DE849209C - Verfahren zum Verbinden zweier flach aufeinandergelegter und durch Hartloeten miteinander zu vereinigender Bleche - Google Patents
Verfahren zum Verbinden zweier flach aufeinandergelegter und durch Hartloeten miteinander zu vereinigender BlecheInfo
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- DE849209C DE849209C DEB1387A DEB0001387A DE849209C DE 849209 C DE849209 C DE 849209C DE B1387 A DEB1387 A DE B1387A DE B0001387 A DEB0001387 A DE B0001387A DE 849209 C DE849209 C DE 849209C
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- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
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Description
- Verfahren zum Verbinden zweier flach aufeinandergelegter und durch Hartlöten miteinander zu vereinigender Bleche Die Ertinduug bezieht sich auf ein Verfahren zum \'(-rl)lndeii zweier flach aufeinandergelegter und danach durch Hartlöten dicht zu verbindender Bleche. Bisher wurden Blechtafeln, die beispielsweise finit Einpriigungen zur Bildung von Hohlräumen versehen waren, für die Behandlung im Il;irtlötoifeii finit sch,#veren Gewichten belastet, um an sämtlichen zusammenzulötenden Flächenteilen die für eine einwandfreie Lötung erforderlichen kapillaren Fugen zu erzielen. Die in der Regel aus schweren Gußblöcken bestehenden Gewichte ergeben hohe mechanische Beanspruchungen der Transporthänder bei Wanderöfen; vor allem bedingt ihre große Wärmekapazität starke Verzögerungen der Löt- und Kühlvorgänge und damit einen großen Zeit- und Wärmeaufwand. Das Bestreben, diese Nachteile zu vermeiden, führte zu dem Vorschlag, die beiden Blechtafeln zunächst mechanisch durch einen Randfalz miteinander zu verbinden und an die eingeprägten Hohlräume eine Saugleitung anzuschließen, über die so lange ein Unterdruck aufrechterhalten wird, bis das ini Lötofen zum Schmelzen gebrachte Lot wieder erstarrt ist. Die Durchführung dieses Verfahrens erfordert erst recht einen großen Aufwand, erschwert die Verwendung des zeitsparenden Wanderofens und hat besondere bauliche Vorkehrungen an den Werkstücken zur Voraussetzung.
- Die Nachteile werden vermieden, wenn die beiden aufeinandergelegten Bleche, zwischen die vor dem Aneinanderlegen eine für den Lötvorgang ausreichende ffartlötmenge eingelegt worden ist, erfindungsgemäß an einzelnen über die gesamte Blechöberfläche verteilten Stellen in der bei der Herstellung von Randheftungen an sich bekannten Weise dergestalt verformt werden, daß Randteile der durch den Verformungsvorgang in dem einen Blech erzeugten Vertiefungen klemmend eindringen zwischen die Ränder der am anderen Blech entstandenen Ausnehmungen, so daß die beiden Bleche schon vor dem Lötvorgang fest zusammenhaften und auch über die Dauer des Lötvorgangs sich nicht voneinander abheben können.
- Heftverbindungen der genannten Art sind bereits verwendet worden, um die Enden von Blechen und Metallbändern so zu verbinden, daß in ununterbrochen betriebenen Fertigungsmaschinen und -einrichtungen ein stetiger Werkstoffnachschub gewährleistet ist. Dabei bilden die Verbindungsstellen einen unerwünschten Abfall. Unter diesenUmständen war der Gedanke nicht naheliegend, derartige Heftverbindungen an den in Hartlötöfen zu behandelnden Werkstücken selbst anzubringen und damit die beim hartlöten 'von Blechtafeln bisher noch bestehenden Schwierigkeiten zu beseitigen.
- In der Zeichnung ist das Verfahren gemäß der Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert, und zwar zeigt Fig. i einen Eckabschnitt eines aus zwei Blechtafeln zusammengesetzten Wärmeaustauschers in Draufsicht, Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie II-11 in Fig. i, Fig. 3 eine Einzelheit in vergrößertem Maßstab im Schnitt nach Linie III-III in Fig. i und Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV in Fig. 3; Fig. 5 stellt eine zweckmäßige weitere Ausgestaltung in einem der Fig. 3 entsprechenden Schnittbild dar.
- Eine mit einer eingeprägten schlangenförmigen Ruine 12 versehene Blechtafel io und eine ebene Tafel i i werden zunächst aufeinandergelegt und dann gemeinsam mit zahlreichen über die Oberfläche verteilten Einprägungen 15 versehen, die gemäß Fig. 3 bis 5 von je zwei Schnitträndern 14 begrenzt werden. Die Einprägungen sind gerade nur so tief, daß die aus dem Blech i i herausgedrückten Streifen mit ihren seitlichen Rändern klemmend eindringen zwischen die am Blech io entstehenden Schnittkanten. Im Bedarfsfall können auch gemäß Fig. 5 die zwischen den Schnittkanten 14 befindlichen Blechstreifen gestaucht werden, so daß die beiden Blechtafeln formschlüssig miteinander verbunden werden.
- Die auf diese Weise zusammengehefteten Blechtafeln werden so in einen Lötofen eingeführt, daß das flache Blech i i unten liegt. Beim Überschreiten des Lötschmelzpunkts dringt das Hartlot, das vor dem Zusammenheften der Tafeln in Gestalt von Lotdrahtabschnitten 16 in die Rinne 12 eingelegt worden ist, in die kapillaren Fugen zwischen dem Blech ii und deti ebenen Teilen dies Bleches io ein und verbindet die beiden Blechtafeln nach dem Erkalten fest und gasdicht miteinander.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Verbinden zweier flach aufeinandergelegter und durch Hartlöten miteinander zu vereinigender Bleche, zwischen die vor dem Aufeinanderlegen eine für den Lötvorgang ausreichende Hartlötmenge eingelegt worden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinandergelegten Bleche an einzelnen über die gesamte Oberfläche verteilten Stellen in der bei der Herstellung von Randheftungen an sich bekannten Weise dergestalt verformt werden, daß die Randteile der durch den Verformungsvorgang in dem einen Blech erzeugten Vertiefungen klemmend eindringen zwischen die beim gleichen Verformungsvorgang am angrenzenden Blech entstehenden Ausnehmungen, so daß die Bleche schon vor dem Lötvorgang fest zusammenhaften und auch über die Dauer des Lötvorgangs sich nichtvoneinanderabhebenkönnen.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bleche mit teilweise durch Schnittränder (14) begrenzten Einprägungen (15) dergestalt versehen werden, daß die aus dem einen Blech (ii) herausgedrückten Streifen (15) mit ihren seitlichen Rändern klemmend eindringen zwischen die am angrenzenden Blech (io) entstehenden Schnittkanten.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder der eingeprägten Blechteile durch einen Stauchvorgang fest gegen die angrenzenden Randteile der Ausnehmungen angepreßt werden. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften \ r. 668 72i, 69c i S6, 730 701, 738 873.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB1387A DE849209C (de) | 1950-01-02 | 1950-01-03 | Verfahren zum Verbinden zweier flach aufeinandergelegter und durch Hartloeten miteinander zu vereinigender Bleche |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE285537X | 1950-01-02 | ||
| DEB1387A DE849209C (de) | 1950-01-02 | 1950-01-03 | Verfahren zum Verbinden zweier flach aufeinandergelegter und durch Hartloeten miteinander zu vereinigender Bleche |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE849209C true DE849209C (de) | 1952-09-11 |
Family
ID=25776995
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB1387A Expired DE849209C (de) | 1950-01-02 | 1950-01-03 | Verfahren zum Verbinden zweier flach aufeinandergelegter und durch Hartloeten miteinander zu vereinigender Bleche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE849209C (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE668721C (de) * | 1933-11-18 | 1938-12-09 | Fritz Grah Dipl Ing | Maschine zum Aneinanderheften von Blechen, Metallbaendern o. dgl. |
| DE699186C (de) * | 1938-02-08 | 1940-11-25 | Mannesmann Ag | Verfahren zur Herstellung von kupferplattierten Stahlrohren unter Verwendung einer Hartlotzwischenschicht |
| DE730701C (de) * | 1940-08-20 | 1943-01-15 | Bosch Gmbh Robert | Verfahren zur Herstellung eines Schwimmerventils |
| DE738873C (de) * | 1941-05-24 | 1943-09-03 | Patra Patent Treuhand | Verfahren zum Loeten von Naehten an aus Wolfram oder einer Wolframmolybdaenlegierung bestehenden Gefaessen oder Arbeitsgeraeten |
-
1950
- 1950-01-03 DE DEB1387A patent/DE849209C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE668721C (de) * | 1933-11-18 | 1938-12-09 | Fritz Grah Dipl Ing | Maschine zum Aneinanderheften von Blechen, Metallbaendern o. dgl. |
| DE699186C (de) * | 1938-02-08 | 1940-11-25 | Mannesmann Ag | Verfahren zur Herstellung von kupferplattierten Stahlrohren unter Verwendung einer Hartlotzwischenschicht |
| DE730701C (de) * | 1940-08-20 | 1943-01-15 | Bosch Gmbh Robert | Verfahren zur Herstellung eines Schwimmerventils |
| DE738873C (de) * | 1941-05-24 | 1943-09-03 | Patra Patent Treuhand | Verfahren zum Loeten von Naehten an aus Wolfram oder einer Wolframmolybdaenlegierung bestehenden Gefaessen oder Arbeitsgeraeten |
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