DE850862C - Selbsttaetige Regelung der Schleifscheibengeschwindigkeit - Google Patents
Selbsttaetige Regelung der SchleifscheibengeschwindigkeitInfo
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- DE850862C DE850862C DEF6542A DEF0006542A DE850862C DE 850862 C DE850862 C DE 850862C DE F6542 A DEF6542 A DE F6542A DE F0006542 A DEF0006542 A DE F0006542A DE 850862 C DE850862 C DE 850862C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B47/00—Drives or gearings; Equipment therefor
- B24B47/10—Drives or gearings; Equipment therefor for rotating or reciprocating working-spindles carrying grinding wheels or workpieces
- B24B47/18—Drives or gearings; Equipment therefor for rotating or reciprocating working-spindles carrying grinding wheels or workpieces for rotating the spindle at a speed adaptable to wear of the grinding wheel
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)
- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
Description
- Selbsttätige Regelung der Schleifscheibengeschwindigkeit 1)ie Einhaltung einer bestimmten Schleifscheibenumfangsgeschwindigkeit ist für das 'Ergebnis jeder Schleifarbeit in technischer und wirtschaftlicher Beziehung von wesentlicher Bedeutung. Deshalb werden bei vielen Schleifmaschinen die SchleifscheibenantrIebe mehrstufig ausgeführt, um sowohl neue als auch abgenutzte Scheiben mit der für die Erzielung der ge-,vünschten Umfangsgeschwindigkeit erforderlichen Drehzahl laufen zu lassen. Eine noch weitergehende und feiner gestufte Regelung der Schleifscheibenumfangsgeschwindigkeit wird angestrebt, und zwar für einen verhältnismäßig großen Bereich, dessen obere Grenze durch die behördlich festgelegte Höchstgeschwindigkeit gegeben ist, während die niedrigen Geschwindigkeiten auf Grund neu gewonnener Erkenntnisse bei der Bearbeitung bisher unbekannter Werkstoffe oder in ähnlichen Sonderfällen angewendet werden sollen.
- Es sind Sicherheitsvorrichtungen bekannt, die ein Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit der Schleifscheibe bei der Veränderung der Schleifscheibendrehzahl zuverlässig verhindern. Bei Schleifböcken oder sogenannten Vorlageschleifmaschinen, die zum Schärfen von Werkzeugen dienen und bei denen die Werkstücke auf eine vor der Schleifscheibe angeordneten Platte aufgelegt werden, hat man diese Sicherheitsvorrichtungen mit der Auflageplatte in Verbindung gebracht, die bekanntlich entsprechend dem Fortschreiten der Scheibenabnutzung nachgestellt und damit in ihrer Stellung abhängig vom Schleifscheibendurchmesser gemacht wird. Ein anderer Vorschlag geht von der Stellung der Vorderkante der Schutzhaube für die Schleifscheiben aus, die ebenfalls einer Durchmesserveränderung der Schleifscheiben folgt, wenn der Arbeiter sie jeweils entsprechend dem Schleifscheibendurchmesser einstellt.
- Alle die genannten Einrichtungen bedürfen noch einer Lenkung durch den Maschinenarbeiter und bewirken nur eine Begrenzung der Geschwindigkeit nach oben, stellen also eine Art Sicherheitsvorrichtung dar. Es ist aber erwünscht und bedeutet eine außerordentlich wirtschaftliche Gestaltung des Schleifvorganges, wenn sich die vorgesehene Schleifscheibengeschwindigkeit selbsttätig den durch Abnutzung usw. entstandenen Durchmesserveränderungen der Schleifscheibe anpaßt.
- Einer solchen selbsttätigen Regelung der Schleifscheibengeschwindigkeit dient die vorliegende Erfindung, bei der neuheitsgemäß die Schleiffläche oder eine Kante derselben in einen Strahlengang gestellt ist und Meßeinrichtungen des Strahles Relais auslösen, wenn die Schleiffläche aus dem Strahl auswandert, z. B. durch Abnutzung, die den Standort der Strahlenquelle und die Geschwindigkeit der Scheibe in an sich bekannter Weise nachstellen.
- Zweckmäßig wird als Mittel für den Strahl Schleifwasser gewählt, welches unter Druck aus einer seitlich von der Schleifscheibe dicht an der Schleifkante vorheigeführtenDüse ausströmt, wobei die Düse verschiebbar mittels der Kolbenstange des Verstellzylinders angeordnet ist und eine Meßdose für den Flüssigkeitsdruck des aus der Düse strömenden Kühlmittels mit einem Steuerkolben für den Verstellzylinder zusammenarbeitet, der auch . den Drehzahlregler verstellt. Das Kühlwasser z. B., welches mit Druck aus der Düse kommt, wird einen Widerstand finden, wenn die Düse vor der Schleifscheibe steht, also wird eine Meßdose sich auf den Druck des Kühlmittels entsprechend einstellen. Wird nun die Scheibe kleiner, dann ist der Widerstand nicht mehr in dem Ausmaß vorhanden, so daß die Meßdose einen entsprechend .geringeren Druck registriert. Eine mit dem Meßdosenboden verbundene Stange wird sich dem gemessenen Druck entsprechend verstellen und so den Verstellzylinder steuern.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt und nachfolgend beschrieben: Mit i ist die Schleifscheibe bezeichnet, welche in einem Querschnitt nur zum Teil dargestellt ist. Auf der Kolbenstange 2 des Verstellzylinders 3 ist an deren Ende die Düse 4 angeordnet, und zwar derart, daß sie beim Verschieben der Kolbenstange 2 parallel zur Scheibenebene verfährt, und zwar so dicht an der Scheibe, daß der aus der Düse austretende Kühlwasserstrahl an der Scheibe einen Widerstand findet, der sich in einer Erhöhung des Kühlwasserdruckes in der Kühlwasserleitung 5 auswirkt. An der Kühlwasserleitung ist eine Meßdose 6 in an sich bekannter Bauart angeschlossen, deren beweglicher Boden 7 über eine Stange 8 mit dem Steuerkolben 9 verbunden ist. Die Kolbenstange 2 ist weiterhin verzahnt, und diese Verzahnung kämmt mit einem Ritzel io, welches das stufenlos regelbare Getriebe für den Schleifscheibenantrieb steuert.
- Der Steuerkolben 9 im Steuerzylinder i i verbindet entweder die Zylinderseite 12 des Steuerkolbens 3 mit der Druckölzuführung oder mit dem Rücköl. Das Regelsystem arbeitet in der Weise, daß sobald der aus der Düse 4 austretende Strahl keinen Widerstand an der Scheibe findet und demzufolge der Meßdruck in der Meßdose 6 geringer wird, der Steuerkolben 9 durch die sich zusammenziehende Meßdose in eine Stellung gebracht wird, in der Drucköl der Zylinderseite 12 zugeführt wird. Der Steuerkolben 9 wird also die Düse 4 so weit verstellen, bis der aus ihr heraustretende Strahl an der Scheibe einen Widerstand findet, damit der Druck in der Leitung 5 steigt und der Steuerkolben 9 wieder so weit verstellt wird, daß die Zylinderseite 12 mit dem Rücköl in Verbindung kommt. Die Feder 13 verschiebt dann die Düse 4 und die Kolbenstange 2 in der entgegengesetzten Richtung. Die Düse 4 wird demzufolge auf die Kante 1,4 der Schleifscheibe einpendeln und bei Abnutzung der Schleiffläche dieser folgen. Demzufolge wird auch das vom Ritzel io gesteuerte Geschwindigkeitsgetriebe für die Schleifscheibe mit der Abnutzung der letzteren verstellt und eine dem jeweiligen Schleifscheibendurchmesser angepaßte Scheibengeschwindigkeit einstellen.
Claims (2)
- PATE N T A N S P R l J C I I E i. Selbsttätige Regelung der Schleifscheibengeschwindigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleiffläche oder Schleifkante der Scheibe (i) in einen Strahlengang gestellt ist und Meßeinrichtungen des Strahles Relais auslösen, wenn die Schleiffläche aus dem Strahl auswandert, die den 'Strahl und gleichzeitig die Geschwindigkeit der Scheibe nachstellen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Düse (4), aus der ein Kühlwasserstrahl tritt, verschiebbar vor der Schleifscheibenkante (i4) auf der Kolbenstange (2) eines Verstellzylinders (3) angeordnet ist und eine Meßdose (6) für den Flüssigkeitsdruck des aus der Düse (4) strömenden Mittels mit dem Steuerkolben (9) für den Verstellzylinder zusammenarbeitet, der auch den Drehzahlregler (io) verstellt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF6542A DE850862C (de) | 1951-06-17 | 1951-06-17 | Selbsttaetige Regelung der Schleifscheibengeschwindigkeit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF6542A DE850862C (de) | 1951-06-17 | 1951-06-17 | Selbsttaetige Regelung der Schleifscheibengeschwindigkeit |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE850862C true DE850862C (de) | 1953-09-07 |
Family
ID=7085026
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF6542A Expired DE850862C (de) | 1951-06-17 | 1951-06-17 | Selbsttaetige Regelung der Schleifscheibengeschwindigkeit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE850862C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1289453B (de) * | 1962-04-11 | 1969-02-13 | Waldrich Gmbh H A | Vorrichtung zum Steuern der Antriebsdrehzahl von Umfangsschleifscheiben |
| DE1677131B1 (de) * | 1960-04-09 | 1969-10-16 | Midwest Suppley & Mfg Co | Einrichtung zum Ausgleichen der Abnutzung von Schwabbelscheiben od.dgl. |
-
1951
- 1951-06-17 DE DEF6542A patent/DE850862C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1677131B1 (de) * | 1960-04-09 | 1969-10-16 | Midwest Suppley & Mfg Co | Einrichtung zum Ausgleichen der Abnutzung von Schwabbelscheiben od.dgl. |
| DE1289453B (de) * | 1962-04-11 | 1969-02-13 | Waldrich Gmbh H A | Vorrichtung zum Steuern der Antriebsdrehzahl von Umfangsschleifscheiben |
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