DE849930C - Zur Bodenbearbeitung bestimmte, triebradlose Drehhacke - Google Patents
Zur Bodenbearbeitung bestimmte, triebradlose DrehhackeInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
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Description
Die Erfindung betrifft eine zur Bodenbearbeitung bestimmte, triebradlose Drehhacke, deren Vorschub
eine mit Hackmessern bestückte, angetriebene Hackwelle bewirkt, wobei die Hackwelle vom Triebwerksblock
in der Mitte gefaßt sein kann und somit in diesem Falle freitragende Enden aufweist.
Maschinen dieser Bauart hat man bisher sehr schmal gebaut, weil es dem Fachmann als undenkbar
erschien, breite Hacken beim Arbeiten führen
to zu können. Erfahrungsgemäß laufen die bekannten schmalen Hacken sehr unruhig und ermüden den die
Maschine führenden Bedienungsmann rasch. Es hat sich aber die Mutmaßung des Erfinders bestätigt,
daß nur bis zu einer bestimmten Breite der Hackwelle die Arbeitsunruhe zunimmt, beim Überschreiten
dieser Grenze dagegen eine deutliche Beruhigung des Laufs feststellbar ist. Man hat herausgefunden,
daß der kritische Bereich etwa bei einer Arbeitsbreite von 0,8 bis 1 m liegt. Drehhacken
mit einer Arbeitsbreite von über einem Meter haben überraschend günstige Eigenschaften
beim Arbeiten.
Der Einfluß von anderen Faktoren auf den Grad der Laufruhe ist merkwürdigerweise gering. Weitere
Überlegungen erbrachten jedoch die Erkenntnis, daß ein optimales Ausnutzen der anzustrebenden
Eigenschaften einer Drehhacke dann möglich ist, wenn das Verhältnis von Arbeitsbreite der
Hackwelle zum Achsabstand zwischen Hackwelle und vor der Hackwelle laufenden Spurrädern
größer als 1,5 : 1 ist. Hält man sich an die aus
diesem Verhältnis ableitbaren Abmessungen, dann erhält man Drehhacken, die einerseits breitstreifig
arbeiten können, die aber andererseits kurz und damit raumsparend gebaut sind und außerdem noch
eine günstige Wendefähigkeit haben.
Durch hinter den Hackmessern in den Boden ein-, greifende Mittel, z. B. Bremssporne, Pflüge od. dgl.,
wird der notwendige Schlupf zwischen der Arbeitsgeschwindigkeit der Drehhacke und der Umfangsgeschwindigkeit
der Hackmesser erzeugt und eine die Hackwelle nach unten ziehende Komponente erzeugt.
Wünschenswert ist es aber immer, die Arbeitsbreite verändern und Breitbeethacken rasch in
schmale Streifen bearbeitende Maschinen verwandeln zu können. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung
wurde diese Aufgabe in der Weise gelöst, daß Hülsen die für eine Mindestbreite dimensionierte
Hacke verlängern. Die Hülsen sind ineinander und auf der Hackwelle zentriert. In der
Hackwelle verankerte Spannschrauben verspannen Hackmesser, Hülsen und Hackwelle sowie
weitere dazwischengeschaltete Bauelemente mit- «5 einander.
Die Hülsen können entsprechend den darauf einwirkenden Beanspruchungen abgestuft bemessen
werden. Im Interesse einer einfachen Handhabung der Maschine sind jedoch Konstruktionen vorzuziehen,
bei denen keine bestimmte Reihenfolge beim Zusammenstecken eingehalten werden muß. Der
Verlust einer Hülse mindert in diesem Falle wohl die Arbeitsbreite und damit die Arbeitsleistung.
Sie hat jedoch keinen Ausfall der Maschine zur Folge.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele dargestellt.
Abb. ι zeigt schematisch eine Drehhacke in der Seitenansicht (linke Führungsscheibe weggeschnitten)
und
Abb. 2 in der Draufsicht;
Abb. 3 veranschaulicht den Axialschnitt eines aus dem Triebwerksblock herausragenden Hackmesserträgers.
Die wesentlichen Bestandteile der Drehhaoke sind der Triebwerksblock i, die gegebenenfalls mit Hilfe
von Verlängerungsstücken (Hülsen 2a) zu einem Hackmesserträger verlängerte Hackwelle 2, die
Hackmesser 3, der Pflug 4, die Mittelschar 4", die Lenkung 5 und die Spurräder 6. Die auf die
Enden des Hackmesserträgers aufgesteckten Scheiben 7 haben ebenfalls eine wichtige Funktion. Sie
verbessern die Spurhaltung der Maschine und verhindern darüber hinaus ein Wegrutschen der
Maschine beim Hacken eines hängenden Geländestreifens.
Das Maß b kennzeichnet die Arbeitsbreite (Wirkungsbreite) der Hackmesser, während das Maß a
den Radstand (Abstand zwischen Spurradachse und Hackwellenachse) kennzeichnet.
Die Abb. 3 zeigt die Einzelteile der Hälfte eines zusammengesetzten Hackmesserträgers, der aus der
Hackwelle 2, den Hülsen 2", den Druckstücken 2b
und 2C, den Mitnehmern 2d, den Spannschrauben 2e
und den Hackmessern 3 besteht.
Als Übergang von der Hackwelle 2 zu dem ersten Hackmesser 3 und der ersten sich an die Welle 2 anschließenden
Hülse 2" ist auf jeder Seite ein Zwischenstück
2' mit Flansch und nabenartigem Ansatz vorgesehen. Dieser nabenartige Ansatz sitzt
undrehbar auf der Welle 2 und greift mit seiner Innenbohrung über einen bundartigen Absatz 2h der
nachfolgenden Verlängerungshülse hinweg. Jede Hülse trägt einen Flansch 2g, der als Anlage für
das an dieser Seite auf die Hülse aufgeschobene Hackmesser 3 dient. Die Hülsen wiederum, die
unter sich gleich sind, sind mit ihrem einen Ende unmittelbar auf der Welle 2 bzw. auf der die Verlängerung
dieser Welle bildenden Spannschraube 2e geführt, und mit ihrem anderen Ende greifen sie
über einen bundartigen Absatz der nachfolgenden Hülse hinweg. Dieser bundartige Absatz dient zugleich
als Führung und Anlage des das Hackmesser gegen den Flansch 2S pressenden Druckstücks 2b.
Claims (6)
1. Zur Bodenbearbeitung bestimmte, triebradlose Drehhacke, deren Vorschub die mit Hackmesser
bestückte, angetriebene Hackwelle bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsbreite
(b) des aus den Hackmessern (3) und der Hackwelle (2) zusammengesetzten Hackmesserträgers
größer als 1 m ist.
2. Drehhacke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verhältnis von Arbeitsbreite (b) der Hackwelle (2) zum Achsabstand
zwischen Hackwelle und den vor der Hackwelle (2) laufenden Spurrädern (6) größer als
1,5 : ι ist.
3. Drehhacke nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch in den Boden eingreifende
Mittel, z. B. Bremssporne, Pflüge (4) od. dgl., die beim Vorwärtsbewegen (Arbeiten) der
Drehhacke an der Hackwelle (2) angreifende, vertikal nach unten gerichtete Kräfte auslösen.
4. Drehhacke nach den Anspfüchen 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hackwelle (2) vom Triebwerksblock (1) in der Mitte gefaßt ist
und somit freitragende Enden aufweist. n°
5. Vorrichtung zum Ändern der Arbeitsbreite der Drehhacke nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet
durch zusätzliche Hackmesser (3) tragende, die Hackwelle (2) nach beiden Seiten verlängernde und auf den Hackwellenenden zentfierte
Hülsen (20), durch zwei den Übergang zwischen der Welle (2) und den Hülsen (20)
bildende Zwischenstücke (2'), durch Druckstücke (2b, 2C) für die Hackmesser (3) sowie
durch in der Hackwelle (2) verankerte Spannschrauben (2«), die die Druckstücke, die Hackmesser
und die Hülsen mit der Hackwelle verspannen.
6. Verlängerungshülse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede der unter sich "5
gleichen Hülsen (2°) an dem einen Ende mit
ihrer Innenbohrung unmittelbar auf der Welle (2) bzw. auf der die Verlängerung dieser Welle
bildenden Spannschraube (2e) geführt und an dem anderen Ende mit einer größeren Innenbohrung
den zugleich als Führung für das Druckstück (2*) dienenden, bundartigen Absatz
des auf der Welle aufruhenden Nabenansatzes der nachfolgenden Hülse (2a) übergreift und
daß die Hülse an dem Ende des größeren Innendurchmessers mit einem Flansch (2g) zur Anlage
des auf dem Außendurchmesser dieses Endes geführten Hackmessers (3) versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 5359 9.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE849930T | 1949-05-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE849930C true DE849930C (de) | 1952-09-18 |
Family
ID=42167529
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP44341A Expired DE849930C (de) | 1949-05-30 | 1949-05-30 | Zur Bodenbearbeitung bestimmte, triebradlose Drehhacke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE849930C (de) |
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US2864294A (en) * | 1956-01-13 | 1958-12-16 | Jr Ralph L Pearson | Power disc spiker |
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-
1949
- 1949-05-30 DE DEP44341A patent/DE849930C/de not_active Expired
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| EP2727447A1 (de) | 2012-10-31 | 2014-05-07 | Valentini Antonio S.r.l. | Schneidegruppe für eine rotierende Hackmaschine |
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