DE85148C - - Google Patents
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- DE85148C DE85148C DENDAT85148D DE85148DA DE85148C DE 85148 C DE85148 C DE 85148C DE NDAT85148 D DENDAT85148 D DE NDAT85148D DE 85148D A DE85148D A DE 85148DA DE 85148 C DE85148 C DE 85148C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B12/00—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
- F42B12/02—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
- F42B12/04—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of armour-piercing type
- F42B12/06—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of armour-piercing type with hard or heavy core; Kinetic energy penetrators
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
Description
KAISERLICHES
Die Fähigkeit, starke Panzerungen von Stahl oder Eisen zu durchschlagen, kann den hierzu
bestimmten Geschossen, abgesehen von dem für die Herstellung derselben verwendeten
Material, nur unter Beobachtung ganz bestimmter ballistischer Voraussetzungen und Bedingungen
ertheilt werden, d. h. gleiche Bewegungsgröfsen (als Product aus der Masse
und der Geschwindigkeit eines Geschosses) angenommen, so wird dasjenige Geschofs den
stärkeren Panzer durchbohren können, welches den kleinsten Umfang besitzt, also auch das
kleinste Kaliber hat. Da nun aber bekanntermafsen für kleinere Kaliber eine entsprechende
Querschnittsbelastung nur durch Verlängerung des Geschosses selbst zu erreichen ist, andererseits
aber die Grenzen noch sehr eng gezogen sind, innerhalb welcher es bis heutigen Tages
möglich ist, relativ lange Geschosse mit hinreichender Sicherheit so verfeuern zu können,
dafs deren Achse auch die erforderliche Stabilität an der Flugbahntangente behält, um
ordnungsmäfsig mit der Spitze voran das Ziel zu erreichen, so mufste man sich mit dem
begnügen, was möglich war, d. h. man hat die Durchschlagsleistung der bisherigen, zwischen
3 und 4 Kaliber langen Panzergeschosse dadurch noch zu steigern gesucht, dafs man dieselben
mit immer gröfserer Anfangsgeschwindigkeit verfeuert hat. Der hierdurch erreichte
Nutzen ist aber nur gering, weil einerseits die Geschwindigkeitsabnahme für das Geschofs in
einem ganz directen Verhältnisse zu seiner Anfangsgeschwindigkeit steht und weil andererseits
die Steigerung der letzteren nur auf Kosten der bezüglichen Geschütze erhöht werden
kann, also bei einer bestimmten Grenze aufzuhören hat.
Die vorliegende Erfindung bietet nun die Möglichkeit, Geschosse von ι ο bis 15 Kaliber
Länge und mehr, also mit einer bisher beispiellosen Querschnittsbelastung ausgestattet, mit
vollkommener Sicherheit auf jede Distanz, zu verfeuern, ohne an den vorhandenen Geschützen
das Geringste zu ändern; die Leistungsfähigkeit (Durchschlagsarbeit) der bezüglichen Geschosse
ist hierdurch den bisherigen Panzergeschossen gegenüber um ein Vielfaches erhöht worden,
so dafs mit dem neuen Geschofs bisher schon 5 Kaliber starke Stahlpanzer durchschlagen
wurden.
In welcher Weise der Erfinder diesen Erfolg erreicht, ist auf der. beiliegenden Zeichnung
beispielsweise an einem Gewehrgeschofs und an einem kleineren Artilleriegeschofs veranschaulicht.
' Es sei hier gleich eingeschaltet, dafs die Einrichtung, welche bei so kleinen
Projectilen anwendbar und erprobt ist, sich viel leichter und wirkungsvoller auch auf
gröfsere und gröfste Kaliber anwenden läfst.
Fig. ι zeigt eine vollständige Infanteriepatrone
mit dem neuen Geschofs im Schnitt.
Fig. 2 zeigt den Panzerkern des Geschosses für sich.
Fig. 3 zeigt ein 3,7 cm Panzerkern-Geschofs der neuen Construction.
Es ist aus der Zeichnung ohne Weiteres zu verstehen, worin das Wesentliche der Erfindung
besteht. Da es sich darum handelt, Geschosse mit relativ kleinem Durchmesser und gröfster
Querschnittsbelastung ans Ziel zu bringen, so hat der Erfinder, die bisherigen äufseren Ge-
schofsformen für die in Frage kommenden Kaliber unverändert lassend, dieselben mit einem
Kern α versehen, welcher durch Pressen, Aufschrumpfen, Schrauben oder in ähnlicher Weise
derartig fest mit dem Geschofsmantel b verbunden ist, dafs er nicht etwa durch den Gasdruck
aus letzterem herausgeschossen werden kann, sondern, mit diesem zusammen als Ganzes
bis ans Ziel gelangend, erst im Moment des Aufschlages durch Zerschellen oder Abstreifen
des Geschofsmantels von diesem frei wird, um allein weiter zu gehen bezw. die ganze ihm
innewohnende Energie an das Ziel abzugeben und dasselbe zu durchbohren. Dafs die Wahl
des Materials für den Geschofsmantel zunächst von der zu fordernden Festigkeit, sodann aber
auch davon abhängig zu machen sein wird, welche Nebenwirkungen man beim Schufs noch
im Auge hat, ist selbstverständlich, ebenso selbstverständlich bezw. ohne Bedeutung für
die vorliegende Erfindung sind die Mafsnahmen, welche von Fall zu Fall getroffen werden
müssen, um den Panzerkern a so genügend sicher in dem Geschofsmantel b festzuhalten,
damit er auch bis zum Aufschlage am Ziel
von letzterem die erforderliche Führung erhält. Das Wesen der vorliegenden Erfindung beruht
in der Möglichkeit, beliebig lange Geschosse (auf ihr Verhältnifs zwischen Länge und Durchmesser
bezogen) mit derselben Sicherheit verschiefsen zu können, wie dies bisher nur bei
kurzen Geschossen im Sinne der obigen Ausführungen möglich war, und hierdurch eine
bisher unerreichte Wirkung für das Durchschlagen von Panzerungen zu erzielen. Die
gezeichneten Ausführungsformen können deshalb nur als Beispiele gelten, durch welche die
Anwendung der Erfindung auf alle möglichen Geschofsarten und Kaliber nicht beschränkt
werden soll.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Panzergeschofs, bestehend aus einem Mantel b und einem Kern a, welche derart mit einander verbunden sind, dafs erst beim Aufschlag des Geschosses der Kern α von dem Mantel b sich löst und nunmehr die lebendige Kraft des Kernes α allein zum Durchschlagen des Panzers zur Verwendung kommt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE85148C true DE85148C (de) |
Family
ID=357312
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT85148D Active DE85148C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE85148C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0089000A3 (en) * | 1982-03-11 | 1983-11-30 | Rheinmetall Gmbh | Projectile with armour-piercing core |
-
0
- DE DENDAT85148D patent/DE85148C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0089000A3 (en) * | 1982-03-11 | 1983-11-30 | Rheinmetall Gmbh | Projectile with armour-piercing core |
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