DE85128C - - Google Patents

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DE85128C
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Germany
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bolt
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/10Locking mechanisms for points; Means for indicating the setting of points

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Februar 1895 ab. Längste Dauer: 21. Dezember 1909.
Der vorliegende Weichenverschlufs für Neben- und Schmalspurbahnen bildet eine vereinfachte Ausführungsart des durch das Haupt-Patent geschützten Verschlusses.
Derselbe ist in den Fig. 12 bis 20 dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 12 einen senkrechten Schnitt, von der Seite gesehen, in offener Lage,
Fig. 13 eine Ansicht rechtwinklig zu Fig. 12, Fig. 14 einen Grundrifs,
Fig. 15 einen senkrechten Schnitt in geschlossener Lage,
Fig. 16 die Seitenansicht hierzu,
Fig. 17 zwei Ansichten des Verschlufsriegels,
Fig. 18 bis 20 drei Ansichten des gesammten Weichen Verschlusses.
An dem auf der Schwelle oder sonstwo be-, festigten Stabe α ist der Stab b gelenkig angebracht, welcher das Schlofsgehäuse d mit dem Riegel c aufnimmt.
In diesem Riegel ist
jetzt aber nur eine Oeffnung e vorgesehen, in welche der Schlüssel f eingreifen kann, nachdem er in die Deckplatte ο eingesteckt und um i8o° gedreht worden ist. Am unteren Ende ist der Riegel mit einem Ansatz g versehen, der mit dem Fufs desselben in der Tieflage auf einem sectorartigen Ansatz h des Stabes b aufsteht, während gerade über ihm im Gehäuse ein entsprechender Raum k freigelassen ist, dafs der Riegel um die volle Dicke des Ansatzes g gehoben werden kann.
Zwischen dem Gehäuse d und dem Sectoransatz h ist eine Oeffnung i. von der Dicke des Ansatzes g frei gelassen. Auf dem Stabe a befindet sich nun ein dem Sector h entsprechender Ansatz /, über den ein Horn m vorsteht, das gerade der Oeffnung i entspricht, so dafs beim Umlegen des Stabes b, wenn der Riegel c hochgezogen ist, das Horn m. in die Oeffnung hineintreten kann, oder vielmehr, dafs nur bei hochgezogenem Riegel der Stab b völlig in die Schlufslage (Fig. 1 5) umgelegt werden kann.
Ein Vergleich der Fig. 12 und 15 ergiebt aber auch, dafs nur in offener Lage des Stabes b der Schlüssel f gezogen werden kann, nicht aber in geschlossener Lage (Fig. 15).
Unmittelbar vor dem Stabe b in seiner senkrechten (offenen) Lage ist der, Weichenhebel η mit dem Gegengewicht ο angeordnet; in der offenen Lage kommt dieses gerade in die Mitte vor die Verschlufsvorrichtung zu liegen (Fig. 18) und ein Winkel ρ am Stabe b greift über das Gewicht in dieser Lage (Fig. 12 und 19), so dafs eine Drehung des Hebels η in dieser Lage des Hebels b nicht möglich ist, sondern erst, wenn dieser in seine geschlossene Lage (Fig. 1 5 und 20) zurückgebracht ist.
Am unteren Ende des Stabes b ist ferner ein rechtwinklig vorstehender Schenkel r angebracht; dieser greift über die Weichenzugstange q, die vom Weichenhebel η pl erfafst wird (Fig. 18), und in die Stange q ist eine Kerbe eingeschnitten, in welche sich der Schenkel r einlegt, wenn b in die Lage Fig. 12 und 19 gebracht wird. Bei jeder Zwischenstellung der Weiche kann somit b nicht völlig
umgelegt werden, und es wird also hierdurch eine weitere Sicherheit geboten, dafs die Weiche richtig steht, und erst dann kann der Schlüssel aus dem Verschlufs abgezogen werden, weil erst bei völlig offener, Lage von b der Riegel c ganz gesenkt und der Schlüssel gezogen werden kann.
Andererseits ist wieder eine Verlegung des Weichenhebels, also eine Verstellung der Weiche unmöglich, so lange der Schenkel r in der Kerbe der Weichenzugstange liegt, und es ist somit auch hierdurch wieder eine Gewähr für den Weichensteller gegeben, der erst dann, wenn alles in Ordnung ist, den Schlüssel wie bei der Ausführungsart des Haupt-Patentes dem Bahnhofsvorsteher übergiebt, damit auch dieser die sichtbaren Ergänzungszeichen in seinem Dienstraum entsprechend einstellt.
Zu erwähnen ist noch das Schutzblech s, das über die beiden Sectoren / und h bezw. über / und das den Sector h deckende Gehäuse d übergreift, um das Einfallen von Schmutz zwischen beide zu verhüten, wenn der Stab b in der lothrechten Schlufsstellung (Fig. 12) sich befindet.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Weichenverschlufs für Neben- und Schmalspurbahnen der durch das Patent Nr. 83850 geschützten Art, gekennzeichnet durch einen mit dem Schlüssel unmittelbar zu bethätigenden Riegel (c), dessen unteres Ende winklig abgebogen ist, um, je nachdem er in offener oder geschlossener bezw. gesenkter oder gehobener Lage sich befindet, auf einem sectorartigen Ansatz (h) am drehbaren Ständer oder Stab (b) aufzuruhen, dabei das Umlegen des Ständers auf den Schweilenstab (a) dadurch verhindernd, dafs ein an diesem in entsprechender Entfernung vom Drehzapfen von b angebrachtes Horn (m) gegen den Winkelfufs (g) am Riegel anstöfst, während bei gehobenem Riegel dessen Winkelfufs sich beim Umlegen des Ständers über das Horn (m) legt und ein Senken des Riegels verhindert, und wobei nur in der gesenkten Riegellage der Schlüssel gezogen werden kann, nicht aber in der gehobenen.
    Ein Weichenverschlufs der durch Anspruch ι geschützten Art, gekennzeichnet durch die Ausrüstung des Ständers (b) mit einem rechtwinklig dazu abstehenden Schenkel fr), welcher sich in der Schlufslage der Weiche in eine entsprechende Kerbe an der Weichenzugstange (q) legt und bei nicht geschlossener Weiche das Hochstellen des Ständers in die Schlufslage verhindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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