DE852031C - Werkzeug und Vorrichtung zum Entgraten der Stirnkanten von Zahnraedern - Google Patents

Werkzeug und Vorrichtung zum Entgraten der Stirnkanten von Zahnraedern

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DE852031C
DE852031C DEB2689A DEB0002689A DE852031C DE 852031 C DE852031 C DE 852031C DE B2689 A DEB2689 A DE B2689A DE B0002689 A DEB0002689 A DE B0002689A DE 852031 C DE852031 C DE 852031C
Authority
DE
Germany
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tool
workpiece
profile
gears
helical
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Expired
Application number
DEB2689A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Wille
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Bayerische Motoren Werke AG
Original Assignee
Bayerische Motoren Werke AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F19/00Finishing gear teeth by other tools than those used for manufacturing gear teeth
    • B23F19/10Chamfering the end edges of gear teeth
    • B23F19/12Chamfering the end edges of gear teeth by grinding
    • B23F19/125Chamfering the end edges of gear teeth by grinding the tool being a grinding worm

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description

  • Werkzeug und Vorrichtung zum Entgraten der Stirnkanten von Zahnrädern Der bei Herstellung von Zahnrädern an den seitlichen Stirnkanten entstehende Grat wurde bis jetzt meistens durch Bearbeitung von Hand unter Benutzung von zweckmäßig ausgebildeten Werkzeugen entfernt. Es sind auch schon verschiedene maschinelle Verfahren bekanntgeworden zur Erledigung dieses Arbeitsvorganges.
  • Unter diesen maschinellen Einrichtungen sind auch Maschinen bekannt, die mit schneckenförmigen Werkzeugen arbeiten. Dieses Arbeitsverfahren konnte sich aber bis jetzt nur wenig durchsetzen, denn es ist @hierbei der notwendige Aufwand zur Herstellung des betreffenden Werkzeuges so groß, daß bis jetzt alle auf der Verwendung eines schneckenförmigen Werkzeuges beruhenden Arbeitsverfahren und Vorrichtungen zum Entgraten von Zahnrädern nicht wirtschaftlich waren. Die Unwirtschaftlichkeit ist hierbei in erster Linie durch den großen Kosten- und Zeitaufwand für die Herstellung der schneckenförmigen Profilwerkzeuge bedingt, denn -es muß ja zur Bearbeitung von verschiedenen Zahnrädern für jeden Modul ein eigenes Werkzeug hergestellt werden.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile schlägt die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines schneckenförmigen, als Schleifscheibe ausgebildeten Werkzeuges zum Entgraten der seitlichen Stirnkanten von Zahnrädern vor, das darin besteht, daß das jeweils erforderliche Schneckenprofil des Werkzeuges mit Hilfe des Werkstücks selbst auf einfache und billige Weise dadurch hergestellt wird, daß bei langsamer Umdrehung der Werkzeugantriebswelle, z. B. von Hand, das jeweils erforderliche Profil des Werkzeuges eingeschnitten wird.
  • Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es auf einfache und billige Weise möglich, eine Schleifscheibe mit Schneckenprofil herzustellen, wobei als Ausgangspunkt jeweils das an sich schon vorhandene Werkstück dient.
  • gei V@rwehdüng eines schneckenförmigen Profilfräsers schlägt die Erfindung weiterhin vor, daß die Fertigung des 'Fräserprofils mit einer schneckenförmigen Profilschleifscheibe erfolgt, die als Schablone für die Profilform des Fräsers dient und in einfacher Weise wiederum mit Hilfe des Werkstückes selbst bei langsamer Umdrehung desselben hergestellt ist: Mit dem erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren kann somit in wirtschaftlicher Weise sowohl eine Schleifscheibe oder ein Fräser jeweils mit -der Profilform versehen werden.
  • Die Vorrichtung zur Durchführung dieses Herstellungsverfahrens für das Werkzeug dient somit in zweckmäßiger Weise sowohl zur Erstellung des Werkzeuges als auch gleichzeitig zur Bearbeitung des # Werkstücks. Erfindungsgemäß besteht diese Vorrichtung darin, daß von der Antriebswelle des Werkzeuges unter Zwischenschaltungeinerausrückbaren Kupplung ein dem Werkstück entsprechendes Schablonenrad, z. B. über Schraubenräder, angetrieben wird, wobei das Werkstück selbst drehsteif auf dem Schablonenrad aufliegt.
  • Eine derartig ausgebildete Vorrichtung bringt den Vorteil, daß das Werkstück bei einer gleichzeitig selbsttätigen Betätigung der im Antrieb des Schablonenrades angeordneten Kupplung ohne Abschaltung des Werkzeugantriebs ein- bzw. ausrückhar und im ausgerückten Zustand ohne Abschaltung des Werkzeugantriebs auswechselbar ist. Soll nun mit dem zu bearbeitenden Zahnrad das erforderliche Profil in der Schleifscheibe hergestellt bzw. nachgeschliffen werden, so ist es zur Erzeugung des Schleifscheibenprofils zweckmäßig, den Antrieb des Werkstücks in einfacher Weise von Hand aus zu bewerkstelligen. Es kann somit von jedem zu bearbeitenden Zahnrad ausgehend, in kurzer Zeit das entsprechende Werkzeug hergestellt und auch gegebenenfalls nachgeschliffen werden.
  • Nach dem Erfindungsvorschlag wird für das einzelne Werkstück eine sehr kurze Bearbeitungszeit erzielt und ebenso ist die erforderliche Einspannzeit kurz. Durch die Verwendung eines an sich bekannten zwangsläufigen Antriebs des Werkstücks in Abhängigkeit vom Antrieb des Werkzeuges wird im Erfindungsfall der große Vorteil erreicht, auf ein und derselben Vorrichtung neben der Bearbeitung des Werkstücks gleichzeitig die Herstellung des Werkzeuges zu ermöglichen. Allein dadurch wird erstmalig die Verwendung von schneckenförmigen Profilwerkzeugen zum Entgraten von Zahnrädern so wirtschaftlich gestaltet, daß diesem Verfahren auch tatsächlich eine praktische Verwertbarkeit zukommt.
  • Die Zeichnung zeigt ein Beispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung in verschiedenen Ansichten nach Abb. i, 2 und 3. In den Abbildungen ist ein Elektromotor i gezeigt, von dem aus das Werkzeug 2 angetrieben wird. Von der Werkzeugantriebswelle aus erfolgt beispielsweise über Schraubenräder 3 unter Zwischenschaltung einer ausrückbaren Kupplung 4 der Antrieb des Schablonenrades 5, von dem das Werkstück 6 mitgenommen wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung eines schneckenförmigen Werkzeuges zum Entgraten der seitlichen Stirnkanten von Zahnrädern, darin bestehend, daß das Schneckenprofil des als Schleifscheibe ausgebildeten Werkzeuges mit Hilfe des Werkstücks bei langsamer Umdrehung der Werkzeugantriebswelle, z. B. von Hand, eingeschnitten wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch z zur Herstellung eines schneckenförmigen Profilfräsers, darin bestehend, daß die Erzeugung des Fräserprofils mittels einer als Schablone dienenden schneckenförrnigen Profilschleifscheibe -erfolgt, die ihrerseits mit Hilfe des Werkstücks bei langsamer Umdrehung der Werkzeugantriebswelle eingeschnitten wird.
  3. 3. Vorrichtung zum Entgraten der Stirnkanten von Zahnrädern und zur Herstellung eines hierzu erforderlichen schneckenförmigen Profilwerkzeuges, dadurch gekennzeichnet, daß von der Werkzeugantriebswelle ein dem Werkstück entsprechendes Schablonenrad (5) z. B. über Schraubenräder (3) unter Zwischenschaltung einer beispielsweise hinter den Schraubenrädern (3) angeordneten, ausrückbaren Kupplung (4) angetrieben wird, wobei das Werkstück (6) drehsteif auf dein Schablonenrad (5) aufliegt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück (6) bei einer gleichzeitig selbsttätigen Betätigung der im -Antriebsweg des Schablonenrades (5) angeordneten Kupplung (4) ein- bzw. ausrückbar und jeweils im ausgerückten Zustand ohne Abschaltung des Werkzeugantriebes auswechselbar ist.
DEB2689A 1950-03-24 1950-03-24 Werkzeug und Vorrichtung zum Entgraten der Stirnkanten von Zahnraedern Expired DE852031C (de)

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DE852031C true DE852031C (de) 1954-02-08

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE915174C (de) * 1952-03-23 1954-07-15 Hurth Masch Zahnrad Carl Werkzeug zum Glaetten der Zahnflanken von gehaerteten Zahnraedern
DE1020849B (de) * 1953-12-09 1957-12-12 Gleason Works Anwendung einer an sich bekannten Zahnradfraesmaschine fuer das Abrichten eines Messerkopfes
DE1057492B (de) * 1955-02-24 1959-05-14 Canadian Patents Dev Vorrichtung zum Entgraten der Zahnkanten von regelmaessig verzahnten Werkstuecken

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DE1057492B (de) * 1955-02-24 1959-05-14 Canadian Patents Dev Vorrichtung zum Entgraten der Zahnkanten von regelmaessig verzahnten Werkstuecken

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