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Verkehrsregler mit umlaufenden Zeigern Es sind Verkehrsregler bekannt,
bei welchen ständig im gleichen Sinne umlaufende Zeiger über in Farbsegmente eingeteilte
Signalscheiben gleiten. Auch hat man vorgeschlagen, den Zeiger durch einen transparenten
Ausschnitt einer sich drehenden undurchsichtigen Scheibe zu bilden und das aus Farbsegmenten
gebildete Feld als Kreisring um diese Scheibe herum zuzuordnen. Derartige Verkehrsregler
haben sich in Form von über Kreuzungsmittelpunkten aufgehängten Ampeln gut bewährt.
Um die Außerbetriebstellung für den Verkehr erkennbar zu machen, hat man angeregt,
dein Zeiger ein Abdeckelement gleichachsig anzuordnen und letzteres gegenüber dem
Zeiger begrenzt schwenkbar zu lagern, derart, daß beim Ausbleiben der Antriebsenergie
des Verkehrsreglermotors durch gespeicherte Energie Zeiger und Abdeckscheibe in
eine übereinstimmende sich deckende Lage gebracht werden. Gemäß dein bekannten Vorschlag
soll die Zeigerscheibe bei Unterbrechung des Stromkreises für den Antriebsmotor
eine Linksdrehung erhalten, d. h. gegenüber dem Abdeckelement rückwärts gedreht
werden. Zu diesem Zwecke wird durch einen Magnet ein Kupplungshebel und von diesem
das Zwischenrad eines Übersetzungsgetriebes umgesteuert. Die Schwungkraft des auslaufenden
Antriebsmotors bildet die besondere Energiequelle, jedoch kann auch eine Batterie
vorgesehen werden. Diese Steuerung der Relativbewegung von Abdeckelement und Zeiger
ist umständlich und daher nicht immer betriebssicher.
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Durch die Erfindung wird eine wesentliche Verbesserung dadurch erzielt,
daß das Abdeckelement durch einen an die Energiequelle des Reglermotors angeschlossenen
Bremsmagnet gegen die Wirkung eines mit dem Zeiger gekuppelten Spannmittels zurückgehalten
und bei Unterbrechung der Energiezuleitung durch das Spannmittel in die Abdeckstellung
gezogen wird. Die Grenzstellungen des Schwenkbereiches des Abdeckelementes gegenüber
dem Zeiger
sind in bekannter Weise durch Anschläge begrenzt, so
daß fehlerhafte Einstellungen durch eine Schwankung der Spannkraft des elastischen
Kupplungsmittels ohne Einfluß auf die Endlagen des Abdeckelementes sind. Unmittelbar
mit dem Einschalten des Verkehrsreglers wird das Abdeckelement durch die Wirkung
des Bremsmagnets zurückgehalten, so daß sich der Zeiger in die sichtbare Lage bewegt.
Gleichzeitig wird hiermit im Gegensatz zu den früheren Vorschlägen ein vom elektrischen
Strom unabhängiges Element wie ein Uhrwerk gespannt, so daß ganz selbsttätig beim
Ausbleiben des Stromes und der Außerbetriebsetzung des Bremsmagnets der Abdeckzeiger
in die Abdeckstellung vorgeholt wird. Diese Arbeitsweise ist unbedingt betriebssicher
und mit geringstem Aufwand an Vorrichtungsteilen durchführbar. Die Vorrichtung kann
so ausgebildet sein, daß von einem Bremsmagnet gleichzeitig sämtliche erforderlichen
Abdeckelemente gesteuert werden.
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Das Spannmittel für das Vorholen des Abdeckelementes wird zweckmäßig
durch eine Schraubenfeder gebildet, die zwischen den beiden Teilen auf der Drehachse
des Abdeckelementes angeordnet ist. Vorteilhaft ist es, Abdeckelement sowie auch
den Zeiger durch scheibenartige Körper zu bilden und das Spannmittel sowie die die
Schwenkbewegung begrenzenden Anschläge zwischen diesen Scheiben vorzusehen.
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Die von der Erfindung vorgeschlagene Steuerung von Abdeckelement und
Zeiger kann in gleicher Weise auch für an den Kreuzungsecken angebrachte gleichartige
Nebensignale, z. B. bei Standsignalen, vorgesehen werden.
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In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch an einem Ausführungsbeispiel
veranschaulicht.
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Fig. i zeigt eine Signalscheibe Mit Zeiger in Ansicht; Fig. 2 zeigt
die Stellung des Abdeckelementes bei Außerbetriebsetzung des Reglers; Fig. 3 zeigt
im Längsschnitt die Steuerung von Zeiger und Abdeckelement.
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Von der an sich bekannten Ampel ist in Fig. i nur eine in Farbsegmente
eingeteilte, ringartige Signalscheibe i dargestellt. Der Zeiger wird durch den transparenten
Ausschnitt 2 einer vom Motor .3 über die Hohlwelle 4 angetriebenen Scheibe 5 gebildet,
vor welcher gleichachsig eine mit zeigerartigem Ausschnitt 6 versehene Abdeckscheibe
7 angeordnet ist. Diese auch als Abdeckelement bezeichnete Scheibe 7 ist auf der
Achse 8 angeordnet, welche durch die Hohlwelle 4 und den Motor 3 hindurchgeführt
ist und an ihrem Ende eine Scheibe 9 trägt, die mit dem Bremsmagnet io zusammenarbeitet.
Bremsmagnet io und Motor 3 sind an die gliche Energiequelle angeschlossen. Hierdurch
ergibt sich, daß beim Einschalten des Motors die Scheibe 5 gedreht und durch die
Wirkung des Magnets io die Scheibe 9 und damit die Abdeckscheibe 7 zurückgehalten
wird. Durch zwischen den Scheiben 5 und 7 angeordnete Anschläge ii ist die relative
Drehmöglichkeit beider Scheiben begrenzt, z. B. auf 9o°. Zwischen den Scheiben ist
eine Schraubenfeder 12 angeordnet, welche durch das zurückhalten der Abdeckscheibe
7 gespannt wird. Beim Ausbleiben der Energie bleibt der Motor 3 und damit die Scheibe
5 stehen. Die Scheibe 9 kann sich gegenüber dem Magnet io frei drehen, so daß durch
die Feder 12 die Abdeckscheibe 7 um das zuvor zurückgehaltene Maß nachgeholt wird
(entsprechend der Darstellung in Fig. 2). Der Zeigerausschnitt 2 ist hierbei durch
die Scherbe 7 verdeckt und somit für den Verkehr unsichtbar.
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Es ist selbstverständlich auch denkbar, in gleicher Weise die Scheibe
7 vom Motor anzutreiben und die Scheibe 5 durch den Bremsmagnet zu beeinflussen.