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Anschlußkupplung einer Luftleitung an den Scheibenzwischenraum des
Fensters einer Flugzeugkabine Die Erfindung betrifft eine Anschlußkupplung einer
Luftleitung an den von zwei hintereinander angeordneten Scheiben des Fensters einer
Flugzeugkabine gebildeten Raum. Bei einem solchen Fenster ist zwischen den beiden
Scheiben ein Polster aus nicht oder fast nicht bewegter Luft enthalten, und es ist
eine Kupplung vorgesehen, deren Kupplungs- und Ventilkörper fast gänzlich in dem
von der Dicke des Fensters beanspruchten Raum liegt.
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Wenn die Scheiben aus Glas oder aus einem anderen zerbrechlichen Material
bestehen, muß das Polster atmen können, damit eine übermäßige Beanspruchung durch
große Druckunterschiede innerhalb und außerhalb des Fensters, wie sie beim Wechsel
der Flughöhe auftreten, vermieden wird. Man kann das Atmen des Luftpolsters herbeiführen,
indem man den Raum zwischen den Scheiben mit einem Behälter verbindet und die ursprüngliche
Trockenheit der Luft erhält, indem man diese durch einen Lufttrockner hindurchfährt.
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Bei den bekannten Ausführungen dieser Art kann bei angeschlossenem
Lufttrockner nicht auch nur mit einiger Sicherheit festgestellt werden, ob das in
der Kupplungsvorrichtung enthaltene Ventil geöffnet oder geschlossen ist, so daß
es vorgekommen
ist, daß die Scheiben während des Fluges geborsten
sind. Ziel der Erfindung ist es, eine optische Anzeige des Zustandes des Ventils
zu erreichen.
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Gemäß der Erfindung ist die Anschlußkupplung einer Luftleitung an
den Raum, der von zwei hintereinander angeordneten Scheiben des Fensters einer Flugzeugkabine
gebildet wird, in einer Bohrung einer der beiden Scheiben angebracht und mit einem
üblicherweise unter der Wirkung einer Feder geschlossen gehaltenere Ventil versehen,
das derart ausgebildet und angeordnet ist, daß mit einem Blick durch die andere
der beiden Scheiben festgestellt werden kann, ob es geöffnet oder geschlossen ist.
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Die Kupplung kann gemäß weiterer Erfindung aus einem Körper bestehen,
welcher in einer Bohrung der inneren der beiden Scheiben angebracht werden kann,
und aus einem Ventilverschlußglied, das in dem Körper axial verschiebbar gelagert
ist, mit einem in diesem enthaltenen Ventilsitz zusammenwirkt und derart angeordnet
ist, daß es durch das äußere Ende des Körpers und durch die äußere der beiden Scheiben
zu sehen ist.
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In dem zylindrischen, mit einer zentralen Bohrung versehenen Kupplungskörper
befindet sich zweckmäßig ein ringförmiger, Ventilsitz, der mit der `'entilsitzfläche
des in der Bohrung zu beiden Seiten dieser Ventilsitzfläche gleitend gelagerten
Ventilverschlußgliedes zusammenwirkt.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Es zeigt Fig. i eine Kupplung gemäß der Erfindung in einem Querschnitt in vergrößertem
Maßstab, Fig. 2 den Körper der Kupplung in einer Ansicht von unten, Fig.3 den Körper
der Kupplung in einem Schnitt gemäß der Linie 111-111 der Fig. 2, Fig.4 das vergrößert
dargestellte Ventilverschlußglied in einem axialen Schnitt und Fig. 5 das Ventilverschlußglied
in einer Draufsicht.
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Die Kupplung besteht aus einem zylindrischen Körper io, der in eine
Bohrung i i der inneren der beiden Scheiben 12 und 13 eingesetzt werden kann. Der
Körper io ist mit einer abgesetzten Bohrung versehen, die das Ventilverschdußglied
14 und den Ventilsitz 15 enthält, und weist an einem Ende einen Flansch ioa auf,
der an der Innenfläche der inneren Scheibe 12 anliegt. An seinem anderen Ende trägt
der Körper io einen mit Gewinde versehenen Ansatz 1o6, auf welchen eine sich an
die Außenfläche der Scheibe 12 anlegende Mutter 16 aufgeschraubt werden kann. Zwischen
der Scheibe 12 und dem Flansch joa bzw. zwischen der Scheibe 12 und der Mutter 16
sind zwei Unterlegscheiben 17 und 18 aus elastischem Material eingelegt, so daß
beim Anziehen der Mutter 16 die Unterlegscheiben 17 und 18 gegen die Scheibe 12
angepreßt werden und eine luftdichte Verbindung zustande kommt.
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Der Ansatz iob des Körpers io ist an seinem Ende mit einer Bohrung
versehen, in welcher der Stift i4a des Ventilverschlußgliedes 14 gleitend gelagert
ist. Eine im mittleren Teil des Körpers ic vorgesehene Bohrung dient zur Aufnahme
des umfangreicheren Teiles des Ventilverschlußgliedes 14, auf dem sich die gegen
den Ventilsitz 15 anliegende Fläche befindet. Das den Flansch ioa tragende Ende
des Körpers io weist eine Gewindebohrung auf, in die ein Gewindestück i9 eingeschraubt
ist, das zur Führung des Schaftes i46 des Ventilverschlußgliedes 14 und zur Befestigung
des ringförmigen Ventilsitzes 15 an dem Körper io dient.
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Der Ventilsitz 15 kann aus einem Ring aus elastischem Material bestehen,
der zwischen dem Absatz ioc der Bohrung des Körpers io und dem Gewindestück i9 gehalten
wird. Der mittlere Teil des Ventilverschlußgliedes 14 ist breiter ausgebildet und
weist auf der dem Ventilsitz 15 zugewandten Seite die Ventilsitzfläche auf. Auf
der die Ventilsitzfläche tragenden Seite des Ventilverschlußgliedes 14 ist eine
konzentrische Ringnut 14c vorgesehen (Fig. 4 und 5), so daß die gegen den Ventilsitz
15 anliegende Fläche 14d verhältnismäßig klein ist.
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Das eine Ende des Ventilverschlußgliedes 14 ist von einer Schraubenfeder
21 umgeben, die einerseits gegen den die Ventilsitzfläche tragenden Teil des Verschlußgliedes
und andererseits gegen den Boden des Ansatzes iob anliegt und die Ventilsitzfläche
gegen den Ventilsitz 15 preßt. Der Teil des Körpers io, der zur Aufnahme der Feder
21 und des breit ausgebildeten Teiles des Verschlußgliedes dient, ist mit einer
oder mehreren Öffnungen 22 versehen, welche die Verbindung mit dem Luftpolster zwischen
den Scheiben 'herstellen.
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Das Gewindestück i9, das zur Führung des Schaftes 14b des Ventilverschlußgliedes
14 dient, weist gleichfalls eine mit Gewinde versehene Bohrung 1911 auf, in welche
der Schaft 14b des Verschlußgliedes hineinragt. Diese Bohrung kann ein in der Zeichnung
nicht dargestelltes Teil aufnehmen, das die Verbindung zwischen der Leitung und
der Kupplungsvorrichtung herstellt. Dieses Teil wird in das Gewindestück i9 eingeschraubt,
drückt gegen das Ende des herausragenden, hohlen und mit Öffnungen i4e versehenen
Schaftes i46 und hebt die Ventilsitzfläche von dem Ventilsitz 15 ab.
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Der Stift 14a des Ventilverschlußgliedes 14 kann ständig durch die
äußere Scheibe 13 und die Bohrung im Boden des Kupplungskörpers io beobachtet werden.
Wenn die Ventilsitzfläche gegen den Ventilsitz 15 anliegt, befindet sich das im
Boden des Körpers io sitzende Ende des Stiftes 14a innerhalb des Körpers.
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Wenn das zum Anschluß der Leitung dienende Teil ganz in das Gewindestück
i9 eingeschraubt ist, so daß es das Verschlußglied 14 gegen den Druck der Feder
21 verschiebt und hierdurch einen Durchgang durch die Kupplung öffnet, liegt das
Ende des im Boden des Körpers io sitzenden Stiftes i4a auf gleicher Ebene mit der
Abschlußfläche des Bodens. Auf diese Weise kann mit einem Blick durch die äußere
Scheibe 13 festgestellt werden, oh das Ventil geöffnet oder geschlossen ist. Irgendwelche
Zwischenlagen des Ventilverschlußgliedes können gleichfalls sofort festgestellt
werden.
Bei einer anderen Ausführungsform kann das vom Boden des
Kupplungskörpers aufgenommene Ende des Stiftes 14a derart angeordnet sein, daß es
hei geschlossenem Ventil auf gleicher Ebene mit der Abschlußfläche des Bodens liegt
und bei geöffnetem Ventil über diese hinausragt, oder es kann sowohl bei geöffnetem
als auch bei geschlossenem Ventil über diese hinausragen. Das Ende des Stiftes i4a
kann in diesem Falle durch Farbe oder auf eine andere Art gekennzeichnet sein, so
daß seine Lage gegenüber dem Kupplungskörper jederzeit festgestellt werden kann.
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Die obige Anordnung weist außer der Eigenschaft, daß der Zustand des
Ventils sofort erkannt werden kann, den Vorteil auf, daß das Ventilverschluliglied
doppelt gelagert ist. Hierdurch wird die Betriebssicherheit der Vorrichtung erhöht,
da sich (las Ventilverschlußglied infolge einer nicht symmetrisch gespannten Feder
bei geöffnetem Ventil weniger leicht schräg stellen kann.