DE848688C - Parfuemzerstaeuber - Google Patents

Parfuemzerstaeuber

Info

Publication number
DE848688C
DE848688C DES24257A DES0024257A DE848688C DE 848688 C DE848688 C DE 848688C DE S24257 A DES24257 A DE S24257A DE S0024257 A DES0024257 A DE S0024257A DE 848688 C DE848688 C DE 848688C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
perfume
container
atomizer
nozzle body
atomizer according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES24257A
Other languages
English (en)
Inventor
Max Symanzik
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DES24257A priority Critical patent/DE848688C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE848688C publication Critical patent/DE848688C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B11/00Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use
    • B05B11/01Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use characterised by the means producing the flow
    • B05B11/06Gas or vapour producing the flow, e.g. from a compressible bulb or air pump

Landscapes

  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Parfümzerstäuber Die rrtindung bezieht sich auf einen Parfünizerstätilier und bezweckt, einen Parfüinzerstiiuber so auszubilden, daß er nicht nur feinste und sparsamste Zerst:itiliting von Parfiini ohne Tropfenbildung erniögliclit, sondern auch infolge seiner geringen Größe utid handlichenForin ein beduenies, jederzeitiges Mitführen ermöglicht.
  • Zti diesem Zweck besteht die Erfindung darin, (laß der Zerstäuber nach Art eines Feuerzeugs in runder, Hacker oder eckiger Forni ausgebildet ist und einen Parfünibeliälter sowie eine Luftpumpe enthält, bei deren Betätigung komprimierte Luft Parfüm aus <lern Behälter ansangt und zerstäubt. Zweckmäßigerweise ist der Behälter für das Parfüm als Ltifthtinil)enkoll)en ausgebildet. Nach einer vorzugsweisen Ausführungsform weist der Zerst:iulier ein :itilaeres Geh:itise auf, dessen unterer Teil als Pumpenzv-linder dient und in dem ein als Parfürnbehä lter ausgebildeter Pumpenkolben auf und ab beweglich geführt ist. Am Bodendes Parfümbehälters ist zweckmäßigerweise eine Dichtungsmanschette befestigt, während zwischen dein Boden des Parffinibehälters und dem Boden des äußeren Gehäuses eine Druckfeder vorgesehen ist. Der Deckel des Parfümbehälters trägt zweckmäßig einen Düseiikcirl>er, der durch ein durch den Parfümbehä lter hindurchgeführtes Rohr mit dem Pumpenraum verbunden ist. Im Parfümbehälter ist dabei ein möglichst in die Nähe des Bodens des Behälters geführtes Saugrohr angeordnet, das vorzugsweise mittels eines Kapillarröhrchens in den Düsenkörper mündet. Die Aufwärtsbewegung des unter Federdruck stehenden Parfiiinbehälters kann durch Anschl:ige begrenzt sein, z. B. durch eine in <las Gehäuse eingeschraubte Madenschraube, die in eine mit einem Begrenzungsanschlag versehene Ausnehmung des Behälters vorragt.
  • Der Zerstäuber trägt vorzugsweise einen Verschluß in Form eines Verschlußhebels, der in. der Nichtgebrauchsstellung des Zerstäubers in die Schließlage gebracht werden kann und in dieser die Austrittsöffnung des Düsenkörpers dichtend abschließt. Der Verschlußhebel kann eine zusätzliche Sicherung aufweisen, z. B. in Form einer Kugelraste oder eines Schiebers, um ein zufälliges Lösen des Verschlußhebels, etwa beim Tragen in der Tasche, mit Sicherheit zu verhindern.
  • Beispiele des Gegenstands der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt, es zeigt Bild i einen Taschenparfümzerstäuber nach der Erfindung in Form. eines runden Taschenfeuerzeugs, im senkrechten Schnitt, Bild 2 eine teilweise geschnittene Ansicht des Feuerzeugs nach Bild i, von links in Bild i gesehen, Bild 3 einen Grundriß zu Bild i, Bild 4 eine weitere Ausführungsform.
  • Der Parfümzerstäuber nach Bild i bis 3 ist als runder Taschenzerstäuber etwa in Form und Größe eines runden Taschenfeuerzeugs ausgebildet. Er besteht aus einem äußeren Gehäuse i mit einem Boden 2 und einer Belederung 3. Im oberen Teil des Zerstäubers ist ein Düsenkörper 4 angeordnet, der eine Feder 5 und eine Kugel 6 enthält. Ein Rückschlagventil im Düsenkörper ist mit 7 bezeichnet. In den Düsenkörper mündet ein Druckrohr 8, das mit seinem anderen Ende in den später zu beschreibenden Pumpenraum geführt ist. In den Düsenkörper mündet ferner ein Kapillarröhrchen 9, an das ein Saugrohr io anschließt.
  • In dem äußeren Gehäuse i ist auf und ab beweglich eine Hülse i i geführt, die einen den Düsenkörper 4 tragenden Deckel 12 und einen Hülsenboden 13 aufweist. Das Saugrohr io ist zweckmäßig mit seinem unteren Ende bis dicht an den Boden 13 geführt.
  • Im Boden 13 ist eine Bodenschraube 14 angeordnet, durch die eine Manschette 15 mit Scheibe 16 am Boden der Hülse i i befestigt ist. Zwischen dem Boden 2 des äußeren Gehäuses und dem Boden 13 der inneren Hülse ii ist eine Feder 17 angeordnet. Die Mutter 18 dient zum Befestigen der Manschette 15 und der Platte 16.
  • Ein Verschlußhebel bzw. eineVerschlußkappe i9, die als Handhabe eine Kugel 20 aufweisen kann, dient zum Verschluß der Austrittsöffnung des Düsenkörpers und zum Halten der Teile in der in Bild i dargestellten Stellung. Auf der Innenseite des Verschlußhebels i9 ist ein Halter 21 angeordnet, der einen Gummikegel 22 trägt. Der Verschlußhebel i9 ist bei 23 an das Gehäuse i angelenkt, beispielsweise nach Art eines Scharniers.
  • Mit 24 ist eine Madenschraube bezeichnet, die in das Gehäuse i eingeschraubt ist und mit ihrem inneren Ende in eine Nut oder Ausnehmung 27 der Hülse i i vorragt. Die Ausnehmung weist an ihrem unteren Ende einen Begrenzungsanschlag 28 auf. Die Hülse i i weist eine Verschlußschraube 25 mit Dichtungsring 26 auf, durch die Parfüm in die als Parfümbehälter dienende innere Hülse eingefüllt werden kann.
  • Die Vorrichtung wirkt in folgenderWeise: Nachdem der Verschlußhehel um seinen Drehzapfen 23 in einer dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Richtung herumgelegt ist, drückt die Feder den Parfümbehälter ii nach oben etwa in die in Bild 2 gezeigte Stellung. Es ist jetzt möglich, nach Lösen der Schraube 25 Parfüm in den Behälter i i zu füllen.
  • Das Gerät ist nunmehr betriebsbereit. Durch Niederdrücken des Deckels 12 und damit des Behälters i i wird im unteren Raum des äußeren Gehäuses i Luft komprimiert, die durch das Druckrohr 8 in den Düsenkörper eintritt. Der durch die Düse 29 austretende Luftstrom erzeugt einen Sog, durch den Parfüm aus dem Behälter i i durch das Kapillarrohr 9 und das Saugrohr io angesaugt und zerstäubt wird. An der ,Austrittskante wird das Parfüm vollends zerrissen und durch den äußeren Kegel des Düsenkörpers 4 geformt. Bei jedesmaligem Niederdrücken wird so ein feinzerstäubter Parfümstrahl erzeugt, während die Tropfenbildung verhindert ist.
  • In niedergedrücktem Zustand der Hülse i i kann der Verschlußhebel i9 wieder in die in Bild i dargestellte Lage gebracht werden, in der der Verschlußhebel den inneren Behälter i i gegen Bewegung nach oben sichert und gleichzeitig die Austrittsöffnung des Düsenkörpers dichtend abschließt. Durch diese Art des Verschlusses ist der Nachteil vermieden, daß bei Nichtbeachtung der Gebrauchsanweisung der Inhalt des Parfümbehälters aus diesem herausgedrückt werden kann, da es nicht möglich ist, den Inhalt des Parfümbehälters unter Drück zu setzen und in diesem Zustand den Verschluß zu schließen. Der in der Verschlußstellung in die Austrittsöffnung des Düsenkörpers sich eindrückende Gummikegel 22 verschließt den Parfümbehälter gegen Austropfen. Der Verschlußhebel i9 ist dem Düsenkörper so angepaßt, daß die obere Fläche des Verschlußhebels auf dem Düsenkörper aufliegt, und durch den Druck der Pumpenfeder 17 wird der Düsenkörper fest gegen den Versehlußhebel gepreßt, wodurch sich der Gummikegel 22 in 1 die Austrittsöffnung des Düsenkörpers hineindrückt und diese sicher verschließt.
  • Bei der in Bild 4 dargestellten Ausführungsforen des Zerstäubers nach Art eines flachen Taschenfeuerzeugs ist der Verschlußhebel i9 durch eine Kugel 3o, die durch eine Feder 31 nach vorn gedrückt wird, zusätzlich gesichert. Kugel 30 und Feder 31 sind in einem Gehäuse 32 gelagert, <las am Parfiiml>ehälter i i befestigt ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Parfiimzerstäuber, dadurch gekennzeichnet, daß er nach Art eines Feuerzeugs in runder, flacher oder eckiger Form ausgebildet ist und einen Parfümbehälter und eine Luftpumpe enthält, bei deren Betätigung komprimierte Luft Parfüm aus dein Behälter ansaugt und zerstäubt.
  2. 2. Parfümzerstäuber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter als Kolben der Luftpumpe ausgebildet ist.
  3. 3. Parfüinzerstä uber nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch ein äußeres Gehäuse, dessen unterer Teil als Pumpenzylinder dient und in dem ein als Parfümbehälter ausgebildeter Pumpenkolben auf und a1> beweglich geführt ist.
  4. Parfümzerstäuber nach einem der Ansprüche c 1>i; 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Boden (les Parfümbehälters eine Dichtungsinaiischette befestigt und zwischen dem Boden des Parfümbehälters und dein Boden des äußeren Gehäuses eine Druckfeder vorgesehen ist.
  5. 5. Parfümzerstäuber nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel des Parfümbehälters einen Düsenkörper tt-@igt, der durch ein durch den Parfümbehälter hindurchgeführtes Rolir mit dem Pumpenraum verbunden ist.
  6. 6. Parfüinzerstä uber nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Parfümbehälter ein zweckmäßigerweise in die Nähe des Bodens des Behälters geführtes Saugrohr angeordnet ist, das vorzugsweise mittels eines Kapillarröhrchens in den Düsenkörper mündet. Parfümzerstäuber nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwärtsbewegung des unter Federdruck stehenden Parfümbehälters durch Anschläge begrenzt ist, z. B. durch eine in das Gehäuse eingeschraul)te Madenschra.ube, die in eine mit Begrenzungsanschlag versehene Ausnehmung des Parfümbehälters vorragt. B. Parfümzerstäuber nach einem der Ansprüche i bis 7, gekennzeichnet durch einen am Gehäuse angelenkten Verschlußhebel, der in der Nichtgebrauchsstellung des Zerstäubers in die Schließlage gebracht werden kann und in dieser die Austrittsöffnung des Düsenkörpers dichtend abschließt. cg. Parfümzerstäuber nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Sicherung des Verschlusses mittels einer Kugelraste bzw. Schiebers.
DES24257A 1950-12-14 1950-12-14 Parfuemzerstaeuber Expired DE848688C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES24257A DE848688C (de) 1950-12-14 1950-12-14 Parfuemzerstaeuber

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES24257A DE848688C (de) 1950-12-14 1950-12-14 Parfuemzerstaeuber

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE848688C true DE848688C (de) 1952-09-08

Family

ID=7477766

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES24257A Expired DE848688C (de) 1950-12-14 1950-12-14 Parfuemzerstaeuber

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE848688C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4057176A (en) * 1975-07-18 1977-11-08 Plastic Research Products, Inc. Manually operated spray pump
DE202007006773U1 (de) 2007-05-08 2008-06-12 Heuser, Nicole Behälter für eine Flüssigkeit

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4057176A (en) * 1975-07-18 1977-11-08 Plastic Research Products, Inc. Manually operated spray pump
DE202007006773U1 (de) 2007-05-08 2008-06-12 Heuser, Nicole Behälter für eine Flüssigkeit

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1882400U (de) Fluessigkeitsverteiler, insbesondere -zerstaeuber.
CH650393A5 (de) Geraet zur bereitstellung kohlesaeurehaltiger getraenke.
WO1984001300A1 (fr) Appareil de sauvetage de personnes prises dans des avalanches
DE1500597A1 (de) Tauchrohrzerstaeuber
DE2263852A1 (de) Aerosolzerstaeuber
DE2121523A1 (de) Ventil für Aerosolbehälter
EP1830965B1 (de) Vorrichtung zum dosierten ausbringen eines mediums
DE1948492C3 (de) Nachfüllbehälter fUr Gasfeuerzeuge
DE848688C (de) Parfuemzerstaeuber
DE1187944B (de) Zapfvorrichtung fuer fluessige Kraftstoffe
DE564828C (de) Zerstaeuber
DE1296003B (de) Verschliesseinrichtung fuer den Behaelterinhalt bei einer Spruehpumpe
DE1400735A1 (de) Nachfuellbare Spruehdose
DE868211C (de) Zerstaeuber
DE917240C (de) Fluessigkeitszerstaeuber, bei dem die Fluessigkeit durch einen Druckgas- oder Druckluftstrom angesaugt und zerstaeubt wird
DE430677C (de) Selbstfuellender Fuellfederhalter
DE906200C (de) Mittels Pressluft betriebener Handzerstaeuber, insbesondere fuer Fluessigkeiten
DE549558C (de) Flaschenverschluss
DE518288C (de) Vorrichtung zum Saettigen von Fluessigkeiten mit Gasen
AT103339B (de) Kolbenpumpe für die Entleerung von Flüssigkeitsbehältern.
DE548920C (de) Vorrichtung zum Zerstaeuben von Fluessigkeiten
AT136157B (de) Vorrichtung zum Zerstäuben und Verspritzen von Flüssigkeiten, pulverförmigen Körpern u. dgl.
AT162060B (de) Flüssigkeitszerstäuber.
DE3408015A1 (de) Druckspruehgeraet
AT156549B (de) Tragbare Vorrichtung zur Abgabe von Flüssigkeiten oder zähflüssigen Stoffen, wie Ölen, Schmierfetten od. dgl.