DE850076C - Einrichtegeraet - Google Patents

Einrichtegeraet

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DE850076C
DE850076C DEB15143A DEB0015143A DE850076C DE 850076 C DE850076 C DE 850076C DE B15143 A DEB15143 A DE B15143A DE B0015143 A DEB0015143 A DE B0015143A DE 850076 C DE850076 C DE 850076C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DEB15143A
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English (en)
Inventor
Karl Bartmann
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Individual
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C9/00Measuring inclination, e.g. by clinometers, by levels
    • G01C9/18Measuring inclination, e.g. by clinometers, by levels by using liquids
    • G01C9/20Measuring inclination, e.g. by clinometers, by levels by using liquids the indication being based on the inclination of the surface of a liquid relative to its container

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Level Indicators Using A Float (AREA)

Description

  • Einrichtegerät Es sind Einrichtegeräte bekannt, z. B. Wasserwaagen, mit denen bei Bauten Linien und Flächen ins Lot gebracht werden können, oder andere, z. B.
  • Rahmenwasserwaagen, mit denen Maschinenbetten.
  • Werkstücke usw. eingerichtet oder zur Bearbeitung vorbereitet werden können. Diese Geräte haben den Nachteil, daß sie nicht nur wenig genau und zeitraubend in der lAedienung sind, sondern auch nur eine zweidimensionale Anwendung gestatten.
  • Diese Mängel heseitigt vorliegende Erfindung. Sie besteht darin, daß ein vertikales oder horizontales Anzeigegerät um eine Drehachse pendelfähig aufgehängt wird, das am entgegengesetzten Ende ein Gegengewicht trägt, welches durch ein Dämpfungsmittel eingestellt und gedämpft wird, wobei der Zeiger mit einem Nonius in Verbindung steht und beide mit einer mit Anlegeflächen verbundenen Skala zusammenwirken. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß das Pendelsystem ausbalanciert ist bei nahezu trägheitsioser Aufhängung. Als Dämpfungsmittel wird zweckmäßig eine Flüssigkeit, z.B. Wasser, verwendet, wobei vorteilhaft deren Menge so bemessen wird, daß die obere Gegengewichtsbegrenzung mit dem Plüssigkeitsspiegel zusammenfällt. Vorteilhaft wird das Anzeigegerät in einem Gehäuse untergebracht, das im oberen Teil mit einer kreisbogenförmigen Skala mit Gradeinteilung versehen ist, die in Verbindung mit Zeigerspitze und Nonius eine genaue Ablesung gewährleistet. Im Gehäuse seinerseits ist die Pendelachsl*gelagert. Um die Sicht sicherzustellen, werden die Gehäuseplanflächen aus durchsichtigem Material hergestellt, das am Skalateil vergrößernd ausgebildet sein kann. Das Gehäuse ist an einem Körper angeordnet, der auf die Skala eingerichtete Anlegeflächen, Anlegeprismen od. dgl. trägt, die zum Auf- setzen auf die einzurichtenden Maschinen, Werkstücke usw. dienen bzw. zum Anlegen an dieselben, so daß durch Zusammenwirken von Anlegeflächen, Gehäuse mit Skala und dem Anzeigegerät, das durch den horizontalen Flüssigkeitsspiegel in die vertikale Lage eingestellt wird, ein genaues Einrichten von Gegenständen ermöglicht wird. Ein in dieser Art ausgebildetes Gerät gestattet ein genaues Einrichten innerhalb der gleichen Ebene, d. b. zwei Dimensionen, bzw. das Einrichten dieser Ebenen. Um eine räumliche Einrichtung vornehmen zu können, also in drei Dimensionen, werden zwei derartige Geräte rechtwinklig miteinander in Verbindung gebracht, wobei die Bezugsflächen u. dgl. aufeinander senkr,2c'it stehen. so daß z. B. drei Flächen senkrecht zueinander angeordnet sind. Damit eine möglichst trägheitslose Aufhängung des Anzeigegeräts im Gehäuse vorgenommen werden kann, wird ein Gegengewicht von geringem spezifischem Gewicht verwendet, welches als Schwimmkörper wirkt und beispielsweise als Hohlkörper ausgebildet sein kann oder aus schwimmfähigem Material, z. B. Kork, hergestellt wird. Zur Feinablesung wird die mit dem Zeiger verbundene Noniusteilung an der Skala abgelesen. Mit diesem Einrichtegerät lassen sich nicht nur Werkzeugmaschinen in ihrer räumlichen Lage einrichten, z. B. Drehbänke usw., sondern auch die í u. il u.}] zu hearl)eitenden Werkstücke sowohl auf der Maschine selbst als auch auf dem Vorbereitungstisch, z. B. auf einer Anreißplatte.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt.
  • Fig. I und 2 veranschaulichen ein zweidimensionales Einrichtegerät in Ansicht von vorn und im Schnitt; Fig. 3 und 4 zeigen ein dreidimensionales Einrichtegerät im Schnitt und Draufsicht; Fig. 5 bringt eine Einzelheit.
  • Beim Gerät nach Fig. I und 2 ist in einem durch Anlegeflächen begrenzten Körper I von rechteckigem Querschnitt das aus den Teilen I6und I7bestehende Rahmengehäuse angeordnet, die zusammen mit den durchsichtigen Scheiben 2 und 3 den Gesamtkörper bilden, in dem in den Lagerungen 5 die Drehachse I5 gelagert ist. Auf der Drehachse 15 befindet sich der Zeiger 4, der am unteren Ende das Ausgleichgewicht 6 mit dem Schwimmkörper 7 trägt, welcher seinerseits in der Dämpfungs- und Einstellflüssigkeit 8 schwimmt und dessen Spiegel den Schwimmkörper 7 in die Honzontale einstellt. Am Zeiger 4 ist N eiterhin am oberen Ende eine Noniuseinteilung 14 symmetrisch zur Zeigerspitze angebracht. Auf den durchsichtigen Scheiben 2 und 3 werden am Rande in Grad eingeteilte Skalen angeordnet und auf die Zeigermittelstellung abgestimmt. Wird nun das Einrichtegerät mit seiner unteren Fläche auf eine einzurichtende Maschine aufgesetzt, so zeigt der Zeiger 4 die Abweichung in Grobeinstellung und der Nonius 14 die Feineinstellung auf der Skala an.
  • Das Gerät nach Fig. 3 und 4 ist in der Wirkungsweise dasselbe, nur daß an Stelle eines einzigen Anzeigegeräts zwei derartige Anzeigegeräte 9 und IO rechtwinklig zueinander in dem plattenförmigen Anlegekörper II und I2 angeordnet sind, Idie mit der Grundplatte I3 zu einem Ganzen verbunden sind. Mit diesem Doppelgerät lassen sich nicht nur zweildimensionale Abweichungen in einer Ebene gegenüber der Horizontalen oder einer nicht gezeichneten Bezugslainie oder Bezugsebene feststellen und einrichten, sondern ganz allgemein räumliche Abweichungen. Hierbei muß jedes Einrichtegerit für sich allein abgelesen und notfalls auf die Bezugsebene eingerichtet werden.
  • PATENTANSPRECHE 1. Einrichtegerät mit Anlegekanten, gekennzeichnet durch ein zweckmäßig ausgebildetes, ausbalanciertes, um eine Achse pendelndes vertikales oder horizontales Anzeigegerät, das einen Nonius trägt, wobei der Zeiger mit der . Skala zusammenwirkt und am entgegengesetzten Ende ein die Schwerkraft ausnutzendes Gegengewicht trägt, welches in einem Dämpfungsmittel, beispielsweise einer Flüssigkeit, angeordnet ist und mit dieser zusammenwirkt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtegerät nach Anspruch I, gekennzeichnet durch die Anordnung von zwei rechtwinklig zusammenwirkenden, einander ergänzenden Einrichtegeräten, die auf eine Bezugsfläche eingerichtet sind.
    3. Einrichtegerät nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch Anordnung eines Gegengewichtes von geringem spezifischem Gewicht.
    4. Einrichtegerät nach Anspruch I bis 3, gekennzeichnet durch Anordnung von drei rechtwinkligen zueinander angebrachten Flächen bzw. in der Wirkung gleichen Anlegekanten.
    5. Einrichtegerät nach Anspruch I his 4, gekennzeichnet durch Anordnung von Anlegeprismen.
DEB15143A 1951-05-26 1951-05-26 Einrichtegeraet Expired DE850076C (de)

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