DE849930C - Zur Bodenbearbeitung bestimmte, triebradlose Drehhacke - Google Patents

Zur Bodenbearbeitung bestimmte, triebradlose Drehhacke

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DE849930C
DE849930C DEP44341A DE849930DA DE849930C DE 849930 C DE849930 C DE 849930C DE P44341 A DEP44341 A DE P44341A DE 849930D A DE849930D A DE 849930DA DE 849930 C DE849930 C DE 849930C
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Albert Dr Agr Bauhaus
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B33/00Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs
    • A01B33/02Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs with tools on horizontal shaft transverse to direction of travel
    • A01B33/028Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs with tools on horizontal shaft transverse to direction of travel of the walk-behind type
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A01B33/08Tools; Details, e.g. adaptations of transmissions or gearings
    • A01B33/14Attaching the tools to the rotating shaft, e.g. resiliently or flexibly-attached tools
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Description

Die Erfindung betrifft eine zur Bodenbearbeitung bestimmte, triebradlose Drehhacke, deren Vorschub eine mit Hackmessern bestückte, angetriebene Hackwelle bewirkt, wobei die Hackwelle vom Triebwerksblock in der Mitte gefaßt sein kann und somit in diesem Falle freitragende Enden aufweist.
Maschinen dieser Bauart hat man bisher sehr schmal gebaut, weil es dem Fachmann als undenkbar erschien, breite Hacken beim Arbeiten führen
to zu können. Erfahrungsgemäß laufen die bekannten schmalen Hacken sehr unruhig und ermüden den die Maschine führenden Bedienungsmann rasch. Es hat sich aber die Mutmaßung des Erfinders bestätigt, daß nur bis zu einer bestimmten Breite der Hackwelle die Arbeitsunruhe zunimmt, beim Überschreiten dieser Grenze dagegen eine deutliche Beruhigung des Laufs feststellbar ist. Man hat herausgefunden, daß der kritische Bereich etwa bei einer Arbeitsbreite von 0,8 bis 1 m liegt. Drehhacken mit einer Arbeitsbreite von über einem Meter haben überraschend günstige Eigenschaften beim Arbeiten.
Der Einfluß von anderen Faktoren auf den Grad der Laufruhe ist merkwürdigerweise gering. Weitere Überlegungen erbrachten jedoch die Erkenntnis, daß ein optimales Ausnutzen der anzustrebenden Eigenschaften einer Drehhacke dann möglich ist, wenn das Verhältnis von Arbeitsbreite der Hackwelle zum Achsabstand zwischen Hackwelle und vor der Hackwelle laufenden Spurrädern
größer als 1,5 : 1 ist. Hält man sich an die aus diesem Verhältnis ableitbaren Abmessungen, dann erhält man Drehhacken, die einerseits breitstreifig arbeiten können, die aber andererseits kurz und damit raumsparend gebaut sind und außerdem noch eine günstige Wendefähigkeit haben.
Durch hinter den Hackmessern in den Boden ein-, greifende Mittel, z. B. Bremssporne, Pflüge od. dgl., wird der notwendige Schlupf zwischen der Arbeitsgeschwindigkeit der Drehhacke und der Umfangsgeschwindigkeit der Hackmesser erzeugt und eine die Hackwelle nach unten ziehende Komponente erzeugt.
Wünschenswert ist es aber immer, die Arbeitsbreite verändern und Breitbeethacken rasch in schmale Streifen bearbeitende Maschinen verwandeln zu können. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wurde diese Aufgabe in der Weise gelöst, daß Hülsen die für eine Mindestbreite dimensionierte Hacke verlängern. Die Hülsen sind ineinander und auf der Hackwelle zentriert. In der Hackwelle verankerte Spannschrauben verspannen Hackmesser, Hülsen und Hackwelle sowie weitere dazwischengeschaltete Bauelemente mit- «5 einander.
Die Hülsen können entsprechend den darauf einwirkenden Beanspruchungen abgestuft bemessen werden. Im Interesse einer einfachen Handhabung der Maschine sind jedoch Konstruktionen vorzuziehen, bei denen keine bestimmte Reihenfolge beim Zusammenstecken eingehalten werden muß. Der Verlust einer Hülse mindert in diesem Falle wohl die Arbeitsbreite und damit die Arbeitsleistung. Sie hat jedoch keinen Ausfall der Maschine zur Folge.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele dargestellt.
Abb. ι zeigt schematisch eine Drehhacke in der Seitenansicht (linke Führungsscheibe weggeschnitten) und
Abb. 2 in der Draufsicht;
Abb. 3 veranschaulicht den Axialschnitt eines aus dem Triebwerksblock herausragenden Hackmesserträgers.
Die wesentlichen Bestandteile der Drehhaoke sind der Triebwerksblock i, die gegebenenfalls mit Hilfe von Verlängerungsstücken (Hülsen 2a) zu einem Hackmesserträger verlängerte Hackwelle 2, die Hackmesser 3, der Pflug 4, die Mittelschar 4", die Lenkung 5 und die Spurräder 6. Die auf die Enden des Hackmesserträgers aufgesteckten Scheiben 7 haben ebenfalls eine wichtige Funktion. Sie verbessern die Spurhaltung der Maschine und verhindern darüber hinaus ein Wegrutschen der Maschine beim Hacken eines hängenden Geländestreifens.
Das Maß b kennzeichnet die Arbeitsbreite (Wirkungsbreite) der Hackmesser, während das Maß a den Radstand (Abstand zwischen Spurradachse und Hackwellenachse) kennzeichnet.
Die Abb. 3 zeigt die Einzelteile der Hälfte eines zusammengesetzten Hackmesserträgers, der aus der Hackwelle 2, den Hülsen 2", den Druckstücken 2b und 2C, den Mitnehmern 2d, den Spannschrauben 2e und den Hackmessern 3 besteht.
Als Übergang von der Hackwelle 2 zu dem ersten Hackmesser 3 und der ersten sich an die Welle 2 anschließenden Hülse 2" ist auf jeder Seite ein Zwischenstück 2' mit Flansch und nabenartigem Ansatz vorgesehen. Dieser nabenartige Ansatz sitzt undrehbar auf der Welle 2 und greift mit seiner Innenbohrung über einen bundartigen Absatz 2h der nachfolgenden Verlängerungshülse hinweg. Jede Hülse trägt einen Flansch 2g, der als Anlage für das an dieser Seite auf die Hülse aufgeschobene Hackmesser 3 dient. Die Hülsen wiederum, die unter sich gleich sind, sind mit ihrem einen Ende unmittelbar auf der Welle 2 bzw. auf der die Verlängerung dieser Welle bildenden Spannschraube 2e geführt, und mit ihrem anderen Ende greifen sie über einen bundartigen Absatz der nachfolgenden Hülse hinweg. Dieser bundartige Absatz dient zugleich als Führung und Anlage des das Hackmesser gegen den Flansch 2S pressenden Druckstücks 2b.

Claims (6)

85 Patentansprüche:
1. Zur Bodenbearbeitung bestimmte, triebradlose Drehhacke, deren Vorschub die mit Hackmesser bestückte, angetriebene Hackwelle bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsbreite (b) des aus den Hackmessern (3) und der Hackwelle (2) zusammengesetzten Hackmesserträgers größer als 1 m ist.
2. Drehhacke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von Arbeitsbreite (b) der Hackwelle (2) zum Achsabstand zwischen Hackwelle und den vor der Hackwelle (2) laufenden Spurrädern (6) größer als 1,5 : ι ist.
3. Drehhacke nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch in den Boden eingreifende Mittel, z. B. Bremssporne, Pflüge (4) od. dgl., die beim Vorwärtsbewegen (Arbeiten) der Drehhacke an der Hackwelle (2) angreifende, vertikal nach unten gerichtete Kräfte auslösen.
4. Drehhacke nach den Anspfüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hackwelle (2) vom Triebwerksblock (1) in der Mitte gefaßt ist und somit freitragende Enden aufweist. n°
5. Vorrichtung zum Ändern der Arbeitsbreite der Drehhacke nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch zusätzliche Hackmesser (3) tragende, die Hackwelle (2) nach beiden Seiten verlängernde und auf den Hackwellenenden zentfierte Hülsen (20), durch zwei den Übergang zwischen der Welle (2) und den Hülsen (20) bildende Zwischenstücke (2'), durch Druckstücke (2b, 2C) für die Hackmesser (3) sowie durch in der Hackwelle (2) verankerte Spannschrauben (2«), die die Druckstücke, die Hackmesser und die Hülsen mit der Hackwelle verspannen.
6. Verlängerungshülse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede der unter sich "5 gleichen Hülsen (2°) an dem einen Ende mit
ihrer Innenbohrung unmittelbar auf der Welle (2) bzw. auf der die Verlängerung dieser Welle bildenden Spannschraube (2e) geführt und an dem anderen Ende mit einer größeren Innenbohrung den zugleich als Führung für das Druckstück (2*) dienenden, bundartigen Absatz des auf der Welle aufruhenden Nabenansatzes der nachfolgenden Hülse (2a) übergreift und daß die Hülse an dem Ende des größeren Innendurchmessers mit einem Flansch (2g) zur Anlage des auf dem Außendurchmesser dieses Endes geführten Hackmessers (3) versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 5359 9.
DEP44341A 1949-05-30 1949-05-30 Zur Bodenbearbeitung bestimmte, triebradlose Drehhacke Expired DE849930C (de)

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