DE851005C - Riegelfallenschloss mit unmittelbarer Sperrung der Riegelfalle durch einen Querriegel - Google Patents

Riegelfallenschloss mit unmittelbarer Sperrung der Riegelfalle durch einen Querriegel

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DE851005C
DE851005C DEK3977A DEK0003977A DE851005C DE 851005 C DE851005 C DE 851005C DE K3977 A DEK3977 A DE K3977A DE K0003977 A DEK0003977 A DE K0003977A DE 851005 C DE851005 C DE 851005C
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DE
Germany
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bolt
lock
latch
locking
locking bolt
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Expired
Application number
DEK3977A
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English (en)
Inventor
Johann Kretzer
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B47/00Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means
    • E05B47/06Controlling mechanically-operated bolts by electro-magnetically-operated detents

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Riegelfallenschloß mit unmittelbarer Sperrung der Riegelfalle durch einen Querriegel Die Erfindung bezieht sich auf ein Türschloß, dessen Eigenart darin besteht, daß beim Schließen der Tür die Falle mit Hilfe eines elektrischen Schwachstromes gesperrt wird. Zum Öffnen des Schlosses ist andererseits ein zugehöriger Schlüssel erforderlich. Das Türschloß nach der Erfindung wird somit mit einem Schlüssel geöffnet, während zum Schließen des Schlosses elektrischer Schwachstrom in Tätigkeit tritt. Das Öffnen des Schlosses ist nur mit dem dazugehörigen Schlüssel möglich, da eine besondere Sperrung auch die unbefugte Öffnung durch Sperrhaken, gleich welcher Art, verhindert.
  • In der Abbildung ist eine Ausführungsform des Schlosses dargestellt. Dem Schloßgehäuse r steht das Schließblech 2 gegenüber. In dem Schloßgehäuse r befindet sich die Schloßfalle 3 mit der Schloßfallenfeder 4 und dem Sperrbolzen 5, der mit dem Schließriegel 6 zusammenwirkt. Die Schloßfalle 3 steht ferner über die Klinkennuß 7 mit der Türklinke in Verbindung, die durch die Federung 8 in ihrer normalen Lage gehalten wird. An dem Schließriegel 6 befindet sich eine Einkerbung 9, in die beim Öffnen des Schlosses der Magnetriegel to eingreift. Mit dem Magnetriegel ro steht ferner ein Elektroanker t r in Verbindung, der beim Stromschluß durch die Magnetspule 12 betätigt wird.
  • An dem Schließriegel 6 befindet sich an dessen unterem Ende eine Kontaktspitze 13, die in offenem Zustand des Schlosses mit einem Pol der elektrischen Leitung in Verbindung steht.
  • Neben dem Schlüisselloch 14 befindet sich ferner eine Sperrhakensperre 15, 16, deren Teil 15 an der Unterseite sägeförmig ausgebildet ist und sich beim Öffnen des Schlosses dem Fuß 17 des Schließriegels 6 anlegt. Die Sperrhakensperre 15, 16 verhindert ein unbefugtes Öffnen des Schlosses mittels Sperrhaken jeder Art und Form.
  • Das Schließblech 2 steht mit dem zweiten Pol des elektrischen Schwachstromes in Verbindung. Beim Schließen der Tür fällt die Schloßfalle 3 vermittels der Feder 4 in das Schließblech 2. Der Stromkreis wird dabei geschlossen. Der Elektromagnet 11, 12 zieht den Magnetriegel io vor und löst den Schließriege16 aus. Der Schließriege16 fällt nach unten und mit ihm der Sperrbolzen 5. Zu gleicher Zeit wird der Ström an der Nase 13 des Schließriegels 6 unterbrochen. Durch das Her-. abfallen des Sperrbolzens 5 ist die Schloßfalle 3 gesperrt.
  • Zum Öffnen des Schlosses wird der zugehörige Schlüssel in das Schlüsselloch 14 eingeführt. Der Bart des Schlüssels löst bei seiner Drehung die Sperrhakensperre i5, 16 aus und hebt den Schließriegel 6, sobald er mit der Nase 17 in Berührung kommt. Beim Heben des Schließriegels 6 wird der Strom an der Nase 13 wieder geschlossen.
  • In der obersten Stellung des Schließriegels 6 greift der Magnetriegel io mit Hilfe der Ankerfeder i i in die Kerbe 9 des Schließriegels 6 und hält das Schloß in geöffnetem Zustand, da durch die Aufwärtsbewegung des Schließriegels 6 der Sperrbolzen 5 aus seiner Sperrstellung gehoben wurde. Beim Öffnen der Tür kommt die Schloßfalle 3 außer Kontakt mit dem Schließblech 2, und der Stromfluß wird unterbrochen.
  • Eine Öffnung des Schlosses mit Hilfe eines Sperrhakens wird durch die Sperrhakensperre 15, 16 verhindert. Der Spitzhaken, rechtwinklig umgebogener Eisendraht, bleibt an dem sägeförmig ausgebildeten Unterteil der Sperre 15 hängen, während ein Barthaken, rechtwinklig umgebogener Eisendraht mit Bart, an dem Sperrblöckchen 16 nicht vorbeikommt.
  • Als Stromquelle genügt beispielsweise der vom Klingeltransformator im Treppenhaus gelieferte Schwachstrom oder auch Batteriestrom.
  • Die äußere Form des Schlosses kann der üblichen Tü!rschloßform angepaßt sein. Bei dem neuen Türschloß erfolgt die Bewegung des Schließriegels 6 ohne jede Federkraft.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Riegelfallenschloß mit unmittelbarer Sperrung der Riegelfalle durch einen Querriegel, gekennzeichnet durch eine Sperrung für den Querriegel mit Hilfe eines Über einen Magneten fließenden Schwachstromes, während seine @Entriegelung durch einen zugehörigen Schlüssel erfolgt.
  2. 2. Riegelfallenschloß nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Schließriegel (6), der bei seiner Abwärtsbewegung durch Herabfallen des Sperrbolzens (5) die Schloßfalle (3) verriegelt.
  3. 3. Riegelfallenschloß nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der oberen Stellung des Schließriegels (6) ein Magnetriegel (io) in eine Einkerbung (9) des Schließriegels (6) eingreift.
  4. 4. Riegelfallenschloß nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Berührung der Schloßfalle (3) mit dem Schließblech (2) ein Schwachstromkreis über einen Magneten (12) mit Anker (ii) und einem Magnetriegel (io) den Schließriegel (6) aus seiner oberen Stellung freigibt, wobei durch die Abwärtsbewegung des Schließriegels (6) der Sperrbolzen (5) die Schloßfalle (3) verriegelt.
  5. 5. Riegelfallenschloß nach den Ansprüchen i bis ¢, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Abwärtsbewegung des Schließriegels (6) die Nase (13) am Schließriegel (6) eine Unterbrechung des elektrischen Stromes herbeiführt.
  6. 6. Riegelfallenschloß nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Öffnung des Schlosses der Bart des zugehörigen Schlüssels bei dessen Drehung die Nase (17) und damit den Schließriegel (6) und den Sperrbolzen (5) emporhebt, wobei der Magnetriegel (io) zum Eingriff in die Einkerbung (9) des Schließriegels (6) kommt.
  7. 7. Riegelfallenschloß nach den Ansprüchen i bis 6, gekennzeichnet durch eine an ihrer Unterseite sägeförmig ausgebildete Sperrhakensperre (15), die sich beim Aufschließen des Schlosses an dem Fuß (17) des Schließriegels (6) anlegt, und eine als Sperrblöckchen ausgebildete Sperre (16).
DEK3977A 1950-06-20 1950-06-20 Riegelfallenschloss mit unmittelbarer Sperrung der Riegelfalle durch einen Querriegel Expired DE851005C (de)

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