DE852429C - Verfahren zur Herstellung von Standampullen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Standampullen

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DE852429C
DE852429C DEM10044A DEM0010044A DE852429C DE 852429 C DE852429 C DE 852429C DE M10044 A DEM10044 A DE M10044A DE M0010044 A DEM0010044 A DE M0010044A DE 852429 C DE852429 C DE 852429C
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ampoule
ampoules
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DEM10044A
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Heinz Mueller-Blech
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B23/00Re-forming shaped glass
    • C03B23/04Re-forming tubes or rods
    • C03B23/09Reshaping the ends, e.g. as grooves, threads or mouths
    • C03B23/091Reshaping the ends, e.g. as grooves, threads or mouths by drawing

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Standampullen Es ist bekannt, .\mpullen mit etwa 25 ccm Fassungsvermögen und mehr von Hand mit einem flachen Boden und einer Halseinschnürung mit anschließender kegelförmiger Spitze herzustellen. Dabei ist jedoch Gier Bodenteil unregelmäßig und verhältnismäßig uneben ausgestaltet und für verschiedene :lciwenclucigszwecke zu schwach ausgebildet, in(lein er höchstens nur die gewöhnliche Wandstärke hat. Eine vollautomatische Herstellung derartiger :\nipullen, wie sie aus preisrechtlichen Gründen in Betracht käme, ist bisher nur mit schwachem Boden gelungen. Klan kennt nur bei einseitig offenen Röhren, wie Tablettenröhrchen für medizinische Zwecke, die Herstellung von offenen Glasrohren in vollautomatischen Verfahren mit verstärktem BoNen, wie sie z. B. in den Patent-Schriften 685 193, 688 536 und 689 280 beschrieben sind. Aus diesen Beschreibungen geht schon hervor, daß die eine Seite der Glasröhre offen bleiben muß, also nicht vollautomatisch zu Ampullen verformt werden kann.
  • Die Erfindung bezieht sich nun darauf, den schon seit langem bestehenden Bedürfnis Rechnung zu tragen, auch Ampullen als Standampullen mit verstärktem Boden herzustellen. Es gelang dem Erfinder, die dagegen bestehenden Vorurteile zu überwinden und durch Ausbildung eines z. B. halbautomatischen Verfahrens den Erfolg zu erreichen. Dabei konnten auch die gegen einen zu hohen Glasabfall bestehenden Bedenken beseitigt werden.
  • Die Herstellung geschieht durch vollautomatische Ausbildung einer Standröhre mit verstärktem Böden, ähnlich den Tablettenröhrchen. Die notwendige Ersparnis an Glas und Vermeidung von Abfall wird dabei in folgender Weise erreicht: Man hält zwei mit verstärktem Boden in an sich bekannter Weise hergestellte Röhrchen mit den offenen Seiten gegeneinander und erwärmt beide offenen Ränder an den Berührungsflächen, aber nur derart, daß sie nicht etwa völlig zusammenschmelzen, sondern sich nur kleine Haftpunkte ergeben, zwischen welchen die übrigen Randflächen nicht verschmolzen werden und den Luftaustausch vom Inneren der Röhrchen nach außen und umgekehrt gestatten, damit unter der Einwirkung der für die Bildung der Ampullenspitze bzw. Einschnürung notwendigen Hitze keine Ausbauchungen eintreten und die erwärmte Luft genügend aus den Röhrchen entweichen kann. Auf diese Weise kann man mit verhältnismäßig kurzen Röhrchen in jedem Vorgang auch vollautomatisch jeweils zwei Ampullenhälse herstellen. Man hält den Hals in an sich bekannter Weise mit scharfer Einschnürung und zieht eine kegelförmige Spitze für die Ampulle in der gewünschten form aus, so daß praktisch kaum Abfall entsteht.
  • So gelingt es, auch Ampullen mit verstärktem Boden herzustellen und die seit langem bestehende :'Aufgabe in praktisch brauchbarer Form zu lösen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Standampullen, dadurch gekennzeichnet, daß Glasröhrchen vollautomatisch mit verstärktem Boden hergestellt und dann je zwei mit ihren offenen Rändern nur teilweise verschmolzen, mit entsprechender Halseinschnürung unter der Einwirkung von Hitze versehen und zu kegelförmigen Spitzen ausgezogen werden.
  2. 2. Standampulle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, claß der Boden der Ampulle verstärkt und vollautomatisch hergestellt, der Hals der Ampulle mit scharfer Einschnürung und Kegelspitze von lland oder vollautomatisch hergestellt wird.
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