DE849856C - Herstellung von Eisenpulver mit hoher Permeabilitaet und niedrigen Hysterese-Verlusten - Google Patents

Herstellung von Eisenpulver mit hoher Permeabilitaet und niedrigen Hysterese-Verlusten

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DE849856C
DE849856C DEB2261A DEB0002261A DE849856C DE 849856 C DE849856 C DE 849856C DE B2261 A DEB2261 A DE B2261A DE B0002261 A DEB0002261 A DE B0002261A DE 849856 C DE849856 C DE 849856C
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Germany
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iron powder
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low hysteresis
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DEB2261A
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Friedrich Dr Bergmann
Leo Dr Schlecht
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BASF SE
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BASF SE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F1/00Metallic powder; Treatment of metallic powder, e.g. to facilitate working or to improve properties
    • B22F1/14Treatment of metallic powder
    • B22F1/145Chemical treatment, e.g. passivation or decarburisation

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacture Of Metal Powder And Suspensions Thereof (AREA)

Description

  • Herstellung von Eisenpulver mit hoher Permeabilität und niedrigen Hysterese-Verlusten Bri der Herstellung von Nlassekernen, z. B. für Pupinspulen, wird besonderer Wert auf eine hohe Pertneahilität is und niedrige Hysterese-Verlttste h des dazu verwendeten Eisenpulvers gelegt. Der Wert h : 1 y soll daher möglichst niedrig sein.
  • Es wurde gefunden, daß tnan Eisenpulver, das durch thermische Zersetzung von Eisencarbonyl, vorzugsweise in Gegenwart von Ammoniak, gewonnen wurde, in der genannten Hinsicht wesentlich verbessern kann, wenn man dieses Eisenpulver einer Mahlung unterwirft und es dann von seinem Kohlenstoff und Sauerstoff ganz oder teilweise befreit. Dies geschieht zweckmäßig durch Behandlung tnit Wasserstoff in der Hitze, vorzugsweise bei etwa 40o'.
  • Es hat sich gezeigt, daß die Vorbehandlung des Eisenpulver, durch Mahlen einen überraschenden verbessernden Einfluß auf die Hysterese-Verluste des Pulvers ausübt. Die Vormahlung hat auch den Vorteil, daß die räch der Hitzebehandlung des Pulvers übliche Nachntahlung erleichtert wird. Die Nachmaltlung kann durch die Vormahlung wesentlich abgekürzt werden, so daß die geglühten Pulverteilchen, die wesentlich weicher sind als die ungeglühten, weniger deformiert werden und in höherem Maß ihre ursprüngliche Kugelform behalten. Ferner gestattet das Verfahren, auch rohes Carbonyleisenpulver zu verwenden, das z. B. infolge von Störungen bei der Eisencarbonylzersetzung, wie zu hohe oder zu niedrige Temperaturen, Teilchen enthält, deren Größe für magnetische Zwecke ungeeignet ist. So entstehen leicht bei der Carbonylzersetzung schwammige oder bartförmige Gebilde, die bei der bisherigen, sich unmittelbar an die Zersetzung anschließenden Behandlung mit Wasserstoff die magnetischen Eigenschaften, insbesondere die Hysterese-Verluste, ungünstig beeinflußten. Derartige uneinheitlich zusammengesetzte Carbonyleisenpulver konnten bisher für die Herstellung hochpermeabler Eisenpulversorten durch Behandlung mit Wasserstoff meist nicht verwendet werden, so daß man erhebliche Ausbeuteverluste in Kauf nehmen mußte. Alle diese Schwierigkeiten werden wesentlich verringert durch die Vormahlung des rohen Carbonyleisenpulvers.
  • Man bedient sich hierzu am besten einer Kugelmühle, doch sind auch andere Zerkleinerungsvorrichtungen, wie Desintegratoren od. dgl., geeignet. Die Mahldauer hängt von der Beschaffenheit des rohen Carbonyleisenpulvers, insbesondere von der Größe und Anzahl der gröberen, zu Agglomeraten zusammengewachsenen Teilchen ab.
  • Das durch Mahlen vorbereitete Pulver liefert durch eine übliche Behandlung mit Wasserstoff bei erhöhter Temperatur, wobei das Pulver weitgehend entkohlt und desoxydiert wird, ein Produkt mit hoher Permeabilität.Wenn gleichzeitig auf magnetische Stabilität Wert gelegt wird, ist es zweckmäßig, das Pulver sowohl mit Wasserstoff als auch mit Stickstoff zu behandeln.
  • Beispiel Eisenpulver, das durch Erhitzen von Eisencarbonyldämpfen unter Zusatz von Ammoniak in einem freien Raum gewonnen wurde, wird 30 Stunden lang bei 400° mit strömendem Wasserstoff behandelt und dann in einer Kugelmühle 24 Stunden lang gemahlen. Der Wert h : l,'- dieses Pulvers beträgt 5, g. Wird dagegen das Eisenpulver vor der Behandlung mit Wasserstoff io Stunden lang gemahlen und dann, wie angegeben, weiterbehandelt, so beträgt der Wert h : 1/-,a 4,7. Wird statt io Stunden 30 Stunden lang vorgemahlen, so sinkt der Wert h : )'y sogar auf 3,8. Dieses Pulver ist daher z. B. für die Herstellung von Pupinspulen besonders gut geeignet.

Claims (2)

  1. PATEN T A N S P R Ü C EI E i. Verfahren zur Herstellung von Eisenpulver mit hoher Permeabilität und niedrigen Hysterese-Verlusten, dadurch gekennzeichnet, daß man durch thermische Zersetzung von Eisencarbonyl erhaltenes Eisenpulver einer Mahlung unterwirft und es dann von dem in ihm enthaltenen Kohlenstoff und Sauerstoff ganz oder teilweise befreit.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß man das Eisenpulver nach dem Mahlen mit Wasserstoff in der Hitze behandelt.
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