DE850659C - Bettsessel mit drei gelenkig aneinandergefuegten Rosten - Google Patents

Bettsessel mit drei gelenkig aneinandergefuegten Rosten

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DE850659C
DE850659C DE1948P0012476 DEP0012476D DE850659C DE 850659 C DE850659 C DE 850659C DE 1948P0012476 DE1948P0012476 DE 1948P0012476 DE P0012476 D DEP0012476 D DE P0012476D DE 850659 C DE850659 C DE 850659C
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DE
Germany
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central
bed
springs
serving
bed chair
Prior art date
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Expired
Application number
DE1948P0012476
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English (en)
Inventor
Willy Dipl-Ing Fiedler
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Dipl-Ing Willy Fiedler Oxnard Calif (v St A)
Original Assignee
Dipl-Ing Willy Fiedler Oxnard Calif (v St A)
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Publication date
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Publication of DE850659C publication Critical patent/DE850659C/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/04Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
    • A47C17/16Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest
    • A47C17/165Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest with forward tiltable back-rest, e.g. back cushion
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/04Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
    • A47C17/16Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest
    • A47C17/20Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest thereby uncovering one or more auxiliary parts previously hidden
    • A47C17/207Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest thereby uncovering one or more auxiliary parts previously hidden with seat cushion consisting of superposed parts, at least one lower part being used to form part of the surface

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Special Chairs (AREA)
  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

  • Bettsessel mit drei gelenkig aneinandergefügten Rosten Kombinierte Sitz- und Liegemöbel gewinnen infolge ihrer günstigen Raumausnutzung zunehmende Bedeutung. Es sind bereits Ausführungen von verstellbaren Sesseln und Liegen bekannt, die jedoch meistens großen Materialaufwand erfordern oder wenig formschön sind. Die Erfindung befaßt sich mit Bettsesseln mit drei gelenkig aneinandergefügten Rosten, die mindestens zum Teil längssteif und querfedernd sind.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß an Bettsesseln dieser bekannten Art vorgesehen ist, daß in Liegestellung der Rückenrost und der Mittelrost durch die an den Auslegern befestigten Querzapfen nahezu senkrecht unter der Gelenkachse von einer Strebe abgestützt sind. Der hier beschriebene Bettsessel verbindet vielseitige Anwendungsmöglichkeit mit schöner Form, einfachem Aufbau, großer Handlichkeit und leichter Demontierbarkeit für den Transport.
  • Er kann entweder als Sessel mit mehreren verschiedenen Rückenlehnenneigungen oder als Ruhesessel, ferner als Schlafbett für Erwachsene oder als 'kürzeres Kinderbett verwendet werden.
  • Der Mittelrost ist bei Verwendung als Sitzfläche nach hinten geneigt, in Liegestellung jedoch nahezu horizontal.
  • Jede Sitzstellung von Mittel- und Rückenrost kann durch geeigneteVerrastung festgelegt werden; jede Liegestellung durch Abstützung ihres Verbindungsgelenks mit starrem Verriegelungsausleger oder mit beweglicher Klinke.
  • Ein Ausführungsbeispiel mit einer Variante ist in der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigt Fig. i im Schaubild das neue Möbel als Sessel eingestellt, Fig. 2 seine Einstellung als Liegemöbel bei abgenommenen Polstern, Fig. 3 eine Einzeldarstellung aus Fig. 2 in größerem Maßstab, teilweise im Schnitt, Fig. 4 einen Teil eines Querschnittes durch einen der Roste in größerem Maßstab und Fig.5 eine schematische Seitenansicht von Rückenrost und Mittelrost mit abgeänderter Verrastung des letzteren.
  • Zwischen den Armlehnen a liegen drei federnde Roste, ein Rückenrost c, ein durch Scharniere b damit verbundener Mittelrost d und ein verschiel>licher Fußrost e, die je aus zwei kräftigen Längsleisten f, zwei schwächeren, federnden Querleisten g und einer Anzahl lose eingefügter Holzfedern h bestehen. Dadurch entsteht eine durchlaufende Liegefläche mit kräftigen Längsleisten f und federnden Querleisten g.
  • Bei jeder der Armlehnen oder Seitenteile a, welche aufrecht stehende Bögen bilden, sind die als Füße dienenden Enden durch je eine Strebe p miteinander verbunden.
  • Der Rückenrost c ist in bekannter Weise mittels Bolzen w zwischen den Armlehnen a um die Achse q-q drehbar gelagert. Der Mittelrost d ruht vorn auf dem die Armlehnen a verbindenden Querstab k und ist mit diesem in bekannter Weise durch senkrechte Zapfen i verstellbar verrastet.
  • Am Mittelrost d sind ferner in neuartiger Weise unter der Scharnierachse m-m zwei Verriegelungsausleger n befestigt, welche mit Querzapfen o versehen sind, die in der Liegelage in hakenförmige Nuten s der Streben p eingreifen.
  • Der Fußrost e ist am Mittelrost d beispielsweise mittels zweier drehbarer und mit Zapfen l in zwei Längsnuten x des Mittelrostes d eingreifenden Laschen r so angelen'kt, daß er bei Liegelage vor ihm liegt, bei Sitzlage jedoch auf ihm ruht, wobei die Fußstützen t eingeplappt zwischen den Längsleisten f der beiden Roste liegen.
  • Bei dieser Verwendung als Sessel (Fig. i) bildet der Fußrost R die Sitzfläche. Seine Federn h liegen hierbei so dicht über den Federn des Mittelrostes d, daß diese bei starker Belastung mittragen und so als überlastsicherung dienen.
  • Die Polsterung besteht zweckmäßig aus drei völlig gleichen und entsprechend auswechselbaren quadratischen Auflegepolstern, von denen zwei in Fig. i mit gestrichelten Linien angedeutet sind. Infolge der Weichheit der Federung ist der Bettsessel notfalls auch ohne Auflegepolster benutzbar.
  • Die Verriegelung in Liegestellung (Fig. 2) erfolgt in neuartiger Weise ohne Steckbolzen oder ähnliche Einrichtungen durch zwei Querzapfen o, die in je eine hakenförmige Nut s der Armlehnenstreben p (Fig. 2 und 3) eingreifen und nicht direkt am Mittelrost d, sondern an den Auslegern yt senkrecht unter der Scharnierachse m-m zwischen J1 itt21rost d und Mückenlehne c angebracht sind. Bei Entriegelung wird durch leichtes Anheben der Sitzvorderkante der Querzapfen o in der Hakennut s zuerst nach vorn (1Veg A-B), sodann als Folge der Rückenle'hnendrehung nach unten (Weg B-C) und dadurch aus der Hakennut s herausbewegt.
  • Diese Art der Verriegelung beseitigt die Nachteile, welche der flache Winkel zwischen den Rosten c und d mit sich bringt, nämlich unter anderem die allzu große Weic'h'heit an dieser Stelle sowie die Möglic'h'keit des überschnappens des Gelenkes m-in nach oben, über den Totpunkt hinaus.
  • Die Holzfedern h sind in an sich bekannter Weise in Nuten y derLängsleisten feingesetzt. Die Nuten y sind schräg eingefräst, um die Biegebeanspruchung des unteren Nutsc'henkels herabzusetzen, ferner um ein nachträgliches Einsetzen von Ersatzfedern zu erleichtern und um ein Knarren bei Durchfederung zu vermeiden.
  • Für Transport- und Umzugszwecke ist der Bettsessel durch Lösen einiger Schrauben auseinanderzunehmen und auf kleinem Raum zusammenzulegen.
  • Der Mittelrost d, der in bekannter Weise auf dem vorderen Querstab k aufliegt, kann mit diesem in den verschiedenen Stellungen, die den verschiedenen Neigungen der Rückenlehne entsprechen, durch die Zapfen bzw. Bohrungen i verrastet werden. Bei zunehmender Rückneigung der lZiiclcenlehne c würde der Winkel zwischen Rückenlehne und Sitzfläche immer größer werden, während es vorteilhaft ist, ihn ungefähr beizubehalten. Zur Beseitigung dieses Nachteils wird bei der in Fig.5 dargestellten Variante in neuartiger Weise auf die Unterseite des Sitzrahmens ein Zabnkamni at aufgesetzt, bei dem die als Rasten dienenden Zahnlücken i, 2, 3 derart abgestuft sind, daß der Zahngrund v nach 'hinten immer mehr ansteigt. Hinter dem Zahnkamm 2c befindet sich dann die Raste 4 für die horizontale Liegestellung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bettsessel mit drei gelenkig aneinandergefügten Rosten, die mindestens zum Teil längssteif und querfedernd ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß in Liegestellung der Rückenrost (c) und der Mittelrost (d) durch die an den Auslegern (7i) befestigten Querzapfen (o) od. dgl. nahezu senkrecht unter der Gelenkachse (m) auf einer Strebe (p) abgestützt sind. z. Bettsessel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dem Querzapfen (o) je eine hakenförmig ausgebildete Nut (s) in der Armlehgenstrebe (p) zugeordnet ist, derart, daß der Zapfen (o) je nach der Drehung der Rückenlehne (c) um ihre Schwenkachse (q) in den Rastenwinkel der Hakennut (s) ein- oder aus ihr austritt. 3. Bettsessel nach Anspruch i, gekennzeichnet durch solche Anordnung der als Federungselemente dienenden Holzfedern (h) zwischen den Längsleisten (f), daß bei auf den Mittelrost ( d) zurückgeklapptem Fußrost (e) die Federn des Fußrostes (e) so dicht über den Federn des Mittelrostes (d) liegen, daß die ersteren kurz vor Üherbeanspruchung auf den letzteren aufliegen. 4. Bettsesgel nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme der Federungsstäbe (h) dienenden Nuten (y) in den Längsleisten (f) schräg eingefräst sind. 5. Bettsessel nach Anspruch i oder den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, dal3 zur Verrastung des Mittelrostes (d) mit dem ihm als Auflage dienenden Querstab (k) ein unten am Mittelrost angebrachter Zahnkamm (ic) verwendet ist, dessen Rasten (i, 2, 3) nach hinten stufenförmig ansteigen.
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