DE8515960U1 - Bohrwerkzeug mit Tiefenanschlag - Google Patents

Bohrwerkzeug mit Tiefenanschlag

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DE8515960U1
DE8515960U1 DE19858515960 DE8515960U DE8515960U1 DE 8515960 U1 DE8515960 U1 DE 8515960U1 DE 19858515960 DE19858515960 DE 19858515960 DE 8515960 U DE8515960 U DE 8515960U DE 8515960 U1 DE8515960 U1 DE 8515960U1
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drilling
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Robert Bosch Power Tools GmbH
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Hawera Probst GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B49/00Measuring or gauging equipment on boring machines for positioning or guiding the drill; Devices for indicating failure of drills during boring; Centering devices for holes to be bored
    • B23B49/003Stops attached to drilling tools, tool holders or drilling machines
    • B23B49/005Attached to the drill
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B2226/00Materials of tools or workpieces not comprising a metal
    • B23B2226/33Elastomers, e.g. rubber

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Bohrwerkzeug iiiit Tiefenärischläg, insbesondere zürn Hanunerbohren in Gestein, mit einem am Bohrer festen oder axial verschiebbaren Tiefenanschlag zur Begrenzung der Bohrtiefe.
Tiefenanschläge beim Bohren in Gestein oder auch in Holz sind in
ν V^ ^ uwitx WVCWiIU -κ * a U4_r ^; um. u*«^ κ/wiiuiiii ν· · «j U4«i *_i -J^ **<*^λα iiuiiii ViCWJi UAA ϊ-* ^ \^i rf t^M des Bohrers in einer Bohrmaschine durch einen an der Bohrmaschine befestigten, jedoch verschiebbaren Tiefenanschlag begrenzt werden. Weiterhin sind Bohrwerkzeuge bekannt, die einen auf dem Bohrer axial verschiebbaren Ring aufweisen, der beispielsweise mittels einer Stellschraube am Bohrer fixiert werden kann.
Es sind weiterhin Bohrwerkzeuge bekannt, die einen als Anschlag dienenden zylindrischen Absatz mit größerem Durchmesser aufweisen, wobei Bohrer und Anschlag aus einem Stück gefertigt sind. Bei diesen Bohrwerkzeugen ist der Anschlag nicht verschiebbar, d. h. stets auf die gleiche Tiefe des Bohrlochs ausgelegt. Derartige Bohrer werden beispielsweise zum Bohren in Betonoberflächen verwendet, um darin Dübel mit feststehenden Maßen einzubringen*
Die oben genannten Bohrwerkzeuge mit integriertem Anschlag haben den Nachteil, daß insbesondere bei schlagender Beanspruchung des Bohrers die um das Bohrloch herumliegende Oberfläche beim
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Auftreffen des Anschlags beschädigt wird. So ist beispielsweise ffhne zu bearbeitende Betönoberflache in einem Kernkraftwerk mit einer Spezialfarbe beschichtet, die beim Einsatz des Anschlagbohrers bei Berührung des Anschlags mit dem Mauerwerk stets beschädigt und daher ausgebessert werden muß. Ähnliche Situationen entstehen beim Bohren von anderen Flächen, die eine empfindliche Oberfläche äüfwöiSön.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Bohrwerkzeug der einleitend bezeichnenden Art zu schaffen, welches die Nachteile der zuvor geschilderten Bohrer vermeidet und insbesondere eine Beschädigung der Oberfläche beim Auftreffen des Anschlags auf die Oberfläche verhindert.
Diese Aufgabe wird mittels eines Bohrwerkzeugs der einleitend bezeichnenden Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Tiefenanschlag an seiner der Bohrerspitze zugewandten Seite aus elastischem Material wie Gummi, Kunststoff oder ähnlichem besteht.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß die Beschädigung der Oberfläche beim Einsatz von Bohrwerkzeugen mit schlagender Bearbeitung in erster Linie nicht durch die Drehung sondern im wesentlichen durch den Schlag erfolgt, d. h. durch den Aufprall des Tiefenanschlags auf die Umgebung des Bohrlochs. Erfindungsgemäß kann dieser Schlag durch eine elastische Scheibe aus Gummi
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oder ähnlichem Material absorbiert werden, wodurch gleichzeitig auch eine eventuelle Beschädigung durch die Drehbewegung ver= mieden wird*
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen ist eine vorteilhafte Weiterbildung und Verbesserung des im Hauptanspruch angegebenen Bohrwerkzeugs möglich. Gemäß der Ausbildung der Erfindung nach Unteranspruch 2 ist sowohl der Bohrer als auch der Tiefenanschlag aus einem durchgehenden Metallstück gefertigt, wobei als elastisches Material eine zusätzliche Gummischeibe o. dgl. stirnseitig auf den Aufschlag aufgesetzt ist. Diese Bohrerart eignet sich für die Herstellung von Löchern mit stets gleichbleibender Tiefe.
Die Ausgestaltung der Erfindung nach Unteranspruch 3 sieht vor, daß der Tiefenanschlag insgesamt aus einem elastischen Material wie Gummi o. dgl. besteht, wobei der Tiefenanschlag über einen Bund und/oder einer Rille am Bohrerschaft gehalten ist. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß der Tiefenanschlag bei Bedarf aufgesetzt werden kann. Es ist jedoch auch ein mit dem Werkzeug fest verbundener Tiefenanschlag aus Gummi o. dgl. verwendbar. Bei Ausführung des Tiefenanschlags komplett aus einem Material muß dieser wegen auftretenden Massekräften axial nach vorn gesichert werden, damit er im Betrieb nicht nach vorn rutscht.
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Die weitere Ausführungsform nach Unteranspruch 4 sieht Vor, daß der Tiefenanschlag aus einem separaten mit dem Bohrwerkzeug fest verbundenen (zum Beispiel gelötet) Metallring mit aufgesetzter Gummischeibe besteht. Die Gummischeibe wird ifi der Rille 23 gehaltem. Die separate Ausführung des Tiefenanschlags hat gegenüber der Ausführungsform aus einem Stück den Vorteil, daß das Bohrwerkzeug insgesamt aus eineni dünneren Aus^an^sinsissrisl beigestellt werden kann.
Vorteilhafte und zweckmäßige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Ausführungsform mit einstückigern Bohrer mit Tiefenanschlag,
Fig. 2 ein Bohrwerkzeug mit aufgesetztem Tie.fenanschlag aus elastischem Material und
Fig. 3 ein Bohrwerkzeug mit Tiefenanschlag, bestehend aus Metall und flexibler Scheibe.
Das in den Figuren 1 bis 3 in verschiedenen Ausführungsformen dargestellte Bohrwerkzeug 10 besteht aus einem Wendelschaft 11 und einem Aufnahmeschaft 12 zwischen weichen der Tiefenanschlag 13 zur Begrenzung der Bohrtiefe angeordnet ist.
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Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist der Wendel schaft 11 und ;""
I der Aufnahmeschaft 12 mit dem Tiefenanschlag 13 aus einem Stück ι
gefertigt. Das Ausgangsmaterial zur Herstellung des Bohrwerkzeugs !;
muß deshalb dem Außendurchmesser des Tiefenanschlags entsprechen. j·
Der Tiefenanschlag selbst besteht aus dem im Durchmesser größeren t,j
Metallbund 14 und der stirnseitig, in Richtung Bohrerspitze auf- « gesetzten Gummischeibe 15 zur Aufnahme der Stoßenergie. Die
Gummischeibe wird zweckmäßigerweise aufgeklebt oder gemäß Fig. 3 formschlüssig befestigt.
In der Ausführungsform nach Fig. 2 ist der Tiefenanschlag 13 vollständig aus einem Gummistück 16 gefertigt, welches über den Wendelschaft 11 auf den Aufnahmeschaft 12 aufgeschoben wird. Zur axialen Sicherung weist der Aufnahmeschaft 12 einen bundförmigen Absatz 17 und/oder eine Einstichnut 24 auf. Der Gummianschlag kann zusätzlich mittels eines Sicherungsringes 25, einer Schlauchklemme, einer Zwei-Ohr-Klemme o. dgl. gegen Herausrutschen aus der Nut 24 gesichert sein. Die Nut 24 bzw. der Sicherungsring 25 sind gestrichelt als Alternativlösungen aufgezeigt. Im Bereich der Anschlagsfläche 18 enthält der Spiralschaft 11 oder Aufnahmeschaft 12 gemäß Fig. 2 eine Einstichnut 19, in die das Gummistück eingreifen kann.
Der in Fig. 3 dargestellte Tiefenanschlag 13 besteht aus einem Metallring 20 mit stirnseitig aufgebrachter Gummischeibe 21. Der fest mit dem Aufnahmeschäft verlötete Metallring 20 stützt sich
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ebenfalls axial gegen einen bundförmigen Absatz 22 am Aufnahmeschaft 12 ab. Der Wendelschaft 11 weist am Übergang zum Aufnahmeschaft 12 eine gerundete Einstichnut 23 auf, in die die Gummischeibe 21 formschlüssig eingreift. Hierdurch wird die Gummischeibe und damit der Anschlag insgesamt in seiner axialen Lage fixiert um gegen Massenkräfte gesichert zu sein.
Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt. Sie umfaßt vielmehr auch alle fachmännischen Weiterbildungen und Abwandlungen ohne eigenen erfinderischen Gehalt.

Claims (6)

PATENTANWÄLTE DIPL-ING. EBERKARQ ψ.1&0,ψ·[ :"qr.-ING. HERBERT OTTEN Zugelössörtfe Vertreter beirnfLurepäischen Patentamt Goetheplatz 7 798Ο Ravensburg Telefon (O751) 3003U.3004 Teletex 7511Ο2 lnventl Anmelderin: HAWERA Probst GmbH + Co. Schützenstraße 77 7980 Ravensburg amtl. Bez.: "Bohrwerkzeug mit Tiefenanschlag" ANSPRUCHE
1. Bohrwerkzeug mit Tiefenanschlag, insbesondere zum Hammerbohren in Gestein, mit einem am Bohrer festen oder axial verschiebbaren Tiefenanschlag zur Begrenzung der Bohrt-.ief e, dadurch gekennzeichnet, daß der Tiefenanschlag (13) an seiner der Bohrerspitze zugewandten Seite aus elastischem Material (15, 16, 21) wie Gummi, Kunststoff oder ähnlichem besteht.
2. Bohrwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrer mit Tiefenanschlag (13) aus einem Stück (11, 12, 14) besteht und daß stirnseitig auf den Tiefenanschlag (13) eine Gummischeibe (15) o. dgl. aufgesetzt und befestigt ist.
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3. Bohrwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tiefenaiischlag (13) insgesamt aus elastischem Material (16) wie Gummi, Kunststoff o. dgl. besteht, wobei der Tiefenanschlag über einen Bund (17) am Bohrerschaft (12) axial gesichert ist.
4. Bohrwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tiefenanschlag (13) aus einem separaten mit dem Bohrerschaft fest verbundenen Metallring oder Metallzylinder (20) irit stirnseitig aufgesetzter Gummischeibe (21) ο. dgl. besteht.
5. Bohrwerkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallring (20) und/oder die Gummischeibe (21) mittels Absätzen (22) und/oder Nuten (23) am Bohrerschaft gehalten sind.
6. Bohrwerkzeug nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der aus elastischem Material bestehende Tiefenanschlag (13) in eine Ausnehmung oder Nut (24) einrastet und mittels eines äußeren Klemmringes (25), oder Schlauchschelle ο. dgl. gehalten ist.
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