DE850570C - Schuettelfoerderer mit mehreren hintereinanderliegenden Aufgabestellen fuer das Foerdergut - Google Patents
Schuettelfoerderer mit mehreren hintereinanderliegenden Aufgabestellen fuer das FoerdergutInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G37/00—Combinations of mechanical conveyors of the same kind, or of different kinds, of interest apart from their application in particular machines or use in particular manufacturing processes
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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- B65G2812/01—Conveyors composed of several types of conveyors
- B65G2812/012—Conveyors composed of several types of conveyors for conveying material successively by a series of conveyors
- B65G2812/013—Conveyors composed of several types of conveyors for conveying material successively by a series of conveyors without relative movement between conveyors
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Description
- Schüttelförderer mit mehreren hintereinanderliegenden Aufgabestellen für das Fördergut Es ist öfter erwünscht, längs einer Fördereinrichtung an verschiedenen Stellen Transportgüter aufnehmen zu können. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn in der chemischen oder Nahrungsmittelindustrie Chemikalien oder sonstige Stoffe aus mehreren Vorratsbehältern mittels einer einzigen Fördereinrichtung ihrer weiteren Verarbeitung zugeführt werden sollen. Besteht dabei die verwendete Fördereinrichtung nur aus einer einzigen Förderstrecke, etwa einem endlosen Transportband od. dgl., so ist der Förderquerschnitt durch die maximal erforderliche Förderleistung festgelegt. Aus diesem Grunde ist dieses Prinzip nur bei relativ kurzer Förderlänge wirtschaftlicb auszunutzen, da immer nur ein geringer Teil des zur Verfügung gestellten Querschnitts ausgenutzt wird. Das gilt auch für Förderrinnen mit Antrieb durch elektromagnetische Schwingungserreger, wie eine solche in Fig. I der Zeichnung mit beispielsweise drei Aufgabebunkern dargestellt ist. Als Fördereinrichtung dient hier die Rinne R, die über die Lenkerfedern mit der Unterlage bzw. dem Fundament U verbunden ist. Der Antrieb der Rinne wird in bekannter Weise durch einen elektromagnetischen Schwingmotor V bewirkt, der über einen Kasten oder sonst ein biegesteifes Anschlußglied K mit geeignetem Anstellwinkel am Rinnenboden angreift. Das Fördergut wird aus den Bunkern Bl, B2., Bs an geeigneten Stellen aufgegeben, und es ist aus den Rinnenquerschnitten der Fig. 1 a ersichtlich, daß die Ausnutzung der Rinne denkbar ungünstig ist. Der Schwingmotor muß ebenfalls in seiner Leistung für die maximale Fördermenge bemessen sein, selbst wenn der Betrieb derart ist, daß die Aufgabe aus einzelnen Bunkern zeitweilig teilweise oder ganz entfällt, wie es beispielsweise bei der Entaschung von Kesselanlagen der Fall sein kann.
- Eine solche elektromagnetisch angetriebene Förderrinne stellt bekanntlich ein Zweimassenschwingsystem dar, dessen mechanisches Ersatzsch'ema in Fig. 2 dargestellt ist. Die FreimasseMt ist über die Federn L mit der Arbeitsmasse Ma verbunden, an die die Nutzmasse Mn angeschlossen ist.
- Zwischen beiden Massen wirken die elektromagnetischen Erregerwechselkräfte k = K cos ot, worin K die Erregerwechselkraft bedeutet. Die Eigenfrequenz des Systems to = I/2 z l/L/M wird so gewählt, daß ein stabiler Betriebgewährleistet ist.
- Soll die Fördereinrichtung für mehrere hintereinanderl iegende Aufgabestellen als ein solches Zweimassenschwingsystem in wirtschaftlicher Weise betrieben werden, so lassen sich die eingangs geschilderten Mängel dadurch beseitigen, daß erfindungsgemäß mehrere einzeln für sich elektromagnetisch angetriebene und abgestimmte Förderstrecken derart in Förderrichtung hintereinandergeschaltet sind, daß der Förderquerschnitt zunimmt.
- Die Anordnung kann je nach den vorliegenden Betriebsverhältnissen so getroffen sein, daß der Förderquerschnitt jeder einzelnen Rinne gegen ihr Auslaufende hin zunimmt und/oder daß jede nachfolgende der hintereinandergeschalteten Rinnen, die mit jeweils gleichbleibendem Förderquerschnitt ausgeführt sind, gegenüber der vorhergehenden Rinne einen größeren Querschnitt besitzt.
- Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Fig. 3 bis 6 dargestellt, wovon Fig. 3 eine Fördereinrichtung mit drei Vorratsbunkern B1, B2, -zeigt. Die gesamte Förderstrecke wird dabei von den drei Förderrinnen Rt, R2, R3 überbrückt, die jede einzeln für sich, also unabhängig voneinander, angetrieben und abgestimmt sind. Der Antrieb wird durch elektromagnetische Schwingmotoren V,,V2,V3 bewirkt, die über ein biegesteifes Glied K1, K2, K3 mit passendem Anstellwinkel am Rinnenboden angreifen. Während die Rinnen Rt und R2 an weichen Federn F im Raum frei schwebend aufgehängt sind, ist die Rinne R3 als lenkergeführte Förderstrecke ausgeführt, wobei die Lenkerfedern L, die die Rinne mit ihrer Unterlage U verbinden, gleichzeitig auch zur Abstimmung dienen können. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß jede einzelne Rinne mit gleichbleibendem Förderquerschnitt ausgeführt ist, daß aber der Querschnitt der Rinne R2 um einen der aus dem Bunker B2 aufgegebenen Menge entsprechenden Betrag größer ist und daß wiederum der Förderquerschnitt der Rinne R3 gegenüber dem der Rinne R2 vergrößert ist. Die drei Förderstrecken sind in Förderrichtung stufenweise so angeordnet, daß sich die Rinnen je nach Art des zu fördernden Materials mehr oder weniger stark überlappen.
- Eine solche Anordnung ist naturgemäß nur dann ausführbar, wenn genügend Raum zur Verfügung steht, da die letzte Rinne gegenüber der ersten Rinne je nach der Förderlänge unter Umständen sehr viel tiefer zu liegen kommt. Falls, durch die örtlichen Betriebsverhältnisse bedingt, eine solche Aufstellung nicht möglich ist, so kann nach Fig. 4 die Anordnung auch so getroffen sein, daß eine oder mehrere Rinnen nicht in waagerechter Richtung fördern, sondern schräg nach oben geneigt gerichtet sind. Wie aus dem Schnitt A-A ersichtlich, kann die Querschnittsform der Rinnen beliebig gewählt werden. Beispielsweise ist bei der Anordnung nach Fig. 4 die Rinne Rt geschlossen mit kreisförmigem Querschnitt ausgeführt, während die Rinne R2 eine offene Bauart darstellt. Je nach den Betriebsbedingungen kann dabei die Fördergeschwindigkeit der jeweiligen Fördermenge angepaßt sein. Davon ist es auch abhängig, welche Form der Uberlappung der einzelnen Rinnen zu wählen ist. In Fig. 5a ist beispielsweise die Stoßstelle von zwei geschlossenen Förderrohren und in Fig. gb die Stoßstelle von zwei offenen Förderrinnen mit trapezförmigem Querschnitt dargestellt.
- Während des Betriebs gelangt das Fördergut von der einen Förderstrecke zur anderen durch einen mehr oder weniger großen freien Fall. Es ist daher je nach dem zu fördernden Material notwendig, die Stoßstellen beispielsweise mit Gummimanschetten abzudichten oder einen aufgebördelten Rand vorzusehen bzw. sonst in geeigneter Form für einen geeigneten Abschluß zu sorgen, der vor allem dann notwendig ist, wenn eine Förderstrecke gegenüber der anderen aufwärts gerichtet ist. In jedem Fall aber muß dafür gesorgt werden, daß jede Förderrinne für sich frei und unbehindert schwingen kann, unabhängig davon, mit welchen Frequenzen die Rinnen betrieben werden. Es kann auch der Förderquerschnitt jeder einzelnen Rinne vom Einlaufende zum Auslaufende zunehmen. Es kann dies beispielsweise zweckmäßig sein, wenn während des Transports gleichzeitig eine Mischung, Klassierung, Trocknung od. dgl. erfolgen soll.
- Die mit zunehmendem Querschnitt längs der Fördereinrichtung angeordneten einzelnen Förderstrecken bringen noch den weiteren Vorteil mit sich, daß einzelne Förderstrecken untereinander oder die gesamte Förderstrecke wahlweise in ihrer Förderlänge teleskopartig geschachtelt werden kann. Fig. 6a zeigt beispielsweise eine Fördereinrichtung mit offenen Rinnen in maximaler Förderlänge, während Fig. 6h die wahlweise verkürzte Förderlänge erkennen läßt.
- Die einzelnen Förderstrecken der gesamten Fördereinrichtung können mit verschiedenen Querschnittsformen, halbrund, rechteckig, trapezförmig, offen oder geschlossen, und in verschiedenen Längen zusammengesetzt sein. Je nach den Betriebsbedürfnissen können die einzelnen Rinnen der gesamten Förderstrecke für die Trocknung, Klassierung und/oder Sortierung der Güter mit entsprechenden Einrichtungen versehen sein.
Claims (9)
- PATENTAXSPI1S 11 I. Schüttelförderer mit mehreren hintereinanderliegenden Aufgabestellen für das Fördergut, dadurch'gekennzeichnet, daß mehrere ein- zeln fiir sich elektromagnetisch angetriebene und abgestimmte Förderstrecken derart in Förderrichtung hintereinandergeschaltet sind, daß der Förderquerschnitt zunimmt.
- 2. Schüttelförderer nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderquerschnitt jeder einzelnen Rinne gegen das Auslaufende hin zunimmt und/oder daß jede nachfolgende gegenüber der vorhergehenden Rinne einen größeren Querschnitt besitzt.
- 3. Schüttelförderer nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rinnenquerscliii itt heliel)ig, gedeckt oder offen, ausgeführt ist.
- 4. Schüttelförderer nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßstellen der hintereinandergeschalteten Rinnen abgedeckt sind.
- 5. Schüttelförderer nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßstellen mit einer Gummimanschette versehen sind.
- 6. Schüttelförderer nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Rinnen teleskopartig schachtelbar gestaltet sind.
- 7. Schüttelförderer nach Anspruch I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderstrecken unabhängig voneinander frei schwingen können.
- 8. Schüttelförderer nach Anspruch I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Förderstrecken im Gleichtakt und in gleicher Phase arbeiten.
- 9. Schüttelförderer nach Anspruch I bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das aufgegebene Fördergut der einzelnen Förderstrecken getrennt, klassiert, sortiert und/oder getrocknet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL6240A DE850570C (de) | 1950-11-09 | 1950-11-09 | Schuettelfoerderer mit mehreren hintereinanderliegenden Aufgabestellen fuer das Foerdergut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL6240A DE850570C (de) | 1950-11-09 | 1950-11-09 | Schuettelfoerderer mit mehreren hintereinanderliegenden Aufgabestellen fuer das Foerdergut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE850570C true DE850570C (de) | 1952-09-25 |
Family
ID=7257061
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL6240A Expired DE850570C (de) | 1950-11-09 | 1950-11-09 | Schuettelfoerderer mit mehreren hintereinanderliegenden Aufgabestellen fuer das Foerdergut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE850570C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE954411C (de) * | 1952-11-13 | 1956-12-20 | Gewerkschaft Reuss | Verwendung von Wuchtfoerderern im Versatzbetrieb |
| DE1176786B (de) * | 1958-09-20 | 1964-08-27 | Steinmueller Gmbh L & C | Kugelregenreinigungsanlage |
-
1950
- 1950-11-09 DE DEL6240A patent/DE850570C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE954411C (de) * | 1952-11-13 | 1956-12-20 | Gewerkschaft Reuss | Verwendung von Wuchtfoerderern im Versatzbetrieb |
| DE1176786B (de) * | 1958-09-20 | 1964-08-27 | Steinmueller Gmbh L & C | Kugelregenreinigungsanlage |
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