd l) auf ihre \'oMhlstellntig zu nicht gestattet. 14. Vorrichtung nach :\tispruch i bis f,-" da durch nelwmizeichet, daß für (letz @cfaltltel)el (I_) eine Stellring @-ornoschcn ist, in m-elcher er den l:rrcgerstn» nl:mis des Iacktroittagneten (33) für (las Ventil (23) schließt, so dar die SchaWrrichtung «ähi-end dieses ;/(itr;tums in ihrer \or@@ @ihlstellunn nchaltcn \\ir(l. t ;. \hmichtunn stach Ansl)ruch t . dadurc lt gekennzeichnet, dal,i die llctütigutlg aller Zahttr:i(ler, der Reibunnskuppliutg und des 1>escl)leunigers mit I lilfe eines cii)zinett Zylinders erfolgt. 16. 1 omichtunn flach Ansl)ruch i 1)is y. da-durch gekentizeichnct, dal3 die @-crscltiedctecn mil der Schaltuten zusanintenhängenden \-ot-n:ittgc. z. 1i. (las Ausrücken der Kupplung, (las Schaltoff des 1'lotorlcerlaufs. (las Einrücken des geNN-<ililt(#it Adinraules. (las 1?itil:ul(I>cltt und die l@ctäti@@ttit;; (los 13eschletntiners, sc11)sttätin aufeittati(ler'()1-ncn. sohald der Schalthebel (/_) in ritte (1(r Schaltstellungen gebracht wordcn ist, ohtw (1;1l:1 liierlwi der (;Michel freincnel>en und nie(lrrgedrückt werden muJ. 17. Vorrichtung hach einen] (ler _\teslwüclie t los 16. dadurch nekennzeiclinct, daß die Zuführung von Druckluft und elektrischer Iatcrnie unterbrochen wird, AM eitles (fier Gahnrä(ler geschaltet worden ist und der \\'agen abfährt. 18. Vorrichtung stach einen] der 1 los 17, gekeimzeichftet durch eine hvdraulische, pneumatische oder elektrische V()rrichtunn zni-\ erziinerung der Kupplunnsbet<itigunn. @@elclic während des Einrückens (ler Knl)1)lung in 1 <it1-keit tritt.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1080865B (de) * 1953-01-26 1960-04-28 Magneti Marelli Spa Elektropneumatische Vorwaehlschalt-einrichtung fuer Wechselgetriebe von Kraftfahrzeugen
DE1141542B (de) * 1958-05-06 1962-12-20 Bundesrep Deutschland Drucktastenschaltgeraet fuer Kraftfahrzeugwechselgetriebe mit halbautomatischer Gangschaltung

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DE1080865B (de) * 1953-01-26 1960-04-28 Magneti Marelli Spa Elektropneumatische Vorwaehlschalt-einrichtung fuer Wechselgetriebe von Kraftfahrzeugen
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