DE849802C - Messgeraet, insbesondere zum Messen des Atemwiderstandes von Atemschutzfiltern - Google Patents

Messgeraet, insbesondere zum Messen des Atemwiderstandes von Atemschutzfiltern

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DE849802C
DE849802C DED3741D DED0003741D DE849802C DE 849802 C DE849802 C DE 849802C DE D3741 D DED3741 D DE D3741D DE D0003741 D DED0003741 D DE D0003741D DE 849802 C DE849802 C DE 849802C
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DED3741D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B27/00Methods or devices for testing respiratory or breathing apparatus for high altitudes

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)

Description

  • Meßgerät, insbesondere zum Messen des Atemwiderstandes von Atemschutzfiltern Die Erfindung betrifft ein Meßgerät, insbesondere zum Messen des Atemwiderstands von Atemschutzfiltern, mit einer Anzeigevorrichtung für Überdruck und Unterdruck, die so mit einer Luftfördervorrichtung und einem Luftmengenmesser verbunden ist, daß ein einstellbarer Teil des Luftstroms durch das zu prüfende Filter gedrückt oder gesaugt wird, dessen Sog oder Rückstau sich auf die Anzeigevorrichtung überträgt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß von der die Saugluft oder Druckluft führenden Hauptleitungeine Nebenleitung al>z"\-eigt, die in zwei Zweigleitungen gegabelt ist; in die eine dieser Zweigleitungen ist der Luftmengenmesser eingebaut, und an die andere Zweigleitung sind ein Stutzen zum Anschließen des zu prüfenden Geräts, z. B. eines Filters, und ein Druckmesser angeschlossen; an den Gabelungsstellen der Zweigleitungen sind je ein Dreiweghahn angeordnet, so daß das Meßgerät wahlweise zum Messen des Gerätewiderstands durch Unterdruck oder durch Überdruck benutzt werden kann. Soll der Gerätewiderstand durch Unterdruck gemessen werden, dann werden die Dreiweghähne so eingestellt, daß eine einstellbare Luftmenge zunächst durch das zu prüfende Gerät und dann durch den Luftmengenmesser hindurchgesaugt wird. Der, in Richtung des Luftstroms gesehen, sich hinter dem zu prüfenden Gerät einstellende Unterdruck überträgt sich auf die Anzeigevorrichtung und kann dort abgelesen werden. -Für den Fall, daß der Gerätewiderstand bei Cberdruck bestimmt werden soll, werden die Dreiweghähne derart eingestellt, daß eine einstellbare Luftmenge zunächst über den Luftmengenmesser und durch das zu prüfende Gerät gedrückt wird. Der, in Richtung des Luftstroms gesehen, vor dem Gerät entstehende Staudruck kann an der .Anzeigevorrichtung festgestellt werden.
  • Um das Meßgerät gleichzeitig zum Reinigen von Gasfiltern oder anderen Geräten verwenden zu können, kann vor die Eintrittsöffnung der Hauptleitung eine von der Saugluft durchströmte, zum Reinigen der zu prüfenden Geräte dienende Vorrichtung, z. B. eine Bürste, geschaltet sein.
  • An Stelle der Bürste kann vor die Eintrittsöffnung der Hauptleitung ein zum luftdichten Einsetzen eines Filters verwendbarer Einsatz, z. B. ein Saugtrichter,,geschaltet werden, so daß dieLuft durch das Filter hindurchgesaugt wird und ein Teil der aufgenommenen Staubmengen aus dem Filter wieder herausführen kann. .Auf diese Weise kann das Gerät zum Regenerieren bereits benutzter Atemfilter dienen.
  • Als Prüfkopf für das zu prüfende Gerät, insbesondere für eine mit einem Staubfilter versehene Maske, kann vorteilhaft ein dem Abdichtungsrand einer Vollmaske oder einer Halbmaske entsprechend geformter, nach innen oder nach außen gewölbter Teller benutzt werden, der mit einer schmiegsamen Auflageschicht überdeckt ist, in die das zu prüfende Gerät hineingedrückt wird und die einen luftdichten Abschluß des Geräts nach außen gewährleistet. Die schmiegsame Auflageschicht kann aus Textilstoffen, Weichgummi oder ähnlichen Baustoffen bestehen.
  • Bei dem neuen Gerät ist zunächst der Vorteil vorhanden, daß es wahlweise zu Messungen bei Unter- oder Überdruck dienen kann, ohne daß die Umstellung von der einen Prüfart auf die andere umständliche Handhabungen bedingt. Während nämlich bislang der Atemwiderstand insbesondere von Atemfiltern bei Überdruck gemessen wird, ist es erwünscht und mit dem neuen Meßgerät ohne weiteres möglich, unmittelbar nach der Überdruckmessung eine Unterdruckmessung, beispielsweise auch eine Messung des Atemwiderstands einer Staubmaske, vorzunehmen. Der Atemwiderstand einer Staubmaske, der sich aus der Summe der Widerstände des Filters, des Einatemventils und der Luftwege zusammensetzt und der vom Maskenträger beträchtlich überwunden werden muß, kann in einfacher Art und Weise nur mit Saugluft, nicht aber mit Druckluft bestimmt werden.
  • Ein weiterer Vorteil des neuen Geräts besteht darin, daß neben bzw. gleichzeitig mit der Messung eine gründliche und sachgemäße Reinigung der Staubmaske oder anderer Geräte durchgeführt werden kann. Schließlich können bereits gebrauchte Staubfilter durch größtmöglichste Entfernung des aufgenommenen Staubs regeneriert und. so ihr Durchgangswiderstand herabgesetzt werden. In der Zeichnung sind einige Ausführiungsformen des neuen Meßgeräts schematisch dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Schaltungsart der neuen Einrichtung mit einem Staubsauger, dessen Saugseife an das Meßgerät angeschlossen ist.
  • Abb. 2 zeigt die gleiche Schaltungsart, jedoch mit einem Staubsauger, dessen Druckleitung mit dem Meßgerät verbunden ist.
  • Bei den in diesen beiden Abbildungen gezeigten Schaltungsarten sind in Abb. i die Dreiweghähne für eine Unterdruckarbeitsweise und in Abb. 2 für eine Überdruckarbeitsweise des Meßgeräts eingestellt.
  • Abb. 3 und 4 zeigen zwei verschiedenartig ausgebildete Prüfköpfe mit aufgesetzter Staubmaske. Abb. 5 veranschaulicht eine an das Meßgerät zu befestigende Reinigungsbürste.
  • Abb.6 bis g zeigen eine andere Bauform des neuen Geräts, und zwar stellt Abb. 6 eine Vorderansicht, AU). 7 eine Seitenansicht, Abb. 8 eine Draufsicht und A1>1>. 9 eine Teilansicht der Ahl). 7 dar.
  • Das Meßgerät besteht bei der Einrichtung nach den Abb. i und 2 aus einem Staubsauger a, der hei der Einrichtung mach AU). i mit seiner Saugseite an das Gerät angeschlossen ist. Die Saugleitung des Staubsaugers ist mit -b, die Druckleitung mit c bezeichnet. Am Ende der Saugleitung sitzt ein Saugtrichter d, an dessen Stelle gegebenenfalls die in Abb. 5 dargestellte Reinigungsbürste e treten kann. Von der Hauptleitung b zweigen zwei Zweigleitungen f und g ab, die durch je einen Dreiweghahn verschlossen werden können. Die beiden Zweigleitungen stehen. hinter den Dreiwegliähnen einmal über den Luftme.ngenmesser h und zum allderen durch eine Leitung lt miteinander in Verbindung. An diese Leitung 1a ist der Prüfkopf i geschaltet, außerdem ist noch ein Widerstandsmesser m vorgesehen.
  • Das in Abb. 2 dargestellte Meßgerät zeigt den gleichen Aufbau, nur steht in diesem Falle das Druckrohr c mit dem Meßgerät in Verbindung. Das Gerät dient in diesem Falle zur Überdruckmessung.
  • Die Wirkungsweise des neuen Geräts ist bei der Schaltung gemäß Abb. i die folgende: Die benutzte und mehr oder minder verschmutzte Maske wird bei eingeschaltetem Staubsauger mit Hilfe der an die Hauptleitung b angeschlossenen Reinigungsbürste e (s. Abb. 5) gereinigt. Der anfallende Schmutz und Staub wird ang°saugt. Sind die Masken gereinigt, dann wird die Bürste durch den Saugtrichter d ersetzt, worauf man das Filter der Staubmaske in die Saugtrichterdose hineinlegt. Der in dem Filter zurückgehaltene Staub wird tierausgesaugt. Dadurch kann beispielsweise der durch die Staubaufnahme erhöhte Widerstand :des Filters, der vor dem Absaugen etwa 15 mm WS beträgt, auf etwa 7 bis io mm WS herabgemindert werden. Das Filter kann also nach dem Absaugen der aufgenommenen Staubmengen erneut verwendet werden.
  • Um nun den Widerstand des aufgefrischten oder eines neuen Filters zu messen, wird das Filter in die Staubmaske eingesetz_ und die Maske in die schmiegsame Auflageschicht des Prüfkopfes i hineingedrückt. Beim Öttnen der in die Z,#veigleitungen f ulid "; eingesetzten Hähne, die durch eine Spannfeder geschlossen gehalten %\,erden, wird ein Teil der Luft durch die Staubmaske, durch den Prüfkopf i und durch den Luftm°ngenmesser h hindurchgesaugt. Gewl>linllch werden Widerstandsmessungen bei einem Luftdurchlaß von 30 1/min durchgeführt. Der in die Leitung zwischen dem Prüfkopf i und dein Luftmengenmesser k eingeschaltete Widerstandsmesser in gibt dann den hinter dem zu prüfenden Gerät entstehenden Unterdruck an.
  • Bei Masken und Filtern ist es zweckmäßig, den Widerstand auf Unterdruck zu prüfen, da man feststellen will, wieviel Widerstand das Filter und auch die '.Maskenwege der Einatmung entgegensetzen. Es ist ein besonderer Vorteil der neuen Prüfeinrichtung, daß mit dem Widerstand des Filters gleichzeitig der Widerstand des Einatemventils geprüft wird. Da man im übrigen den Widerstand eines neuen Filters kennt, kann bei der Unterdruckprüfung gleichzeitig festgestellt werden, ob das Ausatemventil der Staubmaske dicht ist. Wenn der abgelesene Widerstand geringer ist als,der festliegende Widerstand des zu prüfenden Filters, so kann man hieraus schließen, daß das Ausateinventil undicht ist.
  • Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform zeigen die Abb. 6 bis 9. Bei dieser Ausführungsform ist ein Staubsauger 1i bekannter Bauart in einen gasdicht verschließbaren Behälter o eingesetzt, an dem die verschiedenen Apparaturen, nämlich ein Luftinengenniesser p, ein Druckmesser q, ein Saugtrichter r, die Dreiweghähne s und t, ein Druckmesser u und ein Prüfkopf v, nebst kurzen Rohrleitungen angeordnet sind. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß jede längere Leitung vermieden ist und daß das ganze Gerät klein, handlich und leicht tragbar wird. Außerdem läßt sich das neue Gerät einfacher herstellen und gestattet die Benutzung größerer Staubsauger oder größerer Luftfördereinrichtungen. Je nachdem, ob der Widerstand bei Vber- oder bei Unterdruck gemessen werden soll, wird der Druckstutzen <<, des Staubsaugers n niit dem ins Freie führenden Rohr x oder aber der Saugstutzen y des Staubsaugers rt, wie mit punktierten Linien angedeutet, mit dem ins Freie führenden Rohr x verbunden. Auf diese Weise entsteht in denn geschlossenen Behälter o entweder ein Unterdruck oder ein L'berdruck, der an dem auf dem Behälter angeordneten Druckmesser q abgelesen werden kann. Die Reinigungsbürste kann in diesem Falle unmittelbar am Tolif untergebracht werden. Die Meßeinrichtung nebst Prüfkopf wird unabhängig vom Saugtrichter am ;Behälter o befestigt. Wird mit dem Gerät bei Unterdruck gearbeitet, darin «-erden die Absperrhähne s und t in die in Abb. 7 gezeigte Stellung gebracht, soll das Gerät zur Messung bei Überdruck dienen, .dann werden die Absperrhähne, wie Abb. 9 zeigt, eingestellt. Die Einrichtung gestattet das Anbringen von beliebig vielen Abzapfstellen. Man kann ,also z. B. mehrere Saugtrichter bzw. mehrere Reinigungsbürsten anbringen und so gleichzeitig mehrere Filter oder andere Gegenstände behandeln. Der Behälter o .dient gleichsam als große Erweiterungsleitung des Staubsaugers n.

Claims (2)

  1. PATE VTA\SPRCCHE: i. Meßgerät. insbesondere zum Messen des Atemwiderstands von Atemschutzfiltern, mit einer Anzeigevorrichtung für überdruck und Unterdruck, die so mit einer Luftfördervorrichtung und einem Luftmengenmesser verbunden ist, daß ein einstellbarer Teil des Luftstroms durch das zu prüfende Filter gedrückt oder gesaugt wird, dessen Sog oder Rückstau sich auf die Anzeigevorrichtung überträgt, dadurch gekenn7eichnet, claß von der die Saugluft oder Druckluft führenden Hauptleitung eine Nebenleitung abzweigt, die in zwei Zweigleitungen gegabelt ist; in die eine dieser Zweigleitungen ist der Luftmengenmesser eingebaut, und an die andere Zweigleitung sind ein Stutzen zum Anschließen des zu prüfenden Geräts, z. B. eines Filters, und ein Widerstandsmesser angeschlossen; an den Gabelungsstellen der Zweigleitungen sind je ein Dreiweghalin angeordnet, so (aß das Meßgerät Nvahlweise zum Messen des Gerätewiderstands durch Unterdruck oder durch Überdruck benutzt werden kann. 2. Meßgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vor die Eintrittsöffnung der Flauptleitung eine von der Saugluft durchströmte, zum Reinigen der zu prüfenden Geräte dienende Vorrichtung, z. B. eine Bürste, geschaltet ist. 3. Meßgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vor die Eintrittsöffnung der Hauptleitung ein zum luftdichten Einsetzen eines Filters verwendbarer Einsatz, z. B. ein Saugtrichter, geschaltet ist. .i. Meß;gerät nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ats Prüfkopf für das zu prüfende Gerät ein dem Abdichtungsrand einer Voll- oder einer Halbmaske entsprechend geformter, nach innen oder nach außen gewölbter Teller angeordnet ist, der mit einer schmiegsamen Auflageschicht überdeckt ist, in die das zu prüfende Gerät hineingedrückt wird und die einen luftdichten Abschluß des Geräts nach außen gewährleistet. Angezogene Druckschriften: »l,cuei-scliutz« 1938, 1i.
  2. 2, S. 22 lins 2;.
DED3741D 1938-04-15 1938-04-15 Messgeraet, insbesondere zum Messen des Atemwiderstandes von Atemschutzfiltern Expired DE849802C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3330614A1 (de) * 1983-08-25 1985-03-07 Drägerwerk AG, 2400 Lübeck Vorrichtung zum pruefen des durchstroemungswiderstandes von filtern

Non-Patent Citations (1)

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None *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3330614A1 (de) * 1983-08-25 1985-03-07 Drägerwerk AG, 2400 Lübeck Vorrichtung zum pruefen des durchstroemungswiderstandes von filtern

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